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Seiltänzer

* Es ist schwer sich zu erinnern, wie es begann.
Denn als es anfing, da hatten wir alle dieses Flimmern vor den Augen, sowie wenn alles konturlos vorbeirast.
Als es anfing sind wir durch die Strassen gerannt und haben es jedem ins Ohr geflüstert.
Ich wollte das es die Vögel von den Dächern zwitschern.
Er wollte es festhalten.

Du warst mein Seiltänzer und ich dein doppelter Boden.
Deine Art dich zu bewegen! So als ob du balancieren müsstest, über dieses Leben, über diese Worte.

Ich sah dich an einer Ampel stehen, als es begann.
Du sahst mich an einer Ampel stehen.
An dem Tag, an dem sie alle auf schwarz schalteten.
Früher da haben wir gewartet, an Bushaltestellen, in Kassenschlangen, in der U-Bahn , ...am Tage warteten wir auf die Nacht, damit ich im Dunkeln deinen Namen aus dem Fenster rufen kann.

Bis du kamst, mit meiner Fußmatte in der Hand.
*zuhause* hast du gesagt.
und ich habe dich belogen.

Ich hatte ein Zimmer für dich, du schriebst mir Briefe, während ich zur Arbeit ging.
Kam ich nachhause leuchteten deine Augen, in meinen Kissen, dein Haar.
Du hast gesagt, du brauchst mich, damit du Mut hast. Ich bin dein Netz, hast du gesagt.
Und du mein Seiltänzer, flüsterte ich wenn du eingeschlafen warst.

Wenn wir durch die Strassen gingen blieben die Menschen in deinen Augen hängen. Und ich ganz klein an deiner Hand.
* du bist einer von denen, die man nicht vergisst* sagt das Mädchen auf der Treppe zu dir.
Ich kam mir vor ,als hättest du mich aus dem Kaugummiautomaten gezogen.

Sie begehrten dich, sie träumten von dir, suchten dich in seinen Armen und fanden nur kalten Rauch.
Und ich sah sie!
Ich sah sie in deinen Augen wenn du über mir lagst, deine Hand in meinen Schoss!
An dem Tag, als alle Ampeln auf schwarz schalteten und wir uns nicht sehen konnten, wegen des Flimmern in des anderen Augen. Da bist du in dein Netz gefallen.
Ich konnte dich nicht halten!
Ich habe dich belogen!


Es ist schwer sich zu erinnern wie alles endete, weil alles zerbrach, mit deinem dumpfen Aufprall am Boden!*

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