Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren und die Zugriffe auf unseren Webseiten zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Deiner Nutzung unserer Webseiten an unsere Partner für Emails, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen

2.359 37

Seestück

... zum Sonntag. Nix weiter und vielleicht ganz uninteressant...
________________________________________________

Ostseebad Nienhagen, September 2019

"...
Tanze nun auf tausend Rücken,
Wellen-Rücken, Wellen-Tücken -
Heil, wer neue Tänze schafft!
Tanzen wir in tausend Weisen,
Frei - sei unsre Kunst geheißen,
Fröhlich - unsre Wissenschaft!
..."

(Quelle: aus Friedrich Nietzsche, 'An den Mistral'.
Ein Tanzlied)

Kommentare 37

  • Clau.Dia´s 15. Oktober 2019, 20:57

    So weich! Ich mag das sehr.
  • peju 12. Oktober 2019, 11:39

    Das ist ja eigentlich eher ein Kinderzänkermeer, verglichen mit der Nordsee!
    Ich erkenne es sofort an den zaghaften Wellchen, die eher an den Strand purzeln als donnernd, wie sich das für ein anständiges Meer gehört.
    So!
    Die Leute dort haben zum Glück die Wahl...und die Ostsee kann auch anders.
    Dann türmen sich die kurzen Wellen und wer da nicht mit seinem Fischerkahn im sicheren Hafen ist!
    Das Meer, Fluch und Segen zugleich.
    Hier wirkt es aber eher verspielt, die Zähne verborgen...
    Gruß
    Peter
    • Kerstin Stolzenburg 13. Oktober 2019, 7:09

      Kinderzänkermeer... Herrlich! Noch nie gehört! :) Und die zaghaften Wellen: Ich habe hier extra den Ausschnitt vergrößert, um sie etwas eindrucksvoller und gewaltiger  aussehen zu lassen und Du machst sie mit einem Federstrich wieder zu den harmlosen Wellchen, die sie tatsächlich waren. ;-)))
      Ansonsten hatte ich auch auf etwas mehr Naturgewalt gehofft, wie so mancher, der nach einem ordentlichen Sturm am Strand nach Bernstein suchen möchte. Bei mir war es dann aber eher die Suche nach schönen Foromotiven. Die Naturgewalt kam dann leider nur von oben in Form tagelangen Dauerregens, der sogar kleine Spaziergänge  mit Kamera ganz schnell ins Wasser fallen ließ. 
      Das anständig donnernde Meer hat man aber auch an der Nordsee selten, jedenfalls ist es mir im Sommer dort noch nicht begegnet. :) 
      Danke Dir und liebe Grüße, 
      Kerstin
  • Joachim Haak 12. Oktober 2019, 10:33

    ein schönes Stück See
    kann man sehr schön genießen !!
    LG Jo
  • Robert Schüller 9. Oktober 2019, 14:41

    Top Bildaufbau und klasse Farben und Bildstimmung,Kerstin. Sehr hübsch präsentiert.
  • jule43 5. Oktober 2019, 8:17

    Ganz weich gespült !!! Und ich wünschte ich wäre dort.

    LG jule
  • Diana von Bohlen 3. Oktober 2019, 11:31

    soooooo schööön !

    auch farblich !

    ich lasses es gerne länger auf mich wirken !

    +++

    LG  Diana
  • manfred.art 26. September 2019, 14:35

    jeder wird in diesem moment seine eigenen gedanken an das meer haben,  die stürmische brandung,  das spiel mit licht und farbe,  das rauschen...  man möchte sofort wieder hin,  liebe kerstin,  eine wunderschöne arbeit,  gglg manfred
    • Kerstin Stolzenburg 6. Oktober 2019, 11:59

      Natürlich hat jeder seine eigenen Erinnerungen an das Meer, aber für alle gilt wahrscheinlich, dass es ein Sehnsuchtsort bleibt. :)
      Liebe Grüße, Kerstin
  • Neydhart von Gmunden 25. September 2019, 14:17

    Ein "See-Stück" am Stück ?
    Am Stück, bitte !
    Eingepackt oder so lose auf die Hand ? 
    Wie hätten Sie es denn gerne ?!
    Nun, wenn ichs mir richtig überlege,
    dann warte ich noch 50 Jahre, dann
    schwappt das Seestück bei mir
    im 5.Stock von selber auf den Teller.
    Scheint mir doch einfacher und billiger !
  • M.Anderson 23. September 2019, 19:14

    ein gutes, sehr
  • Marina Luise 23. September 2019, 15:59

    Mich erinnern sie immer an ein Leben - das Gleichmäßige - Beständige und dann wieder das Grollen und sich Aufbauschen und Stürzen! Der ewige Kreislauf ~~~~~~
  • Annelie S. 23. September 2019, 15:52

    Ein ganz be-rauschendes Stück Meer, Kerstin, sozusagen ein quicklebendiges Stillleben des Wassers. Wenn ich lange draufschaue, scheinen sich die Wellen auf mich zu zu bewegen... Die zehntel Sekunde entfaltet ihre Wirkung!
    Liebe Grüße
    Annelie
  • BiSa 23. September 2019, 10:14

    Sehr schön, das Foto hat sehr viel Stimmung. Hier bilden Text und Bild eine wunderbare Einheit.
    LG Birgitt
  • Eckhard Meineke 23. September 2019, 8:18

    Tja ... ist die Wissenschaft fröhlich? Ich weiß es nicht, aber die, welche im Max Weberschen Sinne den "Beruf zur Wissenschaft" haben, interessiert das sowieso nicht, weil das ihre Lebensform ist, die nicht ohne weiteres in Frage gestellt werden braucht. Nicht jeder kann ein so "interessantes" Leben haben wie der Mathematiker Nash, dessen Leben in "A beautiful mind" verfilmt wurde. Diese filmreife Existenz hatte Nash aber leider vor allem aufgrund dessen, dass er an Schizophrenie erkrankte und sich einbildete, der amerikanische Geheimdienst hätte ihn dafür engagiert, die Pläne der Russen zu durchkreuzen, eine tragbare Atombombe irgendwo in Amerika zu zünden.

    Fragen ohne Antwort
    Fragen ohne Antwort
    Eckhard Meineke


    Eine seiner großen Ideen im Rahmen der Spieltheorie bestand wohl darin herauszufinden, dass das Mandevillesche Paradoxon doch nicht stimmt, das heißt die These, dass daraus, dass jeder seine eigenen Interessen verfolgt, auch die bösartigen, etwas Gutes für das Gemeinwohl erwächst. Vielmehr müsse jeder neben den eigenen Interessen auch die Interessen der Gemeinschaft im Blick haben. Hätte man womöglich auch als Nichtmathematiker herausgefunden. Wofür er letztlich den Nobelpreis bekommen hat, nachdem er nach dreißig Jahren seine Krankheit einigermaßen im Griff hatte, kann ich als Nichtmathematiker nicht beurteilen. Auf jeden Fall endete sein Leben auch filmreif. Auf der Rückkehr von der Verleihung des Abel-Preises, eines für Mathematiker wohl ähnlich bedeutenden Preises wie der Nobelpreis, wurde sein Taxi in einen Verkehrsunfall verwickelt und seine Frau und er, beide nicht angeschnallt, wurden aus dem Fahrzeug geschleudert. - Mit so etwas Interessantem können die allermeisten Wissenschaftler leider nicht dienen; es ist nur zu hoffen, dass ihre Werke dann und wann jemanden interessieren. Da sind die Naturwissenschaftler jetzt im Vorteil, aber der Grund ist auch nicht positiv, soweit er Klimawandel heißt.
    • Kerstin Stolzenburg 6. Oktober 2019, 14:17

      Vielleicht besser spät als nie, die Antwort auf deine Besprechung (Manchmal gibt es Lebensphasen, da bleibt einfach nicht viel freie Zeit und dann auch vielleicht noch weniger Muße zum Schreiben...).

      Fröhliche Wissenschaft: Na ja, ich meine mich zu erinnern, dass man 'fröhlich' in älteren Texten nicht immer mit dem heute üblicherweise verwendeten 'fröhlich' für 'heiter' oder 'lustig' verwendet hat, sondern damit auch etwas Munteres, Waches (ein fröhlich sprudelndes Bächlein etwa) gemeint hat. Ich habe gerade mal im Deutschen Wörterbuch der Brüder Grimm nachgeschaut und dort kommt auch die Bedeutung 'fruchtbar' für 'fröhlich' vor (Beispiel: "das fröliche feld"). Ich würde deshalb meinen, dass mit fröhlicher Wissenschaft hier nicht eine besonders heitere Form des Forschens gemeint ist, sondern eine fruchtbare und wache, im Sinne des Fortschritts und eines beweglichen Geistes.
      Aber die Sprachgeschichtler können so etwas gewiss besser erklären. :)

      Ich denke aber doch, dass jeder ein interessantes Leben führen kann, wenn er will. Der Maßstab dafür wird allerdings immer individuell sein und so könnte ich mir für mich auch so ein interessantes Leben wie das des Herrn von Goethe, beispielsweise, gar nicht vorstellen; ich wäre permanent überfordert. ;-) Aber man kann sich, nach eigenen Fähigkeiten und Vorlieben, immer wieder neuen Herausforderungen stellen, ausprobieren, entdecken usw., damit es interessant bleibt, was den Input und die Outputmöglichkeiten betrifft. Wenn man mal zwanzig Jahre zurückschaut und bemerkt, dass irgendwie alles noch gleich ist, wird man sicher auch nicht von interessant sprechen wollen. 
      Als Wissenschaftler wird man ja oft am Output gemessen und die Zahl der Veröffentlichungen verleihen einem zu Lebzeiten mehr oder weniger Gewicht. Was davon allerdings noch in zwei, drei Generationen Bestand hat und wen es dann noch interessiert, ist fraglich. Und da sind dann vielleicht die Geisteswissenschaftler wieder im Vorteil, wenn es der Klimawandel noch zulässt. ;-)

      Ja, und früher haben wir in Sachen symbolischer Fotografie und Interpretationsspielraum auch die Einstelldaten noch im Blick gehabt. Das geht auch immer mehr verloren ... :)

      LG, Ka
  • Renate Bonow 22. September 2019, 17:31

    Für mich ein Sehnsuchtsbild. Ich liebe das Meer und ich mag deine Art, die Wellen-Rücken zu zeigen.
    LG Renate
    • Kerstin Stolzenburg 22. September 2019, 19:36

      Ich war diesmal nur wenige Tage am Meer, wovon noch etwa die Hälfte verregnet waren. Wenn ich die Bilder jetzt anschaue, würde ich am liebsten auch gleich wieder losfahren.
      Danke Dir!
      LG, Kerstin
  • Zockel 22. September 2019, 12:14

    bei tanzenden Möwen auf den Wellen,
    muß man mit dem Apparat
    sein bei den Schnellen,
    sonst ist es zu spat
    dann sind sie schon vorbeigetanzt - gelle(n)

    Übrigens klasse, diese Darstellung des Fließenden!

Informationen

Sektionen
Ordner Philosophie
Views 2.359
Veröffentlicht
Sprache
Lizenz

Exif

Kamera Canon EOS 600D
Objektiv EF100mm f/2.8L Macro IS USM
Blende 32
Belichtungszeit 1/10
Brennweite 100.0 mm
ISO 100