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...schweigend ins Gespräch vertieft

...schweigend ins Gespräch vertieft

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...schweigend ins Gespräch vertieft

http://www.fotocommunity.de/blog/agora-bilddiskussion-intensiv

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Kommentare 19

Die Diskussion für dieses Foto ist deaktiviert.

  • Agora Bilddiskussion intensiv 25. Mai 2018, 19:10

    Der Fotograf Harja Waldaz schreibt:

    "Zunächst herzlichen Dank an die Teilnehmer an dieser Bilddiskussion. Meine Einschätzung dazu ist etwas gespalten. Zunächst war der erste Beitrag von "seanachie" genau dort gestartet, wo das Bild hinführen sollte. Zielvorstellung war die zeittypischen Art der Kommunikation. Wir stehen mit Anderen auf dem Schulhof, in der Disco, am Arbeitsplatz, am Bahnhof, im Schwimmbad, bei der Geburtstagsfeier von Oma oder vor einem Baudenkmal und reden nicht miteinander. Wir schreiben aber ständig kurze Mitteilungen an weit entfernte oder auch an nahe Personen oder wir verfolgen unseren Nachrichteneingang. Die Personen direkt neben uns bleiben uns dabei unbekannt. Ihre Gesichter sind uns fremd oder nur verschwommen bekannt.

    Leider hatte seanachie meinen Versuch die Unschärfe in den Gesichtern als Stilmittel einzusetzen als Rechteabsicherung interpretiert und die nachfolgenden Teilnehmer sind, zum Teil, auf diesen Zug aufgesprungen. Schade eigentlich, denn ich besitze die erforderlichen Rechte. Möglicherweise hätte ich das erwähnen sollen. Da ich die teilweise panische Angst vor der DSGVO nicht teile, bin ich allerdings nicht auf diesen Gedanken gekommen.

    Schön, dass ich den Einen oder Anderen dann doch mit dem Bild in die gewünschte Richtung führen konnte.

    Ich möchte hier nicht auf jeden einzelnen Beitrag eingehen. Einen Punkt von HF25 möchte ich aber dann doch zitieren:

    " ... bleibt locker, hatte selbst viel spass beim vermehren meiner Einsichten. mein dank gilt dem/der fotograf-in, allen bisherigen kommentator-innen und u. a. bernhard b.. fuers strukturelle Ruestzeug zu diesen Zeilen :-)
    immer gut licht ... "

    Liebe Grüße"
  • Clara Hase 22. Mai 2018, 11:53

    rein rechtlich betrachtet, sind die Personen hier Beiwerk - auch wenns eine Gnade ist, dass sie da sind. Man hätte nicht verpixeln müssen - das KUG gilt nach wie vor.
    Siehe auch im Blog Fc wegen dem DVSG.
  • Wolf Schroedax 20. Mai 2018, 21:38

    Der Titel passst nicht, Die Personen aus Fernost sind gerade dabei, Imformationen über das Gebäude einzuholen, vor dem sie sich befinden - zwei im Netz, eine im Reiseführer, die vierte, in Rückenansicht, kramt gerade in ihrer Tasche. Sie befinden sich nicht im Gespräch, sondern in einer Recherche. Das Gebäude mit Wiener Wappen über dem Eingang - erst 1908 errichtet - scheint Ämter zu beherbergen, die momentan offenbar keine Sprechzeiten haben. - Mein Titel ::: >War Sissi hier ?
  • Matthias von Schramm 20. Mai 2018, 12:36

    Um den Bildtitel inhaltlich zu erfüllen, ist der Fotograf viel zu weit weg. Die Gruppe erhält eine seltsame Anonymität, die aber nicht der Atmosphäre des Gedichts nachkommt. Nun ist es ja so, dass der Autor des Gedichts unbekannt ist, was wiederum ein Analogismus sein könnte. Der Text den es in ganz verschiedenen Versionen gibt zeichnet sich durch den sofortigen Widerspruch einer Aussage aus. Tatsächlich schweigt auf dem Bild eine Dreiergruppe physisch, aber sie kommuniziert möglicherweise elektronisch. Durch den Abstand aber dominiert eine farblich schöne Umgebung die schweigende Vertiefung ins Gespräch. Man wird also vom eigentlichen Bildinhalt in ein Irgendwas geführt, ins banale, ins auswechselbare. Die drei Personen könnten überall stehen.

    Dieses Gedicht ist ein "Poet in progress" wohl aufbauend auf einer kritischen Uraussage, die durch den Prozess immer mehr banalisiert wurde. Will sagen: viele haben in verschiedenen Versionen an dem Text rumgemurkst. Dies wird in der Aufnahme auch klar. Sie nimmt den ernst der Ursprungsaussage (evtl. Kritik am Kommunikationsverhalten mittels moderner Medien) nicht ernst und trägt sie fort ins nichts.

    Wie dieses Gedicht genau entstand, ist nicht ganz klar - aber vor seiner Entstehung gab es mal eine Theaterkritik, die lautete: „Stockdunkel war's, der Mond schien helle“. Der Kritiker wollte Handlungswidersprüche aufdecken.

    Es ist wohl nicht maßgeblich, aber ich halte diese Interpretation dieser Zeile nicht für ausreichend, sondern sehe hier lediglich einen Feldversuch der Annäherung.

    PS: Das Nogo der Verpixelung wurde schon richtiger Weise erwähnt.
  • barbara klein 20. Mai 2018, 8:51

    Der Bildtitel lautet: 'Schweigend ins Gespräch vertieft' und findet durch die dominierende Fassade des Gebäudes nicht genügend Beachtung. Ergo ist dieses ein schmuckes Beiwerk, das, um dem Titel gerecht zu werden, durchaus auch ein anderes hätte sein können. Das Hauptthema, die Personengruppe, kommt mir auf dem Bild zu kurz (siehe mehrfache Begründungen). Mehr Abstand zum Bild hätte das Gebäude zwar präziser dargestellt, gleichzeitig aber auch die Personengruppe, um die es ja lt. Titel geht, weiter zurückgedrängt.

    Mein Fazit: Eine harmonische Aufnahme mit einer gut erkannten Szene. Deshalb gefällt sie mir. Der Fotograf/die Fotografin hat diese Szene sehr gut erkannt, mitgedacht und fotografiert, ohne einen moralischen Zeigefinger zu erheben. Jeder kommuniziert für sich - mit einem Medium oder schweigend abgewandt.
  • Clara Hase 19. Mai 2018, 22:43

    Mehr Abstand täte dem Bild gut.
    Dann wären auch oben die Verzierungen an den Säulen sichtbar, die Gesichter auf natürliche Weise weniger deutlich.

    Es scheint sich um eine Gruppe Wartender aus Asien zu handeln. Schulkinder etwa und die Buchleserin. Sinnvoll haben sie den Schatten gewählt.

    Farblich und von der Lichtverteilung ist das Foto schön.
    Antike und Smathphones ein Widerspruch? Eigentlich nicht, nur andere Zeiten. Die Bauten kommunizieren ja nicht wirklich.
    Hinter der Gruppe scheint etwas zu sein, wo man durch das Fenster etwas regeln kann.
    Jemand sprach auch das angeschnittene Fenster an - auch da wäre mit mehr Abstand kein halbes Fenster. Ein Schnitt täte der Menschengruppe nicht gut, da sie dann förmlich aus dem Bild fielen.


    Mehr Schärfe und Kontrast (es gibt da so viele Verziehrungen, aber auch die Tafel an der Wand) kämen besser hervor.
    Gibt mir das Foto irgendeinen Denkanlass? Nein - auch Smartphones sind schon zu alltäglich.
  • HF25 19. Mai 2018, 12:42

    der/die fotograf-in ueberschreibt das bild mit der entlehnten anfangszeile eines alten gedichtes. damit sei das foto auch inhaltlich ausreichend beschrieben.
    z. b. bei wikipedia ist es in einer fassung von 1902 nachzulesen. inhaltlich, vermutlich aber auch insgesamt solls im bild also um offensichtliche widersprueche gehen. was zu ueberpruefen und als messlatte anzulegen waere. lohnenswert erscheint das auf den ersten blick aufs foto allemal. handelt es sich doch um ein sorgfaeltig ausgerichtetes bild. was einiges an handwerklicher fertigkeit, muehe und sorgfalt erkennen laesst.
    1. formal gesehen laesst sich zum messkriterium einiges schoenes finden. gegensaetze von geraden und boegen, licht und schatten, polierte glaette flaechen und in die oberflaeche eingearbeitete strukturen, warme und kalte materialien und farben, statik und dynamik, ruhe und taetigkeit, genauere und ungenauere wiedergabe von einzelheiten usw. in dieser hinsicht faellt allerdings eine nahezu vollstaendige zurueckhaltung bei der genaueren darstellung von details auf. die dem selbst gewaehlten anspruch einer darstellung von widerspruechen den weg in die inhaltliche tiefe und erschoepfende ausnutzung aller angedeuteten einzelheiten zu verstellen scheint. hier waere weniger mehr gewesen. z. b. bei den nicht lesbaren texten, bei den fehlenden gesichtszuegen usw. es sei denn, es gaebe eine uebergeordete idee auf der zwischenmenschlichen oder inhaltlichen ebene, die diese zurueckhaltung erforderlich macht.
    2. das inhaltlich-zwischenmenschliche geschehen ist im bild sehr eingeschraenkt dargestellt. die drei frauen sind einander zwar zugewandt, aber jede fuer sich mit ihrem ihrem handy beschaeftigt. das aeusserste an vorstellbarer kommunikation waere ein gemeinsames virtuelles spiel o. ae. die vierte in der gruppe hat sich von den anderen sogar abgewendet und geht einem eigenen interesse nach. die gesichtszuege der frauen sind nicht erkennbar. vermutlich aufgrund von nachbearbeitung per software. sie sind hier nicht wichtig genug, um mit ins bild genommen zu werden.
    das interesse des/der fotograf-in scheint darin zu liegen, den menschen in seiner wunderschoenen realen welt darzustellen. sich aber darin gleichzeitig einer anderen virtuellen welt zuwendend. die ihm den blick fuer die faszinierenden einzelheiten der wirklichkeit versperrt. und jetzt weitergedacht auf der inhaltlichen ebene. bezogen auf die betrachter-innen des bildes.
    3. gewissermassen auf der metaebene des nachbearbeiteten fotos. auch die betrachter-innen entziehen sich ihrer wirklichen welt, indem sie online dieses foto anschauen. sie moechten sich das bild gern genau ansehen. ganz genau. bis in die realitaetsentsprechenden einzelheiten. und so darin aufgehen, als sei es die eine und einzige wirklichkeit. die das bild aber nicht ist. sondern nur eine virtuelle wiedergabe der wirklichkeit. mehr oder weniger gut. wenn weniger gut, heftig kritisiert. undeutliche gesichtszuege. gehe bei street gar nicht. geht allerdings nur nicht entsprechend den hier geltenden regeln. ansonsten schon. es herrscht doch freiheit fuer alle schaffenden :-) . geht also doch. mit einer entsprechender begruendung. die sich dem beigegebenen gedicht und den eigenarten des bildes schlussfolgernd entnehmen lassen. also kein nur fehlerhaftes bild. sondern eins mit einem eigenen leitenden erkenntnisinteresse.
    4. zusammenfassend von diesem leitenden interesse ausgehend noch einmal ein genauerer rueckblick auf das bild. nicht lesbare texte, ueberfluessige bildteile, nicht vorhandene gesichtszuege, nur teilweise abgebildete kapitele, scheinbar aus zu grosser entfernung fotografiertes geschehen, nicht genuegend klar und genau wiedergegebene einzelheiten usw. all dies liesse sich unter dem geschilderten leitenden interesse des/der fotograf-in als verschluesselte botschaft deuten. die auf die richtige spur fuehren sollen. aufhebenswertes bild? auf dem hintergrund dieser ueberlegungen schon.
    5. abschliessend noch zur metaebene der angesprochenen metaebene:
    kann so sein. muss aber nicht ;-) der/die fotograf-in allein wirds wissen. bleibt locker, hatte selbst viel spass beim vermehren meiner einsichten. mein dank gilt dem/der fotograf-in, allen bisherigen kommentator-innen und u. a. bernhard b.. fuers strukturelle ruestzeug zu diesen zeilen :-)
    immer gut licht und lg
  • Helge Jörn 19. Mai 2018, 10:05

    Bild und Titel passen mMn gut zusammen und die Unsitte, die ganze Welt nur noch über das Smartphone wahrzunehmen, wird passend dargestellt.
    Dennoch weist es zu viele Schwächen auf, um ein gutes Bild zu sein:
    Das Fenster rechts müsste ganz mit drauf.
    Die Kapitele gehören auch nicht abgeschnitten.
    Entweder man nimmt alles mit aufs Bild, oder - wie twelve_pictures - vorschlägt - geht näher heran und konzentriert sich ganz auf die Gruppe.

    In diesem Forum habe ich einmal vehement dafür gestritten, keinem Autor zu unterstellen, er besitze nicht die Rechte, ein Bild mit Personen zu veröffentlichen. In dubio pro reo - sozusagen.
    In diesem Fall aber - dafür sprechen die verwischten Gesichter - hege ich den Verdacht, dass der Autor diese Rechte nicht besitzt. Dies mag viele Gründe haben. Vielleicht ist das Foto in einem fremden Land entsanden und der Fotograf der Sprache nicht ausreichend mächtig. Vielleicht hat er auch nur vergessen zu fragen oder traute sich nicht.
    Egal. Wie schon von anderen hier angemerkt, zerstören die verwischten Gesichter das ganze Bild. Hier hätte der Autor dann konsequent sein müssen. Entweder das Foto mit erkennbaren Gesichtern veröffentlichen, oder es bleiben lassen. Sein Anliegen ist ja offensichtlich nicht, auf rechtlichen Unsicherheiten von KUG oder DSGVO hinzuweisen. Dazu hätte es eines anderen Titels bedurft.
    Wenn die DSGVO gazu führt, dass Streets in Zukunft so aussehen, dann Gute Nacht.

    @Thomas
    Ich denke, Du irrst Dich. Die sitzende Dame starrt wohl auch auf ihr Smartphone. Was Du für ein aufgeschlagenes Buch hälst, sieht bei mir wie ein Smartphone mit Schutzhülle aus. Kann mich auch irren, da ich die Szene nicht ausreichend vergrößert bekomme.
  • twelve_pictures 19. Mai 2018, 9:15

    Die mittlere Säule teilt das Bild genau in 2 Hälften. Beide Bildhälften enthalten keine korrespondierenden Strukturen, so dass beide Hälften voneinander getrennt sind.
    Die linke Bildhälfte enthält überhaupt keine für den Betrachter interessanten Inhalte, die die Aussage der rechten Bildhälfte unterstützen oder in geeigneter Form ergänzen. Damit ist die linke Bildhälfte entbehrlich.

    Die rechte Bildhälfte nun enthält vom Ansatz her ein recht ordentliches Street. Ansatz deswegen, weil der Autor nicht den Mut besessen hat, zu seiner unbemerkten Beobachtung zu stehen oder die Protagonistinnen wenigstens im Nachhinein nach der Erlaubnis zu fragen.Wahrscheinlich hätte er gegen Lieferung eines Abzuges oder einer Datei sogar die freundliche Zustimmung erhalten. So aber verunstaltet er genau das, was dieses Bild eigentlich bestimmt.
    Das geht gar nicht.
    Darüber hinaus stimmt hier der Satz von Robert Capa:
    ""If your pictures aren't good enough, you aren't close enough."
    Da der Autor aber zu viel im Bild haben wollte, hat er sich auch nicht getraut, entweder 2 Schritte näher heran zu gehen oder zumindest die verbleibende Brennweitenreserve seines Objektivs auszureizen und/oder später zu schneiden.

    Das Motiv hat viel Potenzial für ein sehr gutes Bild, dieses wurde aber offensichtlich nicht erkannt.
  • Jürgen W2 19. Mai 2018, 7:59

    Ich mag die Farbharmonie.
    Weichzeichner auf Gesichter zu legen, finde ich ebenfalls "daneben".
  • Michael Waitz 18. Mai 2018, 23:15

    Gesichter in der Streetfotografie zu verpixeln, das kann nicht der Weg sein.
    Damit ist das ganze Bild sowieso hinüber.
  • Thomas Braunstorfinger 18. Mai 2018, 20:51

    Das Bild lässt mich etwas ratlos zurück. Diese kleine Gruppe Menschen vor einem Palast-ähnlichem Gebäude (ich denke die Jahrezahl MCMXIII = 1913 oberhalb der Türe lesen zu können) ist ein reizvolles Motiv. Die Tonwerte passen, das Licht ist stimmig und alle horizontalen und vertikalen Linien, von denen es eine Menge gibt, sind perfekt ausgerichtet.
    Die Balance zwischen der Gruppe und der großen Türe, abgetrennt durch die klassizistische Säule ist auch gelungen.
    Zwei Dinge stören mich allerdings am Schnitt: das Fenster rechts hätte ich gerne ganz gesehen und die Kapitele oben auch.
    Die Anonymisierung der Gesichter ist ein sehr hartes, ich finde zu hartes Mittel, den Persönlichkeitsrechten der Personen nach zu kommen - das größte Manko an dem Bild aus meiner Sicht.
    Von der Story her liebt das Bild von den Kontrasten zwischen Vergangenheit (dem Gebäude) und der modernen Unart, ständig in sein Smartphone zu glotzen.
    Im kleinen wiederholt sich dieses Motiv durch die sitzende Leserin, die sich genau diesem Handy-Trend widersetzt und trotzig ein echtes Buch aus Papier (die älteren von uns erinnern sich) liest.
    Daher hätte ich anstelle des Titels "schweigend ins Gespräch vertieft" (eine Zeile aus "Dunkel war's, der Mond schien helle") lieber "Gegen den Trend" genannt, irgendwie witziger.
  • seanachie 18. Mai 2018, 19:45

    Menschen mit Smartphone wurden schon zahlreich abgelichtet und doch ist dieses Bild durchaus interessant, da es den modernen Zeitgeist spiegelt. In meinen Augen ist diese Form der Kommunikation Ursache für viele Probleme, die ich hier gar nicht aufzählen möchte. Günstig, dass die Personen im Schatten stehen, so dass eine für sie abgestimmte Belichtung nicht schwer war. Lichter und Schatten auf der Säule und in der Umgebung geben dem Bild Tiefe und vermitteln sommerliche Stimmung. Mich wundert es nur, dass die Gesichter dermaßen unscharf abgebildet sind. Ich tippe da auf eine nachträgliche Bearbeitung und keine Bewegungsunschärfe (1/250 Belichtungszeit). Das sieht in meinen Augen recht ungünstig aus - für das ganze Bild. Die Sorge der Verletzung der Rechte anderer spricht hier. Schade, denn es hätte ein tolles Bild werden können. Hier meine ich, muss man sich entscheiden: Entweder, oder! Auch die Unschärfen im HIntergrund wundern mich (siehe Tafel an der Wand) ein wenig bei der gewählten Blende. In der gezeigten Form überzeugt mich das Bild nicht. In der Szene und dem Bild steckt viel mehr!
    LG, seanachie
  • Agora Bilddiskussion intensiv 18. Mai 2018, 19:15

    Der Fotograf schreibt:

    "Der Bildtitel ist einem alten Gedicht entlehnt und beschreibt ausreichend den Bildinhalt..."

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Exif

Kamera ILCE-7R
Objektiv FE 28-70mm F3.5-5.6 OSS
Blende 10
Belichtungszeit 1/250
Brennweite 47.0 mm
ISO 100

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