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Christian Gaß


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Schnurrwieb

Der Brauch des "Schnurrens" ist in der Kenzinger Fasnet noch sehr lebendig.
Die mündliche Überlieferung weiß zu berichten, daß im alten Breisgaustädtchen das "Schnurren" vornehmlich von den bereits unter der Haube befindlichen Frauen, als beliebter Brauch ausgeübt worden sei.
Heute ist dies sicher nicht mehr der Fall, aber die "Schnurrwiber" oder "Alti" sind an jeder Fasnet von Wirtshaus zu Wirtshaus unterwegs. In ihren Weidekörben befinden sich Bibiliskäs, Speck, Brot und natürlich ein "Schnäpsli".
Bereitwillig verteilt das Schnurrwieb ihre Köstlichkeiten unter den Gästen und berichtet dabei über die Sünden und Fehler der anwesenden Personen. Das Wissen unerkannt zu bleiben führt dazu, dass zu sagen was man denkt, oder was man schon lange mal sagen wollte, sehr zum Leidwesen des Betroffenen und zum allgemeinen Ergötzen der Umstehenden.

Natürlich sind an der Kenzinger Fasnet nicht nur Schnurrwiber unterwegs, sondern eine Vielzahl verschiedenert Narrengruppen, deren Phantasie und Kreativität sich in den Kostümen und Masken widerspiegelt. Ein wunderbares Schauspiel das man miterlebt haben sollte.

Siehe auch
http://www.wellebengel.de/index.html

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