Andreas Beier Fotografie

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Premium (Basic), Metropole Ruhr

Schlusspunkte eines langen Kapitels Industriegeschichte

Die Geschichte des Fördergerüsts am Deutschen Bergbau-Museum Bochum

Ein Wahrzeichen der Ruhrgebietsindustrie

Das imposante Fördergerüst, das das Deutsche Bergbau-Museum Bochum prägt, ist weit mehr als nur ein technisches Denkmal. Es ist ein Symbol für die lange und bedeutende Geschichte des Bergbaus im Ruhrgebiet und ein Zeugnis für die industrielle Vergangenheit der Region.


Von Dortmund nach Bochum

Ursprünge in Dortmund: Das Fördergerüst wurde ursprünglich für die Schachtanlage Germania in Dortmund-Marten errichtet. Entworfen von den renommierten Industriearchitekten Fritz Schupp und Martin Kremmer, galt es zu seiner Zeit als eines der modernsten und leistungsstärksten Fördergeräte Deutschlands.
Umzug nach Bochum: Nach der Stilllegung der Zeche Germania im Jahr 1971 wurde das imposante Bauwerk in Einzelteile zerlegt und nach Bochum transportiert. Seit 1973 ziert es nun den Innenhof des Deutschen Bergbau-Museums.

Ein Denkmal der Industriegeschichte



Technische Meisterleistung: Mit einer Höhe von rund 70 Metern, einem Gewicht von 650 Tonnen und einem Durchmesser der Seilscheiben von etwa 8 Metern war das Fördergerüst eine beeindruckende technische Leistung.


Symbolische Bedeutung: Das Fördergerüst repräsentiert die Blütezeit des Ruhrbergbaus und erinnert an die harte Arbeit der Bergleute, die unter Tage Kohle förderten.


Sanierung und Erhaltung: Um dieses bedeutende Industriedenkmal für kommende Generationen zu erhalten, wurde das Fördergerüst in den vergangenen Jahren mehrfach saniert. Im Jahr 2024 fand eine umfangreiche Restaurierung statt, bei der das Gerüst seine charakteristische grüne Farbe zurückbekam.



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2026 03 13

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