Schlusspunkte eines langen Kapitels Industriegeschichte
Operation Industriekultur: Wie Herne sein Herzstück für die Zukunft rüstet
Die Sanierung des Förderturms der Zeche Teutoburgia in Herne ist ein bedeutendes Projekt der Industriekultur, das seit Ende 2024 intensiv vorbereitet wurde und sich aktuell (Anfang 2026) in der entscheidenden Phase befindet.
Zur Sanierung der Zeche Teutoburgia
Der Förderturm über Schacht 1 (Bauart Promnitz 1) gilt als Wahrzeichen des Herner Ostens und ist Teil der Route der Industriekultur. Da die Statik des 1907 errichteten Turms durch Korrosionsschäden stark geschwächt war, konnte kein herkömmliches Gerüst direkt am Turm befestigt werden.
Das „rote Stahlkorsett“: Im Dezember 2025 wurde ein markantes rotes Stützgerüst (ein sogenannter Hilfsturm) um das Denkmal herum errichtet. Dieses Korsett dient als Basis, um den eigentlichen Turm zu entlasten und die Einrüstung überhaupt erst zu ermöglichen.
Schadstoffsanierung: Eine der größten Herausforderungen ist die Entfernung alter Bleianstriche und Rostschutzmittel. Damit keine Giftstoffe in die Umgebung (den angrenzenden Kunstwald) gelangen, muss der Turm komplett „eingepackt“ werden.
Zeitplan & Kosten: Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 3,6 bis 3,8 Millionen Euro, wovon der Bund etwa 1,6 Millionen Euro übernimmt. Die Fertigstellung der Sanierung ist für den Sommer 2026 geplant.
Zur Firma Ostsee Gerüstbau GmbH
Die von Ihnen erwähnte Firma Ostsee Gerüstbau GmbH (mit Sitz in Lubmin bei Greifswald) ist spezialisiert auf anspruchsvolle Sonder- und Industriegerüstbaulösungen.
Spezialisierung auf Einhausungen: Die Firma ist für dieses Projekt besonders qualifiziert, da sie Experte für den Einsatz von Schrumpffolie (Shrink Wrap) und wetterfesten Einhausungen ist. Dies ist bei der Zeche Teutoburgia entscheidend: Die Folie wird thermisch verschweißt und bildet eine luftdichte Hülle. So können Sandstrahl- und Lackierarbeiten im Inneren durchgeführt werden, während Schadstoffe sicher abgesaugt werden.
Technik: Das Unternehmen nutzt moderne Systemgerüste (wie Layher) und bietet Lösungen für komplexe statische Anforderungen, die bei einem fragilen Denkmal wie dem Teutoburgia-Turm unerlässlich sind.
Überregionaler Einsatz: Dass ein Unternehmen von der Ostseeküste im Ruhrgebiet tätig ist, unterstreicht die Spezialisierung auf großflächige, unterdruckfähige Einhausungen, die im maritimen Sektor (Werften/Offshore) Standard sind, aber auch bei der Sanierung historischer Stahlskelettbauten benötigt werden.
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2026 01 29


Niko_R. 17. Mai 2026, 20:18
Der Winter macht den Ausblick noch wundervoller.BG Niko
M.Hogreve 26. März 2026, 7:23
Frostiger Blick übers Ruhrgebiet .vg
manfred
Friedrich Mueller 8. März 2026, 23:08
ist das Bild mit einer Drohne gemacht worden? Es zeigt jedenfalls einen auf sehr beeindruckende Weise die Einhausung und der erklärende Text hebt noch einmal die Besonderheit hervor. Sehr interessant. LG FriederWe-Ge 18. Februar 2026, 21:26
schöne Perspektive auf den Förderturm und sinnbildlich im frostigen verschneiten Zustand bei tristem Winterwetter!Gruss Wolfgang
Clau.Dia´s 10. Februar 2026, 22:36
Das wirkt sehr gut in dieser Graublau - weißen Zweifarbigkeit. Kühl und stolz.mheyden 10. Februar 2026, 10:54
Sehr gut gezeigt und erläutert!Bernd-Dieter Kiehnlein 9. Februar 2026, 13:08
Schön winterlich.LG Bernd
Olga W 8. Februar 2026, 20:34
Starke Präsentation, spannende InfoLg olga
Günter-Diel 7. Februar 2026, 16:30
Sehr schön gezeigt! Gruß GünterRoni - raildata.info 6. Februar 2026, 16:27
Hallo!Stark! :-)
lg,
Roni
Roland Göhre 5. Februar 2026, 14:21
Gut, dass es gemacht wird. Und nicht: Endlich so wie alle anderen...VG Roland
Rainer Switala 3. Februar 2026, 12:28
vielen dank für die info zum bildwinterlich gezeigt
gruß rainer
Irmgard-Christel 2. Februar 2026, 21:26
Eine super Aufnahme und eine sehr interessante Info dazu!VG Irmgard
JOKIST 1. Februar 2026, 22:00
Sehr gut gezeigt!Ingrid und Hans
Lady Durchblick 1. Februar 2026, 19:20
klasse Doku.... und AufnahmeLG Ingrid