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Sachsenhain Verden

Der Sachsenhain ist eine ehemalige, großflächige Denkmalanlage der Nationalsozialisten im niedersächsischen Verden (Aller). Heute betreibt die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers dort den Jugendhof Sachsenhain.

Die 1934 vom Chefideologen der NSDAP, Alfred Rosenberg, geforderte antichristliche Gedenkstätte wurde im Auftrag der Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe vom Reichsarbeitsdienst und örtlichen Baufirmen unter Mithilfe lokaler Handwerksbetriebe angelegt.

Zwischen 1934 und 1936 ließ der Reichsführer SS, Heinrich Himmler, für den ovalgeformten Sachsenhain 4.500 Findlinge zusammentragen und entlang eines zwei Kilometer langen und 6 Kilometer breiten Rundwegs aufstellen, als Gedenkstätte für die angeblich 4.500 heidnischen Sachsen, die von Karl dem Großen beim Blutgericht von Verden an dieser Stelle hingerichtet worden sein sollen.

Die Bauern der Umgebung wurden verpflichtet, jeden Findling, den sie fanden, dort bereitzustellen. Unter den Findlingen befinden sich auch Rinnen- und Opfersteine, was den Schluss nahelegt, dass durch die Maßnahme eine größere Anzahl Megalithgräber im Umland unwiederbringlich zerstört wurde. Da die geforderte Anzahl von 4.500 Findlingen nicht beschafft werden konnte, wurden die Lücken mit Bruchsteinen aufgefüllt.

Quelle: Wikipedia

Aufnahmen vom 28.2.2015

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