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Runenstein neben der Kirche von Wedel -->

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Elisabeth Hase


World Mitglied, Jena

Runenstein neben der Kirche von Wedel -->

Über den Mißbrauch der Runen während des Nazi-Regimes

Wer sich mit den Runen beschäftigt, kommt an diesem Thema kaum vorbei. Die Nationalsozialisten, insbesondere der innere Orden der SS, missbrauchten die alten Symbole und ihre innewohnende Kraft für ihre selbstsüchtigen niederen und menschenverachtenden Zwecke, und brachten sie damit, als "schwarzmagische Zauber-Zeichen" in aller Welt in Misskredit. Anzumerken wäre allerdings auch, dass dieser Gebrauch möglicherweise auch zur Beschleunigung ihres Untergangs beigetragen hat, denn wer die Runen dafür gebraucht, etwas auszuschließen , auszugrenzen und auszumerzen, der wird recht bald entsprechende Gegenkraft spüren, die den Zustand wieder annähernd auszugleichen versucht.

"Runen raunen rechten Rat" lautet ein altes Sprichwort, das in Kürze die ursprüngliche Bedeutung dieser Schriftzeichen wiedergibt. Runen waren niemals profane Schriftzeichen zum Festhalten des gesprochen Worts, sondern stets abstrakte Symbole mit vielfältiger Bedeutung. Sie wurden ursprünglich in Buchenstäbe geritzt, wovon das Wort "Buchstabe" auch heute noch zeugt.

Runenstäbe und Runensteine dienten dem Orakel, der Entscheidungsfindung in schwierigen Situationen. Der Runenwurf war daher auch stets eine heilige Angelegenheit, die nur in zeremoniellem Rahmen durchgeführt wurde.

Den richtigen Rat finden war die ursprüngliche Bedeutung des Wortes "raten".
Und dabei zu helfen, war der Sinn der Runen. Wobei ihre Wirksamkeit ganz einfach ist: Ein naturalistisches Gemälde, das bis in die Details hinein ausgearbeitet ist, stellt zwar den Blick des Künstlers präzise dar, läßt dem Betrachter jedoch wenig Raum für eigene Inspiration. Ein abstraktes Gemälde läßt hingegen zwar manche Frage offen, bietet jedoch enormen Anreiz zur eigenen phantasievollen Interpretation.(Entnommen aus Runen.de)

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Exif

Kamera Canon EOS 450D
Objektiv Canon EF-S18-55mm f/3.5-5.6 IS II
Blende 3.5
Belichtungszeit 1/80
Brennweite 18.0 mm
ISO 100