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Roter Salon

http://www.fotocommunity.de/blog/agora-bilddiskussion-intensiv

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Hier werden destruktive und/oder verletzende Anmerkungen gelöscht. Wir bitten darum, die Diskussion aufs Bild zu fokussieren und persönliche Streitigkeiten genauso wie irgendwelche Vermutungen über den Bildautor, aus der Diskussion herauszulassen.

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Kommentare 21

Die Diskussion für dieses Foto ist deaktiviert.

  • Agora Bilddiskussion intensiv 30. November 2018, 17:42

    Der Fotograf bedankt sich herzich für Diskussion seines Bildes.
  • Jimi Meine 28. November 2018, 5:46

    Den Schatten der Lampe auf Tisch Nr. 1 finde ich klasse. Es dominieren Rechtecke und Kreissegmente, die im Gegensatz zu den Linien an der Wand stehen. Der Lampenschatten wiederholt die geometrischen Elemente aus dem Raum.
      @elevatorjwo => Hätte, hätte - Fahrradkette.
    • twelve_pictures 28. November 2018, 7:34

      Hast Du ein Selbstwertproblem oder warum schiebst Du Deinen Beitrag täglich neu nach oben???
    • Jimi Meine 28. November 2018, 21:23

      Liebe Nummer zwölf - genau das Gegenteil ist der Fall. Ich liebe es zu provozieren und freue mich über deine Reaktion. Dankeschön für deinen Kommentar und natürlich vielen herzlichen Dank für dein Interesse. Wenn du mal in München bist, schenke ich dir die Kette.
    • twelve_pictures 29. November 2018, 22:28

      Hi Jimi, ich bin sehr viel öfter in München als Du glaubst.
      Wenn Du es schaffst, genau hier und nicht woanders

      einen Tisch für uns zu reservieren und dann am Ende auch die Rechnung zu bezahlen, würde ich mir die Kette abholen.
      Ganz Liebe Grüße
      Nummer zwölf
    • Jimi Meine 30. November 2018, 6:36

      Wow - ich bin geflashed.
      Das mache ich und ich würde mich freuen.
  • felixfoto01 26. November 2018, 22:39

    Ich empfinde Bilder, in den alles exakt ausgerichtet und alles im Lot ist, als leblos. Da passiert nix mehr, das sieht dann für mich aus, als hätte ein Grafiker etwas gemacht - wobei das einem Grafiker nicht passieren würde, Denn die wissen, dass sie Störer ins Bild einbringen müssen, um es interessant zu machen. Ein Bild braucht intellektuelle Reibung, damit man es erkunden will, Ein Bild, das beim ersten Blick alles preisgibt und bei dem alles dort ist, wo man es erwartet, wird meistens nicht lange und vor Allem kein zweites Mal angesehen.

    In diesem Bild bleibe ich am ersten Tisch, im Vordergrund hängen. Ich betrachte das Muster auf dem Tisch, ich schaue entlang der Tischkanten in den Raum hinein und störe mich erfreut, dass sie nicht gerade sind, sondern dass sie sich anarchistisch aneinanderreihen und so gar nicht ordentlich sein wollen. 

    Farblich erscheint mir das Bild monochromatisch, aber die weißen Servierten stören meinen Eindruck. Was lässt den Tisch so rot erscheinen, aber die Servierten nicht? Einen angenehmen Kontrast, farblich gesehen, bildet für mich der bläulich schimmernde Fleck am Ende des Raums - als würde Tageslicht dieses Licht erzeugen, bei einer insgesamt sehr warmen Lichtfarbe im Raum. 

    Das Bild erinnert mich, wegen der roten Farbe sehr stark an ein Bild von William Eggleston. Beide Bilder haben nichts miteinander zu tun, ausser dem Rot und dem Weiß der Lampen:
    https://www.highsnobiety.com/2017/03/28/william-eggleston-photography/
    (ganz unten)

    Würde ich das Bild anders machen? Ich weiss es nicht. Darum geht es mir auch nicht, denn ich empfinde es für andere Fotografen als hilfreicher zu spiegeln, wie ein Bild von mir wahrgenommen wird, als es "konstruktiv" zu verändern.
  • Willy Brüchle 26. November 2018, 19:35

    Bei mir wäre es in der Tonne gelandet. Von vorn bis hinten nicht ein einziger Punkt scharf. MfG, w.b.
  • Wolf Schroedax 25. November 2018, 22:16

    > Fehlen wie hier die Exifdaten , ist das eigentlich unfäir. Wie war die Brennweite ? Hätte man sie noch verkürzt und  die optische Achse etwas angehoben,
    wäre die Tischkante immer noch im Bild, die Schärfentiefe größer, und die Senkrechte rechts wäre randparallel.
    > Die spiegelnde Scheibe müsste eigentlich noch mehr gespiegelt haben als nur den Aus/Eingang nach /von draußen weit hinter dem Betrachter. Weggestempelt, oder ?
    > Der Titel "Roter Salon"  wirkt schwer ironisch. Weil das Lokal in diesem Bild auf mich einen sehr ungemütlichen Eindruck macht. Da hilft das Rot gar nicht drüber weg.
    > Das würde ich dem Chef auch sagen, nachdem ich etwas verzehrt habe. Würde mir die gegenwärtige Website aufrufen, denn das Motiv eignet sich sehr gut als Hintergrund, z.B.  für den Namen des Lokals: Große hellgelbe Buchstaben im chinese style: "Bei MAO und NIE" und Untertitel, oder "Zur roten Garde" .  Dann hätte man auch einen Grund, die Flucht der Tische zu korrigieren und mit Stößen von Bierdeckeln die  Höhen anzugleichen. Und es gehören Bilder an die Wand......
  • elevatorjwo 25. November 2018, 11:24

    Grundsätzlich gefallen mir Idee und Ansatz sehr.
    M. E. lebt aber ein solches, doch sehr grafisches Motiv von der Exaktheit der Reproduktion.
    Deshalb aus meiner ganz bescheidenen Sicht einige Anmerkungen, zu Dingen, die ich anders gemacht hätte:
    1. hätte ich, wenn das Restaurant schon leer ist, Tische und Accessoires dergestalt ausgerichtet, dass die Tische eine saubere Kurve bilden sowie Stäbchen und Servietten dieser Kurve folgen
    2. hätte ich etwas stärker belichtet
    3. hätte ich einen etwas weniger krassen Schärfeverlauf gewählt, um die senkrechten Strukturen der Wand auch hinten noch etwas mehr zu zeichnen
    4. hätte ich die Wandverkleidung am rechten Rand parallel zum Bildrand ausgerichtet.
    5. da ich durch die Reflexionen den Eindruck habe, dass das Foto von außen durch die Scheibe aufgenommen wurde, wäre ich rein gegangen (spekulativ)

    Wie Jürgen W2 sagt: "Ich finde, dass das ein interessantes Motiv ist, und auch ich hätte das Foto gern gemacht. Das Spiel mit Farbe und Formen, mit Schatten und Unschärfe gefällt mir gut".
    • mia taugts 25. November 2018, 11:57

      Es sind aber keine Personen auf dem Bild und noch weniger sind andere dominate Merkmale vorhanden
    • Thomas Blanck 25. November 2018, 12:08

      Bei Punkt 1 bist Du aber sehr theoretisch. Die Umsetzung wird wohl am Restaurantchef scheitern, wenn der Fotograf anfängt, Mobiliar und Deko zu verschieben.
      Punt 2: Ist Geschmackssache. Mir gefällt es, wie es ist.
      3. und 4. Da gebe ich Dir recht. Außerdem hätte ich versucht, rechts unten die Lehne und vorne links die Tischecke nicht so dicht an den Rand zu legen bzw. Anzuschneiden.

      Insgesamt ein tolles Motiv und in meine Augen hat der Fotograf daraus ein sehenswertes Foto gemacht.
      VG Thomas
    • mia taugts 28. November 2018, 19:39

      Thomas Blanck
      Am Restaurantchef scheitert kaum etwas, solange man mit einem freundlichen Lächeln die Zustimmung einholt und das nicht gerade bei Vollfrequenz will. Ich hab die Zustimmung, sogar in Haubenrestaurants, noch immer bekommen. Und die Zustimmung würde ich auch ohne Tischelrrücken einholen.

      Schleifende Linien zum Bildrand sind bei stark linear orientierten Motive keine Geschmackssache, sondern ein noGo. Und noch dazu braucht man dazu gar nichts umbauen, sondern das Bild ganz einfach Entzerren.
    • Thomas Blanck 28. November 2018, 21:43

      mia taugts:
      Mein Kommentar ist eine Antwort auf User elevatorjwo.

      Der kommentar zur  "Geschmackssache" bezog sich auf Punkt 2 von User elevatorjwo  -> und der betrifft die Belichtung.
      Punkt 3 und 4 betrifft die Linien. Die habe ich auch kritisert.
  • mia taugts 25. November 2018, 11:19

    Im Großen und Ganzen finde ich das sehr gelungen
    Nachdem die Wand eine senkrechte Struktur hat und die Tische quadratische Formen habe, wäre ein Ausrichten von Vorteil. Die Wandlinien sollten parallel zur senkr. rechten Bildkante sein, der vorderste Tisch sollt mit seiner Kante parallel zur unteren Bildkante
    • elevatorjwo 25. November 2018, 13:36

      Das mit der vorderen Tischkante habe ich auch erst überlegt. Bin aber dann zum Schluss gekommen, dass dieser "Bruch" auch Spannung erzeugt.
  • Jürgen W2 25. November 2018, 0:58

    Als ich ein Teenager war, in den 1970ern, las ich in einem Fotomagazin:
    "If you can't make it good, make it big. If you can't make it big, make it red."

    Vor ein paar Wochen schrieb mir jemand zu dem Satz: das klinge ja wie ein Zitat von Donald Trump. Stimmt. Eine recht plumpe Anweisung, wie man gute Fotos macht. Aber auch nicht ganz falsch.

    Dieses Bild ist auf jeden Fall richtig rot. Knallrot.

    Ich frage mich: sind die Stühle, Tische und Wände wirklich so rot?
    Oder ist da eine für uns unsichtbare rote Scheibe, die alles rot erscheinen lässt?
    Oder hat der Fotograf / die Fotografin einen roten Filter verwendet oder den Weißabgleich so extrem verschoben?

    Letzteres wohl nicht, denn die Ecke oben links ist nicht rot.

    Ich finde, dass das ein interessantes Motiv ist, und auch ich hätte das Foto gern gemacht. Das Spiel mit Farbe und Formen, mit Schatten und Unschärfe gefällt mir gut.

    Interessant und vermutlich lohnend wäre es, ein Foto derselben Location zu machen, bei der irgendetwas das Rot bricht: ein Blumenstrauß mit weißen Blüten, oder eine Dame in einem türkisfarbenen Kleid, oder ein Glas Orangensaft.
  • Clara Hase 24. November 2018, 23:42

    ja, der vordere Tisch, die Schatten des Lampenmusters könnten dunkler und schärfer sein.
    auch hätte ich den Schärfebereich nicht unbedingt auf den ersten tisch gelegt - wobei da ja nur der Lampenschatten ist.
  • Agora Bilddiskussion intensiv 23. November 2018, 17:39

    Die Fotografin / Der Fotograf schreibt:

    "Ich habe das Foto in einem noch leeren Restaurant aufgenommen.
    Das Spiel der Flächen und Linien und der Schatten haben mich zu der Aufnahme verleitet.
    Vielleicht findet ihr sie auch sehenswert oder habt Verbesserungsvorschläge dazu."