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Patrick L. HH


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Rocamadour

Schon zur Jungsteinzeit von Menschen bewohnt, war dieser anmutige Felsen im Mittelalter für Einsiedler besonders anziehend. 1166 fand sich in einer Nische ein mumifizierter Leichnam, dem Wunder nachgesagt wurden. Dieser "Roc amator" (okzitanisch "der Felsliebende"), in dem viele Zachäus, dem Ehemann der hl. Veronika sehen wollten, wurde zu einem der bedeutesten Wallfahrtsziele der Christenheit. Selbst Könige wie Heinrich Plantagenêt, Ludwig der Heilige, Philipp VI., Ludwig XI. waren unter den Pilgern.

Später geriet Rocamadour in Vergessenheit, Erdrutsche und Steinschläge trugen das ihrige zur Zerstörung des alten Heiligtums bei.
Erst im 19. Jahrhundert gelang es den Bischöfen von Cahors, die Wallfahrt wiederzubeleben, die bis auf den heutigen Tag wichtigste Einnahmequelle des Ortes ist.

Die Lage des Wallfahrtsortes ist spektakulär und einmalig: Er klebt förmlich an einem 150 m hohen Steilfelsen, der vom Hochplateau der Causse in die Schlucht des Alzou-Baches abfällt.

11.06.2005, Nikon D70, Sigma 28-70 f2.8, EBV mit NC & PS, fiese jpeg-Optimierung

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