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Randfigur

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Kommentare 12

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  • Agora Bilddiskussion intensiv 16. November 2018, 18:51

    Der Fotograf bedankt sich herzlich für die freundliche Diskussion seines Bildes.
  • Florian Ruf 15. November 2018, 9:10

    Ein Bild, welches sich lohnt, näher betrachtet zu werden. Rund ein Drittel des Bildes ist helles nahezu weißes Licht und genau darin liegt der große Reiz dieses BIldes. Auf den ersten Blick ist die rechte Hälfre mit dem sitzenden Mann schwer zu erkennen. Doch bei längerer Betrachtung fallen immer mehr Details auf. Der Mann sitzt bildlich gesehen am Rand, ist für mich aber keine Randfigur. Für mich ein wesentliches BIldelement. Ohne die "Randfigur" wäre es nur ein lichtdurchfluteter Raum, womöglich in einem Museum; nett anzusehen, aber auch nicht mehr. Hell und dunkel, LIcht und Schatten; für mich schon fast allegorisch in der Komposition.
    Wie gesagt, es lohnt, betrachtet zu werden.
  • Wolf Schroedax 11. November 2018, 16:19

    Dieser unbekannte chinesische Künstler hat für das Rollo vor dem Fenster .einen kalligrafischen Entwürf gestaltet, welcher  unter  "  F.d.G ".  bei meinen Fotos zu finden ist. Übersetzt soll er soviel heißen wie:::: 
    Eure Wohnung, Majestät, / Großer Vorsitzender, /  Prachtvoll gewöhnlich /  Hat sie Ihnen genützt ? / Hatten Sie glückliche Tage hier ? / Oder haben Sie hier /  Nur funktioniert  ?
  • elstp 11. November 2018, 12:19

    Es ist der Unterschied, den der Autor nutzt:
    Ein Raum, eine Fläche, die verwendet wird als Rahmen für eine Figur, eine Person, vielleicht sogar eine Gruppe. Das ist das häufigste.
    Oder ein Raum, der betont wird in seiner Besonderheit, indem man eine Figur am Rand platziert, die aber nur einen Teil seines Rahmens, besser seiner Begrenzung bildet und deren Eigenheiten in den Hintergrund treten. Deren Symbolfunktion verdeutlicht der Autor durch die zusätzliche Information "Zufallsgast, Fremder". Dem Autor geht es also wahrscheinlich um den Licht durchflutet Bereich vor dem Fenster. Dafür spricht auch die sw-Abbildung.
    Gruß LILO
  • Clara Hase 10. November 2018, 18:34

    Mir gefällt, das das Gesicht nur zur HÄlfte von dem grossen Lichteinfall belichtet wird.
    Nichts desto trotz erkenne ich einen leicht erschöpfte Person, die sich aber nur vorrübergehend niedergelassen hat. Tasche wurde nicht abgestellt - Sitzhaltung mehr auf der Kante.
    Ohne die Person wäre ich von der Helligkeit des Fensters berauscht, wäre geblendet und so schaue ich mehr nach rechts.
    Normalerweise haben Wärter in Museen auch so ein Stühlchen - ob nun gerade so repräsentativ mag dahingestellt sein.
    Auch passt der Stuhl nicht in den zeitlichen Rahmen der wunderschönen Türen.
    Diese erscheinen mir leicht kontrastarm, wenn nicht sogar etwas unscharf.

    Ein gemütlicher Sessel der Zeit, ein Buch vor der Nase, täte dem vielen Licht gerecht werden. Zur Frage wer da sitzen könnte..
    Der Titel wäre noch einmal zu überdenken - Mensch am Rande wäre nciht das Gleiche wie Randfigur.
  • Wolf Schroedax 10. November 2018, 15:27

    > Aus dem Begleittekt zum Bild ergibt sich, dass es eine Studie ist. Dieser Mann ist hier "nur" Modell, ist Platzhalter für eine/n, der/die in der endgültigen Fassung an seinen Platz treten und mittels dieses Arrangements portraitiert werden soll.
    > Ausprobiert wird, ob/wie der erhebliche Kontrast zwischen Fensterfläche und Schatten zu bewältigen ist, ob er also sowohl in der Helligkeit als auch im Schatten Strukturen  erkennbar lässt.  (Was ja gelungen ist!)
    > Fragt sich nun , wen könnte man so portraitieren ?
  • barbara klein 10. November 2018, 8:33

    Was für ein fantastisches Bild! Diese perfekte Konzentration auf das Licht lässt alles Weitere auf dem Bild in den Hintergrund treten - auch die als Bildtitel bezeichnete Randfigur. Der Titel zum Bild ist m.E. nicht unbedingt homogen. Als Rand- bzw. Nebenfigur kann ich den Mann nicht empfinden. Randfigur ist für mich ein Mensch, der nicht in eine Gruppe integriert ist, quasi an den Rand gestellt. Hier ist aber keine Gruppe zu sehen, sondern ein Mann, der vielleicht etwas müde auf einem Stuhl sitzt. Solltest du jedoch die "Randfigur" als nebensächlich zum lichtdurchtränkten Bild sehen, ist der Titel zum Bild wieder stimmig. Insgesamt ein großes Kompliment für die Darstellung dieser zarten Lichttransparenz, die ohne Aufhebung der Koturen im Hinter- und Vordergrund dominiert. Chapeau!
  • HF25 9. November 2018, 16:37

    faszinierend, wie sich das helle licht zurueckgenommen auf der kleidungs- und hautoberflaeche des mannes abbildet und ihn mit ins ganze hineinnimmt. obwohl sowohl er in seiner kleidung und mit seinen taschen, als auch der stuhl, auf dem er sitzt, nicht so recht im einklang mit der herrschaftlichen umgebung erscheinen. trotzdem sitzt er sehr ruhig, aufrecht und selbstbewusst da, als sei dies schon seit jahren sein angestammter platz fuer wirksame portraits und nutzt dabei u.a.  z.b. auch die grafisch interessante bogenlinie in der tuervertaefelung, die den weg des lichtes vom fenster her zu ihm unterstreicht. das foto bietet viele anlaesse, sich darueber gedanken zu machen. so z.b. die auffallend locker offene haltung der linken hand. vermutlich verbirgt sich dort ein handy, aber letztlich bleibt es ein spannungserzeugendes geheimnis. lg
  • twelve_pictures 9. November 2018, 13:26

    Ein Bild, das mich irgendwie berührt, das eine tiefe Ruhe ausstrahlt.
    Der ungewöhnliche Bildaufbau, der extreme Tonwertumfang, das schöne Spiel von sehr hellem Licht, Halbschatten und Schatten schaffen eine ganz eigene Atmosphäre.
    Sehr spannend finde ich, wie der scheinbar an den Rand gerückte Tourist doch zur zentralen Figur in diesem Bild wird und die Geschichte im Bild beinahe selbst erzählt.
    Allerdings lässt das Bild immer noch genügend Raum für eigene Geschichten...
  • Ulrike Purz 8. November 2018, 22:18

    Das Licht mag ich auch sehr.
    Ich empfinde den Mann nicht als an den Rand gedrängt.
    Für mich sitzt er so, wie wir den ruhigen, abseits liegenden Ort für eine Pause nutzen. Gelassen und ohne irgend jemanden für den Moment zu brauchen.
    LG Ulrike
  • Agora Bilddiskussion intensiv 8. November 2018, 18:48

    Die Fotografin / Der Fotograf schreibt:

    "Für einen Moment saß mir dieser nette Asiate während einer kleinen Pause bei einer Führung durch das Potsdamer Neue Palais (das von ihm ungeliebte Prunkschloss Friedrich des Großen) "Modell". Ja, er ist hier an den Rand gedrängt und das helle lichte Fenster nimmt den meisten Raum im Bild ein. Aber fühlen wir uns nicht ohnehin so in solchen repräsentativen etwas einschüchternd wirkenden Gebäuden?
    Ich mochte das Licht dort sehr und bin gespannt, wie das Bild, bei den Kritikern ankommen wird."