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KHMFotografie


World Mitglied, der Kaiserstadt / GosLar in NDS

Pfarrkirche St. Jakobus - Ensdorf " Gott zu Gefallen... "

Nikon D 800 / Sigma 12-24@ 15mm / F 11 / ISO 250 / Aufnahmemodus M / 1/10 Sek / 0 EV / Stativ / Einzelaufnahme / ... Entwickelt mit LR CC und BEa Element / 27.4.2019

Auf Fototour in Ober und Niederbayern mit Andreas Liwinskas ...

 Mariä Himmelfahrt und St. Johannes Evangelist Waldsassen
Mariä Himmelfahrt und St. Johannes Evangelist Waldsassen
Andreas Liwinskas


Mein "Blick zum Chor" in der Klosterkirche St. Georg und Pankratius in Raitenhaslach
Mein "Blick zum Chor" in der Klosterkirche St. Georg und Pankratius in Raitenhaslach
Andreas Liwinskas


Mein"Blick nach oben" in der Stiftsbasilika Waldsassen
Mein"Blick nach oben" in der Stiftsbasilika Waldsassen
Andreas Liwinskas


Die Kirche St. Jakobus in Ensdorf ist eine barocke Wandpfeilerkirche in der Oberpfalz. Sie ist seit 1802 die Pfarrkirche der gleichnamigen Pfarrgemeinde im Bistum Regensburg und steht unter Denkmalschutz.

Bei der Gründung von Kloster Ensdorf ließen die Stifter, Pfalzgraf Otto V. von Scheyern und seine Frau Heilika von Lengenfeld, zuerst ein hölzernes Kirchengebäude errichten. Das Patrozinium ist dem Heiligen Jakobus dem Älteren gewidmet; diese Kirche wurde 1123 von Bischof Otto von Bamberg geweiht. Ein zweiter romanischer Vorgängerbau aus Stein nach dem Vorbild des Klosters Hirsau entstand unter Friedrich II. von Wittelsbach und seinem Bruder Otto I. von Wittelsbach. Es war dies eine kreuzförmige flachgedeckte Basilika mit einem Langhaus und zwei Seitenschiffen. Die Kirche besaß zudem zwei Türme, denen ein sogenanntes Paradies vorgelagert war. Zur Kirche gehörte ein romanischer Kreuzgang, der 1441 gotisch umgebaut wurde. Dieser Bau wurde 1180 von Erzbischof Konrad III. von Salzburg geweiht. Diese Kirche erhielt unter Abt Ulrich (1393–1396) anstatt der Flachdecke eine gotische Einwölbung. Von diesem Kirchenbau sind kaum noch Reste erhalten. Diese Kirche ist am 21. Juli 1507 durch einen Brand stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Zwar wurde ein Wiederaufbau in die Wege geleitet, aber wegen der im 16. Jahrhundert einsetzenden Reformation kam dies aber ins Stocken und das Kloster wurde aufgehoben. Erst am 23. Juli 1669 wurde das Kloster den Benediktinern zurückgegeben.

Erst unter dem Abt Bonaventura Oberhuber wurde ab 1695 ein barocker Neubau anstelle der früheren Ruine begonnen. Aber auch dieses Unternehmen wurde aufgrund der Wirren des Spanischen Erbfolgekriegs (1701–1714) hinausgezögert. Die heutige Kirche wurde am 8. Oktober 1717 geweiht.

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