Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren und die Zugriffe auf unseren Webseiten zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Deiner Nutzung unserer Webseiten an unsere Partner für Emails, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen

Was ist neu?
Paritas-H & E-Ship 1

Paritas-H & E-Ship 1

1.167 6

Timo C.


Basic Mitglied, Emden

Paritas-H & E-Ship 1

Rechts sieht man das letzte Schiff der Baureihe CW 700, die "Paritas-H"

Das ursprünglich 17,8 Millionen Euro teure Schiff wurde im Zuge der Finanzkrise ab 2007 nicht von der Reederei Hinsch abgenommen. Bis April 2010 lag das Schiff an der Cassens Werft auf und wurde zu einem Preis zwischen zwölf und dreizehn Millionen Euro angeboten. Ende April 2010 wurde das Schiff an eine portugiesische Reederei verkauft und wird nach dem Aufbau von Kranen als "Funchalense 5" in Fahrt kommen.



Auf der rechten Seite sieht man die "E-Schip I"

Der Rumpf wurde als Lindenau 285 von der Lindenau-Werft in Kiel gebaut. Der Stapellauf fand am 2. August 2008 statt. Ursprünglich sollte das Schiff in der ersten Jahreshälfte 2009 ausgeliefert werden. Durch die Insolvenz der Lindenau-Werft wurde es dort nicht zu Ende gebaut, sondern im November 2008 zur Cassens-Werft nach Emden geschleppt. Im Januar 2010 wurden dort die Stahlbauarbeiten abgeschlossen, und das Schiff wurde in das Dock der Nordseewerke geschleppt, wo letzte Arbeiten am Unterwasserschiff ausgeführt wurden. Im April 2010 kam das Schiff zurück in die Cassens-Werft, wo die weitere Ausrüstung erfolgte.

Seit dem 1. Juni 2010 heißt das Schiff auch offiziell E-Ship 1. Die erste Probefahrt auf der Nordsee fand am 6. Juli 2010 statt. Die Probefahrten fanden unter Begleitung des Germanischen Lloyds als Klassifikationsgesellschaft in der südlichen Nordsee statt. Im Sommer 2010 wurde das E-Ship 1 in Dienst gestellt.

Auffällig sind hier vor allem die, von Enercon entwickelten Flettner-Rotoren mit einer Höhe von 27 m und einem Durchmesser von 4 m. Durch sie wird eine Kraftstoffersparnis von 30–40 % bei einer Fahrt von 16 Knoten angestrebt.

Die Jungfernfahrt erfolgte nach Irland. Im Oktober 2010 sollten auf einer Fahrt im Mittelmeer die Einsparungen im Treibstoffverbrauch ermittelt werden.


Quellen:

-Emder Zeitung
-Wikipedia


Kritiken werden wie immer gerne entgegen genommen.
Also ruhig ein paar Worte schreiben ;)

Kommentare 6