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La Wendu


Free Mitglied, Berlin

Papierkind

... auf Granit

Kommentare 15

  • La Wendu 25. September 2004, 23:25

    @ linda: doch! es gibt immer mehr als zwei möglichkeiten, die aber erst einmal zu finden sind. bei mindestens drei alternativen besteht erst eine echte wahl.
    mensch lebt (fühlt, denkt, handelt) allerdings meistens in konflikten zwischen zwei gegensätzlichen tendenzen. solange er sich nicht etwas drittes und viertes vorstellen kann, bleibt er mit einiger wahrscheinlichkeit stecken.
  • Linda Decker 25. September 2004, 19:07

    @ wendula: tertium non datur?
  • La Wendu 25. September 2004, 2:07

    @ linda:ist es besser, die kinder kleben am stein und halten beharrlich allen stürmen stand, als dass sie sich in übermütigen kapriolen in's haltlos verrückte verwehen lassen? oder ist es umgekehrt besser? oder kommt es auf die mischung von beidem an?
    ... sofern sie überhaupt die freiheit der entscheidung haben.
    @ .ina.: ja, aber nicht nur...
  • .ina. 24. September 2004, 19:04

    arme Kleine. )o:
  • Linda Decker 23. September 2004, 20:42

    es ist fest mit dem granit verklebt, der ihm aber nicht wirklich schutz und halt bietet. aus eigener kraft wird es sich nicht davon lösen und davonfliegen... vor einigen stunden beobachtete ich auf meinem heimweg an einer ampel ein weißes blatt papier, mit dem der wind ein wildes und übermütiges spiel trieb, irgendwie kommt mir das beim betrachten dieses bildes wieder in den sinn...
    der gegenwärtige zustand der welt - ob er sich wirklich so sehr von dem unterscheidet, was immer schon war oder ob wir nur bewusster hinsehen, ist unerheblich für das, was an grausamkeiten tagtäglich geschieht und weitergegeben wird.

  • La Wendu 23. September 2004, 0:25

    @ alle:
    ohne bewusste absicht finde ich in letzter zeit häufig darstellungen von kindern, die auf die eine oder andere weise etwas über den gegenwärtigen zustand der welt aussagen.
    ihr seht manches anscheinend ähnlich, z.b.:
    die beängstigung durch gewalt und zerstörung in einer harten, unmenschlichen welt - und zugleich den starken, eindringlichen blick naiver kindlicher willenskraft und unzerstörbarkeit.
    wendula
  • M. Radi 22. September 2004, 22:43

    Irgend wie auch ein zeugnis der Vergänglichkeit.

    Manfred
  • SILKE CROSS QUER 22. September 2004, 16:17

    sehr gutt!

    :-))
  • just moments 22. September 2004, 14:49

    Das Bild wirkt stark ... verschiedene Emotionen ... . Und es wirkt auch fesselnd. "Nur" ein Papierkind, auf Granit. Der Ausdruck jedoch sehr, sehr eindringlich.
    lg Kate
  • Mañuela Grabo 22. September 2004, 10:33

    ach wendula - ich mag deine phantasievollen kompositionen . (-:
    lg
    m.
  • Sylvia Mancini 22. September 2004, 10:02

    Zu weich und angreifbar für diese harte Welt; die Zerstörung wird fortschreiten ...
  • Foto-Graf ICH 22. September 2004, 8:15

    @Axel: :-))
    @Wendula: Manchmal gewinnen diese Kunstwerke mit ihrer teilweisen Zerstörung an Ausdruckskraft. Muss ich noch schreiben, dass ich das Bild gut finde? ;-))
    Gruß, ICH
  • Hildegard S. 22. September 2004, 8:13

    Wirkt irgendwie ein wenig gruselig. Sind es die großen Augen, die Papierfetzen oder die graue Farbe? Keine Ahnung! Aber sehr wirkungsvoll!
  • elvisfirewolf 22. September 2004, 8:11

    zart und leicht zerstörbar vor dem hintergrund einer sehr harten welt, das sind sie, die kinder derselben.
    fällt mir spontan dazu ein.
    und somit hat das hervorragende werk für mich eine starke aussagekraft!
    :)))
  • Ulrich Gunka 22. September 2004, 7:54

    Ein Hingucker, irritierend und schön.

    Ulrich