Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren und die Zugriffe auf unseren Webseiten zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Deiner Nutzung unserer Webseiten an unsere Partner für Emails, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen

Was ist neu?
pale violet rocks

pale violet rocks

497 19

Mario Fox


World Mitglied, Lübeck

Kommentare 19

  • Wolfgang Kölln 3. Dezember 2011, 11:10

    Das sieht fast organisch aus, Mario... ;-)
    Gruß Wolfgang
  • some kinda hippy earth child 2. Dezember 2011, 22:06

    Die Diskussion ist durchaus spannend...
    Und wirft einiges an Frage auf..
    Zeigt auch sehr deutlich, wie individuell wir doch alle sind.

    Ich persönlich mag Deine Art, Orte in Bildern zu erzählen sehr.

    Und auch dieses hier.


    Zur gesamten technischen Diskussion:
    Nun gerade eben habe ich die Bilder meiner letzten Reise durchgesehen und musste feststellen, dass da wo ich mit meinen Augen, an Blauschimmelkäse erinnernde Farbschattierungen gesehen haben, finde ich bei meinen digitalen Bildern nun sattes, sehr natürliches Grün.
    Sicher mögen technische Werte eine Rolle spielen, aber Mario's Ausführunden zum Sehen und Wahrnehmen sind in der Tat nicht so einfach vom Tisch zu wischen. Wenn man sich überlegt, wie stark eine Sonnebrille schon unsere Farbwahrnehmung verändert.

    LG, Mary
  • M.Anderson 2. Dezember 2011, 18:56

    opalisierend ... und spannend zu lesen
  • Jochen Streib 2. Dezember 2011, 18:49

    @Jürgen.
    Ich schliese mich der Meinung von Mario an. Deine Kritik ist sachlich und nur so kann man sich verbessern. Ich finde jedoch dass hier in der FC oft das technisch perfekte Bild gesucht wird. Dabei geht es darum etwas zu transportieren, seine eigenen Gefühlen und Impressionen in einem Bild wiederzugeben. Auch Avedon hat unscharfe Bilder und z.B Ellen von Unwerth setzt Überstahlungen als Stilmittel ein. Man sollte daher der künstlerrischen Gestaltung seine Spielräume geben. Sicher kann dies kein Freibrief sein schlechte Bilder als Kunst zu declarieren. Doch auch über Kunst lässt sich heftig diskutieren.
    Gruss
    Jochen
  • Mario Fox 2. Dezember 2011, 9:58

    @ Jürgen:
    Mit Interesse habe ich Deine Anmerkungen gelesen, sicher bin ich in technischen Dingen noch durchaus lernfähig und für entsprechende HInweise dankbar. Auf "Ignore" würde ich nur Leute setzen, die beleidigen, nicht aber solche, die sachlich und kritisch sind. Deine Kritik empfinde ich als konstruktiv, wenngleich auch etwas überheblich- schließlich darf ich hier, wo es doch um ein Austauschen geht, auch mal nicht ganz so perfekte BIlder einstellen, allein schon, um eine Diskussion führen zu können. Bei Ausstellungen würde ich es allerdings so wie Du sehen.
    Zum Technischen: RAW Format nimmt mir bei meiner Fotografierweise einfach zu viel Platz weg, ich mach Hunderte von Fotos an einem Tag, wenn ich mal dabei bin- ich weiß, das bringt einen Qualitätsverlust, vor allem in technischer Hinsicht, aber mir persönlich geht es eigentlich mehr um das Wiedergeben des Erlebens an einem bestimmten Ort, auch um die Impression, um, das mag jetzt seltsam klingen, um den "Geist" des Motivs, diesen will ich sichtbar machen- und da kommt es mir auf natürliche, dokumentarische Wiedergabe gar nicht so sehr an, sondern um das subjektive ERLEBEN...und: Dass die Farben auf meinen BIldern anders, oft dramatischer und emotionalisierender wirken, als in der sogenannten Wirklichkeit, habe ich ja bereits zugestanden und auch als beabsichtigt bewertet. In der sogenannten Wirklichkeit kommt die Farbwahrnehmung aus den von mir oben beschriebenen Gründen immer anders daher als in der künstlichen oder künstlerischen Version- aber das ist doch banal, das ist doch einfach so,,,,dass die Tonwerte messbare Daten liefern, stimmt ja und diese grenzen die individuelle Wahrnehmung vielleicht ein- sicher bin ich mir da nicht, da ja auch diese individuell interpretiert werden. Auch die Farben draußen sind ja objektiv messbar, nämlich in Form von Wellenlängen- nur niemand hat bisher eine Wellenlänge wirklich wahrgenommen, sondern immer nur das FarbERLEBEN, also das, was das Gehirn aus den Wellenlängen jeweils macht.... Farben sind immer ein ERLEBEN, nicht einfach objektive Daten- das ist kein Gerede, um technische Mängel zu verschleiern....
    Weiter: Ist es vielleicht so, dass ich durch die Tonwertbea die technische Qualität beeinträchtige? Kann es sein, dass ich gerade dadurch die Fotos, wie Du sagst, "matschiger" mache als es im Original der Fall wäre?
    "Überstrahlungen" sind bei mir allerdings oft gewollt, weil ich das Erleben, das ich in diesen Szenen hatte, so besser transportieren kann. "Matschigkeit" allerdings habe ich nie beabsichtigt, "Unschärfen" dagegen oft schon, aber dann sind sie auch deutlich als Stilmittel zu erknnen- es gibt auch fehlerhafte Unschärfen in meinen Fotos und die ärgern mich schon....
    Ich hoffe, wir bleiben in Kontakt und gehen respektvoll miteinander um , auch wenn wir unterschiedliche ästhetische Auffassungen haben.
    Beste Grüße
    mario
  • Enrikefit 2. Dezember 2011, 9:51

    @ Jürgen: Ich hatte nicht die Absicht, deine Anmerkung zu degradieren oder deine technische Sicht auf Bilder zu ignorieren. Ich wollte lediglich meine Sichtweise auf diese Bilder-Serie darstellen. Und da ich Mario kenne, weiß ich, dass ihm das Erleben der Bilder wichtig ist, weshalb ich vordergründig darauf eingehe. Auch ich habe mal in deine Bilder geschaut und bin ebenfalls beeindruckt und kann mich Jochens Meinung nur anschließen, dass du technisch gut arbeitest.
    Aber letztendlich kommt es eben doch wieder darauf an, was der Fotograf mit seinen Bildern vermitteln möchte und was auch der Betrachter sehen möchte.
    Da gibt es dann kein falsch oder richtig, denke ich.

    Liebe Grüße
    Enrike
  • Jürgen H 2. Dezember 2011, 8:23

    @Jochen: Hier geht es gerade nicht nur darum, ob es einem gefällt oder nicht, was auch nicht nur subjektiv ist, sondern um die Fotos, um ihre gestalterische und auch technische Präsentation. Das ist eine Fotocommunity, nicht Flickr oder Facebook. Technische Mängel, wie Unschärfe und Weißabgleich, Tonwerte usw. sind hier erkennbar nicht aus künslerischem Grunde mangelhaft, sondern aus anderem mir unbekannten Grund. Schau munter und unvoreingenommen über den Tellerrand und Du wirst feststellen, daß es viel besser geht und da gehört nicht viel dazu.
    Sich auf die Verfälschung der Digitalkameras zurückzuziehen ist, mit Verlaub, Quark. Das läßt sich einfach korrigieren. Tom hat PS und nutzt es auch zur Tonwertkorrektur.
    Einen feinen zweiten Advent!
    Jürgen

    Edit: Hab grad mal in Deine Bilder geschaut, Jochen. Da ist vieles von dem, was ich meine verwirklicht. Neben guten Motiven stimmt eben auch die technische Umsetzung. Und gerade dort sind es oft Nuancen, die den Unterschied ausmachen.
  • Jochen Streib 2. Dezember 2011, 7:31

    Bei einem Foto muss es ja nicht immer um die Darstellung der blanken realität gehen. Wir sind ja hier nicht bei Dicovery Chanel. Gerade die Digitalkameras verfälschen diese Realität bereits bei der Aufnahme. Dies wird dann in der Bildbearbeitung in die eine oder andere Richtung korregiert. Dies war bereits in der analogen Fotografie denn jeder Film gab auch die Kontraste und Farben anders wieder.
    Hier geht es doch darum ob einem ein Bild gefällt oder nicht. Dies sind meist sehr subjektive Eindrücke und über Geschmack lässt sich natürlich genüsslich streiten.
  • Jürgen H 1. Dezember 2011, 22:53

    @Enrike: Das glaube ich gern und stimme dem auch zu, wenngleich ich der Meinung bin, daß technisch offensichtlich mangelhafte Aufnahmen eine verfremdete Wirklichkeit darstellen und ich meine, das sollte dann gekennzeichnet sein, oder zumindest im Digiart-Channel eingestellt werden. Das mag erstmal befremdlich klingen, ist aber einfach so. Die Bilder stellen kaum die wahrhafte Szenerie dar (und ich war oft dort), sondern die, der wahrnehmenden Person und somit sind sie nicht mehr realistisch. Eine Aussage zu den Aufnahmebedingungen und dem Workflow wären da interessant.
    Im Übrigen gehe ich davon aus, ein Ignore zu ernten. Die meisten wollen Anerkennung und Lob, nicht fundierte Kritik und eine Auseinandersetzung...
    Gute N8!
    Jürgen
  • Enrikefit 1. Dezember 2011, 22:40

    @ Jürgen: Es kommt eben darauf an, was mit den Bildern transportiert werden soll: Technische Perfektion oder das Erleben und das Gefühl der fotografierten Situation.
    Ich persönlich mag das Gefühl, welches durch die Bilder vermittelt wird. Denn es ermöglicht mir, mich mit dem Fotografen für seine Reisen und deren Erinnerungen zu begeistern.

    Gruß
    Enrike
  • Enrikefit 1. Dezember 2011, 22:30

    Diskutieren find ich auch wichtig, sonst würde die fc ja wenig Sinn machen. Dein Argument, ein Bild oder dessen Farben können nicht unnatürlich wirken, sondern eher unter dem Aspekt - gefällt oder gefällt nicht - gesehen werden, ist ein guter Gedanke. Ich glaube, du hast mir gerade wichtige Gedankenanstöße gegeben, Bilder und deren Farben noch differenzierter zu betrachten. Ich werde den Gedanken mal mit in die Nacht nehmen...

    Liebste Grüße
    Enrike
  • Jürgen H 1. Dezember 2011, 22:29

    Als zarter Einwurf sei mir folgendes erlaubt: Du kannst die Tonwerte kappen, beschneiden und was auch immer, jedoch den von der Kamera gewählten Weißabgleich sollte man korrigieren können. Dies funktioniert allerdings nur, wenn Du im RAW-Format fotografierst, was sicher nicht geschieht, da Du ja nur die Tonwerte korrigierst, was nebenbei bemerkt, in einem TIFF-Format, generiert aus einem RAW, am besten funktioniert.
    Mein persönlicher Eindruck Deiner Australien-Bilder ist absolut konträr Deiner sonstigen Anmerker und gerade die Tonwerte (Histogramm) unterstützen das. Die Tonwerte sind meßbare Größen und nicht Produkt einer individuellen Wahrnehmung.
    Auch wenn Dir Deine Bilder sicher gefallen, solltest Du sie kritischer betrachten, wir sind schließlich in einer Fotocommunity. Sie sind oft unscharf und große Bereiche nahezu zeichnungslos, matschig, saufen im Schwarz oder in überstrahlten Arealen ab. Dies, so glaube ich, ist auch keine individuelle Wahrnehmung, weil von Fakten getragen und nicht von künstlerischen Dingen geleitet.
    Gruss Jürgen
  • Mario Fox 1. Dezember 2011, 22:16

    streiten tun wir ja nicht, aber diskutieren- und das ist durchaus nützlich, oder?
    SChlaf gut, liebe Enrike
    mario
  • Enrikefit 1. Dezember 2011, 22:04

    Über dein Bild und dessen Farben bräuchten wir auch nicht streiten, es wirkt phantastisch ;-)
    Trotzdem find ichs spannend, was du über die Farbwahrnehmung erzählst.

    Ich wünsch dir ne gute Nacht
    Enrike
  • Mario Fox 1. Dezember 2011, 21:56

    sagte ich doch: live siehts meist harmloser aus, eben weil unser Hirn erstmal nur sieht, was es erwartet und nicht besser kennt- beim Anblick eines Fotos kann es aber weniger auf diese stammesgeschichtlich und ontogenetisch erworbenen Lernerfahrungen und Kontextfaktoren zurückgreifen und nimmt bereitwilliger auch Neues an- Wahrnehmen, erst recht Farbwahrnehmen ist immer ein äußerst subjektiver Vorgang, über zwei Millionen (!) Farbschattierungen (nicht Farben, sondern Farbschattierungen) kann das menschliche HIrn differenzieren , aber es gibt keine zwei HIrne, selbst bei eineiigen Zwillingen nicht, auf dieser WElt, die das auf die gleiche WEise tun- es gibt also keinen einzigen Menschen auf dieser WElt, der die Farben, die ja nichts anderes sind als eine Interpretaion von WEllenlängen in deinem Gehirn, genauso wahrnimmt wie du... da sind wir jeder wirklcih einzigartig- deswegen ist jeder Streit über die Objektivität von Farben unsinnig, weil man dann die Subjektivität des Farbwahrnehmens nicht zur Kenntnis nimmt...man könnte bestenfalls sagen, es gefällt mir oder eben nicht, aber nicht damit argumentieren, es sei unnatürlich, eben weil die Farbwahrnehmung eben nur als Ausgang Natur ist, nicht als Resultat
    Beste GRüße
    Mario

Informationen

Sektion
Ordner Australia
Views 497
Veröffentlicht
Sprache
Lizenz

Exif

Kamera NIKON D80
Objektiv ---
Blende 4
Belichtungszeit 1/60
Brennweite 55.0 mm
ISO 200