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Premium (Pro), Ebersberg, Oberbayern

o.T.

Detail von der Fassade des Brandhorst-Museum, München, Mai 2015
Mit der Außenfassade sollte nicht nur eine ansprechende Optik erreicht, sondern auch ein wesentlicher Beitrag zur Energieeffizienz geleistet werden. Die Keramikstäbe verdecken ein perforiertes, gefaltetes Blech, das die Aufgabe hat, den Schall des Verkehrslärms zu schlucken.
Der Bayerische Oberste Rechnungshof kritisierte 2015, dass auch fünf Jahre nach der Eröffnung zahlreiche Baumängel noch nicht behoben seien. Insbesondere funktioniere die teure Technik zur Steuerung des Tageslichts noch immer nicht zufriedenstellend, der Energieverbrauch sei höher als geplant, die Ziele der Energieeinsparung würden nicht erreicht.
Vor der Fassadenfläche wurden 36 000 einzelne Keramikflächen vertikal angebracht. Sie sind in 23 verschiedenen Farben glasiert und teilen sich in drei Familien unterschiedlicher Farbigkeit und Tonalität auf.
Die Oberfläche des Hauses verändert sich mit der Bewegung des Betrachters. Zwischen der Schrägsicht, in der sich die vertikalen Keramikstäbe zu einer Fläche zusammenziehen, und der Frontalsicht, bei der der horizontal betonte Hintergrund sichtbar und dominant wird, ergeben sich zahllose Variationen in Materialität und Struktur. Aus der Ferne gesehen vereinen sich die Farbgruppen zu einem neutralen Farbton mit jeweils anderer Helligkeit und eigenem Farbeinschlag. Aus der Nähe betrachtet löst sich jedes dieser Felder wiederum in seine unterschiedlichen Einzelfarben auf.
(Wikipedia, DBZ)

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Kamera E-PL6
Objektiv OLYMPUS M.17mm F2.8
Blende 5.6
Belichtungszeit 1/320
Brennweite 17.0 mm
ISO 100