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ohne Titel

Willkommen zu Agora - Bilddiskussion intensiv
Wir freuen uns, dass Du Dich intensiver mit diesem Foto auseinandersetzen möchtest.

Bei Agora liegt der Schwerpunkt auf der Wahrnehmung und Interpretation des Fotos - weniger in dessen Bewertung.

Daher folgender Tipp für Dich:
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- Was sehe ich?
- Was löst das Bild in mir aus?
- Wie verstehe ich das Bild?
- Welche Aspekte im Bild sprechen mich besonders an?

Diese und andere Fragen helfen Dir, das Foto zu analysieren, es zu verstehen und einzuordnen. Und andere Betrachter des Fotos können Deine Gedanken zum Foto als Ausgangspunkt für eine Diskussion und weiteren Austausch sehen. Es profitieren also alle davon.
Wir freuen uns auf Deine ausführliche Anmerkung und Deine Gedanken zum Foto!

Wichtig:
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Kommentare 30

Die Diskussion für dieses Foto ist deaktiviert.

  • Lars Ihring 8. November 2020, 10:27

    Das nächste Agorafoto findest Du hier:
    zerbrochen
    zerbrochen
    Agora Bilddiskussion intensiv
  • Agora Bilddiskussion intensiv 8. November 2020, 9:45

    Der/Die Bildautor*In schreibt:
    "Vielen Dank für Eure Kommentare!
    Die Kommentare, die sich betrachtend mit dem Bild auseinandergesetzt haben, fand ich sehr hilfreich und haben mich sehr gefreut. Die Kommentare derer, die das Bild verändern wollen, fand ich nicht hilfreich, denn dieses Bild wird so nie wieder entstehen. Die Kommentare derer, die das Bild ablehnen, kann ich nur zur Kenntnis nehmen. Sie helfen mir überhaupt nicht weiter. Trotzdem danke ;-)
    Einen Titel möchte ich dem Bild nicht geben - erst recht nicht, um mögliche Schwächen des Bildes zu kompensieren oder den Betrachter inhaltlich in eine Richtung zu lenken.
    Das Bild entstand, weil mich das Licht faszinierte, das mir wie aus einer gigantischen Milchkanne entgegen geschüttet wurde und sich über die Kreuzung ergoss und vom Wellblechtor hinter mir gleißend reflektiert wurde."
  • Birgit Schlager 5. November 2020, 22:23

    Nachdem ich dieses Bild schon den zweiten Abend in Folge mehrmals betrachte, nun ein paar Worte:
    1. Reaktion: surreal? nein, Wellblechdach? merkwürdig seltsamer Lichteffekt...insgesamt mir nichts sagende Aufnahme...interessiert mich nicht...Intention des Autors möglicherweise Effekthascherei...vergiss es.
    2. Reaktion: würde ich mich intensiver mit dem Bild auseinandersetzen, wenn mir der Autor bekannt und eventuell sogar vertraut wäre?
    2. Reaktion: die Scooterfahrerin soll also das tragende Bildelement sein. Ich sehe sie und ich sehe: das Licht ist grell, die Strasse blendet in alle Richtungen, die gut erkennbaren Personen bewegen sich aus der Szene, da ist sehr viel Raum in der Mitte und nach hinten = vorn...warum? Absichtlich oder zufällig?
    3. Reaktion: die Rollerfahrerin verliert zunehmend an Bedeutung für mich, und erst dadurch bin ich frei genug, die anderen Bildelemente auf mich wirken zu lassen.
    4. Reaktion: die Personen wirken durch die unterschiedliche Lichtsituation individuell. Sie gehen und fahren alle scheinbar sicher ihren eigenen Weg in unterschiedliche Richtungen.
    5. Reaktion: da, wo es mich am stärksten hinzieht, steht groß am Boden: NOENTRY, am Rand sind entsprechende Zeichen. In die Richtung also nicht? Hey, stell Dir vor, Du bist Fussgänger!
    Fazit: dem Bild würde ich den Titel "geh deinen Weg" oder "go your own way" geben...weil es das ist, was es mir nach längerer Analyse und ganz real sagt. Bei mir an die Wand hängen würde ich es nicht, aber im Nachhinein merke ich, dass sich die ursprünglich ungewollte Beschäftigung damit auch für mich gelohnt hat. Für technische Belange fühle ich mich weder zuständig noch kompetent.
    Gruß Birgit
  • BerndR06 5. November 2020, 17:51

    Mich stören auch prinzipiell Personen, die "aus dem Bild verschwinden wollen" - außer wenn der übrige Teil irgendein schreckliches Ereignis zeigen, vor dem man selbst auch fliehen würde.
    Gefallen tut mir die Lichtwirkung.
    Insgesamt fehlt mir eine Aussage, was das Bild mir erzählen will... ?
    Und das länger als eine Minute schauen, liegt bei mir auch daran, dass ich mich hier an Agora beteilige.
  • Bernd Küllmer 5. November 2020, 12:14

    Rollerfahrerin fährt aus dem Bild -besser auf der rechten Seite den zulaufenden Mann verdeckend. Stürzende Linien  ausgleichen. Schatten aufhellen.Himmel ausgebrannt. Gesicht nicht homogen und zu stark aufgehellt. Schatten unten abgeschnitten.
  • wittebuxe 4. November 2020, 12:12

    Surreal ist die Szene insoweit, als dass die Rollerfahrerin sehr statisch und scharf abgebildet ist, wo unser Auge uns doch "Bewegung", also Unschärfe vermitteln will. Desweitern wirken Platz und Straße seltsam glänzend, leergefegt, sauber - wie zurechgemacht. Stünde am Lenker des Rollers ein Hund mit Sonnenbrille, eine Primaballerina im Tutu oder ein Clown in seinem Kostüm - ja, dann wäre sie wirklich fast "irreal". ;-)
  • buiker65 4. November 2020, 9:45

    Ich schaue länger als 1 Sekunde auf das Foto! Nicht, weil es mir gefällt, sondern um mich zu fragen, was man hätte besser machen können.
    Als Erstes fällt mir auf, dass dieses Foto aus der Perspektive geschossen wurde, aus der 99,5% aller Fotos geschossen werden. Aus 1,7 m! Ein tieferer Standort wäre möglicherweise interessanter gewesen.
    Zweitens halte ich die Belichtung und die technische Ausführung (Beschnitt & Blendflecken) nicht für allzu gelungen.
    Drittens finde ich keinen Ankerpunkt, der mich ins Bild führen könnte oder mein Interesse weckt.
    • mali-foto-design555 4. November 2020, 13:52

      Dann gehe ich davon aus, dass du länger als 1 Sekunde geschaut hast, liegt wohl daran, weil du das Bild kommentieren wolltest. Für mich hat es nichts, aber auch gar nichts, was mich faszinieren würde.
    • buiker65 4. November 2020, 14:02

      Genauso ist es! Aber ein Hund mit Sonnenbrille auf dem Roller wäre auch eine Idee. Aber mit Warnweste! :-)
    • h-hlorenz 5. November 2020, 17:44

      ...von "Surreal" kann man glaube ich hier nicht reden...da verstehe ich was anderes. Wie schon unten die Caro beschrieben hat, ist es ein nettes Street-Foto. Auch hier wäre eine andere Perspektive besser für diese Aufnahme gewesen...aber, da war mit Sicherheit wenig Zeit darüber nachzudenken, um die Position noch zu verändern. Wenn ich den Bildautor nicht gelesen hätte, würde ich sagen, dass die Aufhellung mit dem Blitz wahrscheinlich unnötig gewesen wäre. Aber die Wellblechbude mitten auf der Straße, hat den Effekt gebracht.
  • Jörg 59792 3. November 2020, 23:09

    Auffällig der sehr große Kontrast durch die Gegenlichtsituation. Sie verstärkt für mich die Tiefenwirkung der offenbar bewußt gewählten Perspektive und Brennweitenwahl. Das Stzraßenmuster ist sehr dekorativ und für mich höchst ungewohnt. Störend wirkt auf mich die unnatürlich vom Betrachter her beleuchtete Rollerin. Durch diese Hervorhebung wirkt das Bild unausgeglichen und die symmetrische Fluchtpunktperspektive verliert ihre Ruhe.
  • Klaus_10405 3. November 2020, 20:56

    Mich stört der Rollerfahrer auf dem Bild, er nimmt die Sicht auf die eine Straßenseite. Ich finde es auch nicht gut, dass seine Schattenseite so stark aufgehellt ist. Aber wenn der Rollerfahrer weg ist, bleibt von dem Bild nicht mehr viel übrig !?
  • HF25 3. November 2020, 20:35

    besonders interessant erscheinen mir auf den ersten blick als hauptbildgegenstaende die ungewoehnlichen linien der strassenbemalung in der bildmitte zusammen mit den in die tiefe bis an den horizont fuehrenden perspektivlinien der hellen strasse . zumal sie in ihrer ausrichtung die der angeschnittenen fussgaengerplattierung angenehm aufgreifen.
    den horizonthimmel sehe ich ungewoehnlich flach wiedergegeben, wie bedeutungslos.
    im gegensatz dazu zeigen sich in / vor den dunkelbereichen der aufnahme in der verlaengerung der genannten linien auf den zweiten blick als weitere bildgegenstaende der rollerfahrer, der fussgaenger rechts und die auf der rechten strassenseite im hintergrund sowie der fussgaenger links des rollerfahrers…   lg horst
  • mali-foto-design555 3. November 2020, 19:29

    Ein gutes Foto ist ein Foto, auf das man länger als eine Sekunde schaut.
    – Henri Cartier-Bresson –
    Bei vorhandenem Foto fehlt mir das, was mich länger hinschauen läßt.
  • sysber 3. November 2020, 19:25

    Mein Blick geht von dem Mädchen über den Himmel zu dem Mann auf der rechten Seite und folgt dann der Straße in die Ferne. Das Mädchen und der Mann streben aus dem Bild, verlassen die Szene. Die anderen Personen sind nicht unmittelbar wahrzunehmen, aber erzeugen bei mir das Gefühl von Fluchttendenzen.
    Das Foto hat auch für mich etwas sureales und gestelltes und erzeugt eine Assoziation an Stilleben. Der Aufbau und die Straße in die Ferne erzeugen eine Spannung, die mich gleichzeitig in eine Leere führen mit der ich schwer umgehen kann.
  • Kormar 3. November 2020, 17:59

    Das Bild wirkt auf mich, wie mit einem sehr starken Aufhellblitz fotografiert, nur dass hier diese Funktion von einem Wellblechtor übernommen wird - eigentlich eine gute Idee. Aber zusammen mit der fehlenden Bewegungsunschärfe und der Symmetrie des Hintergrundes kommt es mir statisch und unnatürlich vor. Vielleicht wäre es spannend geworden mit einem zusätzlich tieferen Kamera-Standpunkt.
  • Thomas Tilker 3. November 2020, 14:50

    Das Bild gefällt mir aus folgenden Gründen: die unterschiedlichen Bewegungsrichtungen der beiden Personen verleiht der sonst statischen Szene eine gewisse Dynamik...der VG wird durch die langen Schatten und die Markierungen zu einem elementaren Teil des Bildes...zudem bildet die gelbe Weste eine schöne farbliche Ergänzung zum blauen Himmel.
    Für mich ein ausgezeichnetes Farb-Street!
  • wittebuxe 3. November 2020, 0:06

    Mich zieht das Bild förmlich in die Tiefe, ich will wissen: was ist am Ende dieser Straße und links und rechts zu sehen? Der Fotograf hat offensichtlich solange gewartet, bis die sonnige Rollerfahrerin den Blick freigibt; die langen Schatten lassen den frühen Morgen erahnen, die wenigen Menschen scheinen eilig, zur Arbeit oder zum Bäcker. Die Geometrie der Straßenbemalung kenne ich aus D nicht, deshalb bin ich neugierig: welches Land verrät der Name der Bar? In der Straßenmitte links stehen die Leute für irgendetwas an. Abstand halten wg. Corona?
    Der Standort der Kamera ist kein Zufall, er bestimmt die Symmetrie der Szene. Ein sehenswertes Foto - es gibt einiges zu entdecken.

    Auf mich wirkt das Bild positiv. Ein schöner Tag wird das! Tische und Stühle passen sicher nicht auf die schmalen Bürgersteige, aber ich hätte dort gerne einen Kaffee getrunken und von der "sunny side" dem noch gebremsten Morgen zugeschaut. Sowas verdient festgehalten zu werden, von einem, der Street fotografiert.