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Obernkirchener Sandsteinbruch

Obernkirchener Sandsteinbruch

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Andreas Bothe


Pro Mitglied, Bad Harzburg

Obernkirchener Sandsteinbruch

Manchmal ist man aktueller, als man denkt:

Bei meinem Fotostreifzug am 31. Oktober im dichten Nebel des Bückeburger Waldes kam ich auch in die Obernkirchener Sandsteinbrüche. Dieser Sandstein war das Baumaterial der Weserrenaissance.

Aber gestern las ich ganz aktuell in der FAZ auf Seite 2 einen Bericht über „Westerwelles Pipi Schlacht“.

Es ging darum, dass 1759 bei Minden die Preußen gemeinsam mit den Briten die Franzosen vernichtend schlugen. Dies bedeutete für die Weltgeschichte ein Vorteil der Briten in der Kolonialisierung: Sie gaben Gas, während die Franzosen ihre Wunden leckten. Die Engländer konnten so in Nordamerika ihre Kolonien ausbauen. Daher hat die Schlacht bei Minden für die Entstehung der heutigen USA erhebliche Bedeutung. Von wegen „Pipi-Schlacht“, so bezeichnete Westerwelle diese Schlacht gegenüber Steffen Kampeter, als sie vor zwei Jahren um Mittel im Bundeshaushalt stritten und der Mindener Abgeordnete so von Westerwelle abgewatscht worden war. Da muss Guido wohl nochmal die Weltgeschichte genauer studieren. Schließlich ist er jetzt Außenminister…. Und ich darf jetzt die FAZ wörtlich zitieren:

„Übrigens dürfte Barack Obama noch etwas anderes interssieren. Östlich von Minden liegt der Obernkirchener Steinbruch. Da stammt der Sandstein her, ohne den es so berühmte Bauwerke wie den Kölner Dom oder die Siegessäule in Berlin nicht gäbe. Und auch das Weiße Haus in Washington nicht. „


Na, da war ich an dem nebligen Morgen aber ganz nah dran an der Weltgeschichte….

Kommentare 8

  • Ruwen 29. Mai 2010, 18:33

    Ein echt schönes Foto.
    Man hat ja Fossilien von Dinosauriern dort gefunden.
    Plattbauchlibellen Weibchen
    Plattbauchlibellen Weibchen
    Ruwen

    Mfg R
  • Rüdiger Damke 8. Dezember 2009, 22:44

    Manchmal ist man blind und sieht nicht, was um einen herum passiert. So geht es mir auch. 50 Jahre in Nienstädt und noch nie im Bruch gewesen. Immer nur bis "Walter" spaziert.
    Das Foto ist super. Der Nebel drückt die Stimmung aus, die bei den anderen Anmerkungen schon beschrieben wurden.
    lg rd
  • Nancy K. 7. November 2009, 23:28

    Eine tolle Aufnahme . Hätte gedacht , es ist eine Ruine .
    VG Nancy
  • Huetteberg 6. November 2009, 21:03

    tolles Foto miteiner tollen mystischen Stimmung.
    LG Bernd
  • Walter Brants 4. November 2009, 10:01

    Auch ein Guido Schwätzerwelle kann nicht alles wissen, selbst wenn er manchmal so tut. Dafür hat er ja den Dirk Niebel.
    Wenn ich mir die Wege und Endstationen dieser Sandsteinblöcke vorstelle, dann sehe ich Fialen, Rosetten, Wasserspeier und gotische Spitzbögen vor mir. Ohne diese Fantasie ist dies ein Ort wie jeder andere nebenan auch. VG von Walter
  • HeikeK64 4. November 2009, 8:56

    Tolles Foto. Durch den Nebel verschwimmt der (industrielle?) Hintergrund. Das Foto hat wirklich etwas von einem mystischen Ort. Ich LIEBE Steinbrüche als Foto-Orte - ich finde da immer etwas interessantes! Danke auch für die Infos - du bist ja wirklich ein Weltgeschichtler :-D!
    Lg, Heike
  • KHMFotografie 4. November 2009, 8:13

    man kann es sich garnicht vorstellen , das dies ein Steinbruch ist!

    sehr schönes Foto, mit einer Tollen DOKU, Klasse gemacht!!

    Lg. aus GosLar, Karl-heinz
  • Thomas J. Kiefer 4. November 2009, 7:40

    Sieht hier auch eher aus wie eine heilige Stätte,
    denn ein Steinbruch.
    LG Thomas