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10.302 22

Garrulus glandarius


Pro Mitglied, Hannover

Obdachlos

"Liebes Kind, leider kann ich in diesem Jahr nicht zu Euch kommen. Ich lebe nämlich am Nordpol und dort wird es zu warm! Daher muss ich mir beizeiten eine neue Bleibe suchen und habe keine Zeit, den Kindern Geschenke zu bringen. Du kannst aber helfen, damit es noch ein wenig länger dauert, bis ich obdachlos werde: lösche immer schön das Licht, wenn Du Dein Zimmer verlässt und lasse beim Zähneputzen das Wasser nicht laufen. Trenne Deinen Müll und iss ganz viel Gemüse und Obst und wenig Fleisch. Am besten gar keines. Mache keine Fernreisen mit dem Flugzeug und engagiere Dich für Deine Umwelt. Dann kannst Du vielleicht erreichen, dass Deine eigenen Enkelkinder mich auch noch einmal sehen können."

Mein erster Beitrag zur 140. DigiArt-Challenge "Weihnachten mal anders".

Alle Fotos von mir:
Hintergrund: Skyline von Hannover-Linden, vom Aussichtsturm des neuen Rathauses aus fotografiert,
Wolken: über meinem Haus,
Eisfläche: gefrorener See im Park der Sinne,
Eisbär: Erlebniszoo Hannover,
Weihnachtsmann: vorletztes Jahr bei Kaufhof mit meinem Sohn Rohan,
Weihnachtsbaum: in einem Elektrogeschäft um die Ecke.
Erstellt mit PSE 8, Paintshop und Akvis NatureArt.

Kommentare 22

  • Willbär 21. Dezember 2018, 0:21

    Eine sehr aussagekräftige Arbeit mit hochaktuellem Bezug! LG Willbär
  • Elke Palmer 8. Dezember 2018, 22:50

    Da hast du den Nagel voll auf den Kopf getroffen! Jeder von uns kann seinen Teil dazu beitragen, dass nicht alles kaputt geht. 
    Gefällt mir sehr gut!
    LG Elke
  • Tante Mizzi 7. Dezember 2018, 18:44

    Wir sind so sinnlos überversorgt mit den "Segnungen" der modernen Welt, so dass es uns nicht verwundern darf, wenn die Welt langsamt vor die Hunde geht! Sehr schön hast Du das mit Deinem Bild und Deinen Worten erfasst !!!
    Liebe Grüße
    Mizzi
  • Schoenwolf 6. Dezember 2018, 15:00

    Starkes Composing zum Thema! Eine sehr gelungene Visualisierung des Problems der Klimaerwärmung. Die Ironie, welche deinem Bild innewohnt ist ein "Wink mit dem Zaunpfahl" und hat einen ziemlich realen Hintergrund.
    Eine sehr durchdachte Arbeit von dir! ....
  • RENARAM 6. Dezember 2018, 14:23

    Gefällt mir sehr , aber schön traurig , aber hoffnungsvoll LG Renate
  • Ly Costals 5. Dezember 2018, 21:57

    Eine traurige , aber wahre Geschichte - ich hab meinen Kindern das jedenfalls schon genauso beigebracht... Verschwendung darf nicht sein, auch nicht für Zeit, Gefühle oder Ressourcen -
     du hast das wunderschön rübergebracht! LG Ly
  • Schwarzerskorpion 5. Dezember 2018, 21:00

    Ein wunderschönes Bild hast du hier zu diesem ernsten Thema kreiert, das sich nicht nur die Kinder hinter die Ohren schreiben sollten. Ich bin mehr als beeindruckt v. deinem Werk so wie auch deine Zeichensetzung hier.
    Grüße v. Wolfgang
  • Anja Muskalla 5. Dezember 2018, 17:29

    Eine beeindruckende Umsetzung zu diesem Thema. Starke Symbolik!
    Berührend! Danke!

    LG Anja
  • fotofreund51 5. Dezember 2018, 15:31

    Bestens ausgedrückt in Bild und Text. Ich finde die Aufgabe richtig umgesetzt ohne den schöden Kitsch. Weihnachten neigt manchmal sehr zum Verniedlichen, dabei ist es eine Botschaft für die Welt und ein Licht für die Menschen ALLER Nationen.
    Hoffentlich haben wir nicht schon so ganz unsere Erde geschröpft und sie kann uns noch mal verzeihen.
    LG Silvia
  • Christoph Nitsche 5. Dezember 2018, 15:29

    „Liebes Kind!
    Trenne den Müll, der aus dem Fernsehen fließt.  Am besten verzichte ganz daran, fernzuschauen, denn zu verlieren hast Du sowieso nichts.  Kaufe und esse so viel (egal ob Gemüse, Obst oder Fleisch) dass Du selbst so wenig Müll, wie möglich produzierst. Wenn Du es Dir leisten kannst, reise um den ganzen Globus. Dann wirst Du entdecken, dass es durchaus auch andere Menschen gibt als nur jene, die sich jeden Dienstag um 17.00 in der Kneipe um die Ecke am Stammtisch treffen. Lass in Deinem Mund so viel Wasser laufen, wie es nur möglich ist, auch wenn es Dir am häufigsten danach ist, die Zähne zusammenzubeißen. Bleib neugierig, sei kritisch, laufe durch die Welt mit offenen Augen, vor allem für die, denen das Licht gelöscht wurde, wenn sie aus ihrem Zimmer der Hoffnung, der Pläne, der Begeisterung verbannt wurden und obdachlos geworden sind – in welchem Sinne auch immer.
    Engagiere Dich mit allen Kräften gegen Klimaschutz – gegen den Erhalt des Klimas der Ausgrenzung, der Ausbeutung, des Verbauens, der Besserwisserei, der Scheuklappen-Mentalität.
    Und nicht zuletzt: Lebe und liebe, atme tief (auch wenn Du dadurch mehr CO2 ausstößt), sei Du selbst und vergesse nicht, dabei überzeugend und ansteckend zu sein. Dann kannst Du vielleicht erreichen, dass Deine eigenen Kinder und derer Kinder mich auch noch einmal sehen können – egal aus welcher Ecke der Welt ich kommen werde“.
    Deine Arbeit, liebe Marijke ist erstklassig und beeindruckend.
    VLG
    Christoph
  • anjo s. 5. Dezember 2018, 9:33

    sehr traurig
    lg
  • Linda S. aus E. 5. Dezember 2018, 7:22

    Was für eine Idee, traurig aber real, einfach großartig!! Die armen Eisbären werden ihre Heimat verlieren, das Polareis wird schmelzen und der Wasserspiegel steigen. Die Rentiere werden ertrinken und der Weihnachtsmann ersetzt sie durch die Bären, die bei steigenden Temperaturen das auch nicht lange mitmachen. Frohe Weihnacht, diese Botschaft sollte viel lauter sein! Starke Arbeit, sehr gut gemacht!!
    LG Linda
  • Monika St. 5. Dezember 2018, 5:53

    Toll gemacht, traurige Botschaft!

    Aber Trump sagt ja, es gibt keinen Klimawandel und wenn dieser große, weise Mann das sagt, dann stimmt das gaaaaaanz sicher! :-(
  • Annemarie65 4. Dezember 2018, 19:47

    Sehr schön umgesetzt!
    LG Annemarie