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Nutria in der Sonne

Nutria in der Sonne

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Alexander M......


Free Mitglied, Mönchengladbach

Nutria in der Sonne

Heute habe ich das schöne Wetter genutzt und war unterwegs mit der Cam, da hab ich einige Nutrias gefüttert. Die sind so zahm die fressen einem aus der Hand.

Kommentare 4

  • Marc Dernetz 16. März 2005, 21:29

    echt cooles foto was ist das für ein tier würde mich freuen wen auch mal bei mir rein schaust
  • Mar-Lüs Ortmann 25. Februar 2003, 14:18

    Hallo Alexander
    Es wäre schön, wenn du hinundwieder über die Tiere berichten könntest. Ich würde mich freuen. Ansonsten hast du sicher recht. Ich hatte in der Erinnerung Bilder von jungen Sumpfbibern aus unserer Gegend. Und die sind schon im Alter von wenigen Wochen voll pigmentiert, haben schwarze Füße und ein Agoutifell.
    Hier siehst du mal einen "unserer" Sprößlinge - ein Tier, das gerademal 4 Wo alt ist. :-)
    Es ist nicht so selten, dass Farbvariationen bei den frei lebenden Nutria vorkommen. Die Nutria hier in D sind ja nur die Nachkommen, Enkel und Urenkel von ausgesetzten Zuchttieren. Da die Pelztierzucht schon fast zwei Jahrhunderte andauert und man während dieser Zeit viele Mutationen aufgehoben und bevorzugt weitergezüchtet hat, ist es nicht unwahrscheinlich, dass unter unseren quasi verwilderten Tieren welche mit bestimmten Modifikationen sind. So gibt es neben dem Agoutifarbenen Wildtyp z.B. auch melanistische (schwarzbefellte) Nutria und eben auch helle. Die Veränderungen müssen gar nicht neu als Mutation aufttreten; Besonders die Trägertiere von Mutationen, die phänotypisch wie die Wildtypen aussehen, genotypisch aber heterozygot für so manchers exklusive Allel sind, bleiben im Genpool einer Population erhalten. Die exklusiven Modefarben der Pelzindustrie radieren sich aus dem Genpool heute lebender Nutria nicht einfach aus. Das ist deshalb so, weil ein Tier mit einer Farbanomalie hier keinen Selektionsnachteil mehr hat. Beziehungsweise werden unsere freileibenden Nutria auf eine Art und Weise bejagt und gemerzt, wo ihnen die Agoutitarnfarbe nichts nützt. (Schlagbügelfalle, Gift etc.) Oder anders herum gesagt: Die Tiere vom Agoutiwildtypus haben anders gefärbten Tieren gegenüber keinen großen Selektionsvorteil mehr.

    Wenn sich nun zwei wild(agouti)farbene Nutria verpaaren, können in der F1-Generation durchaus Albinos geboren werden. Das passiert, wenn die normal aussehenden Elterntiere die Genkombination AA-Cc haben. Der elterliche Genotyp könnte auch Aa-Cc sein. Es sind zwar unterschiedliche Genotypen, aber sie weisen alle denselben Phänotyp auf. Sie sehen genauso aus, wie Nutria, die den Wildtyp AA-CC haben, nämlich schwarz-braun meliert mit dunkler Haut. Zwei Genorte spielen hier eine vorrangige Rolle -der Genlocus A und der Genlocus C und die Dominanzverhältnisse(reihe) unter den möglichen Allelen an A und C.

    (Zur Erklärung: Mit A- wird ein Genkomplex bezeichnet, der für die schwarz-braune Bänderung auf dem Guardhair kodiert, A dominiert nun über a. Mit a- wird ein Allel auf eben diesem Genlocus bezeichnet, dass im Vergleich zum dominanten A rezessiv wirkt und so viel wie "nichtagouti" heißt. Vom Genotyp her sind die Konstellationen AA, Aa und aa möglich, wobei Nutria mit der Genkombination aa immer NICHTagoutifarbene Tiere sind und sein werden. Ein aa-Tier kann z.B. ein reinschwarzes Fell haben, aber eben niemals ein schwarz-braun gesprengeltes.)

    Nun ... schwarze Tiere hast du in deinem Fall nicht, weder bei den Eltern noch bei den Nachkommen, aber einen albinoähnlichen Nachkommen hast du beobachtet und fotografiert. Und in diesem Albino kann der Genotyp AA-cc, Aa-cc oder aa-cc stecken. cc ist fü den Albinismus Bedingung also ein Muss. Was auf dem A-Locus für Allele liegen, ist bei einem cc-Tier ziemlich belanglos, erklärt aber, weshalb agoutifarbene Nutria nichtagouti-Nachkommen zur Welt bringen konnten.

    (C - ist ein Gen, das dafür kodiert, ob Farben, die von anderen Genloci (z.B. A) kodiert werden, zur Ausprägung kommen oder nicht. Der Großbuchstabe C - (= NICHTalbino) steht für die volle Ausprägung aller Farben, die von den übrigen Genorten kodiert werden. Dagegen steht das Allel c für Albino. C dominiert über das rezessive c, was bedeutet, dass auch heterozygote Cc-Träger (Träger von albinotischen Anlagen) idR erstmal vollpigmentierte Nutria sind. Nur die Kombination cc ist vom Phänotyp her ein Albino. Oder anders gesagt: Die homozygote Form des rezessiven Allels -cc- ist nun imstande, alle Farben, die auf anderen Genloci liegen an der Ausprägung zu hindern. Man sagt, der C-Locus ist epistatisch über andere Genorte.)

    Und wenn du jetzt mal gedanklich die Verpaarung ausführst, reicht es, wenn du nur -Cc- x -Cc- betrachtest. Bei dieser Verpaarung entstehen im Wurf theoretisch immer auch cc-Oozyten und praktisch wird ein cc-Tier - also eines mit Pigmentmangel - mit einer 25prozentigen Wahrscheinlichkeit geboren.
  • Alexander M...... 23. Februar 2003, 18:17

    Hallo Marlies

    Das Nutria ist ein Einjähriges Jungtier darum auch so Helles Fell. Die Tiere sind in der Freiheit Geboren worden ich denke mal die sind zuerst immer so hell. Die Elterntiere sind auf jedenfall zimlich dunkel und mega groß.
  • Mar-Lüs Ortmann 23. Februar 2003, 4:23

    Helles Fell, unpigmentierte Hände, rosa Nase - das ist ja BEINAHE ein Albino. Trotzdem ist es ein gutes Foto, wenngleich mir solche gezüchteten Kreaturen eher leidtun.