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Nicht schön, aber lehrreich

Nicht schön, aber lehrreich

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Mark V. Dürr


Free Mitglied, Stuttgart

Nicht schön, aber lehrreich

Dieses ist eines von mehreren Fotos der Uhr auf meinem Labortisch, welche für Demonstrations- und Spielzwecke mit Studenten / Schülern entstanden ist. Man sieht auch einige Probleme recht gut, z.B. am Sekundenzeiger die Problematik bewegter Objekte beim Arbeiten mit einer Kamera.
Jedoch ist der Aufbau und die benötigte Ausstattung sehr einfach und billig. Auch ist die Handhabung sehr einfach, denn man kann das Objekt entlang des Lineals gerade und exakt verschieben, und die Kamera stehen lassen. Ausser der Schreibtischuhr wurde ein Lineal, eine einfache billige Digitalcamera und ein Stativ in der 10€ Klasse verwendet.
Wir haben die Uhr auch mehrmals am Lineal verschoben, von deutlich zu geringem Augenabstand bis deutlich zu hohem.
Ich denke ein Motive wie diese Uhr und der Aufbau eignet sich gut um Leuten, welche sich dafür interessieren relativ schnell und mit für jeden verfügbaren Mitteln erste Experimente in Stereoskopie zu machen und auch dabei zu erkennen, welhe Fehler man machen kann. (Die Bilder, als wir die Batterie aus der Uhr nahmen, haben schon das störende nimmer, mir gings aber drum auch zu zeigen, was passiert, wenn Motivänderungen zwischen den Bildern stattfinden).

Kommentare 3

  • Sascha Becher 21. Juni 2007, 1:51

    Gelesen schon, aber nach Deiner Aufzählung von
    Equipment verstehe ich noch weniger. Offensichtlich
    asynchrone "Daumen-Stereos" gibt es hier immer mal
    wieder, wobei die meisten Daumen da eher nach unten
    zeigen.Mich interessiert die technische Perfektion des
    Raumbildes. Ein VR-Helm zur Kontrolle der Deviation
    erscheint mir da wie eine Fata Morgana.
    Gruß, Sascha
  • Mark V. Dürr 21. Juni 2007, 0:49

    Hallo Sascha,
    ich hoffe, Du hast auch meinen Text zu dem Bild gelesen.
    Ich habe als Stereofotoausrüstung ein Sony DSC-F707 Päärchen mit einer Microprozessorsynchronisation via Lanc-ACC.
    Und wie es oben in meinem Text steht, war der Sinn und Zweck dieser Aufnahmen, mit einer (und nicht 2) einfachen Kamera und einem einfachen Aufbau schnell Versuche zu machen, um das Verfahren und die Fehler die man machen kann, schnell und einfach darzustellen und auch deren Auswirkung deutlich sehen zu können. Man hätte auch einfach die Batterie herausnehmen können.


    Die besten Bilder bekommst Du natürlich, wenn Du sie mit dem Laserscanner und Kamera aufnimmst und dann verrechnest und in Grafikrechnern auf Polfiltertechnik im Maßstab 1:1 auf eine Großprojektionswand projezierst. Aber ich denke, Techniken für die man ein Equipment im sechstelligem Bereich benötigt, sind weder für hier geeignet, noch für Schüler und Studenten um einfach und ohne große Ausgaben experimentieren zu können und die Probleme und Schwierigkeiten zu erkennen. Gerade da ist der Sekundenzeiger gut, um deutlich zu sehen, wie wichtig Synchronisation ist. Ich komme aus der Virtual Reality und mache VR seit 11 Jahren professionell. Und das ist einfach auch ein schöner Aufbau, um schnell und verständlich Auswirkungen des Augenabstandes, der Problematiken von Synchronisationsproblemen etc. zu zeigen.

    Ich selbst schliesse zum Fotografieren gerne einen VR-Helm an die AV-Ausgänge meiner Kameras an anstelle mit dem Sucher / LCDdisplay zu arbeiten, da ich da beim Einstellen bereits allles auch räumlich sehe.
  • Sascha Becher 21. Juni 2007, 0:28

    Wenn sich der eine Augapfel nach oben und der andere
    nach unten spreizt, um den Zeiger zu erfassen, dann ist
    bei mir eine Grenze überschritten. Parallel- und Kreuzblick
    sind ok, aber nicht vertikal.
    Als Fraunhofermitarbeiter sollte es Dir doch ein leichtes
    sein, 2 Kameras zu synchronisieren.
    Gruß, Sascha