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Muße I: Lethargische Stunde

Muße I: Lethargische Stunde

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Kommentare 13

  • sub 28. Juni 2015, 7:34

    Feine kleine Serie!
  • Daria Velizhanina 3. November 2013, 22:17

    Ruhe... Sehr gut!
  • Lucy i.t.S. 9. September 2013, 22:55

    Schööön!



    .
  • dersiebtesohn 24. August 2013, 16:59

    O'la, bis man das alles gelesen hat ist man musisch so verwirrt, dass da fast nur noch die Lethargie bleibt..:-) es soll ja musisch Begabte geben ( ich zähle mich jjetzt einfach mal zu denen dazu) und lethargisch Veranlagte. Auch gibt es lethargisch Veranlagte die dennoch zeitweilig sehr musisch sein können ( ich zähle mich jetzt einfach mal zu denen dazu), weiterhin gibt es musische Menschen, und es gab sie immer (s. Schubert etc.), die ab und zu mal in Lethargie versinken, bzw. versanken. Es ist kompliziert, wie das Leben überhaupt. Dennoch lohnt es sich immer aus der Haut der Lethargie zu schlüpfen für eine Musestunde (oder zwei). Auch glaube ich, dass Lucius mit diesen Begriffen spielt, musisch spielt...
    Grüsse
    Von einem latent lethargischen und permanent musischen, verunsicherten Willi
  • Smilly S. 24. August 2013, 14:08

    Lieber Lucius.

    Heute hatte ich Muße. Um dein Foto zu betrachten. Hatte ich mir meine Muße anberaumt? Wurde sie mir zuteil, weil ich mir Zeit dazu einfach genommen habe? Ja, genau! Ich nahm mir Zeit, mitten am Tag, nach dem Mirabelleneinkochen und vor dem Küche aufräumen. Und dabei ist mir die Muße zugeflogen.

    Jetzt sitze ich immer noch hier, die Zeit der Muße ist aber vorbei, weil ich jetzt etwas schreibe. Ich tue also etwas. Etwas, was mir auch Spaß macht, jedoch ist es keine Muße mehr. Weil ich nämlich Denksport dabei betreibe und weil ich mich stark konzentrieren muss, damit ich die richtigen Worte schreibe und dabei auch darauf achten muss, dass andere sie verstehen.

    Reine Muße haben ist dagegen reiner (Hoch-) Genuss. Beim Erleben, beim Sehen, beim Beobachten, beim Zeit haben. Es ist weder anstrengend, noch muss man sich (mit Anstrengung) konzentrieren. Keiner lenkt einen ab, keiner stört, keine störenden Gedanken geraten in die Quere des Muße habens, die zweckgebundenen Aktivitäten! ruhen. Man ruht einfach (aus). So, wie der Typ bei Loriot. Der viell. auch nur mal seine Ruhe haben wollte und etwas da sitzen wollte. :)
    Vollkommen 'bei sich sein'. Ein kontemplativer Zustand also. Auf der anderen Seite ist 'Muße haben' nicht völlig sinn-und zweckfrei. Es hat sowohl meditativen Charakter und dient auch der Regeneration.

    Viele, ich denke sogar, die meisten Menschen wissen mit dem Begriff 'Muße' nichts anzufangen. Manche glauben, Muße sei 'Zeit totschlagen'. Also irgendwie sinnfreies Nichtstun. Für andere ist Muße immer auch sinn-und zweckgebunden. Sie wird mit Beschäftigung, Ablenkung, 'Spaß haben' Freizeit haben,assoziiert.
    Einge setzen Muße sogar mit Langeweile gleich. Mit Nichtstun.
    Für wieder andere ist nur das pure 'Dolce far niente' ihre Mußezeit.

    Dein Foto ist sehr erquicklich! Für unterschiedliche Interpretationen, wie man liest. Aber man braucht diese Art von Muße, um es zu betrachten und zu interpretieren. Es erschließt sich nämlich nicht sofort, was die Menschen, die dort anwesend sind, eigentlich tun.
    Sie schwimmen nicht, sie planschen nicht, sie lachen nicht, man sieht ihnen keine Freude an. Sie tun nichts miteinander. Jeder ist für sich. (Mit Ausnahme viell. der Mutter? und ihrer Kinder). Man sieht keine Interaktion der Personen untereinander. Jedenfalls nicht offensichtlich, außer, dass der sozial verträgliche Abstand zum jeweils anderen eingehalten wird.

    Dennoch ist ihr Verhalten konform. Sie ergehen sich im Wasser. Sie treten es. Mit den Füßen. Wassertreten also nach Kneippscher Art. :) Sie tun das ohne Leidenschaft. Sie verharren. Sie scheinen alle, wie sie da so bis zu den Beinen im Wasser stehen, nicht in ihrem Element zu sein. Wahrscheinlicher, als dass sie sich alle dort kollektiv zur lethargischen [...] Mußestunde eingefunden haben, ist demzufolge, dass sie vielleicht dort sind, weil sie einer kurativen Anwendung folgen.
    Das könnte allerdings die Lethargie erklären. ;)

    Dennoch, lieber Lucius, erschließt sich mir aufgrund meiner letzten Vermutung nicht, was Du dir bei deiner Untertitelung des Fotos gedacht hast. Nämlich Muße mit Lethargie gleichzusetzen. Denn nur spaßeshalber habe ich den Begriff 'Lethargie' verwendet, weil ich das Tun dieser augenscheinlich Antriebslosen so definiere. Aber natürlich mit einem Zwinkern.
    Denn Lethargie ist im eigentlichen Sinn etwas Pathologisches, etwas Behandlungsbedürftiges. Weder kann ich mir vorstellen, dass lethargische Menschen dort in einer, sozusagen Vollversammlung der Lethargiker im Wasser verweilen, noch kann ich mir vorstellen, wenn es denn so sein sollte, dass sie im Wasser von ihren psychischen Drangsalen kuriert werden könnten, geschweige denn, dass sie dort ihre 'lethargische' Mußestunde verbringen können.

    Lethargische Mußestunde geht also nicht. Weil Muße etwas Positives ist und Lethargie nicht adäquat dazu ist.

    HG, Gabi
  • dersiebtesohn 10. August 2013, 0:57

    Und welche Medizin gibt es gegen die Medizin? Oh ja, vielleicht hilft da etwas Lethargie..
  • Störfilm 9. August 2013, 16:06

    Als Lethargie (griech. ληθαργία lethargía) wird in der medizinischen Fachsprache eine Form der Bewusstseinsstörung bezeichnet, die mit Schläfrigkeit und einer Erhöhung der Reizschwelle einhergeht.

    Die Lethargie ist das Kernsymptom einer Encephalitis lethargica, kommt aber auch bei anderen Ursachen eines gesteigerten Hirndrucks (ICP) vor.

    Der Begriff wird oft auch im übertragenen Sinne verwendet, um eine durch unangenehme oder tragische Ereignisse erzeugte Teilnahmslosigkeit und Unwilligkeit bzw. Unfähigkeit zu Veränderungen auszudrücken.

    Auch Situationen können von einer Lethargie beherrscht sein, wenn Untätigkeit und extreme Zurückhaltung vorherrschen. Sozial indizierte Lethargie in unterdrückerischen Verhältnissen versuchte u. a. der brasilianische Pädagoge Paulo Freire aufzubrechen.

    Medizinisch behandelt werden kann sie durch Psychostimulanzien wie zum Beispiel Pyrovaleron
  • Hella Schümann 8. August 2013, 19:27

    Wunderbar diese kleinen Menschen in dem großen Wasser.
    LG Hella
  • Margareta St. 6. August 2013, 8:05

    lbg13, Ich mag die Bilder von Lucius auch, weil sie sich abheben von dem ewigen Blümchen/Bienchen-Bildern
    und den dazu wie kopiert wirkenden Anmerkungen.
    LG Margareta
  • dersiebtesohn 5. August 2013, 18:04

    Ibg13, das ist nichts besonderes. Das haben doch alle vor...Ich habe vor meinen Körper fliegen zu lassen. Das gelingt zwar nicht, aber immerhin versuche ich es..
    Gruss
    Willi
  • dersiebtesohn 5. August 2013, 17:36

    Hallo Lucius, so wie sie sich hier im sanften Blau verlieren, die Menschen, so mag man sie. Das ätherische Element das uns alle aufnimmt und in dem wir die Welt nicht unnötig mit unseren Körpern beschweren, die Verlockung in der Austauschbarkeit, keine individuelle Bösartigkeit und in der Ferne bleibt nur noch die Auflösung in's noch hellere und versöhnlichere Blau.
    Und ist das nicht das Beste überhaupt: die Füße im kühlenden Wasser und den Kopf im unendlichen Blau!!

    Grüße
    Willi
  • Gerhard Körsgen 4. August 2013, 11:32

    Das finde ich ganz ausgezeichnet !

    LG Gerry
  • znopp 31. Juli 2013, 16:56

    Wunderbar eingefangene Stimmung! Der Titel passt ;-)
    lg christian

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