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Mosaikstruktur im Urwald

Mosaikstruktur im Urwald

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Demostratos Faber


Free Mitglied, Halle (Saale)

Mosaikstruktur im Urwald

In einem Wald, der sich selbst überlassen wird, stürzen einige Stämme und hinterlassen eine offene Fläche, auf der sich in verschiedenen Phasen (stickstoffliebende Kraut- und Strauchschicht, Pionierholzarten, Dauerbaumarten) die für den Standort typische End- (Klimax-)Gesellschaft entwickelt. Auf Buchenstandorten erwartet man den Hallen-Buchenwald. Dieser aber ist ein menschliches Produkt. Denn der Zusammenbruch erfolgt ja unregelmäßig und es entsteht natürlicherweise eine Mosaikstruktur. Der großflächig homogene Hochwald ist ein Produkt des Menschen. Aber nur in einem Waldgebiet, in dem alle Entwicklungsstufen vorkommen, hat der maximale Artenreichtum eine Chance. Forstwirtschaft mit kleinen(!) Kahlschlägen ist daher nicht zu verteufeln - nur die konservativen Naturschützer haben es noch nicht geschnallt.

Kommentare 1

  • Hubertus 10. Oktober 2007, 22:43

    ... und Kahlschläge sind auch gute Schussschneisen zur Wildhege.
    Waidmannsheil!
    Hubi