Mimas tiliae 2020.269

Mimas tiliae 2020.269

2.101 11

Adrianus Aarts


Premium (Pro), Zwijndrecht

Mimas tiliae 2020.269

Wünsche euche eine sehr feine und schöne Sonntag-Abend.
Ab morgen kommen auch die Anmerkungen wieder
Heute Tages dienst ins kliniek Notfall-dienst.

Mimas tiliae, Lindenschwärmer, Lindenpijlstaart.
Der Lindenschwärmer (Mimas tiliae) ist ein Schmetterling (Nachtfalter) aus der Familie der Schwärmer (Sphingidae). Die Raupen des Lindenschwärmers fressen die Blätter verschiedener Laubbäume, die Falter nehmen keine Nahrung mehr auf. Die mittelgroße Art ist in Mitteleuropa weit verbreitet und häufig.
Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 60 bis 80 Millimetern. Obwohl die Färbung der Tiere sehr variabel ist und sich auch Männchen und Weibchen unterscheiden (Sexualdimorphismus), ist die Art in ihrem Verbreitungsgebiet unverwechselbar. Wie bei allen Arten der Gattung Mimas ist der Vorderflügelaußenrand gewellt, ebenso ist der Saugrüssel sehr kurz und zurückgebildet. Die Grundfarbe der Tiere ist fuchsrot, braun, grau, gelb oder grün. Die Vorderflügel der Weibchen sind meist bräunlich, die der Männchen gehen deutlich ins Grünliche. Der Hinterleib der Weibchen hat gerade Seitenränder und ist sehr dick, da die meisten Eier bereits nach dem Schlüpfen aus der Puppe voll entwickelt sind. Der Hinterleib der Männchen ist dagegen schlanker und deutlich nach oben gekrümmt. Die Musterung der Flügel ist ebenfalls sehr variabel. Die breite, mittig über den Vorderflügel laufende dunkle Binde kann durchgezogen, unterbrochen oder komplett fehlend sein. Gynandromorphismus ist häufig zu beobachten.
Der Lindenschwärmer kommt in Mittel- und Südeuropa, im Norden und Westen der Türkei östlich über Transkaukasien, Dagestan, Aserbaidschan und den Norden des Iran bis in den Westen Sibiriens vor, wo man ihn östlich bis Tomsk, Nowosibirsk, Atschinsk, Kulunda und Bijsk nachgewiesen hat. Die Art fehlt in Irland, Schottland, im Norden Skandinaviens und im arktischen Russland. Das nördlichste Vorkommen in Russland liegt bei Objatschewo in der Republik Komi. In Spanien und Portugal ist die Art fast nur aus dem Norden bekannt; lediglich im Bergland Zentralspaniens findet sich eine kleine Population. In den Alpen kommen die Falter bis in etwa 1500 Meter Seehöhe vor.
Die Falter halten sich nur sehr selten weit entfernt von Laubwäldern auf, wo sie lichte Flusstäler mit reichen Beständen an Linden (Tilia) und Ulmen (Ulmus) bevorzugen. Man findet sie aber, insbesondere in Mitteleuropa, auch in Gärten und Plantagen mit Kirschbäumen und in Alleen und Parks, auch in Städten. Feuchte Berghänge mit Bewuchs von Grün-Erlen (Alnus viridis) werden ebenso besiedelt

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Kamera DMC-FZ50
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Brennweite 7.4 mm
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