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Mensch und Architektur

Mensch und Architektur

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Mensch und Architektur

http://www.fotocommunity.de/blog/agora-bilddiskussion-intensiv

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Hier werden destruktive und/oder verletzende Anmerkungen gelöscht. Wir bitten darum, die Diskussion aufs Bild zu fokussieren und persönliche Streitigkeiten genauso wie irgendwelche Vermutungen über den Bildautor, aus der Diskussion herauszulassen.

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Kommentare 43

Die Diskussion für dieses Foto ist deaktiviert.

  • Agora Bilddiskussion intensiv 4. Januar 2019, 18:10

    noch eine Ergänzung des Fotografen aufgrund der Nachfragen:

    "Ja wie ihr alle schon bemerkt habt handelt es sich hier nicht um den realen Blick aus der Auffahrt sondern um den " erhofften" schöneren Blick  ...... auch die junge Asiatin habe ich dort hin platziert wo ich sie mir gewünscht hätte , der reale Blick aus der fotogenen Ausfahrt und der hohe Motivkontrast waren mir einfach nicht fotogen genug und deshalb habe ich mich zu dieser Verfremdung hinreissen lassen . Hätte ich bei dem rennomierten Fotowettbewerb auf einen Menschen verzichten können dann hätte mein Foto etwa so ausgesehen wie das angehängte Bild mit der korrekten Exif. Ich hoffe ihr seht mir das nach.  LG" 

    Tiefgarage 2
    Tiefgarage 2
    Agora Bilddiskussion intensiv
  • Agora Bilddiskussion intensiv 4. Januar 2019, 17:43

    Der Fotograf Hans - Joachim Lachmann schreibt:

    "….. von dem großen Interesse an meinem Bild war ich sehr positiv angetan hätte allerdings gerne hier und da noch etwas erklärt . Immer bin ich auf der Suche nach nicht alltäglichen Bildeindrücken nur manchmal scheinen meine „ Handwerklichen“ Fähigkeiten da nicht mithalten zu können , habe mich in den vergangenen Jahrzehnten wohl zu sehr daran gewöhnt immer unter den Ersten der kommerziell interessanten Fotowettbewerbe vertreten zu sein  ……  ich werde älter und die PC Arbeit ist mir leider nicht so vertraut wie das Erkennen einer Situation die zu einem auch für Andere interessantem Foto führen kann . Deshalb danke für die zum Teil hilfreichen Bemerkungen zu meinem Foto ! Ich wünsche Euch allen auch weiterhin viel Freude an unserem schönen Hobby !  Gruß  Hans"
  • see ...saw... seen 3. Januar 2019, 19:10

    Die hier abgebildete Tiefgaragenausfahrt ist Teil eines vom Büro des Stararchitekten Hadi Teherani entworfenen Gebäudes. Es erscheint mir recht verwegen, ein Bild dieses Gebäudes zum Thema (Mensch und) Architektur bei einem Wettbewerb einzureichen, welches durch die hier gezeigten Effekte verfremdet wurde.
    • Wolf Schroedax 4. Januar 2019, 13:43

      Aber das hatten wir doch alles schon - zwar nicht den genauen Ort, aber, dass es ein aus mindestens 3 Bildern gebasteltes Composit ist....
    • Clara Hase 4. Januar 2019, 13:46

      Madin Susu, das sind zwei völlg verschiedene Standorte - der Abgang für Autos viel zu schmal, stünde wenn am DEICHTOR Klosterwall, die Kehrwiederspitze ist am Sandtor - zwischen beiden liegen der gesamte Komplex der Speicherstadt Unesco Weltkulturerbe

      Ich hatte mcih ja schon verbessert in dem ich schrieb das Ganze ist eine willkürlich geschaffene Konstruktion. Person, Tunnel, Ausblick 3 Fotos. Jedenfalls sehr irritierend für mich, die ich Hamburg doch ganz gut kenne und auf eine solche Idee niemals käme.
    • Klacky 4. Januar 2019, 14:35

      Ich bin eigentlich nur stiller Mitleser, da es sich letzthin eingebürgert hat, daß sich Bildautoren am Ende nur für die Diskussion bedanken und nichts mehr zu Erläuterung oder Entgegnung beitragen.
      Bin mal gespannt, ob es diesmal auch so ist. Das wäre wirklich schade, denn hier wäre eine "Auflösung" doch interessant.
    • see ...saw... seen 4. Januar 2019, 17:00

      Liebe Clara, vielleicht hast Du die aktuelle Ausstellung von Michael Wolf in den Deichtorhallen noch nicht gesehen und möchtest bei Deinem nächsten Besuch vielleicht auf deren Parkplatz parken? Dessen Einfahrt befindet sich exakt gegenüber der von mir genannten Tiefgarage Oberbaumbrücke 1. Man blickt von dort entweder auf‘s Spiegel-Haus oder die Gebäude etwas weiter rechts hinter der Vattenfall-E-Tankstelle.
  • Thomas Braunstorfinger 2. Januar 2019, 14:01

    Erster Eindruck: sehr stark, auch wenn ich den Titel nicht so passend finde. Tolle Linien, tolle Farben, eine schöne Achse von der knipsenden Frau zu den Hochhäusern, kein ablenkendes Beiwerk.
    Zweiter Eindruck: nicht besonders gekonnt zusammen gebastelt. Das gilt sowohl für die Frau (Lichtrichtung, Bereich um die Haare, vermutlich wäre sie bei einem realen Foto auch kleiner gewesen) als noch stärker die Hochhauskulisse. Zuerst dachte ich an HDR (wegen des Himmels), aber bei genauerer Betrachtung ist wohl eher hinein gestanzt worden.
    In der Summe also etwas effekthascherisch und handwerklich mit Luft nach oben. Die Idee mit der Frau finde ich super. Reicht aber noch zu keiner richtigen Aussage. Ist es die Faszination des Menschen von guter Architektur?
  • Jürgen W2 2. Januar 2019, 0:26

    Inzwischen sah ich, dass es sich bei der Location wohl um eine Tiefgarageneinfahrt an der Hamburger Oberbaumbrücke handelt. Im Internet kann man eine ganze Reihe guter Fotos von dort finden.

    Es handelt sich also hier wirklich, wie schon einige schrieben, um einen Fisheye-Effekt, der in natura dort nicht zu sehen ist.

    Den Sinn dieses Unterfangens kann ich nicht erkennen. Auf den Fotos, die man findet, sind auch ohne diesen Effekt wunderbare Licht- und Schattenspiele zu sehen.
    • felixfoto01 2. Januar 2019, 12:36

      Ein Foto muss keinen Sinn machen. Ging es darum?
      Ich hatte den Beitrag des Fotografen so verstanden, dass er sich fragte, warum sein, dieses Bild hier, kein Feedback erhielt. Jetzt geben sich eine Menge Leute die Mühe und geben Feedback und weisen auf die Punkte im Bild hin, die andere Leute möglicherweise auch gesehen haben, und deswegen kein Feedback gaben.

      Die Diskussion ist solange gut, wie sie sich aufs Bild bezieht, wenn sie sich auf die Meinungen der Anderen bezieht, ist sie nicht mehr - für den Autor - konstruktiv.

      Wäre ich der Autor fände ich einige hilfreiche Beiträge, nämlich die, die sich kritisch mit dem Bild auseinandersetzen, und die nicht versuchen ein Bild, das aus Sicht des Autors gescheitert ist, "gut" zu diskutieren. :) Wie könnte man sich entwickeln, wenn man das tut?
    • twelve_pictures 2. Januar 2019, 12:55

      Manchmal nimmt ein positiver Betrachter Unsicherheit und sagt Dir, dass das was Du da gemacht hast nicht völlig falsch war. Das hilft (mir zumindest) das zu tun, was ich tun will und nicht das, was andere von mir erwarten.
    • Jürgen W2 2. Januar 2019, 13:02

      @twelve_pictures: Richtig, "Kunst" kann und soll Dinge sogar verfremden und erneuern. Auch in einem Fotowettbewerb kann das geschehen.

      Ich finde aber nicht, dass diese Verfremdung das Gegebene irgendwohin transzendiert, wo es "Kunst" ist. Das Thema ist ja "Mensch und Architektur", da sehe ich den künstlerischen Sinn des Fisheye-Effekts nicht. Es sieht mir hier eher nach einer rein technischen Spielerei aus, die dazu noch handwerklich unsauber gemacht ist.

      Das, was der Bildautor vorhatte, war aber auch nicht "völlig falsch". Wir alle fangen ja wohl so an, dass wir probieren und experimentieren, Bilder vielleicht auch "faken" und manipulieren. Das ist vollkommen okay.
    • felixfoto01 2. Januar 2019, 19:54

      @ twelve_pictures - absolut. Ich gebe Dir Recht. Wobei ich mich frage, in welche Richtung "Sicherheit" bei einem Bild geht, das in einem Wettbereb nach Ansicht des Autors gescheitert ist, wenn man sagt: gräme Dich nicht, Dein Bild ist toll, der Wettbewerb war halt doof. - Wie soll der Autor an dieser Aussage wachsen?

      Vermutlich "tickt" da jeder anders. Mir hilft es, wenn ich kritische Anmerkungen bekomme, darin sehe ich meine Grenzen und Herausforderungen, die ich angehen und an denen ich wachsen kann. Entsprechend wünsche ich mir Kritik. Ich - für mich gesprochen - erwarte in Agora genau das Folgende:
      - Wie sieht ein Betrachter mein Bild, worin liegen die Schwerpunkte seiner Betrachtung. 
      - eine Interpretation kann mir weiterhelfen, tut es leider meistens nicht
      - Bewertungen meines Bilds - also ob es "gut" oder ob es "schlecht" (richtig/falsch) ist, sind Meinungen, die mich meistens nicht weiterbringen. Sie sind lediglich ein Indiz dafür, ob ein Bild Potential hat, ob es Relevanz für eine bestimmte Diskussion hat. 

      Entsprechend kommentiere ich auch in Agora. 

      Kürzlich las ich einen interessanten Artikel, der mich in meiner Einstellung bestärkte:
      https://medium.com/@takeshi.yoshida/radical-candor-61c98768d1d1
  • twelve_pictures 1. Januar 2019, 17:00

    Ein ziemlich ungewöhnlicher Blickwinkel auf eine viel fotografierten Location. Das Bild spricht mich in mehrerlei Hinsicht an. Zum einen sind es die grafischen Strukturen und zum anderen die Beschränkung auf nur wenige Farben. Würde das Bild ohne Titel dastehen, wäre alles klar. Du aber hast den Titel "Mensch und Architektur" vergeben. Damit formulierst Du einen Anspruch, den das Bild nur sehr unzureichend erfüllt. Ja, es ist ein Mensch da und ja, es ist Architektur da. Was fehlt, ist eine deutlich herausgearbeitete Beziehung zwischen den beiden Elementen. Das Fotografieren schafft diese Beziehung m. E. nicht oder besser nicht ausreichend. Möglicherweise ist das auch der Grund, weshalb das Bild, wie Du sagst, wenig Beachtung fand. Im übrigen bin ich auch der Meinung, dass Wettbewerbe meist überbewertet sind. Schau Dir hier in der FC nur die Monatswettbewerbe an und vergleiche die Platzierung dort mit der, die Du vornehmen würdest.
    Ich würde an diesem Bild gar nichts ändern. Lediglich den Titel würde ich weglassen.
  • XYniel 1. Januar 2019, 15:20

    du hast mit"...dass es keine Beachtung erfuhr..." das framing derbetrachtung vorgegeben...  man wird sich schwer davon lösen können...

    mir persönlich, ohne eingangstext gelesen, spricht es an... wen ichs mir als riesenformat in einer eingangshalle vorstelle. so in 4x6m größe gegenüber dem eingang der Porr Konstruktion AG, über dem portier ists der hammer.

    farben, formen, strukturen und die mensch-architektur elemente ziehen an jedoch ohne vom grund des betretens abzulenken...
  • Sag mal Micha 31. Dezember 2018, 14:39

    Gefragt war nach kompetenten Kommentaren, nicht nach Masse, deren Anzahl für Bildqualität, ebenso wie Anzahl von Lob eh keine Rolle spielt genauso wie ob mir persönlich das Foto subjektiv gefällt oder nicht. Informationen zu den Wettbewerbsbedingungen gleich null, Titel entsprechend dem Thema ja, eigene Gedanken dazu wo, Aussage dazu, wie, warum so, Ort unbekannt ? Angeschnittene Füße als Negativkriterium akzeptiere ich so ohne Begründung nicht, es geht hier nicht um Schuhmode. Farblich und grafisch gefällig, aber eben auch nicht mehr, wenn man sich den Rest aus den Fingern saugen muss. Das Foto ist mit den gestellten Fragen nicht am richtigen Ort, den Standort der Person würde ich jedoch nicht verändern.
    Ich denke, man merkt, dass ich der Wettbewerbsfotografie sehr negativ gegenüber stehe, weil ich darin für mich keine fotografische Erfüllung sehe...und so erzählt mir das Bild etwas von verkrampfter verzweifelter Suche nach geeigneter Location anstatt dass es eine authentische Leichtigkeit und Freude vermittelt.
    Soweit die ehrliche Beurteilung, vielleicht hat die Jury einfach ähnlich getickt oder das Siegerfoto war schwarz-weiß, nichts Genaues weiß man nicht.
    Viel Glück beim nächsten Mal.
    • Harja Waldaz 31. Dezember 2018, 17:32

      Und, ist dein Kommentar nun ein kompetenter Kommentar?
      Sicherlich spiegelt die Anzahl der Kommentare das Interesse der Community wider und die Anzahl der Lobe das Wohlwollen oder Missfallen der Betrachter. Sicherlich sollte der Hinweis darauf auch Teil des Kommentars sein, wenn der Bildautor nach Gründen für eine negative Beurteilung in einem Wettbewerb fragt. Sicherlich ist das Foto, mitsamt der gestellten Fragen, genau am richtigen Ort. Allerdings sollten kompetente Kommentare dann auch versuchen Antworten zu geben. Was hilft es dem Bildautoren, wenn nach "authentischer Leichtigkeit und Freude" verlangt wird (was ja wohl eher ein sehr subjektives Empfinden ist), ein Hinweis, wie der Kritiker das zu erreichen gedenkt, aber unterbleibt. Plattitüden findet man in der fotocommunity zuhauf, in der "agora bilddiskussion intensiv"  sollten sie vermieden werden.
      Darüber hinaus gratuliere ich dem Bildautoren für seinen Mut, sich in Wettbewerben oder in diesem Forum einem Urteil oder einer Kritik auszusetzen.
    • milchschäfer2 31. Dezember 2018, 19:59

      "authentische Leichtigkeit und Freude" trifft es m.E. ganz gut ! Gerade so nach wiederholtem Sehen wirkt das Bild doch sehr bearbeitet , gewollt , ja fast verkrampft  -- und doch auf mich  nicht durchdacht und schlüssig : der Schnitt scheint mir nicht naheliegend / exakt sondern etwas willkürlich . Die viele Bea hellt zwar den Vordergrund auf , aber ihre Wirkung ist ist unangenehm / ungünstig verfremdend und wie unten beschrieben fehlerbehaftet . Da es um Architektur und Mensch geht , muß  ein solcher unbedingt im Bild auch noch platziert werden , anstatt sich in einem architektonischem Umfeld bewegende Menschen zu zeigen . Etc .
  • Harja Waldaz 31. Dezember 2018, 11:36

    Das dieses Foto keine Beachtung findet, kann hier wohl kaum gesagt werden. Nur wenige riefen in diesem Jahr so viele Kommentare hervor und seit April wurde keines häufiger gelobt. Warum es im Wettbewerb versagt hat, ist schwer zu sagen, ohne das Forum zu kennen, in dem es vorgestellt wurde und die Art der Abstimmung (durch Jury oder nur Mitglieder oder durch alle). Ich denke, das dieses Foto durchaus das Potential hat in einem Wettbewerb weiter vorne zu landen. Mir jedenfalls gefällt es und bekäme meine Stimme. 
    Die Bildidee passt m.E. zum Wettbewerbsthema und die Ausführung ist technisch gut gelungen. Ob sich das Bild aus mehreren Einzelfotos zusammensetzt oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Hier und da vermutete "schlechte Freistellungen" vermag ich dabei nicht zu sehen, schon allein aufgrund der Bildgröße. Einzig die Halos um die Gebäude missfallen mir. 
    Die Nichtfarben Schwarz und Weiß mal außen vor, besteht das Bild fast ausschließlich aus Himmelblau und Orange. Die Dominanz der Farbe Orange durch die schwarz gekleidete Frau etwas abzumildern war, wenn so gewollt, eine sehr gute Idee. Zu diesem Zweck würde ich die Dame allerdings etwas weiter nach rechts positionieren und dann in Gänze darstellen. 
    Ein besonderer Glanzpunkt ist für mich die Decke aus Betonbalken und die Schatten der Balken. Zusammen erscheinen sie wie Augenlider, bzw. ein stilisiertes Auge. So betrachte ich durch ein fremdes Auge den Eingang in eine fremde Stadt, der von einer fremden Frau fotografisch festgehalten wird. Eine weitere Linie von vielen, die alle in Richtung Ausgang, in Richtung Komplementärfarbe, in Richtung Bauwerke führen.
    Wie gesagt, ein Foto, das mir gefällt.
    LG
    Harald
  • Sonnja S. 30. Dezember 2018, 19:16

    mir gefallen die grafischen Schatten
    lg sonnja
  • Clara Hase 30. Dezember 2018, 13:34

    meine Worte: rot zieht, dazu schwarz (Dame) ziehts noch mehr -
    die Form, der Schattenwurf des Standortes  zieht auch. Als Hamburger ist mir diese Sicht völlig fern - die Kehrwiederspitze ist eher vom Wasser umzingelt, von Booten der Feuerwehr und anderem. Ja, auch Stegen an denen Boote liegen, aber sind die so rot?

    Unter Mensch und Architektur befinde ich mir hier auch eher auf dem Holzweg denn die Archtitekur wurde zum arbeiten, zum leben zum werkeln gebaut. Insofern hätte ich mir mehr die Richtung "Nutzung" vorgestellt - mit Mensch.
    Eine Person die sich ein Motiv sucht gehört für mich nicht wirklich dazu, aber wenn Hamburg geradezu Magnet ist für Touristen um die Speicherstadt und Hafen-City zu besuchen, zu erleben, zu fotografieren auch -

    eher befremdlich. Und wenn Mensch, dann keine halben .. wie andere auch schon monierten.
  • Ulf Redmann 29. Dezember 2018, 17:14

    Erst einmal gefällt mir das Bild.
    Ich sehe eine moderne Tiefgaragen-/Lieferanten- oder Feuerwehreinfahrt, zur Mittagszeit ,an einem sonnigen Tag. Im Hintergrund sehe ich moderne Hochhäuser. Durch den hohen Stand der Sonne bildet sich, auch auf Grund der vorhandenen Architektur, ein guter grafischer Schattenwurf. Hier hätte ich auf alle Fälle auch zur Kamera gegriffen. Des Weiteren ist im linken Teil des Bildes eine Person abgebildet, die zufällig oder platziert , oder auch wie einige Wenige behaupten, später eingefügt worden ist. Sie hält ein Mobilphone in der Hand und scheint sich hier auch eine Ablichtung der Szenerie zu machen. Das sie Schwarz gekleidet ist, ist hier von Vorteil, weil es sich von dem Orangerot der Wand sehr gut absetzt. 

    Vielleicht ist diese Person hier ein wenig zu klein und zu unspektakulär abgebildet worden, um dem Thema gerecht zu werden, aber das ist jetzt subjektiv- und so kann es jede Jury der Welt sehen (wollen).
    LG Ulf
  • Killerkralle 29. Dezember 2018, 17:11

    Wie mein Vorschreiber auch schon meint handelt es sich bei diesem Foto offensichtlich um ein Composit Bild , hier wurde bestimmt ein Fisheye für das Hauptmotiv verwendet die angehängte Exif Datei wird zu einem anderen Bildteil gehören denn offensichtlich wurden hier 3 einzelne Bildteile zusammen gefügt . Was für mich dabei wichtig ist ist der Gesamteindruck und eine Assoziation zwischen der Architektur und der Dame , die hier im Begriff ist ein Foto zu machen , sehe ich durchaus . Einer Fachjury wird bei einem Wettbewerb der im Internet statt findet ein Foto nur ca. 5 Sekunden gezeigt , in dieser kurzen Zeitspanne ist ein analytischer Blick nicht möglich und eine Prüfung der einzelnen Bilddetails wohl eher nicht angesagt . Ein Wettbewerbsbild sollte , wie ich finde , in der Kürze der Zeit  dem Betrachter auffallen und das sehe ich hier erfüllt . Allen ein gutes Neues Jahr.  LG
  • elstp 29. Dezember 2018, 17:08

    Der erste Eindruck bereits betont den Höhlencharakter, und damit stellt der Autor den Bezug her zwischen Mensch und Architektur.
    Der Betrachter befindet sich im Hier und Jetzt, d.h. eine Analogie zu den Ursprüngen der Menschheit ist eine gute Möglichkeit, zu zeigen, dass wir zwar gelernt haben, bessere Behausungen herzustellen,  dass wir unsere Möglichkeiten aber immer noch aus der Steinzeitperspektive heraus auszuschöpfen versuchen: Das symbolisiert die Person, deren Füße nicht gezeigt werden, die aber sozusagen am Start zu stehen scheint, denn wenige Schritte, und sie wäre im Sonnenlicht, hätte also die Höhle verlassen.

    Die gestaltenden Schatten öffnen den Blick auf die Werke der Architektur, die Hochhäuser, aber die Ausfahrtrampe aus einer Tiefgarage lenkt den Blick weniger, als es die seitliche Wand tut - es wirkt wie eine Einbahnstraße, denn zurück in die Höhle wird man nicht geführt.

    Während uns die damals entstandenen Höhlenmalereien auch heute noch rätseln lassen, welchen Sinn die gehabt haben mögen, ist es heute selbstverständlich, einen Menschen fotografieren zu sehen, aber herumrätseln tut man heute oft auch noch: Dokumentation, Illustration, Illusion oder Kommunikation?

    Der Autor zeigt, dass die Mobilität den Menschen technische Freitheit gegeben hat, zeigt aber auch, mittels der nicht sichtbaren Füße, ihre Beschränktheit, denn der Mensch müsste die vertraute Höhle wirklich verlassen, um sich weitere Möglichkeiten zu erschließen.

    Gruß  LILO

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