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Roland Zumbühl


Premium (Complete), Arlesheim

Meltina

7-up, Sinalco und andere Getränke wurden einst
in Meltingen in Lizenz abgefüllt. Ab 1450 konnten
hier auch Kurgäste baden. Das ist Geschichte.
(Meltinger war eine Mineralwassermarke von hier.)
Die Kirche heisst: Maria im Hag (Danke X Pixel)
Ort: Meltingen (Kanton Solothurn)
Datum: 15.08.17

Kommentare 16

  • X Pixel 8. April 2019, 22:11

    Zufällig diese Ansichtskarte gesehen. Nur stimmt da nicht alles drauf. Die Kirche heisst Maria im Haag nicht am Haag... Das Kurbad zeigt nur einen kleinen Teil davon. Das Unterdorf wie auf der Karte beschrieben ist Mitten im Dorf. Meltina war nicht die Mineralwassermarke sondern eine davon. Das Mineralwasser hiess Meltinger oder Silberquell...
    • Roland Zumbühl 9. April 2019, 9:14

      Danke für die Korrekturen, die ich gerne entgegennehme, da ich mich bemühe, möglichst keine Fehler zu machen, was allerdings nicht immer einfach ist bei 100'000en von Motiven ;-)
      - Richtig: Maria im Hag (nur ein a, gemäss div. Quellen)
      Warum mir dieser Fehler unterlaufen ist, kann ich nicht nachvollziehen, denn ich konsultiere immer seriöse Quellen.
      (Wahrscheinlich ein Synapsenfehler mit ungenügender Korrektur.)
      - Das Kurbad ist ein Gebäudekomplex, den ich aber nicht als Ganzes fotografieren kann ;-)
      - Gemäss meinem Kartenmaterial ist dieser Teil des Dorfes mit 'Ungerdorf' beschriftet, wie z.B, das Haus an der Hauptstrasse 43. Für einen Auswärtigen ist es nicht ersichtlich, wo die Flurgrenze zwischen Unter- und Mitteldorf liegt.
      - Richtig: Meltina Citro und Meltina Orange sind nur weitere Getränkenamen neben Meltinger und Silberquell. Als Kind bekam ich aber immer ein Meltina ;-)
  • Cornelia Schorr 23. August 2017, 20:02

    Na ja, das Schulhaus passt nicht richtig zum Ort. Aber ich gehe davon aus, dass die Klassenzimmer hell sind und einen schönen Blick übers Tal erlauben.
    Produzierst du jetzt Postkarten? :-)

    LG conny
  • Trübe-Linse 23. August 2017, 16:25

    Eine schöne übersichtliche Postkarte. In der Schule kann ja gelernt werden wie man später besseres baut. Alles andere ist doch sehr beschaulich. Auch das Wappen eine vollkommen friedvolle Darstellung. Gruß Mirko
  • Klaus Röntgen 23. August 2017, 12:10

    Eine Chronologie vorausgesetzt, könnte man vermuten 7-up und Sinalco gab's vor 1450! ;-)
    Und das "Schwarzbubenland" politisch korrekt ist beruhigt mich sehr! ;-)

    Liebe Grüße
    Klaus
  • Arthur Baumgartner 18. August 2017, 15:10

    Als Ansichtskarten Sammler hätte ich bestimmt diese aus dem Kiosk-Ständer ausgewählt.
    Die Collage ist dir bestens gelungen.
    VG Arthur
  • Gilbert13 18. August 2017, 13:02

    Sieht sehr friedlich aus, aber eine Postkarte!!!, da staune ich ;-)
    Gruss
    Gilbert
  • Kinx 18. August 2017, 13:02

    Danke für deinen Kartengruß!
    Ich weiß ja nicht, wie alt dieses Wappen genau ist, aber vermutlich ist das Wasser, an dem die Madonna steht, keine Vorahnung gewesen, wenn es hier schon ab 1450 Kurgäste gab!
  • Daniel Streit 18. August 2017, 12:59

    Eine gelungene Art ein Dorf in Postkarten- Präsentation zu zeigen, die betrachte ich gerne und respektvoll. LG Daniel
  • Hellmut Hubmann 18. August 2017, 10:22

    Eine Dame mit zwei Wurfspeeren im Wappen! Schickt sich das?
    Schöne Übersicht.
    Beim Schulhaus hätte ich eher auf Garagen am Berg getippt.
    Das Kirchlein dominiert.
    SCHWARZBUBENLAND finde ich köstlich! Wie ist die feminine Entsprechung?
    • Willy Vogelsang 18. August 2017, 10:40

      Bei meinen Recherchen zum Wappen von Meltingen lese ich: Die "Dame" ist Madonna mit Kind und die "Wurfspeere" sind Liliensäulen. Passt doch besser, oder?
      WillY
    • cecile58 18. August 2017, 10:47

      So, Roland, warst während der Schulferien da? ;-) Das mit dem Sinalco wusste ich nicht, haben die jetzt eine Pipeline gemacht? Eine schöne Karte von dir, Roland.
      lg cecile
    • Kinx 18. August 2017, 13:05

      Helmut, da hast du Recht! Diese Garagenschulhaus-Container sehe ich als Gemeinheit! Es muss ja nicht alles niedlich sein, aber einladend empfände ich nicht als zuviel verlangt ;-).
    • Roland Zumbühl 18. August 2017, 15:52

      Hellmut: Im Schwarzbubenland standen die Kinder früher vor Dreck, denn Wasser zum Waschen war knapp. Dieses Gerücht hielt sich lange, und wurde als Grund für die Bezeichnung «Schwarzbuben» genannt. Dabei waren es Schmuggler – finstere Gesellen also – die dem Schwarzbubenland seinen Namen gaben. Dort gab es einige Schnapsbrennereien.
      (Quelle: srf.ch)