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Photonenbändiger


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meine methode

damit man mal ne vorstellung bekommt, wie ich es anstelle, störungsarm am die motive zu kommen. das boot habe ich an naturfotografische anforderungen angepasst. die kamera lässt sich auf dem tisch nach links und rechts verschieben, damit der schwerpunkt beim schwenken gleich bleibt. der tisch selbst kann nach vorn und hinten geschoben werden. zu tarnzwecken ist noch eine haube verbaut (zwischen koffer hinter dem sitz und dem trailer auf dem achterdeck). damit bin ich blitzschnell unsichtbar. einfach nach hinten greifen und überklappen. die bogenstangen sind von einem alten ameristep doghouse tarnzelt.. die plane dazu habe ich dann aufgenäht.

auf diese weise kann ich wochenlang autark draußen bleiben. alle 2 wochen steuere ich mal einen ort an, um einkaufen zu können und den müll weg zu schaffen. ansonsten bin ich weg. viele meiner bilder hier habe ich so gemacht. der vorteil weiterhin: man ist immer schußbereit, muss sich kaum anstrengen, kann viel zuladen, man hat immer eine flache perspektive und einen definierten hintergrund, was von land aus kaum möglich ist. und: man erreicht orte, die anders gar nicht zu erreichen wären. zuletzt: man stört so gut wie nicht. an die biber komme ich z.b. bis auf 3m! das kranichportrait habe ich aus ca 7m entfernung gemacht.

Kommentare 7

  • brome 29. September 2019, 11:46

    Und wo hast Du das Fahrrad gelassen? Gruß, Uwe
    • Photonenbändiger 29. September 2019, 12:22

      na zersägt und ab unters vorschiff. und wenn ich wieder nach hause fahre, wird es zusammen geschweißt, fertig. .-)

      natürlich nicht. die peene ist mir mit rad ein bisschen zu weit. zumindest mit dem ganzen ausrüstungsgerödel. mit dem rad war ich schon dort. ist ja nicht so weit, vllt 330km. wenn ich das ganze geraffel dabei habe, fahre ich mit eine mitfahrgelegenheit oder der bahn. ich kann ja das ganze zeug auf den trailer packen (den sieht man auf dem achterdeck).
  • Romana T. 9. September 2019, 22:39

    Also - ganz ehrlich - als im Vogelschutzgebiet Aufgewachsene und von Kind an mit Vogifotos Traktierte sind deine Sujets zwar nicht meine erste Wahl - aber so, wie du das betreibst, ist es wirklich spannend, Hut ab. Wobei ich persönlich interessanter dran finde, wochenlang autark draußen zu leben. Kenne ich nur aus den Bergen, aber am Wasser ist das sicher auch ein tolles Erlebnis. Und jetzt schaue ich mir freiwillig an, was dabei an Fotomotiven rauskommt. :-)
  • herbstfalke 25. August 2019, 17:50

    Na das passt ja perfekt gerade. Möchte am Dienstag zu einem Kanu-Fritzen gehen und mich mal über Größen usw. informieren, da ich etwas genau ähnliches auch im Kopf habe. Ich dachte an einen faltbaren Kanadier, da man das Ding dann auch aufs Dach schnallen kann und in einer ganz andren Gegend unterwegs sein kann. Aber ob das von der Stabilität dann ausreichend ist, da habe ich meine Bedenken.
    Hatte in Finnland mir eins geliehen und dort das Stativ reingestellt. Das ging hervorragend.
    Deine Konstruktion funktioniert mit Sicherheit sehr gut, denn viele Deiner Tipps hier kann ich absolut bestätigen oder habe ich deswegen auch dann so umgesetzt. Allein Deine Begeisterung für den Sachtler-Stativ-Kopf.... das kann ich inzwischen sowas von nachvollziehen...... 
    Also coole Ausrüstung. Gezielt investiert (Technik) und dann sauber nachgedacht und optimiert/improvisiert. Das gefällt mir. Viele Grüße Raphael
    • Photonenbändiger 25. August 2019, 22:15

      wenn du ne portable lösung suchst, dann nimm lieber ein faltkajak. das kannst du auch alleine fahren. geht mit einem kanadier auch. aber das dumme ist: du sitzt aufrecht. und wenn du aufhörst zu paddelt, läuft der aus der spur. ein bisschen seitenwind und es ist vorbei. ich empfehle dir, dich nach einem RZ 85 von pouch umzusehen (bucht). das ding ist 5,5m lang, 85cm breit, läuft wie eine 1 und ist kippstabil. platz für 2 leute. und fährt sich auch alleine super. und um himmels willen keinen kolibri! läuft nicht und ist kipplig. die RZ - modelle gibt es auch wieder neu, aber teuer. der vorteil an den RZ: du kannst den etwa in gleicher weise umbauen, wie meinen kahn. wird aber nicht nötig sein, wenn du nur ein 100-400er einsetzt. das würde ich auf ein kurzes einbein stellen und fertig. habe ich bis 2004 auch so gemacht. ging gut mit zeiten von 1/10" ohne stabi!
    • herbstfalke 1. September 2019, 11:01

      Hi, wir waren etwas aktiv betr. Kanu. Habe mir deine Antwort sehr zu Herzen genommen aber wir werden uns wohl doch für einen Falt-Kanadier Ally 16,5 entscheiden. Haben den probegefahren mit Stativ usw. das funktionierte echt gut. Ich habe Schwierigkeiten mit der flachen Sitzposition in einem Kajak. Auch wenn das betr. Wind, Geradeauslauf, Schwerpunktshöhe usw. sicher das Bessre ist. Viele Grüße Raphael
  • Kova- a 19. August 2019, 18:14

    Sehr geil !
    Wunderbare Gestaltung des Boots.
    Klasse !

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Exif

Kamera Canon EOS 5D Mark III
Objektiv EF70-200mm f/2.8L IS USM
Blende 10
Belichtungszeit 1/250
Brennweite 135.0 mm
ISO 250

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