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Walter Christ


Basic Mitglied, Brigachtal

Kommentare 15

  • Ralf Fackiner 13. August 2005, 17:27

    Ich habe schon bei einigen versucht, die Ausdauer anzuspornen. Die haben tatsächlich geübt und wollten es lernen - zumindest hatte ich den Eindruck. Und dann haben sie auch noch versprochen, zu Hause ...
    Man müsste eben mal 20 vertrauenswürdige Menschen kennen, die es -den Kreuzblick oder den Parallelblick - noch nicht kennen und ihnen 1 Stunde Zeit lassen.
    Meine Probanden waren so 15 Minuten ´echt´ am proben. Erfolgsquote so max. 40%, eher weniger.
    Aus diesem Grunde beschäftige ich mich derzeit auch mal wieder mit Anaglyphen.
  • Alexander Kriegisch 13. August 2005, 11:48

    @Ralf: Ich denke mal, physiologisch sind die weitaus meisten Menschen dazu in der Lage, ihn zu erlernen - wie Fahrradfahren. Ausnahmen sind Leute mit einem Astigmatismus ab einer gewissen Stärke und noch einige andere medizinisch indizierte "Nur-2D-Seher". Ich schätze, die meisten sind einfach nicht geduldig genug, sich mal 20 Minuten hinzusetzen und zu üben. Sie geben nach 5-10 min auf. Schade eigentlich.
  • Ralf Fackiner 13. August 2005, 10:23

    Genau so ist das, Alexander: Die Umsetzung des Raumsehens muss individuell sehr verschieden sein. Leider haben wir uns hier an dieses interessante Thema noch nicht systematisch heranbegeben.

    Man sieht es schon daran, das nur einer kleiner %satz der Betrachter den Kreuzblick erlernt.
    Viele Grüße von Ralf
  • Walter Christ 13. August 2005, 10:07

    Ich muß meine obige Behauptung revidieren. Da hatte ich behauptet, die Kamera exakt parallel verschoben zu haben. Eine einfache Überlegung zeigt, dass dies nicht der Fall sein kann: Egal, wie schräg die Basis gesetzt ist, auf dem Foto muß jeder Punkt exakt in x-Richtung verschoben sein, wenn die Kamera auf Ihrer Grundlinie ohne Kippung verschoben wird. Wahrscheinlich war das Stativ bei der 2. Aufnahme leicht verstellt.
  • Alexander Kriegisch 13. August 2005, 0:07

    @Ralf: Zugegeben, im direkten Vergleich ist Deine modifizierte Version besser anzuschauen. Ich scheine doch ein recht "tolerantes Auge" zu haben.

    @Silke: Bei geneigtem (genauer: gedrehtem) Objektiv, wie in meinem Beispiel angedeutet, wäre "gleiche Höhe" (im Verhältnis zum Boden) nicht das Richtige, denke ich. Da lehne ich mich, trotz weniger Erfahrung, mal aus dem Fenster. Bei diesem Bild hier, wie erwähnt, geht es an, denn hier war ja eine waagerechte Ausrichtung das Ziel. Es ist kompliziert zu erklären, aber ich nehme vielleicht mal ein Beispiel auf, das ist am einfachsten.
  • Silke Haaf 12. August 2005, 17:55

    Freut mich, wenn Du damit etwas anfangen kannst!

    Ich werde mir Deine Versuche gerne ansehen.
    Gruß von Silke
  • Walter Christ 12. August 2005, 17:47

    Vielen Dank, Silke, für Deine ausführlichen Erläuterungen und Ratschläge. Solche Überlegungen sind mir sehr willkommen. Ich finde diese Argumente sehr logisch. Aber ich werde diesbezüglich (Höhenunterschiede, geneigte Basis), selber noch Versuche machen.
    LG Walter
  • Silke Haaf 12. August 2005, 16:51

    Ja, schade mit dem Höhenfehler, der hier doch eher stört.
    Ralf seine Veränderung zeigt eine deutliche Verbesserung.

    Walter, beim Montieren helfen meist Hilfslinien.
    Bei der Aufnahme ist eine Wasserwaage nicht schlecht...;-)

    Alexander, die Kamera muß ja micht unbedingt waagerecht stehen, sie sollte nur auf der gleichen Höhe verschoben werden, damit man die Bildinhalte nacher zusammenbekommen kann.
    Oder man versetzt es nachher am Bildschirm, das ist ja immer möglich.
    Beim normalen Sehen haben wir ja keine direkte Bildbegrenzung, die Objekte abschneidet. Unser Blickfeld ist auch sehr groß und wir halten unseren Kopf schon so, dass wir die Dinge, auf die wir gerade fokussieren auch optimal sehen können. Ich denke, das machen wir ganz intuitiv.
    In der Darstellung von "Räumlichkeit" sind wir durch begrenzte Bildfläche eben immer eingeschränkt.
    Außer wir sitzen im IMAX-Kino und die Leinwand oder Kuppel ist größer als unser Sehfeld.
    Aber das können wir hier leider nicht verwirklichen...;-)
    Gruß von Silke
  • Ralf Fackiner 12. August 2005, 11:20

    Das ist für mich schon erstaunlich, dass ihr hier keinen unruhigen Rand seht! Um die geschnittene Blüte unten
    sendet mein Gehirn die Rückmeldung: Stimmt nicht / kann nicht stimmen.
    Das räumliche Sehen ist -das habe ich aus verschiedensten Kommentaren zu Stereos herausgelesen und immer wieder erwähnt - individuell verschieden.
    Für mich ist das hier eine gravierende Beeinträchtigung einer harmonisch einwandfreien Darstellung.
    Eine sehr interessante Forschungsarbeit, die hier -fc- viel empirisches Material findet. Z.B. Bilder, die mit hervorragend bis mangelhaft bewertet werden (müssten).
    Viele Grüße von Ralf

    So erscheint mir das Bild angenehmer:
    http://stereokunst.de/montage/bearbeitet/Margeriten.jpg

  • Alexander Kriegisch 12. August 2005, 10:35

    Ich kann auch keinen unruhigen Rand entdecken. Im Grund kann man nach meinem Verständnis auch im 45°-Winkel oder jedem beliebigen anderen knipsen, so lange man darauf achtet, daß die Bildebene dieselbe bleibt, die Ausrichtung (Neigung) der Kamera sich nicht ändert und die Basis stimmt. Wer sagt denn, daß jedes Stereo "langweilig" mit einer lotrecht stehenden Kamera aufgenommen werden muß?

    P.S.: Das ist eine grundsätzliche Anmerkung. In diesem Fall war vermutlich schon das Ziel, ein "gerades" Bild zu machen. Aber dank Schiene funktioniert's ja trotzdem.
  • Walter Christ 12. August 2005, 9:05

    Nochmal zur Bemerkung von Ralf: Da ich den erwähnten unruhigen Rand vermisse: die Kamera wurde bei den Aufnahmen exakt parallel verschoben. Die vermeintliche Höhendifferenz ist die Neigung der Kameravertikalen bei beiden Aufnahmen, d.h. der Effekt ist derselbe, wie wenn die Szene mit schräg gehaltenem Kopf betrachtet wird
  • Walter Christ 11. August 2005, 18:57

    Vielen Dank für den Tip. Werde das Ergebnis dann erneut hochladen
  • Ralf Fackiner 11. August 2005, 18:44

    Markiere einfach erstmal das rechte Teilbild und schieb es - unter Kreuzblick - langsam nach unten.
    Wenn der Rand ruhig erscheint, ist der Höhenfehler weg bzw. verringert.
    Die Feinheiten kommen dann.
  • Walter Christ 11. August 2005, 17:57

    Vielen Dank für die Anmerkungen: @happyeddy s.Fotomail. @Ralf: danke für die konstruktive Kritik. Ich vermute, dass die Unstimmigkeit der Ränder oben und unten durch eine schiefe Aufstellung der Schiene auf dem Stativ zustande kommt. Ich werde auf jeden Fall die Hinweise von Dir genau nachlesen und daraus lernen.
    Viele Grüße Walter
  • Ralf Fackiner 11. August 2005, 14:51

    In der Mitte wirkt´s ganz gut.
    Die Ränder unten und oben schneiden leider die Objekte ganz verschieden an/ab.
    Das irritiert das Gehirn und ergibt gibt Unruhe.
    Hinweise dazu in meiner Serie(n):
    http://www.arcor.de/palb/thumbs_public.jsp?albumID=3369540
    Viele Grüße von Ralf