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Mal sehen ob die Luft rein ist..........

Mal sehen ob die Luft rein ist..........

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Udo Walter Pick


Free Mitglied, Gersthofen

Mal sehen ob die Luft rein ist..........

Eine sehr schnelle Mausart,
die einen schon einiges abfordert,
aber war ein lustiger Nachmittag mit dem Mäuschen - ich war eh schon festgefrohren!

Rötelmaus
Rötelmaus
Udo Walter Pick


Rötelmaus oder Waldwühlmaus

(Clethrionomys glareolus)



Unterfamilie: Wühlmäuse



Körpermaße:

Kopf-Rumpf: 8-12 cm

Schwanz: 3,5-7,2 cm

Gewicht: 15-40 g



Merkmale: Die nur etwa 15-40 g schwere Rötelmaus ist ca. 8-12 cm groß und hat einen kurzen Schwanz. Sie besitzt eine relativ kurze, spitze Schnauze, kleine Augen und Ohren, einen walzenförmigen Körper, einen kurzen Schwanz und kurze Extremitäten (Gliedmaßen). Das Fell ist am Rücken rotbraun und an der Bauchseite grau.

Lebensraum: Sie ist in ganz Europa verbreitet, bis auf Nordskandinavien und Südspanien. Sie ist die wohl am häufigsten vorkommende Kleinsäugerart
und besiedelt Wälder und Gebüsche aller Art. Man findet sie aber auch in Heckenlandschaften und Parks. Oberhalb der Baumgrenze ist sie bis zu 2000-2100 m Höhe anzutreffen.

Lebensweise: Die Rötelmaus ist vorwiegend dämmerungsaktiv, sie klettert aber auch tagsüber geschickt im Gezweig herum. Rötelmäuse legen Gangsysteme knapp unter der Erdoberfläche oder in der Bodenvegetation an. Bei zu lockerem oder zu hartem Boden wird die aus Grashalmen geflochtene Nestkugel an bodennahen Zweigen befestigt.

Fortpflanzung: Rötelmäuse bringen 3-4 Würfe im Jahr mit je 3-7 Jungen zur Welt.

Nahrung: Sie fressen Gräser, Kräuter, Früchte, Samen, im Winter oft die Rinde von Bäumen, Bodeninsekten aber auch Jungvögel und Aas.

Feinde: Diese Wühlmausart spielt als wichtigstes Beutetier von Greifvögeln, Eulen sowie Mardern, Wiesel und anderen Beutegreifern eine bedeutende ökologische Rolle in der Nahrungskette.
Anstaltsmaus
Anstaltsmaus
Udo Walter Pick


Kommentare 7

  • Udo Walter Pick 26. Dezember 2003, 17:31

    Monika was hier am rechten Bildrand aussieht wie ein Stein,
    ist ein Wurzelfuss einer uralten riesigen Weide,
    die innen schon zum Teil hohl ist und wohl auch das Heim des Mäuschens ist.

    LG Udo!
  • Mona Lisa 26. Dezember 2003, 14:16

    Für mich sieht es so aus als ob das arme Ding sich an ein trockenes Plätzchen gerettet hat, wo es zudem keine kalten Füße kriegt. Für ein"eiliges" Bild (bevor die Maus wieder weg ist!) ist es aber sehr perfekt! Ich find den Bildaufbau prächtig und der leicht grünliche Stein macht sich wunderbar zum bräunlichen Fell der Maus und zum Schnee. Ist mir auch scharf genug, sieht so weicher aus! Gruß Monika
  • Mi Ruoss 3. Februar 2003, 17:12

    süss.. leider nicht ganz scharf..

    lg mi
  • Udo Walter Pick 3. Februar 2003, 13:01

    Rechts die Borke stammt von einer uralten Weide mit ca 1m Stammdurchmesser und unter diesen Baum hatten die wohl ihr Nest da es auch noch mehrere Stellen gab aus denen sie wie aus dem Nichts auftauchten.
  • Mar-Lüs Ortmann 3. Februar 2003, 12:54

    Gleich mehrere Mäuslein, der ganze Clan !! Du bist zu beneiden, Udo.
  • Udo Walter Pick 3. Februar 2003, 12:49

    Hallo Marlies, ein guter Platz für deine schöne wenn auch traurige Geschichte.
    Da bin ich froh das meine Begnung postiver war.
    Ursprünglich wollte ich ja Vögel abblichten,
    da viel mir etwas schnelles am Boden auf, dass sich dann als mehrere Rötelmäuse erkennen lies, die schnappten sich nämlich immer gerne Sämereien unter einer Futterstelle und waren dann immer wieder sofort weg.
    Aufgenommen hab ich diese Bilder mit der Olympus C-370 UZ aus ca 3m Entfernung mit Brennweite 380mm
    und zugeschalteten Digitalzoom, Kamera locker auf Stativ.
    Gruss Udo!
  • Mar-Lüs Ortmann 3. Februar 2003, 12:25

    Hallo Udo
    Endlich! Darf ich dieses schöne Porträt missbrauchen und eine kleine traurige Geschichte erzählen? ... ich tu es mal. Es war Herbst und ich am Gothaer Seeberg auf dem Weg in den Tierpark. Ein größeres Auto bog um die Straßenecke und fuhr an mir vorbei. Und gleich darauf - etwa drei Meter vor mir - schlug plötzlich etwas auf dem Asphalt der Straße auf. Ich beeilte mich, um zu dem zappelnden Etwas zu gelangen. Es war ein kastanienbraunes Rötelmäuslein, das ich aufhob, mit meinen Händen umschloss, welches sich leider aber im Todeskampf wand. Denn zwei Minuten später ist es in meinen Händen verstorben. Das Erlebnis hat mich ganz schön getroffen. Erst Minuten später habe ich den Kadaver auf spezielle Schäden hin beäugt. Haarkleid, Haut, Körperöffnungen, Äuglein und Extremitäten schienen vollkommen i.O. Kein Floh, kein Läusekot, keine Nissen und keine Anzeichen von Räude waren auszumachen. In dem tadellos glänzenden Fell waren weder Wunden noch geronnenes Blut zu sehen. Und trotzdem hatte dies liebe Tierchen so eben seinen letzten schweren Atemzug getan. Ich kann mir das alles nur so erklären, dass es totgestürzt hat, weil es erschrocken war. In der Regel sind Rötelmäuse zwar gute Kletterer, besiedeln gern Spechthöhlen und das dichte Unterholz bestimmter Wälder. Kommt es mal vor, dass sie beim Klettern abstürzen, so wird der Sturz von der Bodenvegetation wohl meist genügend abgefedert. Aber wenn so ein Mäuslein von einem Baum, dessen Geäst über der Straße hängt, mehrere Meter tief auf den harten Asphalt stürzt, hat es wohl keine Überlebenschance.

    --
    nmo