Lost In London #24

Lost In London #24

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Reinhard Kö.


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Lost In London #24

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Kommentare 227

  • felixfoto01 28. September 2019, 19:30

    Ein gutes Bild - besonders wenn man sieht, wieviele sich an diesem Bild - warum auch immer - abarbeiten wollen. Sehr gut!
    Gratulation Reinhard.
  • Arno M 9. September 2019, 12:39

    ich kann die immerwiederkehrende aufregung um etwaige persönlichkeitsrechte oder verletzung derselben nicht nachvollziehen, speziell hier in der fc...
    letztendlich ist das die sache des photographen, weil der evtl. den ärger bekommt
    einige user meinen jedoch immer wieder, sie müssten sich als instanzen versuchen...

    wenn sich diejenigen vorab informiert hätten, wüssten sie auch, dass es in england kein "recht am eigenen bild" gibt - übrigens ist das in den usa genauso...
    das bedeutet, dass alles, was sich in der öffentlichkeit bewegt, ist nicht privat und darf somit photographiert werden - dabei sollte natürlich das recht auf privatsphäre gewahrt bleiben

    aufgrund des hintergrundes auf dem bild und kfz-kennzeichen gehe ich davon aus, dass das bild in england, respektive london aufgenommen wurde...
    • † dannpet 9. September 2019, 12:50

      "das bedeutet, dass alles, was sich in der öffentlichkeit bewegt, ist nicht privat und darf somit photographiert werden - dabei sollte natürlich das recht auf privatsphäre gewahrt bleiben"

      Ein Widerspruch in sich! Aber sei's drum - er wird bestehen bleiben ;-)
    • Rafael S. 9. September 2019, 13:20

      Den Widerspruch verstehe ich auch nicht. 
      Im Übrigen sind mir in dem Kontext Recht und Gesetz wurscht. Mir geht’s um Respekt. Hatte ich aber auch mehrfach geschrieben.
  • Rafael S. 9. September 2019, 7:10

    Gerhard - beachtenswerte Größe zeigst Du hier gerade nicht. Es geht um nicht mehr als eine Meinungsverschiedenheit. Du aber schickst mir, ohne dass wir zwei auch nur direkt unsere Standpunkte ausgetauscht hätten, Beleidigungen in QMs und schreibst jetzt von „moralischem Totalitarismus“. Halt mal den Ball flach. Souveränität geht anders.
    • Rafael S. 9. September 2019, 15:26

      Naja... Jemandes(wörtlich) „mentalen Zustand“ wiederholt anzuzweifeln, ohne zuvor überhaupt in Kontakt gewesen zu sein, halte ich eher nicht für sachlich. Das allerdings schreibst Du nicht öffentlich. Dafür nutzt Du QMs.
    • Gerhard Körsgen 9. September 2019, 16:48

      Mancher braucht vielleicht professionelle Hilfe der sich darüber selbst gar nicht im klaren ist. Da ist es dann ein Akt der Diskretion und der Fürsorge das nicht öffentlich zu verhandeln sondern per QM. Eben um denjenigen NICHT bloßzustellen. Das war meine Intention hinter den QMs.
    • Rafael S. 9. September 2019, 17:00

      Liest Du eigentlich bevor was abschickst? Du treibst das Niveau peinlich tief in den Keller. Atme tief und erinnere Dich, um was es hier eigentlich geht. Niemand will Dir was. Es geht nur um unterschiedliche Meinungen in einer Bildbesprechung.
    • Gerhard Körsgen 9. September 2019, 17:16

      Ich beantworte lediglich all' das was Du nicht verstanden hast. Du selbst wolltest das ja öffentlich. Ich hätte eine diskretere Diskussion (sofern man das noch so nennen kann) vorgezogen, aber nun gut, deine Vorgehensweise kann ich ja nicht beeinflussen.
  • Gerhard Körsgen 8. September 2019, 22:05

    Eine schöne Sache in der fc ist dass es auch eine alternative Galerie gibt in der moralischer Totalitarismus nichts zu sagen hat:
    Alternative Galerie 133
    Alternative Galerie 133
    Anette Z.
  • Sag mal Micha 8. September 2019, 21:49

    Wir werden nicht zusammen kommen, der Satz gefiel mir am besten, herrliches Bild !
  • Roland Maywalt 8. September 2019, 19:52

    Wie Rafael Scheidle.
    c
  • schwarz.licht 8. September 2019, 19:52

    +
  • Oliver H2 8. September 2019, 19:52

    ++
  • Marcus Pick 8. September 2019, 19:52

    c
  • aorta-besler 8. September 2019, 19:52

    +
  • FrauKe zwo 8. September 2019, 19:52

    Ich schreibe keine QMs.
  • Rafael S. 8. September 2019, 19:52

    Da mir per QM mittlerweile gesagt wird, man mache sich wegen meiner Haltung zu respektvollem Umgang zwischen Fotograf und Abgebildetem Sorgen um meinen „mentalen Zustand“, verabschiede ich mich jetzt aus dieser Diskussion. Ich weiß mit meiner Zeit erfreulicher umzugehen, als mich wegen unterschiedlicher Meinungen beleidigen zu lassen.

    :)
  • FrauKe zwo 8. September 2019, 19:52

    Ich hatte versucht, deutlich zu machen, dass es da meiner Ansicht nach keine einfache Formel gibt, wie du sie da eben gerade aufzustellen versuchst. Wenn du die einfache Formel willst, wird es diese Art Fotografie über kurz oder etwas länger nicht mehr geben, weil sich aufgrund der unterschiedlichen Beurteilungen der Rezipienten im Zweifel immer jemand fände, der das Foto als Bloßstellung interpretiert. In diesem Fall, wie gesagt, würde ich sie aufgrund meiner Kriterien - Teil einer konzeptuellen Serie sowie Qualität und Aussagekraft dieser Serie - tatsächlich höhersetzen (die Kunstfreiheit) - vorausgesetzt, und das habe ich auch schon angemerkt, ich sehe das Foto nicht als bloßstellend an. Das heißt aber eben nicht, dass ich die Kunstfreiheit grundsätzlich und immer höherstellen würde. Wir werden da nicht zusammenkommen, weil Du das Foto allem Anschein nach ganz anders wahrnimmst als ich und weil du offenbar nach einer Grundsatzentscheidung suchst.
  • Rafael S. 8. September 2019, 19:52

    Kunstfreiheit ist ein höheres Gut als das Recht des unfreiwilligen Protagonisten?
    Nicht in meiner Vorstellung von respektvollem Miteinander.
  • FrauKe zwo 8. September 2019, 19:52

    Rafael und verocain: kennt ihr den Fotografen? Oder was macht euch so gewiss, sein Motiv - Eitelkeit - benennen zu können? Oder ist die Aussage nur der Verallgemeinerung geschuldet, dass jeder Fotograf (Mensch) letztlich irgendwie eitel ist?

    Das Anliegen/ Thema - wo liegt die Grenze zwischen Kunstfreiheit und Recht am eigenen Bild? ... welche Kriterien lassen sich treffen? ... lassen sie sich verallgemeinern (verrechtlichen) oder müssen es doch jeweils Einzelfallbetrachtungen bleiben? - leidet unter der Art eurer Argumentation, weil ihr sie meiner Wahrnehmung nach nicht von eurer Aversion - gegeben woraus auch immer - dem Fotografen gegenüber trennt. Das erscheint mir nicht fair. Und darauf reagierte mein Einwurf in erster Linie.

    Davon unabhängig steht die Frage, ob sich die dargestellte Person dargestellt sehen wollte. Das lässt sich ohne explizite Frage nicht entscheiden, nur vermuten. Und die Vermutung lässt sich aus Mangel an Kenntnis über die fremde Person lediglich auf der Grundlage eigener Wertungen aufstellen. Du und einige andere empfinden das Abbild als unvorteilhaft, ich und einige andere nicht. so weit so gut oder ungut - wir wissen es nicht.

    wenn wir nun (trotz unseres Unwissens) alle als Richter z.B. entscheiden müssten ... zum Glück müssen wir das nicht ..., müssten wir Kriterien finden. Z.B. würde ich ins Feld führen, dass ich das Foto als Teil einer Fotoserie ansehe, die den Titel "lost in London trägt". Sie zeigt Menschen auf Londoner Straßen in Alltagssituationen, das Leben in einer großen Stadt mit all den Zumutungen, die solch eine Umgebung ihren Bewohnen täglich abverlangt, und wenn auch jedes Individuum einzig darin agiert, zeigt sich in der Summe der Beobachtungen doch ein Abbild modernen Lebens. Ich würde die Fotoserie - das halte ich für wichtig, dass dieses Foto Teil einer Serie, also eines konzeptuellen Herangehens ist - deshalb als Dokumentation einstufen. Und insofern würde ich es auch als gerechtfertigt ansehen, dass der Fotograf nicht vorab um Erlaubnis gebeten hat. Denn - so sehr ich die Bilder von Harry Aldering, dessen mitreißenden, erhellenden Vortrag auch ich hören durfte, schätze -, sie sind doch in meinen Augen viel mehr auf der Straße aufgenommene Porträts von Zufallsbekanntschaften als eine Reportage im eigentlichen Sinn. Den Unterschied macht für mich der kurze Moment der Entscheidung des Fotografierten aus, der die Situation zu einem wie auch immer gearteten Posing wandelt - sehr mutig, allemal! - aber eben ein Posing.

    Ob der Fotograf nachträglich um Erlaubnis gefragt hat oder nicht, ist etwas, worüber ich nicht spekulieren muss. Ein Richter müsste diesen Umstand natürlich berücksichten, ich aber darf meinen Mitmenschen unterstellen, dass sie wissen, was sie tun.

    Die Anmerkung von Kai Mueller mit den zur Versachlichung der Diskussion gegebenen Exif-Daten fand ich wichtig, weshalb ich nochmals darauf hinweise, da sie mir im Eifer der Ereiferung etwas untergegangen zu sein scheint. Der Abstand kann nicht so groß gewesen sein wie hier gelegentlich unterstellt.

    Ich persönlich bin schüchtern, weshalb ich ungern Menschen fotografiere. Ich schaue dennoch gern Fotos an, die Menschen zeigen. Was ich nicht gern sehe, sind solche, die Menschen bloßstellen oder lächerlich machen. So aber habe ich, wie gesagt, Bilder dieses Bildautoren nie wahrgekommen.

    Mein Richterspruch - so ich einen hätte - bliebe in diesem Fall pro Kunstfreiheit.

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Ordner London
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Exif

Kamera X100S
Objektiv ---
Blende 2.8
Belichtungszeit 1/680
Brennweite 23.0 mm
ISO 4000

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