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London die Metropole - eine positive Entwicklung?

London die Metropole - eine positive Entwicklung?

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London die Metropole - eine positive Entwicklung?

http://www.fotocommunity.de/blog/agora-bilddiskussion-intensiv

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Kommentare 22

Die Diskussion für dieses Foto ist deaktiviert.

  • Agora Bilddiskussion intensiv 12. Mai 2017, 21:37

    Der Fotograf Bernd Haak bedankt sich für die Diskussion seines Bildes.
  • Atirra 11. Mai 2017, 23:31

    Für mich ein beliebiges Postkartenbild.
    Eigentlich zieht nichts meinen Blick so richtig ins Bild.
    Ich war dort, und habe entschieden, kein Bild zu machen.
    Ich hoffe, das war nicht destruktiv oder verletzend ((
    Aber lieber auf ein Bild verzichten....
    Ok, die Tonung ist nicht schlecht.
  • Luisun1 11. Mai 2017, 13:57

    Als erstes:
    Ein sehr schönes Panorama einer Großstadt. SW auf Grund des dominanten grünen Rasens, sicherlich gut gewählt. Der "Zaun" im Vordergrund durchbricht für mich die gerade ausgerichtete Struktur des Bildes und bringt eine gewisse Spannung ins Foto. Es lädt mich zum genaueren Betrachten ein und spricht mich durchaus an.
    Leider muss ich gestehen, ohne den Titel, hätte ich London nicht sofort erkannt, weil mir dazu einige markante Bezugspunkte, die ich mit dieser Stadt verbinde, fehlen. Allerdings hab ich sie auch noch nicht von diesem Standort aus gesehen.
    Den Widerspruch zum ländlichen England, will sich mir durch das Foto auch nicht so recht erschließen. Der Zaun wirkt auf mich eher wie die sinnfreie Skulptur eines Künstlers, der sie dort aufgestellt hat, wie man es in einigen Parks von Großstädten hin und wieder sieht. Dieser Eindruck entsteht bei mir wahrscheinlich, weil der Zaun auf der linken Seite offen ist und ins Leere läuft und die Zäune dahinter auch keinen wirklichen Sinn einer Abgrenzung, Umzäunung eine ländlichen Weide ergeben. Die mittlere Rasenfläche, mit seinen akkuraten Rasenmäherspuren, macht auf mich auch eher den Eindruck eines Krocketplatzes.
    Für den Fotografen, der vor Ort sehen konnte wie es, links, rechts, und hinter ihm aussah, mag sich dieser Eindruck ergeben haben, für einen Außenstehenden ist es wohl eher schwer, dass in diesem Bild zu sehen.
    Wobei sich die Frage stellt, ob ein Bild überhaupt in der Lage ist, solche persönlichen Wahrnehmungen wieder zu geben, ohne einen erklärenden Text.
    Für mich dennoch ein schönes, stimmiges Bild.
  • elstp 11. Mai 2017, 12:30

    Mit diesem Anachronismus, in einer völlig technisierten Welt auf einmal landwirtschaftliche Nutzung, wofür auch immer, in den Fokus zu rücken, weist der Autor möglicherweise auf einen Bruch in der Selbstsicht der Briten hin.
    Denn diese Form der Städteansicht, die es schon im Mittelalter gab, könnte er verwendet haben mit dem Gedanken, dass es in der damaligen Zeit auch eine Vorstellung gab, dass das Ende der Welt mit einem Bretterzaun vernagelt war, damit niemand runter fällt.

    Unsere Erde ist zwar keine Scheibe, aber es wird allmählich immer sichtbarer, dass manche Menschen Dinge tun, die würde kein Mensch tun, der das weiß; und nun müssen wir alle damit fertig werden, dass einige sie doch getan haben.

    In diese Bild-Diskussion gehören keine Blödeleien, oder wenn, dann leichte, leicht erkennbare, die über schwer akzeptables hinweg helfen können. Und so ist mein Kommentar eigentlich auch gemeint - aber die Betonung liegt jetzt auf ‚fast unerträglich‘, weil kein Mensch eine Lösung finden wird, für die der Preis nicht zu hoch ist.
  • erik73 10. Mai 2017, 12:23

    Der Fotograf schreibt:" mit den für naturnahe Gärten üblichen Zäunen im Vordergrund, wollte ich Spannung erzeugen"... sehen wir das selbe Foto? Wo sind die naturnahen Gärten? Ich versuche auch oft, bei Weitwinkelaufnahmen durch Vordergrund Tiefe zu erzeugen, die Zäune stören aber nach meinem Empfinden den Bildaufbau gewaltig. Vor allem der Vordere ist zu dominant. Hätte das Bild unten stark beschnitten. Das somit entstehende Panoramaformat gefällt mir dann wesentlich besser und hat den Vorteil, dass die Details der Stadtansicht, die ja reichlich vorhanden und sehr interessant sind und um die es ja in erster Linie geht, besser zur Geltung kommen.
    Die Wahl des Standortes finde ich gelungen- der Palast im VG und ein großartiger Blick auf die Stadt. Die Tonung ist sicher Geschmacksache, ich find´s nicht schlecht.
    VG Erik
  • Wolf Schroedax 10. Mai 2017, 10:21

    vielen Dank für den Turner, mvs.expert. - Seine Blickrichtung dürfte ziemlich Westnordwest sein, die im Foto ist Nordnordwest. Korrektur:::Das Schloss heißt Queenshouse. Das maritime Museum schließt westlich an. Es hat dieses große flach gewölbte Blechdach ......
  • Matthias von Schramm 10. Mai 2017, 9:41

    vielen Dank für die Aufklärung Dr. Schroedax. Ich habe nämlich reichlich über den Standort gerätselt und weiss jetzt auch, dass der Standort Merians um einiges weiter westlich von hier war, wo er z.B. wie beschrieben "Westminster Chathedral Tower" vorfand. Weiss man um den Greenwichpark (in dem ich nie war - ganz offensichtlich), dann findet man auch sehr schnell bei Google Bilder dieser Blickrichtung, von denen sehr viele leider ein aufklärenderes Bild geben. So konnte ich mit den Docks nichts anfangen, hätte aber bei Isle of Dogs (auch eine Wuppertaler Kindermöbelfirma, wie sich herausstellte) aufhorchen müssen. Und siehe da, man findet schnell auch eine historische Sicht von 1809 von William Turner, die keine merianische Drohne notwendig hatte. Und dieses Bild ist dann doch viel aufklärender darüber, dass dort etwas verschwunden ist.
    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f4/Joseph_Mallord_William_Turner_-_London_from_Greenwich_Park_-_Google_Art_Project.jpg
  • Wolf Schroedax 10. Mai 2017, 5:30

    Stadtansicht:::: Nur der Kundige (ich bin´s nicht) bestätigt spontan den blauäugigen Autorenkommentar, vielleicht mit Ausnahme der Wertung des Titels. Und da unten was ist das fürn Schloss ? - Das Museum Maritinum, dahinter die Universität. Warum sagt´s denn keiner ? Und was sollen diese Schneezäune ? - Durchgang unerwünscht. Der Hang würde sonst abgetragen. Der Hügel trägt nämlich das Royal Observatory. Und alles, was royal heißt, ist unantastbar. Und sonst ? Ästhetik ?
    Diese Staketen korrespondieren mit den Kolonaden Die neue Skyline der Dogs (rechts) ist von hier (Greenichpark) ausgesprochen häßlich (!) im Gegensatz zur neuen der City .... Woher hatte Merian nur den Drohnenblick !? Ich sehne mich hier danach....
  • Der Jürgen 9. Mai 2017, 18:24

    das foto ist schon okay. die assoziation trägt es meiner meinung nach aber nicht. dazu ist es zu beliebig und zu wenig london.
  • Jürgen W2 8. Mai 2017, 19:50

    Auf dem Foto sehe ich eher "England" als "London". Ich habe viel mit englischen Fotoclubs gearbeitet, und die allermeisten ihrer Mitglieder machen solche Fotos: alles sauber, distanziert, menschenleer, aseptisch irgendwie - und dann das Green, das lässt das Herz jedes Engländers höher schlagen: "We're so blessed that we can live here!"

    Hmmm ... so kann man die Welt sehen. Meine Sicht auf London wäre eher die auf Menschen, auf Multikulti: Briten (im Sinne von "01 White British"), Pakistani und Inder, Araber und Russen, Chinesen und Polen, tätowierte Business Men und gepiercte Clubber, Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, und auch ein paar Heteros.

    Ich finde, dass man das Bild vor allem links ein wenig beschneiden kann, da dort nur redundante Informationen sind, aber ansonsten gibt es an dem Bild nichts auszusetzen und nichts zu loben. Ich finde es ein wenig uninteressant.

    Sorry for that ;-)
  • Clara Hase 8. Mai 2017, 12:36

    ich tue mich schwer mit dem Bild, entspricht es so gar nicht mehr dem, was ich in meinen Englischlehrbüchern vorgesetzt bekam - ich hatte auch noch nie das Verlangen dort mal hinzufahren. Architekten erwähnen London gerne - das sehe ich hier auch - viele extrem Bauten in verschiedenen Höhen und Formen- Vorgenannten fehlt es nicht an Selbstdarstellung.

    Das Foto ist für mich auch grau-blau wie das Gefieder der Tauben. Das Königliche wäre dunkler und fester.
    Das ausgebreitete Panorama ist in allen Bestandteilen scharf, hat aber eine winzige Tendenz zum kippen. Das Format scheint mir 16:9 zu sein.

    Die Anhöhe liegt im Grünen, auch wenn alles Blau ist. Die Latten im Hang sind etwas anderes, als ein Grenzzaun. Ich komme aber nicht drauf.
    Sie bestimmen den Vordergrund und danach das gemähte Feld in dem winzige Menschen Freude am Spaziergang haben. Am Standort ist es luftig, man möchte die Luft schnapppen.

    an der Themse verliert sich die Bebauung in Kleinstabbildung - anfangs sah ich nicht einmal die themse - diese Einheitsfarbe trägt wohl dazu bei, das buntes unbunt wird und nur durch Höhen und Breiten das Bild macht.

    Wäre der autor etwas weiter nach rechts gegangen - müssten wir die Buschwerke links, nicht mit den Augen umrunden. Er ist zwar etwas was ins Bild ragt, trägt aber nicht wesentlich dazu bei eine grosse Tiefe zu erzeugen. Ja mit Weitwinkel lässt sich viel erfassen, ist auch von vorne bis hinten meist scharf - aber irgendwie verplattet es auch ein Bild. Vordergründig wurde wohl zunächst angedacht die Palastanlage ins visier zu nehmen.

    es ist nicht so das ich das Bild ablehne, gibt ja viel zu entdecken, Neues vor allem für mich, Details ausgeschnitten sah ich schon mal über das Web -die hightechbauten.

    * PS und alles auf einer Insel, aus der kann man schlecht aussteigen.. siehe aktuelles von wegen Brexit
  • Bernd Kaschner 7. Mai 2017, 22:13

    Aufnahme mit so viel zoombarer Details.
    Doch warum ins Ausland reisen, hier finden sich genügend Paralellen,
    like Munich... Sehens- und zeigenswert. Viele Grüße, Bernd
  • Matthias von Schramm 7. Mai 2017, 10:49

    Der Standpunkt ist einer, der sich in der Tat für alte Stadtansichten eignet. Diese waren allerdings, nimmt man alte Kupferstiche zu Grunde: grader und sehr viel geordneter in ihren Strukturen. Einer der Gründe: die Städte waren kleiner und übersichtlicher, auch in ihrer Architektur und oft durch Stadtmauern begrenzt. Es gibt einen wunderbaren Kupferstich aus dem 17. Jahrhundert, der vor allem zeigt, wie gewaltig die Stadt schon damals war.

    Schauen wir in die jüngere Vergangenheit, so müssen wir feststellen, dass London vor hundert Jahren nicht weniger Einwohner hatte als heute. Was also bedeutet die veränderte Architektur? Sie findet immer schon seit hunderten Jahren fortlaufend statt. Sie zeigt immer schon Platz für Leben, Wohnen und Arbeit. Und sie zeigt immer noch das Zentrum des Königreichs, für mich die bedeutendste statt Europas.

    Dieses Bild zeigt viel und dennoch einen Ausschnitt, der alles in allem gelungen ist. Angesprochen wurden die bläulich verwirrenden Grauwerte, welche mir persönlich zu metallisch wirken und somit die moderne Architektur in einer kühleren Art und Weise darstellen, als es vielleicht wirklich der Fall ist. Ich kenne diesen Blick nicht, aber London ganz gut. Und die "Kulturlandschaft" im Vordergrund und die neue Stadt London sind vom Schnitt her für mich so wiedergegeben, wie ich dieses London auch sehe. Von Hills herab, in ein Stadtmeer, in dem es übrigens sehr viel Altes zu sehen gibt, was uns allerdings dieses Bild mit Fleiß nicht verrät. Vollkommen in Ordnung. Einzig diese zaunartigen Gebilde im Vordergrund stören mich, aber sie waren nun einmal da - ich hätte sie auch nicht ausgespart.

    Woran ich mich in der Zeit der Moderne bei Städten dieser Art gewöhnen muss, ist, dass eben nicht wie zum großen Teil noch in Hamburg, Lübeck, Stockholm, Lüneburg (mitunter Hansestädte die London sehr ähnelten) die Kirchen als höchste Gebäude die Stadtbildwirkung bestimmen, sondern Götzenglaspaläste - immer mal hier ein bissl FFM, La Defense, ... aber dies alles immer noch kein Vergleich zu anderen Leuchttürmen der Moderne ausserhalb Europas. Der gewagte britische Schritt ist in diesem Bild freilich wirklich nicht zu sehen, wäre aber wohl auch zu viel verlangt.

    Aussen Brexit - innen Geschmack!

    Hier ein Link zum Kupferstich von Merian. Er zeigt freilich einen anderen Ausschnitt, aber dennoch fiel er mir sofort ein bei diesem sehr interessanten Bild.

    http://www.billerantik.de/products/Merian/Sonstige/London-Themse-England-Koenigreich-Westminster-Chathedral-Tower-Merian-1009.html
  • elstp 7. Mai 2017, 9:05

    Ja, eine Metropole, eingebettet in eine Parklandschaft im Vordergrund, und ohne eine Abgrenzung in der Ferne. Dargestellt in der Art alter Stadtansichten. Als Bildtitel eine Frage, die den Betrachter gar nicht an die aktuelle Entwicklung zu erinnern scheint - und doch…..!


    Ich finde zwar keinen Hinweis auf London als Metropole, als Hauptstadt eines Landes, das gerade eine große Entscheidung getroffen hat, eine Entscheidung, die so weitreichend ist, dass ein ganzer Kontinent tief betroffen ist. Eher so, als habe man einen Fünfjährigen vor die Wahl gestellt, den Rest seines Lebens entweder Pizza oder Eintopf aus dem eigenen Garten zu essen.

    Und dann passen die im Vordergrund dominierenden Schranken ja ganz gut. Dann ist das ganze bisherige Machtzentrum zwar als Stadtpanorama wahrnehmbar, aber der Palast im Vordergrund ist nur irgendeiner, optisch als Pendant zu den Zaunreihen auf der Grünen Wiese geeignet. Die Parklandschaft, die sanft einen Hügel hinab gleitet, die Leute, die auf dem schier endlosen Rasen ihrem Vergnügen nachgehen, das hat Gewicht.

    Nebensächlich, wer immer diese Bauten zu verantworten hat, die die Skyline gestalten, nebensächlich, was hinter der Flussbiegung zu entdecken wäre. Nebensächlich aber nur in diesem Moment, wo all die Farbigkeit des Lebens ausgeblendet ist, weil alle sich nur noch fragen, wie es wohl weiter gehen könnte.


    So gesehen hat der Autor mit seinem Hinweis auf eine spät-mittelalterliche Darstellungsweise ein Licht auf unsere Zeit geworfen.

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Kamera NIKON D7000
Objektiv 18.0-35.0 mm f/1.8
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