Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren und die Zugriffe auf unseren Webseiten zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Deiner Nutzung unserer Webseiten an unsere Partner für Emails, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen

45.077 27

leave or die

http://www.fotocommunity.de/blog/agora-bilddiskussion-intensiv

Wichtig:

Hier werden destruktive und/oder verletzende Anmerkungen gelöscht. Wir bitten darum, die Diskussion aufs Bild zu fokussieren und persönliche Streitigkeiten genauso wie irgendwelche Vermutungen über den Bildautor, aus der Diskussion herauszulassen.

1. Das Foto darf noch nicht in der fotocommunity veröffentlicht worden sein
2. Der Fotograf bleibt bis zum Schluss anonym und darf sich erst in einem Schlusskommentar äußern, den er an uns (Bilddiskussion_Intensiv@fotocommunity.net) vorher sendet.
3. Bitte teile uns direkt mit, ob Du als Fotograf ( UserID) nach der Diskussion genannt werden möchtest.
4. Beschreibe, warum Du das Foto genau so aufgenommen hast. Welche Idee steht dahinter?

Kommentare 27

Die Diskussion für dieses Foto ist deaktiviert.

  • Jimi Meine 23. November 2018, 17:38

    Ein krasser Ort, an dem ich mich nicht länger aufhalten würde.
    Alles ist vergänglich und der Verfall ist gut getroffen. Die Subkultur macht sich Luft, indem sie Sprüche an die Wände sprüht. So entsteht Raum für neue Ideen. Raum für Freiräume.
  • Agora Bilddiskussion intensiv 23. November 2018, 17:35

    Der Fotograf sinref bedankt sich für die Diskussion seines Bildes und schreibt:

    "Ich bedanke mich für die wohlwollenden Anmerkungen.
     Leider wurde hier primär der Begleittext und das Foto nur am Rande besprochen, was ich als schade empfinde. Jeder Fotograf empfindet sein Bild als sehenswert. Offensichtlich hat auch meine Aufnahme die Kritiker trotz Text in seinen Bann gezogen, wie man an den intensiven Anmerkungen unschwer erkennt. Das ist alles was sich der Fotograf wünschen kann.
     Um allen Mutmaßungen ein Ende zu bereiten „Kohärenz“ habe ich als Synonym für Rahmen benutzt und hat sonst keine tiefere Bedeutung.
     Das Foto wurde an der Örtlichkeit so aufgenommen, wie ich die Gegebenheiten vorgefunden habe. Das Haus steht seit Jahren leer, wird für mir nicht bekannte Dinge genutzt und steht zum Abbruch bereit.
     Da es für einige Leute wichtig ist wo und wie hier ein Link:
    https://www.ff-inheiden.de/2018/03/bericht-ausbildung-brandbekaem pfung/
    https://www.giessener-allgemeine.de/regional/kreisgiessen/Kreis-G iessen-Faellt-das-Sommerlad-Hochhaus-in-Villingen;art457,444322
     hier findet sich auch eine Erklärung für die seltsamen Spuren auf dem Boden.  MfG sinref "
  • Wolf Schroedax 19. November 2018, 8:51

    Zustandsbeschreibung  einer Location, bei der ich seltsamerweise gar nicht wissen will, wo sie sich befindet.  An den beiden sichtbaren Wänden eine Art nihilistisches Manifest, das in jede Zeit passt. Hier eines mit gewisser Steigerung::::  1. > Nothing seems (!) to really matter anymore < (Nichts scheint noch wirklich von Bedeutung zu sein).   2. > I fucking hate (!) these people < ( .welche Leute ?  oder etwa dieses Volk ???)    3.  > Leave or die
  • HF25 18. November 2018, 21:26

    schwierig. sowohl der erlaeuterungstext als auch das foto. der text durch seine dichte und wortwahl, das foto durch motiv und gestaltung. als gesamtpaket erfordert das einlassen und absehen von vorlieben.
    kohaerenz, vermutlich hier allgemeingueltig gemeint im sinne von zusammenhaengend, folgerichtig, nachvollziehbar. auf den fotografischen bereich angewendet hiesse das nach den vorgaben der gestalttheorie, die sog. kohaerenzfaktoren "räumliche Nähe, Gleichheit, Ähnlichkeit, Symmetrie und Kontur (Differenzierung von Figur und Hintergrund)" [-> wikipedia] im foto mindestens teilweise erkennbar umzusetzen. und zwar in bezug auf den im foto gemeinten inhalt.
    bei dem ausgewaehlten motiv handelt es sich um den "Verfall" eines "vom Abbruch bedrohten Verwaltungsgebäude" und um den "Einblick über die Gruppierung, die sich letztendlich hier aufgehalten hat."
    der inhaltlich besonders dicht formulierte schlusssatz der erlaeuterungen ist vermutlich so zu verstehen, dass sowohl fuer die im foto festgehaltenen verfallserscheinungen und gruppenprozesse als auch fuer die tabuisierung solcher fotos der ab-schluss, also die ueberwindung und beendigung, zielfuehrend und positiv zu bewerten sei. soweit zu den vorgaben des/der fotograf-in. 
    wie schon geschrieben: schwierig. das ausgewaehlte motiv und die fotografische umsetzung erscheinen auf den ersten blick nicht als schoen und auch nicht als gut gestaltet. aber fehlende "kohaerenz" ist dem/der fotograf-in dafuer nicht vorzuwerfen. weder fotografisch noch inhaltlich. ganz im gegenteil. 
    unschoene verfallserscheinungen und gruppenprozesse aesthetisch und angenehm nach den geltenden regeln der fotografie ins bild zu bringen kann auch als beschoenigung und ablenkung von den notwendigen aufgaben und schlussfolgerungen bewertet werden. ganz im sinne eines satzes von von bertold brecht. „Was sind das für Zeiten, wo ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist, weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt." 
    in diesem sinne erscheint das foto als eine anfrage an die vielen gaengigen lost-place-bilder, die sich in dieser community zahlreich finden. zugegeben, eine extrem umgesetzte, aber eine kohaerente.
    abschliessend auf den punkt gebracht: ein schwieriges, aber ein "kohaerentes" paket von foto und erlaeuterungen, das ueber das abgebildete motiv hinausweisend zu denken gibt. wenn das ganze so zu verstehen ist, wie oben beschrieben.     lg
    • elevatorjwo 19. November 2018, 14:44

      Da der Autor nach meinem ersten Kommentar nichts eiligeres zu tun hatte, als angemeldet auf meiner Seite nachzuschauen, wer denn da so etwas schreibt, konnte ich mir sein umfangreiches Schaffen intensiver anschauen. Das hat mich dann zu dem zweiten Kommentar bewogen.
    • HF25 19. November 2018, 20:29

      ja, verstehe ich gut :-)  vielleicht gibts ja diesmal auch eine abschliessende stellungnahme des/der fotograf-in  :-)  lg
    • Clara Hase 21. November 2018, 23:17

      An wen auch immer der Spruch gerichtet war, wenn ich in so eine Höhle ginge, täte es mich erschrecken - ebenso der Dreck, das dunkle, das verwanzte und käme wohl nur sehr vorsichtig voran um weitere Neugier zu stillen. Das zieht mir dabei durch den Kopf.
      Das ist eher Reportage zu einem abgehaltertem Bau, vermutlich sogar einer Büroetage (Glasfenster über dem Türdurchbruch) Wasser gabs evtl auch dei Decke fällt runter - Pappe Rigips -was weiss ich.  Künstlerisch ist am Foto für mich nichts. Schönes auch nicht.
      Aber in uns allen stecken auch noch die kindischen Abenteurer und man guckt mal hin. Manchmal ist ein Lichteinfall schön, oder ein abgerissenes Telefon - aber das hier - nicht meins.
    • Wolf Schroedax 22. November 2018, 16:29

      Clara...  also ein abgerissenes Waschbecken mit dem Licht drauf ist auch nicht schlecht...  Übrigens:  nachweihnachtlich haben sich Maria und Josef auch diese letzte Frage stellen müssen,  und sie sind abgehauen !
  • Rogam 18. November 2018, 20:32

    immerhin, die Gruppierung hat ein, so wie ich es sehe, fehlerfreies Englisch benutzt. Hab ich schon Mühe, ohne Fehler zu schreiben. Die Schrift ist deutlich zu lesen, ohne Schnörkel. Ich denke, dass ist sehr schnell, ohne weitere Gedanken geschrieben worden, wahrscheinlich mit einem spitzbübischen Lachen im Gesicht. Auch etwas Angst, erwischt zu werden? Mit kleinem Risiko? Das kribbeln, es könnte jemand kommen?
    Da hab ich so Jugenderinnerungen. Bin ich deswegen in so einer 'Gruppierung' gewesen? Mhhhh. Joschka Fischer kommt mir da sofort in den Sinn. Mhhh.
    So mal in der eigenen Vergangenheit zu stöbern, ist nicht schlecht. Dafür ist dieses Bild für mich gut.
    Wenn ich das aber mal aussen vor lasse, dann habe ich, gerade wegen dem Rahmen, Mühe, mich in das Bild 'hineinzubegeben'. Der Rahmen will mich draussen halten, lenkt mich sehr stark ab. Dann sehe ich das beleuchtete Lavabo, vielleicht der Augenfang für den Fotografen und dann mit der Tiefenschärfe die angeschriebene Wand im nächsten Raum mitgenommen. Am Boden dieser merkwürdige Kreis. Was das wohl war?
  • Sag mal Micha 18. November 2018, 15:51

    Das ist so ein Bild, was nach dem Motto "Friss oder stirb" ins Bilderbecken hereingeworfen wurde. Prompt wird sich an der Sprache gestört, am Rahmen, an der Perspektive, an fehlenden Zusammenhängen, an mangelnder Schönheit und Harmonie.
    Es ist also so wie es immer ist: das Festkleben an der Oberfläche, obwohl die Möglichkeit bestünde, sich inhaltlich der Tiefe im Bild zu nähern, die es zweifellos enthält.
    Offenbar ist es verpönt oder einfach zu schwierig oder fürchtet man den Ausstoß von Todesdrohungen, von wem genau ?
    Die Auffassung, dass der Abschluss dieser Dinge (durch Abriss oder Ausschluss von Unschönem/Unerwünschtem ?) einen positiven Aspekt enthält, teile ich nicht, schon gar nicht fraglos.
    Damit verlagert sich das Problem auf eine andere Ebene, der Titel ist insoweit keine in Betracht kommende Option.
    Da unten von Gespenstergeschichten gesprochen wurde, lobe ich auch nichts, was mir gruselig vorkommt.
    • see ...saw... seen 18. November 2018, 16:13

      Es sind die technischen und stilistischen Mittel, die in der Fotografie genutzt werden, um mich von der Oberfläche zur Tiefe eines Bildes zu entführen - oder eben nicht.
    • felixfoto01 18. November 2018, 18:51

      Micha, in dem Du die Kommentierer kommentierst, machst Du Dich selbst zum zentralen Punkt Deiner Kritik. Ich bin jetzt auf Deinen Blick in die Tiefe des Bildes gespannt, und wie Du uns das Bild eröffnest. Danke schonmal vorab.
    • elstp 18. November 2018, 19:02

      Sich an Nebensächlichkeiten zu stören wie hier teilweise, bedeutet, dass man sich der Hauptsache nicht nähern mag - und dann hat man ein ablehnendes Statement abgegeben,  ohne was sagen zu müssen. Gruß LILO
  • see ...saw... seen 18. November 2018, 14:00

    Das Abfotografieren von - vermeintlich - bedeutungsvollen Texten macht aus einem Foto nicht per se ein gutes Bild, genauso wie dasselbe für abfotografierte Werbetafeln gilt. Aspekte wie Perspektive, Gestaltung mit Licht, Schärfe, Schnitt usw. sind es, die für mich bei der Betrachtung eines Bildes eine entscheidende Rolle spielen. Während einzelne der genannten Punkte oftmals eine längere Betrachtung verdienen oder benötigen, habe ich zur Perspektive sofort eine erste Meinung darüber, ob ich die Wahl gestalterisch als harmonisch und wohlüberlegt empfinde oder nicht. Im Fall dieses Bildes vermag mich die Perspektive auch bei längerer Betrachtung nicht zu überzeugen. Aufgrund des gewählten Aufnahmestandpunktes und seiner Höhe erzeugt es bei mir unwillkürlich das irritierende Gefühl von Disharmonie und meinen Blick bananenartig verbiegen zu sollen, anstatt in das Bild hinein zu schauen.
    Kohärenz, ein Begriff, dem ich mich nicht von der Physik, sondern der Psychologie aus nähere, ist etwas, das nach meiner persönlichen Auffassung diesem Bild auch nicht per Untertext geschenkt werden konnte.
  • elevatorjwo 17. November 2018, 10:23

    Wäre das Bild nicht in der AGORA, würde ich weiter klicken.
    Unmotiviert und unkomponiert geknipst. felixfoto01 und Jürgen W2 haben sich detailliert schon darüber geäußert. Auch mir ist nicht ganz klar, was hier im konkreten Fall mit Kohärenz gemeint ist. Soll es der "gebrochene" Rahmen oder soll es die Lichtbrechung in Form von Rauschen sein. Beides Kohärenzen im physikalischen Sinne.
    Ich vermute mal dass der Rahmen gemeint ist.
    Da ich hier innerhalb des Rahmens keinen nennenswerten Inhalt finde, ist es letztlich egal.
    Es gibt in der FC deutlich bessere Beispiel für die Anwendung kohärenter Rahmen. Dort machen sie in der Regel auch Sinn. Hier nicht.
    • Wolf Schroedax 20. November 2018, 15:01

      Ich habe am 19.11.18 8:51 etwas geschrieben, was Du gern als Widerspruch zu Deinem Beistrag von 8:17  nehmen kannst. Leider hat es nicht geklappt, mehr in dem Kasten unterzubringen... Werde vielleicht überwacht .. Ich wollte noch hinweisen darauf ,  dass "leave or die" eine heute allgegenwärtige Frage auf der Welt ist, und  dass das Hamlet heute vielleicht sagen würde statt "to be  or not to be...:"    -   Darin könnte man "Kohärenz" (auch) sehen  ....
    • elevatorjwo 20. November 2018, 16:53

      Mag sein, dass diese allgegenwärtige Frage völlig an mir vorbei gerauscht ist. Sein oder nicht sein, sterben oder bleiben...
      ...Die Frage stellt sich mir nicht. Ich mag auch kein Shake's Beer sondern eher gutes Craft Beer.
      Bezüglich meiner "Empfänglichkeit" für Kohärenz (Du hast den betreffenden Satz bereits gelöscht) kannst Du Recht haben. Ich merke aber an, dass man nur etwas empfangen kann, was auch da ist. Es gibt Wünschelruten, die schlagen aus, obwohl es nur das Wasser in den Beinen der Großmutter des Wünschelrutrngängers ist.
      In diesem Sinne - ich springe nicht auf jeden Zug auf der gerade vorbei kommt.
      Vielleicht könntest Du Dein Empfinden für dieses Bild erläutern, denn ich konnte diesbezüglich noch nichts von Dir erspüren. Vielleicht auch so ein Defizit meinerseits.
    • Wolf Schroedax 20. November 2018, 18:56

      Prost auch !!!  Was da ist ? - Der Text an den beiden Wänden, ausgewählt von dem/der Autor/in. Hat offenbar mit seinem/ihrer Erläuterung zum Bild den Kommentatoren/innen  nicht konkret vorgreifen wollen. -  Mein Empfinden bei Betrachtung des Bildes ? -  Unwirtlichkeit mit allen seinen Merkmalen. Von den Kommentatoren reichlich erörtert. Sie haben sich aber überwiegend dem Begleittext gewidmet. Das hat Dich von Deiner Verweigerung  nicht abbringen können., wie es scheint.... Deine Sache  !...  Prost , hab  mir auch eins bestellt...
  • felixfoto01 17. November 2018, 10:00

    Dieses Bild, diese Fotografie wundert mich etwas. Es zeigt eine Situation in einem scheinbar verlassenen Raum, der an den Wänden beschrieben wurde. Ich habe bei der Betrachtung des Bildes eigentlich nicht die Lust, mir das Geschreibsel anzusehen. Daher großen Dank an Jürgen, der sich das angetan hat.
    Das Bild erscheint mir wenig komponiert. Eher so - "ich stehe so, und mach jetzt mal ein Bild". Ein Waschbecken liegt am Boden, Man kann in einen anderen Raum schauen und da hängt eine Lampe, die nicht aussieht, wie verlassenes Haus, sondern wie Galerie. Die Schrift an den Wänden sieht auch nicht aus wie das Grafitti, was man sonst so zu sehen kriegt, bunt und kunstvoll geschwungene Buchstaben, die "Tags" formen, sondern Aussagen. Mir formen sich Fragen, ob ich hier an der Nase herumgeführt werden soll. Ist das ein Bild eines Raums oder einer Installation? Plötzlich erscheint mir das Waschbecken nicht mehr hingeworfen, sondern drapiert. Fange ich an, Dinge in das Bild hineinzuinterpretieren, die es nicht gibt?
    Das Bild gibt mir keine Antworten auf meine Fragen.
    Der Bildautor auch nicht - im Gegenteil. Dieser seltsame Rahmen, der das Bild ... ver-was-weiss-ich-nicht soll, empfinde ich als mehr deplatziert, als dem Bild förderlich, und die Aussagen über Gruppierungen erscheinen mir eher suggestiv und in die irreleitend, als erhellend.
    Ich habe auch schon Kunstinstallationen in Abbruchhäusern, Bunkern und anderen seltsamen Räumlichkeiten gesehen und in diesem Bild empfinde ich einen Gedanken von Un-Authentizität und weniger von "ich sehe, was da war". 
    Ich halte es für ein Bild eines Raums oder einer Rauminstallation und mache mir mehr Gedanken über den Fotografen, als über das Bild. Das mag ich nicht.

    Danke an Jürgen, der viele Gedanken zum Bild, die ich teile, bereits ausgeschrieben hat.
  • elstp 17. November 2018, 9:37

    Früher haben sich die Menschen, manche zumindest, Gespenstergeschichten ausgedacht....
    Gruß LILO
  • Jürgen W2 16. November 2018, 23:35

    "Es ... gibt auch einen Einblick über die Gruppierung, die sich letztendlich hier aufgehalten hat."

    Leave or die. I fucking hate these people. Nothing seems to really matter anymore.

    Der Englisch-Leistungskurs also.


    "Ich weiß, dass Fotos mit Kohärenz verpönt sind ..."

    Ich verstehe den Satz gar nicht. Was bedeutet "Fotos mit Kohärenz"? Wieso verpönt? Bei welchen Leuten? Schade, dass der Bildautor nicht antworten darf, aber vielleicht kann das ja jemand von den anderen beantworten. Mir erschließt sich der Sinn des Satzes nicht.


    Zum Rahmen: hat ein wenig was von einem Passepartout. Stört mich nicht, bringt mir aber auch nichts.


    Zum Bild selber: was da inhaltlich an die Wand geschrieben wurde, ist mir relativ egal. Formal gesehen mag ich das Foto, vor allem die etwas eklig-grüne Grundfarbe, und die Tiefe, die auch deshalb entsteht, weil sowohl vorn links wie auch hinten rechts helle Stellen sind, so dass man als Betrachter sehr leicht einen Weg ins und durchs Bild findet.


    Von Rauschen merke ich trotz "ISO 5000" nichts. Die etwas krumme Blende f/6.7, also zwischen f/5.6 und f/8, liegt in dem Bereich, in dem die Bildqualität und auch Schärfentiefe bei 17mm optimal sind.
  • Agora Bilddiskussion intensiv 16. November 2018, 18:50

    Der Fotograf schreibt:

    "Dieses Foto wurde in einem vom Abbruch bedrohten Verwaltungsgebäude aufgenommen. Es zeigt sowohl den Verfall und gibt auch einen Einblick über die Gruppierung, die sich letztendlich hier aufgehalten hat.

    Ich weiß, dass Fotos mit Kohärenz verpönt sind, fraglos finde ich, dass nicht nur hier ein Abschluss ein positiver Aspekt ist."

Informationen

Sektionen
Views 45.077
Veröffentlicht
Sprache
Lizenz

Exif

Kamera Canon EOS 700D
Objektiv 17-50mm
Blende 6.7
Belichtungszeit 1/30
Brennweite 17.0 mm
ISO 5000