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Böttch


Basic Mitglied, Chemnitz/Wüstenbrand, Deutschland

Krinitzgrab

... im oberen Teil der Richterschlüchte, sorry wegen der Spiegelung.

Auf dem Grabstein ist zu lesen:

Hier ruht in Gott
unser
unvergesslich lieber Sohn u. Bruder
der strebsame, hoffnungsvolle Schüler
v. d. Königl. Gewerbe-Akademie z. Chemnitz
Gotthardt Krinitz
geb. d. 13. Oktbr. 1888 i. Frankenberg i./Sa.
am 1. Aug. 1908 an seiner Begräbnisstätte
beraubt, im Unglück verschieden.
#
Gott mit Schmerz zurückgegeben
was er uns zur Freude gab!


Der damals 19-jährige Student Gotthard Krinitz wurde im Jahr 1908 an dieser Stelle überfallen und ausgeraubt. Ein alter Mann aus Herrnskretschen hatte diese Tat kurz vor seinem Tod gebeichtet. Dieser unterhielt am Fremdenweg die Wanderer mit seinem Leierkasten. Wie Krinitz zu Tode kam, ist unklar. Er wurde mit gebrochenem Bein in der Schonung gefunden.

Kommentare 15

  • Franz-Joachim Mentel 16. Mai 2014, 13:38

    Beeindruckendes Foto dieser Grabstätte und eine bedrückende Geschichte. Gibt es eine Erklärung für die vielen Tannenzapfen? Ausgezeichnet gemacht.
    Ich wünsche Dir noch eine gute Restwoche.
    Gruß Jochen
  • simba44 8. Dezember 2012, 22:17

    Ein eigenartiger Tannzapfenschmuck um das Grab, sehr schön von dir gezeigt mit einer interessanten Info dazu.
    LG simba44
  • Mike JB 7. Dezember 2012, 22:09

    eine wunderbare Aufnahme und der Text dazu hat mich fasziniert
    LG Mike
  • fred 1199 7. Dezember 2012, 17:39

    klasse in deiner darstellung und mit den zapfen ein wunderbares motiv
    natürlich wissen wir hier was ein schwibbogen ist
    kurz hinter meiner haustür beginnt schon das osterzgebirge
    dieses ist ca 10-15 km von mir entfernt
    http://www.ratags-bauernwirtschaft.de/
    lg gerd
  • Iven Eissner 28. November 2012, 18:35

    @Ronald: ich würde doch davon ausgehen, daß dies nur der Erinnerung dient, die Leiche wurde nicht an dieser Stelle gefunden und seinerzeit neigte man im christlichen Abendland in geweihter Erde zu bestatten (zumindest wenn nicht grad auf hoher See), die Inschrift "hier ruht" könnte dann darauf hindeuten, dass es möglicherweise eine mehrstufige Entscheidungsfindung war bis zur Aufstellung des Steines an dieser Stelle.
  • monika huertgen 28. November 2012, 12:15

    Traurig.

    Eine einfühlsame Aufnahme von Dir.

    LG.Monika
  • Ronald Schneider 28. November 2012, 9:44

    Ich habe das Krinitzgrab auch schon etliche Male auf der Festplatte. Problematisch ist dort immer, mit den Reflexionen auf dem Grabstein zu kämpfen.
    Liegen nun eigentlich die Knochen von Krinitz noch dort drunter oder ist das nur ein Erinnerungsdenkmal?
  • Stollberger-Bildermacher 27. November 2012, 20:29

    Die Tannenzapfen als Grabschmuck zu verwenden sieht man auch nicht alle Tage !
    klasse gezeigt !
    lg Kai
  • Dorothea Mansel 27. November 2012, 18:36

    Hallo Böttch ,
    was Du alles siehst . Herrlich !!!
    LG Doro
  • Glücksfliegenpilz 27. November 2012, 17:54

    eine wirklich interesannte und traurig stimmende Geschichte. Die Zapfen darum gefallen mir hier besonders gut. Sie hüllen ihn gut ein.
    Viele Grüße von Barbara
  • Matthias Redmer 27. November 2012, 17:43

    Die Zapfen als Schmuck finde ich interessant.
    Fotografisch hast Du diesen Gedächtnisstein gut gemeistert. Ein sehr gutes Foto!
    LG Matthias
  • Dirk Singer 27. November 2012, 16:18

    Man lernt immer noch dazu, interresante Geschichte zur gelungenen Aufnahme.In der Richterschlüchte waren wir auch noch nicht.Werde ich mir für nächtes Jahr mal vornehmen.

    Vg Dirk
  • Roland Ullrich 27. November 2012, 16:11

    Zu den Zapfen steht bei Wiki nichts, dass hätte Herr L.L. Berger doch sonst längst herausgefunden!?
    BEA und Deine kleine Geschichte gefallen auch mir!
    VG roland
  • Mrs. Tamron 27. November 2012, 11:02

    Eine sehr passende Bea und eine interessante Geschichte, gefällt mir wirklich sehr, v.g. Jutta
  • Torsten TBüttner 27. November 2012, 9:47

    Feine Bea, toller Fund und eine bittere Geschichte!