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Königliches Mausoleum

Königliches Mausoleum

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homwico


Premium (Complete), Coburg

Königliches Mausoleum

Im Inneren des St. Veits-Domes. Der Dom hat eine überaus reiche Ausstattung. Der Veitsdom ist architektonisch und stilistisch wegweisend für die weitere Entwicklung der Spätgotik. Zahlreiche Maßwerkmotive finden sich hier zum ersten Mal und verbreiteten sich ausgehend von der Bauhütte des Veitsdoms über ganz Europa. Darüber hinaus ist der Chor des Doms einer der ersten Bauten mit dem Parallelrippengewölbe, das in zahlreichen Bauwerken der Spätgotik angewandt wurde. Die Vorhalle vor dem Südquerhausportal besitzt ein besonders kunstvolles Gewölbe mit frei hängenden Rippen. In der Sakristei des Veitsdoms findet sich ein Gewölbe mit hängendem Schlussstein. Als weitere architektonische Besonderheiten sind die Triforiengalerie mit porträthaften Büsten der Baumeister und Auftraggeber sowie die erkerartigen, schräg gestellten Fensterteile im Obergaden des Chors zu erwähnen.

Hier das königliche Mausoleum (1571-1589) von Ferdinand I , seiner Frau Anna Jagellonská und deren Sohn Maximilián II.
Das Mausoleum der Habsburger mit dem Grabstein aus weißem Marmor ist das Werk des Holländers Alexander Colin (1527-1612), und wurde ursprünglich 1573 in Innsbruck erbaut. Rudolf II. ließ es abbrechen, nach Prag überführen, und in der Kathedrale wieder aufbauen. Es enthält die Überreste der Rudolph-Großeltern Ferdinand I. und Anna Jagellon und seines Vaters Maximilian II. Im Raum unter dem Grab ließ Rudolf auch die Überreste seiner Vorgänger auf dem tschechischen Thron aufbahren, die ursprünglich im alten Königsgrab von Karl (von der Stelle unter dem Altar) untergebracht waren. Die Überreste, die zu dieser Zeit noch nicht identifiziert werden konnten, befinden sich immer noch im ursprünglichen Zweikammergrab.
Unter dem Colin-Mausoleum sind die Särge mit den Überresten der Habsburger Rudolf II., Rudolf I., Amálie Parma, Ladislav Pohrobek und seinem Vormund und Nachfolger Jirí z Kunštátu und Podebrady zu sehen. Der Kaiser und König Karl IV. ist hier aus der Familie von Luxemburg mit seinen vier Ehefrauen (Blanka von Valois, Anna Falcka, Anna Svidnicka, Eliška Pomoranska), seinem letzten Sohn, Jan Zhorelecký - seinem eigenen Bruder Zikmund Lucemburský - und seinen Halbbrüdern, nämlich dem erstgeborenen Sohn von Charles (starb als jährliches Kind) bestattet. Zikmund von Luxemburg ist in Rumänien begraben, Jagiellon Herrscher in Ungarn und andere Habsburger in Wien.

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