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Kloster Leubus/Lubiaz

Kloster Leubus/Lubiaz

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Ursula Elise


Pro Mitglied, Hamburg

Kloster Leubus/Lubiaz

Teil der barocken Fassade


Ich habe mich einmal wieder mit diesem imposanten Zisterzienserklosterbau beschäftigt, der von Schulpforta in Thüringen aus gegründet worden war.

Er ist im Krieg NICHT zerstört worden. Als aber die sowjetischen Eroberer ihn verließen, war er zerstört.
Dazu heißt es in dem großartigen Artikel in der wikipedia:
"Nach dem Krieg wurden Soldaten der Roten Armee im Kloster einquartiert und später für diese im Kloster ein Hospital eingerichtet. Die einquartierten Soldaten fügten dem Kloster schwere Verwüstungen zu. Die wertvolle Ausstattung wurde mutwillig zerstört und die Kunstwerke, die im Kloster verblieben waren, wie Teile des Engelsgestühls, oder die Altäre der Klosterkirche wurden wie die meisten anderen Holzelemente in Öfen verbrannt. Die Treppen zu den Kirchtürmen wurden durchschlagen, als man die Glocken herunterwarf.[5] Die 96 im Kloster und den Krypten erhaltenen Grabmäler Leubuser Äbte und verschiedener Herzöge wurden von den Eroberern aufgebrochen und nach Kostbarkeiten durchsucht. So gingen auch die Herrschaftsinsignien der beigesetzten schlesischen Herzöge verloren. Die Knochen der Bestatteten wurden aus den Gräbern geworfen, so dass sie später nicht mehr zugeordnet werden konnten."

Dort kann man auch über Nutzungspläne nachlesen. Es fehlt aber an Geld, vielleicht nicht an Ideen, aber auch an Plänen. Einzelnes ist restauriert, aber die Anlage ist viel zu riesig, als dass es alles sein könnte.

Von Zwischennutzungen der völlig ausgeplünderten Kirche zeige ich hier drei Bilder einer Ausstellung.

ungewöhnliche Galerie 1
ungewöhnliche Galerie 1
Ursula Elise


ungewöhnliche Galerie 2
ungewöhnliche Galerie 2
Ursula Elise


ungewöhnliche Galerie 3
ungewöhnliche Galerie 3
Ursula Elise

Kommentare 2

  • derkaro 7. Mai 2014, 20:47

    Ich denke da ähnlich wie smokeonthewater...
    Zerstörung war ja auch in ihrem Land allgegenwärtig
    und das Interesse an ihren Schicksalen gleich Null..
    viele der russischen Soldaten hatten mit Sicherheit
    Leid und Elend erlebt und erfahren.
    Feingefühl gegenüber alten Gemäuer war da sicherlich
    nicht zu erwarten .
    Gruss
  • smokeonthewater 6. Mai 2014, 21:47

    Man muss es den Soldaten nachsehen. Die wurden aus allen entlegenen Winkeln der Sowjetunion rekrutiert, echte Zivilisation und alte Kultur war ihnen fremd. Die Offiziere dagegen haben es geduldet, weil sie sich als kleine Götter gefühlt haben.
    LG Dieter

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Ordner Polen: Schlesien
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Kamera Canon EOS 1100D
Objektiv Canon EF-S 18-55mm f/3.5-5.6 IS II
Blende 10
Belichtungszeit 1/200
Brennweite 36.0 mm
ISO 100