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Kleines Mädchen mit großem Hunger

Kleines Mädchen mit großem Hunger

1.822 10

Karla Kiesenthal


kostenloses Benutzerkonto, Krefeld

Kommentare 10

  • Karla Kiesenthal 21. Juli 2004, 1:08

    Hallo Jörg,

    ich bin mit allem, was du da vorgebracht hast, völlig im Einklang bis auf einen Punkt, und das ist folgende Bemerkung von dir:
    "Weshalb ich mich von dem Bild nicht berühren lasse? Ganz einfach: Weil das Bild nicht berührt!"
    In dem 2. Satz fehlt das MICH ... weil es MICH nicht berührt. Du kannst nicht mit allerletzter Sicherheit ausschließen, dass es genügend Menschen außer mir auf dieser Welt gibt, die doch von diesem Motiv und/oder seiner Umsetzung berührt sind.
    Ich male und fotografiere keine Bilder, in denen ich den Versuch mache, ALLEN Geschmäckern und Empfindungen, die es auf dieser Welt geben mag, gerecht zu werden, sondern mache künstlerisch das, was ich in dem Moment, wo ich ein Ergebnis als quasi 'fertig' in die Welt entlasse, vor mir selbst verantworten kann. Ich sag' mal, den Rest erledigt dann der (Kunst-)Markt. Damit wir uns da aber nicht missverstehen:
    hypothetisch angenommen, jemand würde dieses Foto kaufen, dann würde das dennoch für mich noch lange kein Beweis dafür sein, dass das Bild tatsächlich gut ist, sondern lediglich ein Signal, dass diesem Kunden das Bild GEFÄLLT. Und vielleicht hat der ja so etwas wie einen ganz grottenschlechten "Geschmack". ...
    Ich habe in den letzten Jahren immer wieder auf Ausstellungen erlebt, dass Leute das gekauft haben, was ich selbst als weniger gut gelungen empfunden habe (kein Künstler liefert durchgehend einen Hit nach dem anderen ab; wer da als Künstler ehrlich zu sich selbst ist, kennt i.d.R. Schwächen und Stärken eines jeden Bildes ziemlich genau), und Bilder, hinter denen ich 100% positiv stehe, sich als reinste "Ladenhüter" erweisen.
    Ich kann noch nicht mal für mich selbst ausschließen, dass sich MEIN Berührtwerden von Bildern im Laufe der Jahre NICHT verändert. Ich habe schon Bilder von mir, die ich und auch Freunde von mir vor Jahren mal gut fanden, eines schönen Tages in die Tonne gekloppt, weil ich da partout nix mehr mit anfangen konnte. Wenn ich das dann diesen Freunden erzählt habe, geht regelmäßig der Aufschrei los: "Wie konntest du das tun!? Statt es zu vernichten, hättest du es mir ja auch schenken können."
    Natürlich hätte ich das denen schenken können. Aber in dem Moment, wo ein Bild vor meinen Augen so tief abfällt, dass ich es nicht mehr verantworten kann, wandert es in den Mülleimer und wird nicht mehr verschenkt.
    Vielleicht verstehst du, was ich dir damit sagen will.
    Ich habe dieses Foto in erster Linie wirklich nur vor mir selbst zu verantworten und ich muss mich dafür auch vor niemandem rechtfertigen.

    Nicht nur der Künstler ist ein Schaffender, sondern auch der Betrachter erschafft sich das Bild beim Betrachten vor seinem eigenen inneren Auge immer wieder neu. Menschen wandeln sich, ihre Einstellungen wandeln sich, ihr Blick wandelt sich ... Es gibt keine Kontinuität in diesem Raum. Weil sich alle und alles ständig neu erschafft, gibt es auch keine Kontinuität in Bezug auf Wertungen von gut und schlecht. Es gibt nur in einem Punkt so etwas wie SICHERHEIT und diese Sicherheit ist der Wandel selbst. Und irgendwo in diesem unablässigen Chaos muss ich als Künstler eine Entscheidung treffen ... eine sehr EINSAME Entscheidung, aber ich muss sie treffen, egal ob diese dann am Ende nun jemandem passt oder nicht. Wenn ich das nicht kann, kann ich auch kein Künstler mehr sein.

    Ich sag' dir jetzt mal, warum ich mich FÜR dieses Bild entschieden habe. Es war der BLICK diese Kindes und genau die Geste, wie es da so lässig die Flasche hält und so tut als ob es mich einerseits gar nicht wahrnimmt und andererseits mit den Augen verrät, das es mich trotzdem genau beobachtet. In diesen Augen liegt für mich sowohl Anwesenheit als auch Abwesenheit, und genau diese merkwürdige diffuse Spannung hat mich in dem Moment, in dem ich auf den Auslöser gedrückt habe, interessiert. Exakt das ist das gewisse Extra, welches ICH in diesem Bild gesehen habe, ist das, was MICH 'beührt' und zu mir 'gesprochen' hat.

    Es war auch der Blick eines Mädchens, von dem Leonardo 'berührt' war, als er die Mona Lisa malte. Warum ist dieses Bild so berühmt geworden und hängt hinter Panzerglas im Louvre? Ob das Bild von der Technik her wirklich so genial ist, möchte ich mal bezweifeln. Da gibt es sicherlich von da Vinci technisch bessere Erzeugnisse malerischen Könnens.

    Ups, werden jetzt einige Leser sicherlich denken, jetzt vergleicht sich diese Größenwahnsinnige schon mit Leonardo. Nein, das ist es sicherlich nicht, was ich damit ausdrücken will, aber wer das nun parout missverstehen will, wird es sicherlich tatsächlich wieder missverstehen. Ich kann es eben nicht ändern. ...

    Eine gute Nacht noch
    Karla



  • Jörg Tiemann 20. Juli 2004, 20:11

    Hallo Karla,
    ich hatte bereits erwähnt, dass es durchaus auch in der Fotografie erlaubt ist, sich über technische Grundregeln (-die übrigens Du mit den Zitaten aus der Fachzeitschrift in's Feld geführt hast-) hinweg zu setzen. Es zählt allein das Ergebnis.
    Und genau dort liegt bei Deinem Bild das Problem.
    Weshalb ich mich von dem Bild nicht berühren lasse? Ganz einfach: Weil das Bild nicht so gestaltet ist, dass es berührt!
    Das Ganze ist eben nur dann mehr als die Summe seiner Teile, wenn es gekonnt gemacht ist. Hier ist es nur eine Summe von fotografischen Fehlern, ohne dass daraus etwas Neues entsteht.
    Es wird einem kunstverständigen Menschen immer möglich sein, beispielsweise die Werke des von Dir zitierten Corinth als Kunst zu erkennen. Ebenso muss ein gutes Foto Elemente enthalten, die es dem interessierten Betrachter ermöglichen, es von dem jetzt schon mehrfach bemühten "Knipsbildchen" zu unterscheiden. Solche Elemente kann ich in Deinem Beitrag aber nicht finden. Obwohl Du Dir über meinen Bildungsstand wohl keine Sorgen zu machen brauchst. Ich muss zugeben, dass es mir schwer fällt, ernsthaft zu glauben, dass Du wirklich der Ansicht bist, der Farbstich und die Unschärfe vermittelten eine impressionistische Stimmung. Überhaupt denke ich, dass es wohl in der Regel auf einen Fehler der Fotografin schließen läßt, wenn ihr Bild sich einem ernsthaft interessierten Betrachter nicht erschließt. Die Haltung "Mein Bild ist gut, es sind nur ausser mir alle zu ungebildet um das zu erkennen" ist sicher ebenso naiv wie gefährlich.
    Ich habe mir Deine Gemälde auf Deiner Homepage angesehen. Ich finde einige davon gut. Aber Fotografie ist eben viel mehr als nur "Malen mit Licht". Erst der, der die Grundtechniken beherrscht, ist in der Lage, "Regelverstöße" gezielt und sinnvoll als Stilmittel einzusetzen.
    Im Übrigen kann die Abkehr von technischen Standards in der Fotografie ja wohl kein Selbstzweck sein und wäre als solche durchaus noch kein Fortschritt. Es kommt auf die erwünschte Aussage an. Aber der Wunsch allein kann dabei die Aussage nicht ersetzen. Letztlich zählt nur das Ergebnis - und damit schließt sich der Kreis ...

    MfG,
    Jörg Tiemann
  • Karla Kiesenthal 20. Juli 2004, 19:24

    Nein, Jörg, du hast Recht. Dieser Beitrag sollte wirklich KEIN Witz sein, und natürlich lege ich im Rahmen dieser Community auch Wert auf eine offene Kritik und konstruktive Diskussionsbeiträge, weil wir sicherlich beinahe alle nicht "Profis" sind und Bereitschaft zeigen sollten, voneinander zu lernen.
    Ich fand die Kritik von Stefan vom Stil her nicht gerade gentlemanlike; deshalb auch meine scharfe Reaktion darauf. Wenn dieses Foto aus irgendwelchen Gründen nicht zu einem Betrachter 'spricht' (ich setzte mal voraus, dass auch Fotofreunde sich nicht nur von der Technik 'anrühren ' lassen, wenn sie mit einem Bild nähern), dann kann ich das ohne Abstriche akzeptieren, aber die Frage, warum ich ausgerechnet DAS Bild in einen Fotowettbewerb geschickt habe, ging entschieden zu weit.
    Wenn ihr mit dem Motiv an sich schon nichts anfangen könnt (außer vielleicht "nett"), kann ich euch natürlich nicht daran hindern ausschließlich auf die Technik zu gucken und euch da an gewisse Einzelheiten zu klammern, die euch nicht gefallen haben bzw. die ihr sogar für unfachmännisch haltet. Mag ja sein, dass ihr im Sinne eurer technischen Schulung mit "Weißabgleich", "Unschärfe", "Farbstich" etc. sogar Recht habt, aber gerade die Kunst ist ein Feld, in dem Grenzüberschreitungen nicht nur gelegentlich mal passieren, sondern geradezu passieren SOLLTEN.
    Ich komme von der Malerei her. Da ist technisch nun mal inzwischen Gottlob alles erlaubt und sind dem freien Experiment nicht im geringsten Grenzen gesetzt. Da kräht kein Hahn mehr danach, ob da etwas unscharf ist etc.
    Wenn man direkt vor einem Portrait von z.B. dem Maler Lovis Corinth steht, sieht man nichts als wilde zusammenhanglose Farbflecken. Das Gesamtbild erschließt sich beim Zurücktreten bzw. erst dann sieht man, dass man vor einem Portrait steht. In der Malerei haben Künstler inzwischen die Freiheit, sich zu entscheiden, ob sie ihren Stil impressionistisch, expressionistisch oder sonstwie ausleben. Heutzutage würden wahrscheinlich nur noch absolute Kunstbanausen vor einem solchen Corinth-Portrait stehen und sagen: "Mein Gott, der Kerl kann ja gar nicht malen; das ist ja alles technisch nur eine ungekonnte wahllose Farbkleckserei. Wie kann man bloß so etwas malen geschweige denn, sich an die Wand hängen?"
    Wir leben inzwischen im 21. Jahrhundert, aber wenn ich eure Kommentare mal als das Maß aller Dinge betrachte, scheint es in der Fotografie irgendwie immer noch obsolet zu sein, sich seine Stil- und Gestaltungsmittel frei wählen zu dürfen. Zumindest sehe ich an euren Reaktionen, dass gegenüber solchen Abweichungen von irgendeiner technischen Fotonorm, die angeblich das perfekte Maß aller Dinge in der Fotografie sein soll, keinerlei Toleranz besteht.
    Warum ist euer Blick allein auf die Stilmittel fixiert? Warum könnt ihr nicht vorbehaltlos auf das GANZE schauen und euch vom Bild und der impressionistischen Stimmung (die von der Unschärfe herrührt) darin berühren lassen? Warum seht ihr nicht, dass der orangefarbene Schleier, der über der Komposition liegt (und den ihr als "Farbstich" bezeichnet habe) auch Stimmung SCHAFFT.
    Das GANZE ist immer MEHR als die Summe seiner Teile. Ihr fixiert euch auf die Teile, weil ihr möglicherweise schlechten Kunstunterricht hattet und schlichtweg nicht gelernt habt, bei einem Bild auf das Ganze zu sehen und euch von diesem Ganzen berühren zu lassen. Da seid ihr keine Seltenheit. Die wenigsten Menschen können das in unserer Kultur, weil sie es schlichtweg nicht gelernt haben. ...

    Ich habe jetzt einen Termin und muss ganz fix schließen.
    Deshalb tschüss - bis vielleicht auf eine nächste Diskussionsrunde
    Karla






  • Jörg Tiemann 20. Juli 2004, 9:52

    Hallo Karla,
    danke für die Antwort.
    Die allgemein bekannten Regeln für Portraitaufnahmen beruhen sicher auf erprobten Erfahrungswerten für gute Aufnahmen. Allerdings werden sie in Deinem Bild gerade nicht beachtet. Die Aufnahme zeigt keine kräftigen Farben sondern einen kräftigen Farbstich. So etwas ist normalerweise auf einen eklatanten Belichtungsfehler (fehlerhafter Weissabgleich) zurück zu führen. Durch die empfohlene große Blendenöffnung soll eine geringe Schärfentiefe erreicht werden, "damit der HINTERGRUND verschwimmt". Dies lenkt das Auge des Betrachters auf das davor befindliche (scharfe) Motiv. Dein Bild ist leider insgesamt unscharf, so dass dieser Effekt nicht eintreten kann. Die mangelnde Schärfe ist auch eines der Elemente, die die Wirkung des wohl angestrebten Hauptmotivs verhindern.
    Es ist nichts dagegen einzuwenden, einen Aus- oder Anschnitt als Motiv zu wählen. Aber der Ausschnitt sollte etwas ausdrücken. Vorliegend scheint er beliebig gewählt. Mimik ist infolge der Unschärfe und der verdeckenden Flasche nicht wirklich zu erkennen.
    Natürlich ist es nicht nur erlaubt, sondern manchmal auch sinnvoll, alle diese Regeln nicht zu beachten, um eine bestimmte Wirkung zu erzielen. Aber eben diese Wirkung bleibt bei Deinem Bild völlig aus. Im Ergebnis wirkt es - hier wiederhole ich mich - wie ein verunglücktes Knipsbildchen. Die Gedanken, die Du Dir offensichtlich dazu gemacht hast, sind dem Bild (was allein entscheidet) nicht anzusehen.

    Ich habe mich nun ernsthaft mit Deinem Bild beschäftigt und dabei unterstellt, dass Dein Beitrag ernst gemeint war. Er ist mir aufgefallen, weil man Aufnahmen dieser geringen Qualität im FotoCreativ-Wettbewerb tatsächlich selten sieht. Deshalb verstehe ich auch die Frage von Stefan Bäumer. Natürlich kann ich bei einem derartigen "Extremfall" aber nicht ausschließen, dass Dein Beitrag eigentlich nur ein Witz sein sollte.

    MfG,
    Jörg Tiemann
  • Karla Kiesenthal 19. Juli 2004, 17:29

    Hallo Jörg,
    Für dich und deine 'respektvolle' Frage eine kleine Zitatensammlung aus der letzten Chip Foto-Video 08/2004 zu Kinderfotos und/oder Portraitaufnahmen:
    "Kinderfotos wirken erst richtig gut, wenn die Farben kräftig sind." ... "Damit der Hintergrund verschwimmt, stellen Sie eine große Blendenöffnung ein ... Das Portraitprogramm wählt automatisch eine große Blendenöffnung mit passender Belichtungszeit." ... Portraits wirken besser, wenn sie sich ganz auf das Wesentlicher beschränken: Oft sagt ein Ausschnitt des Gesichts viel mehr über eine Person aus als ein Ganzkörper-Portrait, denn Kleidung und Umgebung lenken leicht vom Gesichtsausdruck ab. ... Für ausgefallene Bilder: Machen Sie mal ein gesichtsbezogenes Portrait im Querformat. Ordnen Sie das Modell nicht mittig an, damit Spannung entsteht. Auch der Kopf darf ruhig angeschnitten werden."
    Mein Kinderportrait entstand übrigens lange vor diesem Artikel. Vielleicht lernt man als Künstlerin ja doch etwas in seiner Ausbildung. ... Noch weitere Fragen zu meinen "verunglückten Knipsbildchen"?
    Karla


  • Jörg Tiemann 18. Juli 2004, 12:44

    Bei allem Respekt vor der Künstlerin: Welche künstlerische Aussage soll denn durch dieses Werk vermittelt werden, das nach seiner Art und Ausführung einem technisch verunglückten Knipsbildchen auf's (unscharfe) Haar gleicht?
  • Karla Kiesenthal 12. Juli 2004, 20:41

    Zu dem der Schuh passt, der zieht ihn sich an. ...

    Ich hab' bisher mit keinem Wort gesagt, dass die Kritik von Stefan 'geschmacklos' ist, sondern 'geschmäcklerisch'. Sein Kommentar beruht nicht auf sachlichen Kriterien, sondern drückt persönliche Vorlieben aus, die aus fachlicher Sicht nicht haltbar sind.

    Seine Frage, warum ich so ein Foto in einen Wettbewerb schicke, zeigt um so mehr, dass er zu einem unvoreingenommenen konstruktiven Beitrag nicht fähig ist. Es ist - mit Verlaub - eine überhebliche, abwertende und zudem beleidigende Frage. Diese Frage hätte er sich m.E. sparen können. ER hat darauf die Antwort bekommen, die er verdient.

    Warum nun ausgerechnet DU meinst, dass man mir, weil ich eine 'ausgebildete Malerin' bin, 'nix über das Bild sagen' darf, wundert mich schon einigermaßen. Darf ich dem entnehmen, dass du dich mit Stefans respektlosem Kommentar identifizierst?

    Ich habe mich in meiner Antwort mit Stefan auseinandergesetzt und nicht mit DIR. Wieso antwortest DU da eigentlich für ihn? Kann es sein, dass da vielleicht ein paar Leute Minderwertigkeitskomplexe haben, weil ich eine gewisse fachliche Kompetenz durch die Erwähnung meiner künstlkerische Ausbildung habe erkennen lassen?

    Ich überlege mir in der Tat sehr gut bzw. habe sehr dezidierte Kriterien dafür, was ich zu einem Wettbewerb hochlade und was nicht. D.h. nicht, dass andere diese Kriterien um jeden Preis teilen müssen. Aber wenn sie sich schon mit einem Foto von mir (oder auch anderen) auseinandersetzen, dann bitte fair und mit angemessenem Respekt vor der künstlersichen Leistung eines anderen Menschen und nicht mit solchen unverschämten Kommentaren, wie sie Stefan (und nun in seinem Schlepptau auch du) meinen, sich in der Fotocommunity herausnehmen zu können. Das ist ein ganz schlechter Stil. ...

    MfG
    Karla
  • Woici 7. Juli 2004, 14:44

    Oh... eine ausgebildete Malerin... da darf man natürlich nix über das Bild sagen sonst ist man geschmacklos...... *lol*
  • Karla Kiesenthal 5. Juli 2004, 16:54

    Hallo Stefan,

    als ausgebildete Malerin sage ich dir, dass "Anschneiden" als künstlerisches Ausdrucksmittel innerhalb einer Komposition keineswegs verboten ist. Die Farben sind übrigens von mir durch Nachbearbeitung nicht verändert worden. Ich persönlich finde die Farbgebung mit dem Rot/Grün-Kontrast sehr interessant und auch schön. Ich halte auch den seelischen Ausdruck dieses Kinderportraits für sehr gut gegriffen. Ich bin nun mal kein Freund von reizvollen Kinderfotos, die Oma und Opa sich mit einem "ist-die-Kleine-aber-wieder-süß" auf den Nachttisch stellen. Und Unschärfe kann in der Fotografie ein sehr reizvolles Gestaltungsmittel sein und bewusst eingesetzt werden. Es gibt auch da kein Gesetz, dass sagt, in der Fotografie muss alles scharf sein.

    Sorry, aber ich werde mich durch deine unqualifizierte und geschmäcklerische Kritik nicht davon abhalten lassen, genau DIE Fotos zu einem Wettbewerb hochzuladen, die ICH für gut halte. Du kannst ja voten ...

    MfG
    Karla
  • Stefan Bäumer 5. Juli 2004, 14:19

    nett, aber..
    unscharf, mit gewaltigem Farbstich, angeschnittener Hand und und und
    warum als Wettbewerbsbild ?
    Gruß Stefan