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Kleiner Würfeldickkopf

Kleiner Würfeldickkopf

130.026 39
19 94

Seyfi Karaman

DE
Premium (Basic), Istanbul

Kleiner Würfeldickkopf

Pyrgus malvae
Der Kleine Würfel-Dickkopffalter
The Grizzled Skipper Butterfly
L’Hespérie de la mauve

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Ich wünsche allen meinen Freunden ein gesundes und schönes Wochenende
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• Weitere Informationen- https://lepiforum.org/wiki/page/Pyrgus_Malvae
• Etymologie (Namenserklärung) : „Malva, die Malve.“ Spuler 1 (1908: 77L)
Wie bei den meisten Pyrgus-Arten hat die namensgebende Pflanzengattung nichts mit der Nahrung der Raupe zu tun. Der früher meist unter dem Namen "Malven-Dickkopffalter" zu findende Falter hat schlichtweg gar nichts mit Malven zu tun (Autor: Erwin Rennwald)

• Der Ort, an dem der Schmetterling erstmals entdeckt wurde : „Aland Inseln“ [Alandinsel, Südfinnland].
• Die Art Pyrgus malvae wurde 1758 von dem schwedischen Naturforscher Carl von Linné unter dem ursprünglichen Namen Papilio malvae beschrieben.

• Weitere Informationen- https://de.wikipedia.org/wiki/Kleiner_W%C3%BCrfel-Dickkopffalter
• Weitere Informationen- http://www.pyrgus.de/Pyrgus_malvae_en.html
• Weitere Informationen- https://lepido.ch/espece/hesperie-de-la-mauve/
• Weitere Informationen- https://www.deutschlands-natur.de/tierarten/tagfalter/kleiner-wuerfel-dickkopffalter/
• Weitere Informationen- https://www.naturadb.de/tiere/pyrgus-malvae/

• Herkunft des Namens: Malve (aus dem Lateinischen) – Eibisch, eine der Futterpflanzen von Raupen.

-Weitere Informationen : Linnaeus gab der Art das Epitheton „malvae“ und glaubte, dass die Wirtspflanze der Larven in erster Linie die Malve sei, aber in Wirklichkeit verwechselte er sie wahrscheinlich mit einer anderen Springpflanze, Carcharodus alceae, deren Raupen sich von dieser Pflanze ernähren.

• Umfassendste Informationen: Diese Art, eine paläarktische Art, ist weit verbreitet und häufig anzutreffen, insbesondere in den Frühlingsmonaten. Es weist einen ausgeprägten Geschlechtsdimorphismus auf.
Weltweite Verbreitung: Pyrgus malvae ist in weiten Teilen Europas (mit Ausnahme von Irland und Nordengland) und Asiens, vom Nahen Osten bis zur Mongolei und Japan, verbreitet. In Europa kommt er in Höhenlagen bis zu 1900 m vor. Auch in Mitteleuropa ist er häufig, jedoch sind die Bestände dort rückläufig.
- Lebensraumansprüche: Sie lebt in trockenen, heissen Regionen, wie zum Beispiel in trockenen Graslandschaften und Felsgebieten, aber auch in Feuchtgebieten wie Sümpfen und Feuchtwiesen.
-Flugzeit : *Pyrgus malvae* Fliegt je nach Höhenlage in einer oder manchmal zwei Generationen von Mai bis Anfang Juli oder von April bis Anfang Juni und von Ende Juli bis August.
-Nahrungspflanzen der Raupe : Die Raupen sind gelbgrün mit einem dünnen grünen Streifen auf dem Rücken. Sie ernähren sich von den Blättern von Rosenpflanzen, insbesondere von der Blasenrose (Fragaria vesca) und dem Erhabenen Fingerkraut (Potentilla erecta), sowie von Himbeeren (Rubus idaeus), Stachelbeeren (Potentilla anserina), Storchschnabel (Comarum palustre), Mädesüß (Filipendula ulmaria) und Frauenmantel (Alchemilla).
Puppe: Sie weben am Fuß der Pflanze ein Nest aus verdrehten, verhedderten Blättern und überwintern darin.
-Beschreibung-Anmerkungen : Der Kleine Würfel-Dickkopffalter ist die kleinste Art der Gattung Pyrgus. Der Kleine Würfeldickkopf ist wie die meisten Dickkopffalter im Flug nur schwer zu beobachten. Er fliegt sehr schnell und lässt sich meist nur erkennen, wenn er zum Nektartrinken auf Blüten sitzt oder mit ausgebreiteten Flügeln auf einem Blatt ruht. Bei Störungen fliegt er sofort auf, und ein einzelnes fliegendes Exemplar zu verfolgen, ist kaum möglich.
Die Oberseiten der Flügel sind braun bis schwarzbraun gefärbt und zeigen zahlreiche weiße Flecken sowie einen weiß-schwarz unterbrochenen Rand. Weiter innen verläuft eine Reihe kleiner weißer Flecken. Die Unterseiten der Hinterflügel sind graubraun und ebenfalls mit weißen Flecken versehen. Gelegentlich treten Individuen mit besonders ausgeprägten weißen Flecken auf den Vorderflügeln auf.
-Gefährdung : Von der Gattung Pyrgus ist Pyrgus malvae aufgrund der relativen Euryökie noch am wenigsten bedroht.
-Flügelspannweite: ca. 18 - 24 mm
-Ähnliche Arten:
• Pyrgus malvoides (Elwes ve Edwards, 1897)
• Pyrgus alveus (Hübner, 1803)
• Pyrgus serratulae (Rambur, 1839)
• Pyrgus armoricanus (Oberthür, 1910)
• Pyrgus cirsii (Rambur, 1839)
• Pyrgus carlinae (Rambur, 1839)
• Pyrgus cinarae (Rambur, 1839)
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