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Helmut Heinrich


Free Mitglied, Pirmasens

Kannibalismus

Die Zauneidechse war merkwürdig zutraulich, erst später entdeckte ich den Grund: sie war bei der Jagd und hatte Ihresgleichen im Visier. Nachdem das Malheur passiert war, war meine erste Reaktion, in das Geschehen einzugreifen und die niedliche Kleine zu retten. Ich entschloß mich dann aber, nicht in den Lauf der Natur einzugreifen. Die Eidechse hat warscheinlich ihren eigenen Nachwuchs verschlungen. C'est la vie!
NC 995, Blende 10,3, externer Blitz, 1/250 sec.

Kommentare 2

  • Hartwig Dellmour 23. November 2004, 17:27

    Sehr interessantes Thema. Ich habe mich vor etlichen Jahren (leider nicht sehr gründlich) damit beschäftigt und nur eine kleine Mitteilung in "Lacerta" veröffentlicht (siehe Link).
    Aber da steckt jede Menge evolutionsphilosophischer Zündstoff drin: z.B: wenn ich meine eigenen Jungen fresse, und die nützen ein mir nicht zugängliches Nahrungsspektrum wie etwa sehr kleine Collembolen, so mache ich mir indirekt eine "neue" Nahrung zugänglich.

    hier der Link:
    http://www.lacerta.de/Seiten_Literaturverzeichnis/Pedioplanis/Literaturverzeichnis-Pedioplanis.html
  • Hans-Wilhelm Grömping 2. September 2002, 18:52

    Ein hochinteressantes Foto! Das Eidechsen Kannibalen sind, habe ich schon gelesen-beobachtet habe ich so etwas noch nie. Das dürfte auch wohl selten und die Ausnahme sein, denn als Beute sind die Kleinen wohl bald zu groß.
    Ich kann gut verstehen, dass du zwischen Retten und Nicht-Retten hin und her geschwankt hast-aber das ist Natur und passiert, wenn du nicht dabei bist, sicher viel häufiger! Gratulation zu diesem seltenen Dokument! Gruß Hawi