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Herbert2


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Kalahari 65

Secretarybird

Der ist ganz wild herumgehüpft und hat wahrscheinlich für die Balz trainiert, es war nämlich kein zweiter Vogel in Sicht. Abflug war es nicht die Vögel fliegen nämlich nur ungern.

Der Sekretär (Sagittarius serpentarius), auch „Schicksalsvogel“ genannt, ist die einzige Art seiner Familie. Den sonderbaren Namen hat er von seinen schwarzen Federn am Kopf, welche an Gänsekielfedern erinnern, die von Gerichtssekretären früher oft in Perücken gesteckt wurden. Aufgrund seiner Ähnlichkeit mit Kranichen wurde er früher auch „Kranichgeier“ (Gypogeranus) genannt.

Sekretäre werden 125 bis 150 cm lang und erreichen ein Gewicht von fast 4 Kilogramm. Ihre Flügelspannweite liegt bei etwa 210 cm. Die auffälligsten Merkmale sind die schwarzen Federn an ihren Köpfen, die sie beim Paarungsritual aufstellen. Dabei stoßen sie auch oft knurrende und krächzende Laute aus. Das Gefieder ist am Hals, Nacken und Bauch gräulich und wird zum Schwanz immer dunkler. Die Haut um die Augen herum bis zum Schnabel ist nackt und orange gefärbt.

Statt sich wie die meisten anderen Greifvögel in der Luft aufzuhalten, befinden sich Sekretäre meistens am Boden, wo sie sich auch relativ schnell bewegen können. Zur Paarungszeit sieht man Männchen aber auch oft über dem Horst kreisen. Sekretäre führen ein Nomadenleben. Sie ziehen von Ort zu Ort und suchen nach Nahrung, wobei der Partner, dem sie ihr ganzes Leben treu bleiben, meistens in Sichtweite bleibt. Nur während der Brutzeit verhalten sie sich territorial, jedes andere Männchen wird sofort attackiert und vertrieben.

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