just kick´em off.... or have fun!

just kick´em off.... or have fun!

2.367 20

Karin K.


kostenloses Benutzerkonto

just kick´em off.... or have fun!

Wer hierbei Böses denkt, dem sei gesagt,
das es sich NICHT um einen Teddy handelt.
Ein Teddy ist doch das Symbol für ein Kind, oder????

Das hier ist Humor!

Kommentare 20

  • Holger Karl 10. Juli 2002, 2:49

    karin k.,
    deine "grüße aus der sonne" unter dem text (übrigens von heinz körner) unterstreichen mit ihrem pharisäerhaften ton ('ich weiß was richtig ist, und du nicht') den eindruck, dass du meine anmerkung nicht gut gelesen, nicht verstanden oder, was ich vermute, du gar keinen begriff von bestimmten herangehensweisen an bilder hast.
    für mich hat ein foto keinen absoluten "sinn". es gibt die absicht der fotografin, und es gibt wahrnehmungen, eindrücke, assoziationen, wirkungen bei den betrachtenden. deine haltung "ich hab das Bild gemacht! Ich versteh sehr wohl den Sinn meines Bildes. Was Du oder irgendjemand dort hineininterpretiert ist nicht mein Problem" wirft die frage auf, warum du deine bilder hier ausstellst. um herauszufinden, wieviele leute in der lage sind, "den sinn" zu ergründen? übrigens ist die zeitgeschichte voll von (z.b kulturellen, ethnischen) konflikten, die ihre ursache in der ignoranten haltung haben "ich weiß wie es gemeint ist, wer was anderes empfindet: pech gehabt".
    ich habe meine formulierungen in obiger anmerkung sorgfältig gewählt und betont, dass ich dir nicht damit vorwürfe mache. auch habe ich dir keine absicht unterstellt, ich habe lediglich von WIRKUNGEN gesprochen, wie aucxh zwei andere (denen ich dafür dankbar bin, dass sie es geäußert haben). deine reaktion (ein gleichnis mit aggressivem beitext und besserwisserischer haltung präsentiert, ein deplatzierter kommentar unter dem nächstbesten bild, das ich gepostet habe) weisen auf einen wenig souveränen umgang mit rückmeldungen zu deinen fotos hin.
    übrigens halte ich es so, dass von mir niemand anmerkungen bekommt, der sie nicht gebrauchen kann. sobald ich das weiß.
    gruß ho.
  • Dirk Hofmann 9. Juli 2002, 18:44

    ... schüttelt nur den kopf ...
    bitte bleibt sachlich ...
    dh
  • Karin K. 9. Juli 2002, 16:11

    Esti, ich hab das Bild gemacht! Ich versteh sehr wohl den Sinn meines Bildes. Was Du oder irgendjemand dort hineininterpretiert ist nicht mein Problem!

    Außerdem musst Du mir nicht sagen was ich zu tun habe, oder zu lassen. Fang erst mal bei Dir selber an!
    Karin.
  • Karin K. 9. Juli 2002, 9:07

    Für Holger Karl !

    Lese es Dir durch, und denk Dir dein Teil!

    DAS LICHT AM ENDE DES GANGES

    "... Eines Tages hatte er beschlossen, die Gitterstäbe nie mehr loszulassen. Er konnte sich nicht mehr an den Zeitpunkt erinnern. Ihm war jedoch bewußt, daß diese Entscheidung von Angst getrieben worden war: Angst vor dem Fallenlassen, Angst vor der Dunkelheit unter ihm, vor dem Ungewissen. So klammerte er sich krampfhaft an die Stäbe des vergitterten Fensters.

    Er wußte nicht einmal mehr, weshalb er hier war. Aus dem Dunkel seiner Erinnerung leuchtete hin und wieder ein kleiner Fetzen Licht. Eine Zelle war da gewesen, eine Tür, dahinter ein dunkler Gang mit einem kleinen Licht am Ende. In sehr seltenen Augenblicken glaubte er, diesen Gang schon ein paar mal betreten zu haben. Und dann war da ein unsagbarer Schmerz, der sein Gedächtnis zu versiegeln schien.

    Zwei Wächter waren am Ende des Ganges gewesen: Ein Mann und eine Frau. Oft hatten sie ihn gehindert, den Gang zu verlassen und an die Sonne zu treten. Aber sie hatten ihn auch behütet und versorgt. Nie war deshalb sein Wunsch, sich den Weg in die Freiheit zu erkämpfen, so stark gewachsen, daß er es auch nur einmal ernsthaft versucht hätte. Aber diese Erinnerung war sehr tief in ihm versteckt, zeigte sich nur manchmal in hellen Nächten, wenn er träumte. Und diese Träume vergaß er immer schnell.

    Irgendwann hatte er etwas entdeckt: Wenn er mit aller Kraft hochsprang zu dem Fenster an der Wand und die Gitterstäbe zu fassen bekam, dann konnte er sich an guten Tagen daran hochziehen. Manchmal gelang es ihm, seinen Kopf zwischen die Stäbe zu drängen und einen Blick auf die Sonne zu erhaschen. Wie glücklich er gewesen war, als er das zum ersten Mal schaffte !

    Seitdem hatte er sich oft an die Stäbe gehängt, Kraft gesammelt und versucht, die Sonne zu sehen. Wenn er stark genug gewesen war, hatte er es geschafft. Und seitdem hatte er im Grunde nur für diese kurzen Augenblicke gelebt, in welchen er eine Ahnung fühlte von Sonne und Freiheit. Da es ihm an Essen und Trinken selten mangelte, ihm sonst nichts zu fehlen schien, hatte er sich inzwischen gut mit diesem Leben abgefunden.

    Dann, eines Tages, hatte er gespürt, daß ihn die Kraft verließ. Seine guten Tage waren seltener geworden; er hatte sich gefürchtet, nie wieder einen Blick auf die Sonne werfen zu können. So hatte er sich also entschieden, beim nächsten Mal die Gitterstäbe nicht mehr loszulassen. Mit der Zeit hatte er vergessen, was vorher gewesen war, erinnerte sich kaum an die Zelle, den Gang und die Wächter.

    Unbestimmte Ängste und Befürchtungen hatten sich in ihm eingenistet. Und ab irgendeinem Zeitpunkt konnte er sich, selbst wenn er gewollt hätte, nicht mehr fallenlassen. Zu groß war die Angst vor dem Aufschlag und vor der Dunkelheit - zu groß die Angst, mühsam vergessene Enttäuschungen wieder erleben zu müssen.

    Nun hing er an den Stäben, festgeklammert, verkrampft und voller Furcht. An starken Tagen gelang es ihm immer noch, sich hochzuziehen und sein Gesicht zwischen die Stäbe zu pressen. Aber es wurde mit zunehmendem Alter seltener, erfüllte ihn aber dennoch mit Freude und Wehmut. Irgendwann vergaß er die Wächter, die Zelle den Gang und das Licht an seinem Ende endgültig. Für ihn gab es nur noch einen winzigen Lebensbereich: das Fenster, die Gitterstäbe und die immer selteneren Blicke auf die Sonne. So starb der Mann, wie er seine letzten Jahre verbracht hatte: festgeklammert an dem, was er für wichtig und erstrebenswert gehalten hatte.

    Als man ihn irgendwann einmal fand, verstand niemand, was da geschehen war. Die Wächter waren längst verschwunden, die Tür der Zelle offen, der Weg in die Freiheit nicht leicht, aber durchaus zu bewältigen. Der Mann hätte nur loszulassen brauchen, sich nur fallenlassen. Vielleicht hätte er sich verletzt, vielleicht auch die Tür erst nach langem Umhertasten in der Dunkelheit gefunden. Auch der dunkle Weg durch den langen Gang hätte ihm sicherlich Abschürfungen beigebracht, ihn manchmal geängstigt. Aber er hätte jederzeit die Zelle und den Gang verlassen können, niemand hätte ihn gehindert.

    Weil er den Mut zu diesem Versuch nicht gefunden hatte, war es ihm niemals möglich gewesen, sein Leben zu ändern. Er hätte nur hinauszugehen brauchen, hinaus in die Freiheit - und hätte in der Sonne leben können....


    Schöne Grüsse aus der Sonne!
  • Dirk Hofmann 8. Juli 2002, 11:10 Voting-Anmerkung

    ich hatte sofort denselben gedanken wie holger und ich erinnere mich daran, dass hier schon einmal eine ähnliche diskussion gelaufen ist...
    auch ich denke, dass man es nicht als angriff auf die fotografien sehen sollte - sondern vielmehr diese oder ähnliche symbolik vorsichtiger einsetzen sollte ...
    skip!
  • Torsten Dschi-Point 8. Juli 2002, 11:10 Voting-Anmerkung

    Heisse Story ,-)
    Unbedingt PRO.

    @Dave
    Wenn diese Geschichte undeutlich ist, schau dir mal deinen Eigenvorschlag "Ice Shells" an. Sorry, aber dass nenn ich undeutlich.
  • Holger Karl 8. Juli 2002, 11:10 Voting-Anmerkung

    marcus
    ?
  • Holger Karl 8. Juli 2002, 11:10 Voting-Anmerkung

    das folgende ist kein vorwurf oder kritik, nur eine wahrnehmung, die ich zur kenntnis geben möchte. sie ist wahrscheinlich z.t. bedingt durch meine berufliche arbeit bzw beschäftigung mit u.g. thema.
    ich hatte schlagartig ein mulmiges gefühl beim erblicken des ersten bildes. intuitiv und auch rational erinnert mich die kombination von puppe, schlafzimmer, unter der berttdecke, koitus(fußstellung) an den komplex "sexuelle gewalt gegen kinder".
    es handelt sich um ein problem der symbolik, nicht um eine unterstellung gegen die bildautorin.
    ich schreibe das hier hin, weil ich vielleicht nicht der einzige bin, der diese asssoziation hat.
    skip.
    ho.
  • Steve Baumann 8. Juli 2002, 11:10 Voting-Anmerkung

    nannte sich das viech nicht "flat eric"?
    schoene Bildserie ...
    gruss, steve
  • Fersan Fidansoy 8. Juli 2002, 11:10 Voting-Anmerkung

    ...war diese Puppe nicht mal ne Berühmheit von Lewis Werbung........wie hieß der den noch mal.........*grübel, grübel*

    Aber auf jeden Fall .......PROOO !!!
  • Axel Schmies 8. Juli 2002, 11:10 Voting-Anmerkung

    @ Ronald
    Der Untertitel, (cerebrale Demenz... ) ich denke den Schuh zieht sich die Fotografin selber an ;-)))
  • Jamike 8. Juli 2002, 11:10 Voting-Anmerkung

    Langweilige Bilder gibt es wahrlich genug in der Gallerie
    Deshalb Megapro !

    Jörg
  • † Ute Allendoerfer 8. Juli 2002, 11:10 Voting-Anmerkung

    wer Augen hat der schaut... ich lach mich weg, mutig und gelungen und pro :-) auf das uns das Lachen nicht vergeht. LG Ute und Danke für den Vorschlag, wär mir sonst nicht unter die Augen gekommen. :-))))))))))))))
  • R W. 8. Juli 2002, 11:10 Voting-Anmerkung

    hab es mir gern angesehen und geschmuntzelt. meine kritik: ich versteh den untertitel nicht. oder bin ich schon dement?
    leider nur ein skip. gruß rw
  • Axel Schmies 8. Juli 2002, 11:10 Voting-Anmerkung

    Eine willkommene Abwechslung im so trockenen Voting teilweise.

    In meinen Augen hat es die Fotografin verstanden, mittels eines Tryptichons eine Handlung zu suggerieren. Die vielen versteckten Details wie z.B. das Grinsen im mittleren Bild, oder die Bewegungsunschärfe lassen den Betrachter einen Zusammenhang erahnen, wobei jedes Bild für sich allein genommen keine Rückschlüsse zulässt auf eine etwaige "Handlung".

    Das ganze ist mit sehr viel Witz und Scherzhaftigkeit zusammengestellt. Technisch kann man das Bild nur schwer bewerten. Die Präsentation ist aber sehr gut gelungen.
    Auch ohne Titel erklärt sich der Humor von selbst. Das dritte Bild ist austauschbar. Das Wesen könnte genausogut irgendwo im Mülleimer abgebildet werden.... theoretisch.

    Also urteilt selbst. Von mir ein PRO!

Schlagwörter

Informationen

Sektion
Views 2.367
Veröffentlicht
Sprache
Lizenz