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[ John Hartnell, A.B - HMS Erebus ]

[ John Hartnell, A.B - HMS Erebus ]

4.793 4

Ulf Brömmelhörster


Premium (World), Eggenstein-Leopoldshafen

[ John Hartnell, A.B - HMS Erebus ]

John Hartnell I Beechey Island I Northwest Passage

Nikon D3X + Nikon AF-S NIKKOR 80-200 mm 1:2,8 IF-ED @ 92 mm – f/5,6 – 1/125 Sek. – ISO 200

Die Franklin-Expedition war die dritte und letzte große Forschungsreise des britischen Polarforschers Sir John Franklin. Ihr Ziel war es, die Nordwestpassage erstmals und zwar in ost-westlicher Richtung zu durchsegeln, kartografisch zu erfassen und so einen kürzeren Seeweg von Europa nach Asien zu finden. Die Expedition scheiterte katastrophal, in den Jahren 1845 bis 1848 starben alle Beteiligten im kanadisch-arktischen Archipel. Letzte Spuren der Expeditionsteilnehmer wurden erst viele Jahre später nahe der King-William-Insel entdeckt. Es dauerte bis zum Jahr 2014, bis das Schiff HMS Erebus in der Victoria Strait geortet werden konnte. Das Schiff HMS Terror wurde 2016 südlich der King-William-Insel, in der Terror Bay, entdeckt.

Die Franklin-Expedition und das Schicksal ihrer Teilnehmer, das lange Zeit im Dunkeln blieb, wurden schon von den Zeitgenossen als sehr bedeutsam wahrgenommen. Zeitungen erzielten mit Berichten und Spekulationen über den Verbleib Franklins hohe Auflagen und verarbeiteten das Thema nach allen Regeln moderner Massenmedien. Die Expedition selbst wie auch die intensiven Bemühungen von Lady Jane Franklin, ihren Mann mittels immer neuer Suchexpeditionen zu retten, beschäftigten die britische Öffentlichkeit über Jahre in bis dahin ungekanntem Maße und stoßen auch heute noch auf großes Interesse. Insgesamt wurde über einen Zeitraum von 30 Jahren nach der verschollenen Franklin-Expedition gesucht. Als Folge der intensiven Nachforschungen wurde ein Grossteil der kanadischen Arktis erkundet und kartografiert.

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Ordner Canada
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Exif

Kamera NIKON D3X
Objektiv 80.0-200.0 mm f/2.8
Blende 5.6
Belichtungszeit 1/125
Brennweite 92.0 mm
ISO 200

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