Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren und die Zugriffe auf unseren Webseiten zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Deiner Nutzung unserer Webseiten an unsere Partner für Emails, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen

Was ist neu?
Jetzt wird's knapp ...

Jetzt wird's knapp ...

1.224 20

Tommy Schindler


Free Mitglied, Bamberg/Litzendorf

Jetzt wird's knapp ...

D200, 70-200/2.8 + TC20EII ( = 600mm Brennweite)
Kabelfernauslöser

Kommentare 20

  • MarkusL. 2. Juli 2007, 11:26

    Ich denke man kann vieles übertrieben darstellen und einseitig bzw. nur für sich und seine Kollegen denken(Natürlich ist sowas nicht wünschenswert, wohl aber für die heutige Zeit normal).

    Ich möchte hiermit auch keinen auffordern auf den Gleisen zu Fotografieren oder sonst was, aber jeder ist für sein Leben und des anderen Verantwortlich. Also gegenseitige Rücksicht, darunter kann sich jeder selbst ausmalen was man da verstehen kann.
  • Henning Lerz 30. Juni 2007, 14:26

    Die Tiere sterben, weil sie die Gefahren nicht so einschätzen können, die von der Eisenbahn ausgeht.

    Du sagtest ziemlich lässig, dass es Mist sei, wenn ein Lokführer einen Menschen überrolle.
    Es ist wohl den wenigsten nicht bewusst, dass sich aus so etwas noch viel mehr entwickeln kann als ein kleiner Schock.

    In der ersten Sekunde bis zu einigen Stunden wirkt auf den Triebfahrzeugführer ein potentiell belastendes Ereignis, welches sich in Form einer Schockwirkung auswirkt. Minuten bis Stunden später trifft erst der psychische Schock ein (u.a. Benommenheit, Erstarrung bis hektische Aktivität, körperliche Symptome, z.B. Zittern)

    Die nächsten Tage bis Wochen leidet der Triebfahrzeugführer i.d.r. unter Kriesenreaktionen, welche sich durch Angst, Hilflosigkeit (z.B. er redet sich ein er hätte schneller handeln müssen und der Mensch würde noch leben), Labilität, Empfindlichkeit sowie der Gefahr durch unangemessene Reaktionen bemerkbar macht.

    In manchen Fällen kann es sogar soweit kommen, dass ein Triebfahrzeugführer an einer PTBS - posttraumatischen Belastungsstörung - unterliegt. Er hat häufig Alpträume sowie Schlafstörungen, die Erlebnisse kehren ständig wieder.



    Und so etwas sollte nicht sein. Und dann ist es egal, ob sich ein Mensch vor einen Zug wirft, ob er bei einer Fotoaufnahme erfasst wird oder ob er nach einer Flatrate-Saufen-Party auf den Gleisen einschläft ist scheiss egal. Es muss nicht sein.


    Und wenn einige hier das runterspielen, dann nur, weil sie es nicht nachempfinden können. Umso mehr sollten sie auf das hören, was Manfred Gorus oder auch ich hier schreiben.

    Isabell, wenn er wirklich so weit hinten gestanden hätte, dann hätte er das doch ruhig, wie in einem vorherigen Beitrag von mir erwünscht, ein Foto der Aufnahmestelle einstellen können und es anschließend hier verlinken können.

    Ich habe dafür nunmal leider kein Verständnis!
  • MarkusL. 23. Juni 2007, 18:53

    Ein sehr gewagtes Bild. Zwar nicht die Perfekte Umsetzung, hat aber seine Reize.
    Der Trubel um das Bild ist hier sehr übertrieben. Wenn Tommy angezeigt wird dann ist gut und wenn nicht dann nicht. Soweit ich mitbekommen habe leben wir in DE und da geht es wie folgt: Kein Kläger -> kein Angeklagter!
    Ich vermute stark das Tommy wusste auf was für eine Gefahr er sich hier einlässt.
    Aber hier jetzt so ein Ding draus zu machen sehe ich als übertrieben. Ich stelle mich auch an die Straße mit Stativ zum Fotografieren -> holla hab ganz vergessen das die Polizei ja auch Stative verwendet für Laser-Messungen. Gefährde ich nun den Straßenverkehr weil ich an der Straße Stand und einer Bremsen hätte können?
    Natürlich ist es misst wenn ein Lokführer jemand unschuldiges überrollt, aber meiner Meinung nach ist bei mehr als dem Großteil Selbstverschuldung der der Grund für das geschehen.

    Tommy, ein Bild was wohl aus irgendwelchen Gründen für aufsehen sorgt. Ich hoffe die Schreiber hier prüfen bei jedem Bild das ggf. Genehmigungen vorliegen und von Stellen aufgenommen worden ist die keine vorbei laufende Personen gefährden.

    lg
    Markus

    PS: Die armen unschuldigen Tiere die auch nur leben wollen -> warum sterben die eigentlich?
  • Isabel Ferreira Santos 22. Juni 2007, 20:59

    Gehe mal davon aus , das der Fotograf die Sicherheitsvorkehrungen kennt und mit ein Supertele am Ende des Bahnsteiges stand. Von wo aus immer diese Foto aufgenommen wurde, eine super Perspektive...Take it easy..lg,isabel
  • Sebastian Terfloth 20. Juni 2007, 21:58

    Bekloppt.
  • Rolf Grundke 20. Juni 2007, 20:20

    Die Sensibilisierung für Gefahren auf der Schiene ist sehr hoch und bei den Lokführern und Bahnbediensteten wahrscheinlich noch viel höher. So geht es auch vielen Polizeibeamten in ihrem Dienst, die die um ein Vielfaches höhere Todesrate auf den Strassen zu verarbeiten haben. Nur werden solche Unfälle nur in der Lokalpresse genannt, es sei denn, es passiert ein Busunglück in Sachsen Anhalt, bei dem die Opfer aus einem Dorf kommen, wo ich fast jeden Tag durchfahre. Dann ist die Sensibilisierung auch hier sehr hoch. Und ich würde mich vieleicht auch über Fotos aufregen, die den Anschein erwecken, einen solchen Unfall provozieren zu können.
    Die latente Gefahr ist wohl überall gegeben und die Art, damit umzugehen oder darüber zu berichten bzw.anzumerken sollte in einem angepassten Rahmen bleiben, ohne zu verletzen.
    Nur der konstruktive Gedankenaustausch bringt us weiter.

    In diesem Sinne

    lg rolf
  • Henning Lerz 20. Juni 2007, 19:53

    @Steffen Conrad: Suizid bedeutet "sich selbst töten" - dies war wohl nicht das Vorhaben des Fotografen ;)
    Dennoch ist die mögliche Sogwirkung eines Zuges nicht ohne.

    @Rolf Grundke:
    Im Jahr sterben ca. 800 Menschen durch einen Bahnbetriebsunfall. Das sind 2-3 Menschen pro Tag. Jeder Lokführer wird in seiner Laufbahn Statistisch gesehen mindestens einmal mit einem solchen Unfall in berührung kommen.
    Der Fotograf begibt sich in eine unnötige Gefahr. Nicht nur für sich selbst, auch für den Triebfahrzeugführer und schlimmstenfalls auch weitere Menschen. Ich weiß, wie es ist, wenn direkt vor einem ein Auto oder ähnliches über einen Bahnübergang fährt.

    Der Zug ist dort mit maximal 160 km/h angefahren gekommen. Bei dieser Geschwindigkeit hat auch ein ICE einen Bremsweg von ca. 1000 Metern bei guten Haftwertverhältnissen. Im Vergleich dazu ist der eines Straßenfahrzeuges wesentlich geringer. Daher kann ich den Vergleich mit dem Menschen auf der Landstraße absolut nicht nachvollziehen.

    Wie gesagt, wenn ich einen Menschen so im Gleis sehe: Schnellbremsung, Pfeifen, Notruf absetzen und auf Hilfe warten.
    Das geht dann für den Fotografen in die Tausende. Aber das ist mir egal. Letztenendes kann ein Tf auch Schmerzensgeld für einen erlittenen Schock erklagen.
  • Steffen°Conrad 20. Juni 2007, 19:45

    @ Rolf-
    auf der Landstrasse fährt keiner Tempo 200 und mehr..
    Auf der BAB wärs auch Selbstmord..
    ( von einem der schon einen PU erlebt hat)
    St.
  • Rolf Grundke 20. Juni 2007, 19:39

    Junge, Junge, was seid ihr alle leicht reizbar, man schreit doch auch nicht gleich jeden Fußgänger an, der auf der Landstrasse herumläuft, und das ist weitaus gefährlicher, als an einer Bahnschiene langzulaufen, finde ich.
    Hier mal was zum entspannen Jungs
  • Steffen°Conrad 20. Juni 2007, 19:38

    Oha...falls alle anderen schon geschriebenen Vermutungen noch nicht reichen..
    die Sogwirkung des Zuges ist auch nicht von Pappe-
    selbst 2m vom Gleis weg ist Suizidverdächtig...
    @Manfred- Scheibenwaschanlage anmachen-
    wegen dem ketchup ;-)
    Vg St.
  • jan.liertzer 20. Juni 2007, 19:32

    Wo ich das Bild im nachhinein betrachte, drängt sich unweigerlich noch eine andere Frage auf.

    Warum ist die Scheibe der Lounge verfärbt ?
    Spricht eindeutig für meine vorherige Anmerkung, bzw. der vom Henning.

    Ich würde es begrüßen, wenn der Fotograf diesen Gleisabschnitt nochmals aus einer ungefährlichen Perspektive ablichtet um sich von den bisherigen Vorwürfen zu distanzieren.


    vG Jan
  • Alfred Ha. 20. Juni 2007, 19:01

    BOOOOOOOOOOOOOOOOO etzertla hosta dein Dreck

    PÖF PÖF
  • Henning Lerz 20. Juni 2007, 18:13

    Ich gehe auch davon aus, dass der Fotograf in einer Kurve stand und ein starkes Tele benutzt hat. Sofern dies der Fall ist, gefällt mir das Bild ziemlich gut. Er hat es geschafft, einige Leute hier zu linken. Anderenfalls sollte er das Foto lieber löschen, um sich rechtliche konsequenzen zu ersparen. Wie Jan schon sagte, es ist ein Verbrechen gemäß § 62 Abs. 2 sowie § 64b Abs. 2 EBO. Strafbar gemäß § 315 StGB.

    Edit:
    @Manfred: ich auch. Aber dann volles Programm, Schnellbremsung, Pfeifen, Notruf, Scheibe färben usw... Das hat definitiv dann strafrechtliche Konsequenzen - denn irgendwer muss ja für die Verspätungsminuten und daraus resultierenden Kosten aufkommen.
  • jan.liertzer 20. Juni 2007, 18:07

    Ne, das geht ja mal gar nicht...
    Das ist ja schon ein gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr !!
  • Niels Lehmkuhl 20. Juni 2007, 12:37

    Nur als Querverweis:


    Meine Anmerkung trifft auch hier zu...
    -nl-

    Edit: Das das entstandene Bild unter fotografischen Aspekten "unter aller Sau" ist muss wohl nicht weiter ausgeführt werden?