Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren und die Zugriffe auf unseren Webseiten zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Deiner Nutzung unserer Webseiten an unsere Partner für Emails, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen

Was ist neu?
IM LICHT DER UNTERGEHENDEN SONNE

IM LICHT DER UNTERGEHENDEN SONNE

943 40

Gerhard Wo


World Mitglied, bei Wien

IM LICHT DER UNTERGEHENDEN SONNE

saß dieser Bläuling (genauer Name ist mir nicht bekannt).

Canon 10D mit Tamron Makro 2.8/90 und 20 mm Zwischenring, Freihand

Original Framing - HG ist original

ES IST UNGLAUBLICH
ES IST UNGLAUBLICH
Gerhard Wo

Kommentare 40

  • Sebastian Scheuschner 9. März 2007, 15:05

    Klasse gesehen und festgehalten
  • Karl G. Vock 11. Oktober 2004, 23:09

    Eine ganz excellente Aufnahme.

    Gruß Karl
  • Tobias B. 10. Oktober 2004, 20:40

    Klasse Bild, vor allem die Farben des Falters sind außergewöhnlich. Das Gegenlicht macht das i-Tüpfelchen aus!
  • M.Gebel 9. Oktober 2004, 21:52

    @Detmar: Eine sehr schöne und richtige Ausführung hast du geschrieben. Ich besitze selbst Tolman/Lewington und alle Bände von "Die Schmetterlinge Baden Würrtembergs 1-9", wobei letztere keine Bestimmungsbücher sind. "Schrottbücher" wie Dierl habe ich an Kindern verschenkt, denn ich konnte damit nichts anfangen.

    @Barbara: Es ist überhaupt kein Thema, wenn man eine Art fehlbestimmt...das passiert mir auch. Die Mühe, die du dir gemacht hast ehrt dich auch....keine Frage.

    LiGrü Euch
    Markus
  • Claudia K. 9. Oktober 2004, 21:47

    wooowwww......einfach genial
  • Detmar K. 9. Oktober 2004, 21:13

    Anhand des Helligkeits- und Farbkontrasts zw. Vorder- und Hinterflügelunterseite eindeutig als Männchen vom Silbergrünen Bläuling (Polyommatus coridon) anzusprechen: der Vorderflügel ist wesentlich heller wie der dunkler Hinterflügel, und der Vorderflügel ist vom Farbton eher grau, der Hinterflügel dagegen braun. Für die schwierigeren Weibchen gibt es noch andere Kennzeichen, auf die man achten muss, ich will demnächst mal einen genauen Bestimmungsschlüssel für diese Arten erstellen und hier einstellen.

    Thema „Artenbestimmung“: Ich muss hier doch mal ein paar Worte zu Tagfalterbestimmungsbücher loswerden. Leider gibt es kein einziges richtig vernünftiges Bestimmungsbuch in deutscher Sprache, das sich ausschließlich mit den Tagfaltern Deutschlands oder Mitteleuropas befasst. Die beiden Standartwerke von Higgins/Riley (Die Tagfalter Europas und Nordwestafrikas; vergriffen) und Tolmann/Lewington (ebenfalls: Die Tagfalter Europas und Nordwestafrikas) erschlagen jeden interessierten Laien mit der Artenvielfalt eines gesamten Kontinents sowie Nordafrikas. Die vielen sonstigen Tagfalterbücher von den typischen Naturverlagen wie Kosmos und BLV dagegen sind für das breite, naturinteressierte Publikum gedacht (viele bunte Fotos).Für den ernsthaften Tagfalterinteressierten, der Arten gerne genau bestimmen möchte, sind diese aber m.E. völlig ungeeignet, und zwar aus folgenden Gründen:

    (1) Farbtafeln sind einfach informativer als Fotos, da Fotos je nach Lichtverhältnisse, Blickwinkel etc. einen ganz falschen Eindruck des Falters vermitteln können.

    (2) In diesen Fotobüchern ist oft/meistens nur eins der Geschlechter abgebildet statt beide, oder nur die Oberseite oder Unterseite. Grundsätzlich müssten aber Weibchen und Männchen von oben sowie von unten abgebildet sein.


    (3) Unterarten oder Farbvarianten werden seltenst abgebildet. Nur weil ein Falter auf einem Foto so und so aussieht, heißt es noch längst nicht, dass alle so auszusehen haben, im Gegenteil: die Tiere können kleiner/größer, heller/dunkler, farblich oder von dem Zeichnungsmuster her anders sein.

    (4) Fotos zeigen nicht alles: bei Faltern mit zusammengeklappten Flügeln ist z.B. oft die Unterseite des Vorderflügels nicht sichtbar (dies ist z.B. im BELLMANN: „Der Neue Kosmos Schmetterlingsführer“, Seite 159, der Fall: beim Foto von P. coridon wäre es wichtig gewesen, den Helligkeits- und Farbkontrast zw. Vorder- und Hinterflügel zu sehen).

    (5) Fotos vermitteln keinen sicheren Eindruck der tatsächlichen Größe (wenn es nach den tollen Makros hier im FC ginge müsste ich von gigantischen Tagfaltern umgeben sein), Farbtafeln hingegen schon (auch wenn es da individuelle Unterschiede gibt

    (6) Über die Verbreitung der einzelnen Arten weiß man ziemlich genau bescheid, manche Länder wie Holland oder England haben schon mehrere Verbreitungsatlanten herausgebracht. Leider gibt es in den gängigen Tagfalterfotobüchern keine Verbreitungskärtchen: dies wäre aber oft schon hilfreich, um Arten auszuschließen, die z.B. erst 500km weiter südlich vorkommen.

    (7) In diesen Büchern werden schlichtweg auch nicht alle einheimischen Arten behandelt, wenn man Glück hat, tauchen sie zu mindesten namentlich unter einer anderen Art auf. Beispiel BELLMANN: eigentliche Bläulinge wie E. argiades, G. alexis, M. rebeli, M. arion, M. teleius, L. idas, V. optilete, P. dorylas, P. amanda, M. daphnis, P. thersites werden überhaupt nicht behandelt. Dafür wird zumindestens A. artaxerxes unter A. agestis aufgeführt.


    (8) Die Texte im Bestimmungsteil sind oft mehr beschreibend und daher nicht wirklich hilfreich, da nicht logisch (wie z.B. in einem Bestimmungsschlüssel) mit Auswahlverfahren Arten ausgeschlossen werden. Als Beispiel nochmal BELLMANN (S. 158): Zeichnung der Flügelunterseite [bei coridon] sehr ähnlich wie beim Himmelblauen Bläuling, doch Färbung bei beiden Geschlechtern deutlich verschieden: beim Männchen hell graubraun, beim Weibchen dunkelbraun.“ Diese Aussage ist in zweierlei Hinsicht irreführend: (a) das Männchen ist zwar anhand der hellgraubräunlichen Farbe eindeutig zu erkennen, aber nicht der gesamten Unterseite, sondern lediglich der Vorderflügelunterseite, die somit deutlich mit der dunkleren und bräunlicheren Hinterflügelunterseite kontrastiert. (b) das „doch“ ist zwar faktisch richtig (Färbung bei beiden Geschlechtern deutlich verschieden), hilft aber nicht weiter um die sehr ähnlichen Weibchen dieser beiden Arten voneinander zu unterscheiden: beim Weibchen von coridon ist obig genannter Kontrast aufgrund des dunkleren Vorderflügels wesentlich schwächer als beim coridon Männchen, aber auch beim Bellargus Weibchen (beim Männchen übrigens auch) kann es einen leichten Helligkeits- und Farbkontrast zwischen Vorder-und Hinterflügelunterseite geben. Wie kommt man dann zu einer sicheren Unterscheidung der Weibchen beider Arten?

    Nicht das jemand denkt, ich würde nur auf Bellmann rumhacken (sein Buch ist halt das einzige dieser Fotobücher, das ich besitze, und es hat auch viele informative Fotos drin), gemeint sind auch die Bücher solcher Autoren wie: Dierl, Gerstmeier, Lohmann, Reichholf („treffsicher mit dem 3er Check“???). Die Bücher versprechen mehr, als sie halten können, wer ein gutes Bestimmungsbuch haben will, muß sich eine andere Lösung suchen.

    Einen Geheimtipp habe ich allerdings, es handelt sich um ein exzellentes holländisches Buch, das alle Arten Mitteleuropas behandelt, aber (für die meisten) den großen Nachteil hat, das es auf holländisch ist: I. Wynhoff, C. van Swaay & J. van der Made: Veldgids dagvlinders (KNNV Uitgeverij). In diesem Buch werden ausschließlich die Falter Mitteleuropas (also alle die in Deutschland vorkommen + noch ein paar weitere Arten) auf Farbtafeln abgebildet, bei schwierigen Arten gibt es zusätzlich noch S/W Zeichnungen, wo besondere Erkennungsmerkmale gesondert hervorgehoben werden. Zudem gibt es für das Gebiet (Britische Inseln, Nordfrankreich, Benelux, Deutschland, Dänemark) kleine aber gute Verbreitungskarten (da alpine Arten nicht behandelt werden, ist es für die Schweiz und Österreich allerdings nicht so hilfreich). Ein vergleichbares Buch ist in Deutschland nicht zu finden. Das ganze kostet glaube ich so 25€, aber wer plattdütsch kann oder sonst wie sprachbegabt ist, dem/der kann ich das Buch nur wärmstens empfehlen.

    SG, Detmar

    Männchen Silbergrüner Bläuling
    Männchen Silbergrüner Bläuling
    Detmar K.


    Weibchen Silbergrüner Bläuling
    Weibchen Silbergrüner Bläuling
    Detmar K.



  • M.Gebel 9. Oktober 2004, 17:42

    @Barbara: Danke für die Mühe, dass du den Text aus einem Buch abgeschrieben hast.:-) , aber dieses Buch habe ich unter anderem auch. Danke.
    Aber was willst du mir jetzt mit dem Geschriebenen sagen*grübel*?..."JA" es ist polyommatus bellargus, oder "Nein" er ist es nicht?

    Übrigens...der lange wissenschaftliche Name in deinem Text hat nur einen Sinn, denn sowohl "polyommatus coridon" als auch "Lysandra coridon" sind anerkannte Namen.... wobei "Polyommatus" noch häufiger verwendet wird!

    Gruß
    Markus
  • M.Gebel 9. Oktober 2004, 9:49

    Hallo Gerhard

    Ich sehe gerade, dass hier zwei Namen im Umlauf sind. Zum Einen der Himmelblaue Bläuling und zum Anderen der Silbergrüne Bläuling! Diese beiden Arten werden häufiger verwechselt, aber du möchtest bestimmt eine wasserdichte Bestimmung. Ich habe mal gekramt und anhand dieses Fotos wirst du es sehen.


    Es ist zweifelsohne der Silbergrüne Bläuling.

    Gruß
    Markus
  • Robert Goppelt 8. Oktober 2004, 20:15

    Meine Güte ist das gut, da wed ich blass.
    Gruß
    Robert
  • No. Name. 8. Oktober 2004, 20:15

    perfekt !!
    lg nn
  • Gerhard Rossmeissl 7. Oktober 2004, 21:15

    Wie man sieht, genau im richtigen Moment gesehen und abgedrückt. Für freie Hand eine sehr beeindruckende Schärfe.

    Viele Grüsse Rossi
  • Anton Rothmund 7. Oktober 2004, 21:07

    Suuuuuuuuuuper schön und suuuuuper scharf.
    Lieber Gruss
    Toni
  • Hansjoerg S. 7. Oktober 2004, 20:57

    Erstklassige Aufnahme
    Super die Schärfe und toll der gleichmäßige Hintergrund
    Gruss
    Hansjörg
  • ILO NA 7. Oktober 2004, 20:32

    Klasse erwischt, hier stimmt wieder einmal alles, da gibt es aber auch gar nichts zu meckern.
    lg Ilona
  • Evelyn Munnes 7. Oktober 2004, 20:17

    ein Bilderbuchbild!!!
    Sehr schön in allen Belangen!!
    Liebe Grüsse Evelyn