Hund untersucht Eingangsbereich während Blitzlichtaufnahme

Hund untersucht Eingangsbereich während Blitzlichtaufnahme

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Hund untersucht Eingangsbereich während Blitzlichtaufnahme

Die/Der FotografIn schreibt: "Die Aufnahme entstand während eines abendlichen Spaziergangs im Januar.

Die Idee dahinter ist die Darstellung des beiläufigen Umfelds.

Was ist das beiläufige Umfeld? Das beiläufige Umfeld ist der Ort den man nicht bewusst wahrnimmt, obwohl man in ihm verweilt. Und woran kann man das beispielhafter nachvollziehen als an einem immer wiederkehrenden Spaziergang mit Hund. Mit den Gedanken ist man währenddessen bei Vergangenem oder Zukünftigem aber nur selten in der Gegenwart.

Der Hund hat dabei die zentrale Rolle eines gestalterischen Bindeglieds, einer Brücke vom Unbewussten ins Bewusste, er ist zum einen Teil des Umfeldes triggert zum anderen aber als gestalterisches Mittel intuitiv die Aufnahme.

Ein Schnappschuss im weiteren Sinne, wenn man so will, weil nicht das Motiv zur Aufnahme führt, sondern der subjektive Moment der Bewusstwerdung des beiläufigen Umfelds mittels Hund zur Aufnahme zwingt, „geschnappt“ wird.

Für den Betrachter bleibt das Ergebnis daher zunächst sperrig, weil es sehr subjektiv ist. Erst mit der Zeit beginnt er die Handschrift des Aufnehmenden zu erkennen, beginnt er Gestaltungsmerkmale aus dem „Stream of consciousnes“ heraus zu objektivieren. Ob das dann gefällt oder nicht bleibt dem Betrachter überlassen..

So, vielleicht langt das ja für den Einstieg in die Diskussion. Wünsche euch viel Spaß beim Umgang damit und mir Erkenntniszuwachs..."
-=-=-=-
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Kommentare 99

Die Diskussion für dieses Foto ist deaktiviert.

  • Agora Bilddiskussion intensiv 6. Juni 2021, 8:56

    Die Diskussion ist hier nun beendet.
    Agora wird hier fortgesetzt:
    The Bank And The Bench
    The Bank And The Bench
    Agora Bilddiskussion intensiv
  • Agora Bilddiskussion intensiv 6. Juni 2021, 8:56

    Hr. Hund schreibt: “Hatte mir bis zum 3.6. ca 14:00Uhr alle Anmerkungen durchgelesen und war danach bis zur Niederschrift dieses Textes nicht nochmal in der Diskussion. 
    Ich freue mich darüber, dass ihr die Aufnahme und ihre Präsentation so rege und multiperspektivisch diskutiert habt. 

    Weil das Thema zur Sprache kam will ich kurz drauf eingehen. 2003 hatte ich als MarcvanHassel damit begonnen meine Aufnahmen ins Voting zu schicken. Das stimmt nicht ganz, Zui Rama hatte eins meiner Bilder vorgeschlagen. Ich glaube es war sogar eins mit Hund (die Userin ist hier unter diesem Namen nicht mehr aktiv aber ihre Bilder kann man noch sehen. Wer ihre Sachen nicht kennt, die Recherche lohnt sich(!) auch wegen der vielen anderen hier inaktiven User aus der Ecke...und dieser Zeit, deren Sachen noch sichtbar sind.) 2006 dann Eugène Etmanski, der Name bezieht sich auf Eugène Atget, den ich sehr verehre und William Eggleston, den ich auch cool finde und der hat mal unter dem Pseudonym Etmanski veröffentlicht (weiß kaum einer;). Ja, und dann wurde diese neue Sektion „Hart und Direkt“ installiert und ich bin mit meinen Sachen da rein und dann ging ein paar Jahre lang die Post ab. An dieser „Gestrypp-Bewegung“ war ich aber nicht beteiligt, das kam erst später und da hatte ich längst alle Hände voll zu tun hier. Ich war eigentlich immer nur für mich. Gerhard Körsgen wird sich dran erinnern;) Diese Art zu fotografieren, also das was da unter Gestrypp-Fotografie subsumiert wurde hatte ich ja zu dem Zeitpunkt schon jahrelang praktiziert und es war bei mir im Account in der Kontroverse sehr erprobt:) Aber von diesen Zeiten sind wir ja glücklicherweise lange weg, ich habe den Account 2009 mitsamt Inhalt und allen Diskussionen löschen lassen und dann als MarcvanHassel weitergemacht.

    Die Art und Weise wie meine Aufnahmen diskutiert wurden hat mir gezeigt, dass ich damit offenbar einen Nerv treffe (das galt für die Jahre 2002 bis 2006 im Voting und insbesondere sehr massiv in den ersten Jahren von Hart und Direkt) und das, obwohl ich es nicht geplant hatte oder so, ich war darüber erstaunt, weil mir meine Aufnahmen so natürlich vorkamen, nicht regelbarer, vielleicht war es das. Aber schon damals hatte ich nicht das Gefühl dass es in erster Linie um die Aufnahmen ging. Die fc war zum damaligen Zeitpunkt einfach nicht diskursfähig, wir waren alle keine Diskussionsteilnehmer im Habermas’schen Sinne, sondern mit gefährlichem Halbwissen gesegnete Betonköpfe von denen die einen in der Überzahl waren und die anderen „Individualisten“ ;)

    Beiläufige Fotografie ist für mich ein spannendes Thema und vielfältig ist es auch. Kay Röhlen hat hier in der fc irgendwann mal das „Derive“-Projekt gestartet, in dem es darum ging mit einer an einem Rucksack installierten Digitalkamera eine bestimmte Zeit (ich glaube eine Stunde?) durch die Gegend umherzustreifen. Die Kamera war dabei auf „Intervall“ und Automatik gestellt und löste ganz unabhängig vom Fotografen immer nach einer Minute aus. Ganz ohne direkte Einflussnahme durch den Fotografen zum Zeitpunkt der Aufnahme. Nach dem Spaziergang wurde die Kamera mit Rucksack an den nächsten Teilnehmer des Projekts weitergeschickt, der dann seinerseits eine Stunde spazierte. Das Thema wurde hier seinerzeit auch sehr diskutiert aber schon etwas gesitteter (Ich war übrigens für Bochum zuständig). 

    Das was die obige Aufnahme zeigt unterscheidet sich von dem derive-Projekt dadurch, dass ich zum Zeitpunkt der Aufnahme vollkommen bewusst auslöse und jetzt kommt’s: intuitiv nach jahrelang  erprobten, geübten und verinnerlichten Gestaltungsmerkmalen! So funktioniert für mich meine Fotografie der Beiläufigkeit. Das Motiv spielt dabei zunächst eine untergeordnete Rolle, weil ja jeder sein eigenes Alltagserleben hat, insofern wäre diese Form der Fotografie nicht nur demokratisch, sondern sogar dann basisdemokratisch, wenn sie alle so handhabten. Das Problem, dass ich selbst damit habe sind zwei (halbe) Widersprüche, die ich tatsächlich nicht auflösen kann, zum einen nehme ich bewusst auf, somit „ist“ meine Fotografie nicht beiläufig, sondern sie versucht Beiläufigkeit darzustellen und zum anderen präferiere ich diese Art der Fotografie was sie für mich auf einer Metaebene undemokratisch macht. Sie ist dann „nur“ eine Gegenposition zur Schönwetter-Galerie-Fotografie aber das immerhin!
    :)”
    • wal.ter 5. Juni 2021, 17:52

      Prägnanter kann man es nicht formulieren.
      Ein banales Motiv, sehr unambitioniert und technisch anspruchslos abgelichtet; dazu ein Pseudo-Intellektueller Text, der dem Machwerk eine höhere Bedeutung zuzusprechen scheint.
      Eine Satire, im besten Fall.
    • Klacky 5. Juni 2021, 18:38

      Dieses pseudointellektuelle Gesaeusel ist in weiten Strecken das Markenzeichen von Agora.
      Das muß!
      Ich übe auch schon täglich auf dem Abort
    • Helge Jörn 6. Juni 2021, 7:20

      Hurz! Trifft es genau. Mehr ist zu dieser "Kunst" nicht zu sagen.
  • MBodo 3. Juni 2021, 21:12

    Kennen wir doch alle selbst, als bewusst fotografierende, oder auch nicht fotografierende, der plötzliche Lichtstrahl auf dem Blumentopf, in der Ecke des Wohnzimmers, der eine neue Sicht eröffnet und uns zum Knipsgerät greifen lässt. Löse aus und halte fest, mental oder fotografisch.

    Was sehe ich hier objektiv. Das Bild mit seinem Aufbau und seinen Inhalten, Hund, Tor, Weg, Sträucher,..., klar sichtbar. Den Bildtitel, nüchtern, emotionslos, dokumentarisch, klar sichtbar.
    Die Mittel, Licht, Lichtsetzung, Aufnahmeposition, Motiv, Komposition, klar sichtbar.
    Das Ziel des Bildes, beabsichtigte Wirkung, Darstellung beiläufiges Umfeld, klar sichtbar??

    Des Weiteren Aussagen zur Sichtweise, im Kontext der Bildentstehung des Bildautors, bis "Ob das dann gefällt...", als Interpretationshilfe für die betrachtenden Außenstehenden, die allesamt schwer zu objektivieren sind.
    Muss das wirklich hinterfragt, oder sollte es einfach hingenommen werden?
    Ich hinterfrage es nicht, blende es aus, weil ich dazu nur subjektiv einschätzen kann.

    Problematisch finde ich im Bild nur den Hund und seine zugeordnete Rolle. Er soll als Brücke funktionieren. Weil er durch Lichtsetzung nun aber doch zum gleichwertigen Motiv des beiläufigen Umfelds wird, ist die Aussage "vom Unbewussten ins Bewusste" nur bedingt sichtbar.
    Für mich hätte es genügt, den Rücken und die hinteren Läufe des Hundes zu sehen.
    Das beiläufige Umfeld ist für mich deshalb nicht klar genug herausgearbeitet. Ich kann die Sichtbarmachung aus der täglichen Routine des Spaziergangs mit Hund nachvollziehen. Was immer unbewusst an uns vorbei fließt tritt plötzlich deutlich hervor, in das Bewusstsein des Spaziergängers(FotografIn), getriggert durch den Hund, der den Eingang untersucht.
    Das "scheint" mir klar. Bin ich vielleicht Teil des Stroms(das wird nicht möglich sein), oder bin/bleibe ich außenstehender Beobachter? Das kann ich mir zumindest vorstellen.
  • eckstein 3. Juni 2021, 17:45

    Das Bild gefällt mir gar nicht. Wahrscheinlich ein Einsiedler, der sich vor Corona schützen will. Der Hund sucht Futter. Seine Schnüffelnase hat der Fotograf abgeschnitten. Der geschmacklose Blumentopf und die Hütte sind eher ein schlechtes Motiv. Mit Bildsprache ist hier nicht viel los.
  • lutz kettner 3. Juni 2021, 15:36

    Tja, so ist das mit der "Kunscht"
    Fettecken kommen schließlich auch nicht bei jedem an-
    Aber dem armen Köter die Nase abzuschneiden.... das muss doch wehgetan haben1
  • Clara Hase 2. Juni 2021, 21:59

    ich (grinsend mitterweile) hadere mit diesem Bewusstseinsstrom.
    Herrchen hat die Welt die sich uns offenbart noch nie wahrgenommen - Hund ist völlig desinteressiert - als treues Tier denkt er evtl für Herrchen?. Vielleicht gibt es für ihn auch so gar nichts Besonderes. Keine Duftmarke, kein freundlicher Empfang - alles tot. Keine anderen Hundehalter, es ist zudem dunkel- wir haben auch Pandemie - zu nah darf man sich eh nicht kommen. Langeweile, Einsamkeit, gepaart mit Frust
    Herrchen hat evtl auch an einen Garten gedacht - braucht er Hund nur zum Misthaufen schicken, kann er in Ruhe Agorabeiträge lesen oder anderes.
    Warum nur macht Herrchen ein Foto von etwas was er so noch nicht wahrgenommen hatte? Zudem im Dunkeln? Gabs Einbrüche? Der Hund konnte davon nicht gelesen haben.
    Hats geknackt? Könnte er einen grossen Blumentopf gebrauchen?

    Und, was ist hier eigentlich verrammmelt und vernagelt? doch nur die Tür und die linke Seite. Da wo die Mauer(reste) sind ist alles offen - Hund käme mit Leichtigkeit hindurch.
    Bei Tage wäre es interessant sich das genauer anzusehen. Also ein Notizzettel gegen das Vergessen? Ja, solche sind auch manchmal fern aller fotografischen Theorie.
  • Wolf Schroedax 2. Juni 2021, 21:43

    Der Hund, ganz seinem Geruchskosmos hingegeben, führt also Herrchen beiläufig
    durch die Analyse seiner Wahrnehmung. Aber Herrchen, wenn es ehrlich wäre,  
    sieht sich bei jedem Gassigang  aufs Neue vor dieser verrammelten Tür, welche ihm die  ultimative Erlaeuchterung  verwehrt   ?!   Das ist faustisch tragisch !
  • Sag mal Micha 2. Juni 2021, 16:34

    Bleibt die Frage, was kann man tun, wenn Erklärungen nichts nutzen und sich die Meute vehement verweigert ?
    Gib Freiheit, Regierung !
    Ja, bin immer dafür und jetzt auf den Erkenntniszuwachs gespannt, der für mich lautet: Gefühle sind da oder eben nicht, sie lassen sich nicht einimpfen.
    Dass hier aber ein ganzes fotografisches Genre als Knipserei verunglimpft wird, ist und bleibt beschämend und einer Fotocommunity unwürdig. Die Ursache für diese Zustände sehe ich weiterhin zu großen Teilen in der Verantwortlichkeit und dem Verhalten des Betreibers, insbesondere seiner Abhängigkeit. Diese kann nicht im Sinne des Gründers gewesen sein, anderenfalls müsste man konstatieren, dass sein angebliches Interesse an Vielfalt nur vorgetäuscht war.
    • Agora Bilddiskussion intensiv 2. Juni 2021, 16:59

      Die fotocommunity wird niemandem eine Sicht aufzwingen. Wenn jemand ein Genre als Hochkultur bezeichnen möchte kann man das genauso tun, wie es als Knipserei zu bezeichnen. Das ist der Kern von Freiheit und Vielfalt. Das Gegenteil davon wäre Gleichschaltung.
      Manchmal ist es schwer, aber man kann aushalten, wenn jemand irgendwas als Knipserei bezeichnet.
      Freiheit ist die Freiheit der Andersdenkenden.
    • Matthias von Schramm 2. Juni 2021, 17:21

      @Sag mal Micha     Man muss vielleicht im Laufe der Zeit der Bildbetrachtung einfach nur feststellen, dass solche Fotografie von der Mehrheit der Menschen abgelehnt wird. Das ist dann eben einfach so und ich habe mir angewöhnt das nicht mehr zu bewerten. Man sieht aber das es den Drang gibt zu solchen Fotos immer etwas sagen zu wollen, weil der Autor sich Dinge erlaubt, die sich viele Leute einfach nicht erlauben wollen. Ich habe etliche Auseinandersetzungen darüber geführt, die letztlich immer wieder ins Nichts führten. Ich finde z.B. die Eingangsäußerungen sind so wie hier geschrieben der erste Weg eine Aufklärung zu verhindern. Ich erinnere mich, als der Hund immer wieder im Voting auftauchte und Monat für Monat etliche Reaktionen kamen, als hätte der Mensch hier etwas Obszönes oder Verbrecherisches getan.

      Diese Abwehrhaltung und dieser Gegenangriff sind aber in der gesamten Geschichte von Kreativität der Menschen normal. Und der derzeit technisierte Umgang mit der Entwicklung der Digitalfotografie macht es nicht grade leichter. Ich habe neulich für wirklich günstiges Geld für meine Frau ein Portrait-Tele gekauft (neu) was schon bei offener Blende was Schärfe und Auflösung angeht alles umhaut, was vor ein paar Jahren noch undenkbar schien. Dies sind so Entwicklungen die es nicht grade leichter machen sich mit fotografischen Inhalten dieser Art zu beschäftigen, schon gar nicht wenn man z.B. grade erst neu in die Fotografie eingestiegen ist, oder seit Jahrzehnten immer vermeidet bekannte "fotografische Fehler" zu vermeiden, anstatt sie z.B. kreativ zu nutzen.

      Für den einen ist es Knipserei. Andere wissen, oder spüren, oder glauben es, dass dieses Foto grade in seiner Serie als Konzept seinen Reiz ausübt. Und die Entdeckung einen bereichert.

      Was mich stört, sind hingegen so Anmerkungen, dass  einem die Zeit dafür zu schade ist und sich genau um das anzumerken Zeit nimmt. Hinter so einer Bemerkung steckt nämlich, dass das Bild einen Reiz ausgeübt hat, wenn auch einen Negativen.
    • Klacky 2. Juni 2021, 19:02

      Das war jetzt ein rechter Schmarrn.
      Aber das Wochenende nähert sich unerbittlich, daher besser zurück zum Bild, wie immer es auch beurteilt wird.
    • Sag mal Micha 2. Juni 2021, 21:15

      @Matthias von Schramm  
      Ja. Ich schrieb eigentlich eher an den Autor oder für jemanden, der nicht mehr hier ist, vielleicht aber von außen noch zusieht, wie die Tatsachen verdreht werden und in welche Ecke man als Andersdenkender gestellt wird. Ich war es jedenfalls nicht, der jemandem eine Fotomail geschickt hat mit dem Inhalt: "ich entferne Deinen Beitrag, weil ich ihn für unpassend halte", ich fordere nicht, dass bestimmte Bilder hier verschwinden müssten und ich drücke auch nicht auf irgendwelche Sperrknöpfe. Soviel zum Thema "Aushalten".
  • Eva B. 2. Juni 2021, 11:11

    Was hätte ich anders gemacht?
    Ich hätte das Foto überhaupt nicht gemacht... 
    Ich habe keinen Hund :(
    • Clara Hase 3. Juni 2021, 9:44

      es  heisst ja das Hunde treu sind, Begleiter. Genau genommen muss aber der Halter heutzutage treu bleiben und den Hund ausführen.

      Der Autor schrieb er sei auf dem Hundespaziergang oder rundgang - der Hund der zu sehen ist, ist der nun fremd oder sein eigener?
    • Eva B. 3. Juni 2021, 11:56

      Ich gehe bisher davon aus, dass es sein eigener ist. Ich habe aber noch nie explizit gefragt.
    • Klacky 3. Juni 2021, 12:22

      Könnte auch ein Miethund sein, taucht aber schon recht lange auf, also ein long-term-rent-dog
    • seanachie 3. Juni 2021, 12:27

      Das würde einem Fremdgehen gleich kommen, Klacky. Bei so viel Ernsthaftigkeit ein No-go!
  • Peter H. Roos 2. Juni 2021, 10:38

    Was gefällt dir? Was hättest du anders gemacht?
    Ich hätte das Foto überhaupt nicht gemacht. Kein weiterer Kommentar!
    Beste Grüße, Peter
    • Gerhard Körsgen 3. Juni 2021, 12:00

      @Clara Hase : Auch mir gefallen deine Gedanken. Wenn ein Foto eine/n so nachhaltig verunsichern kann wie es dieses hier anscheinend dich tut  kann es ja nicht so ganz schlecht sein, meine ich ;-) Unabhängig davon ob es dir als Foto gefällt.
    • Clara Hase 3. Juni 2021, 12:15

      Gerhard - ich bin bei Agora um mich mit Fotos zu näher zu beschäftigen. Wenn ich auch nicht soviel hielt vom Bild - lese ich doch auch ALLE Kommentare. Und ja, bei Kynstlern oder Künstlern ist der Aufschrei häufig laut ,wenn etwas ungewohnt ist, der Terminus stimmte auch - Ob alles zur Schau und auf Dauer getragen werden muss ist eine andere Sache - ertwas öffentliches -  hier sind wir doch eher begrenzt und wissen überhaupt nicht, wie der Verursacher der Diskussion aufgestellt ist.

      Ich habe auch Ausschuss auf den Fotoplatten - und lösche sie selten -
      Es ist doch immer die Frage nach dem ZWECK eines Fotos. Was will ich damit, was können andere damit anfangen oder ist es verkäuflich? Für die Stubenwand?
      Vor allem: was gibt es mir - dem Fotografen - unabhängig von irgendeienr Meinung von aussen. Als Erklärung wird es evtl mal vorgelegt.

      Natürlich ist fotografieren auch Zeitvertreib - Kopf füttern, Spass auch manchmal, wie ich grad von einem Kollegen hörte und Bilder hatte die ich absolut furchtbar fand.

      Bilder sind das erste was wir schon als Babys vorgeführt bekommen - später mit Stimme und Erklärungen -

      ich bin nicht nachhaltig verunsichert, sondern noch lernfähig. DAS muss auch noch gesagt sein dürfen.
    • Gerhard Körsgen 3. Juni 2021, 21:20

      @Clara Hase : Ich hoffe ich habe dich nicht gekränkt mit meiner Einschätzung, sie war nicht despektierlich gemeint. Bei mir ist das positiv besetzt wenn sich jemand von einem Foto verunsichern ließe, insofern "mach`dir keinen Kopf", wie man/frau so sagt. Die Lernfähigkeit nehme ich dir aber auch noch ab. Alles gut ;-)
    • Clara Hase 3. Juni 2021, 22:27

      Danke Gerhard - alles klar.
  • Doris Wepfer 2. Juni 2021, 8:32

    Mir ist die Zeit echt zu schade, ich bin in dem Fall ein ästhet...... Knipsen war früher.
    LG Doris
  • HF25 2. Juni 2021, 3:09

    *1 zur aufnahme:
    auf den ersten blick ist klar, dass es hierbei nicht um eine gewoehnliche, nach den regeln der fc schoene aufnahme handelt. das erstaunt mich.
    sie sieht aus wie meine ersten kindlichen bilder aus einer agfa box, allerdings in farbe. moeglicherweise handelt es sich um die einsendung eines jungen mitglieds der fc, was mich sehr freuen wuerde. das gilt auch, falls es sich um den versuch eines erwachsenen behinderten handelt, der sich im kindheitsstadium befindet.
    ich kenne solche aufnahmen aber auch von erwachsenen im rahmen von behandlungen. dabei geht es nicht darum, moeglichst schoene bilder zu machen, sondern die fotografie dient dazu, das bewusstsein der menschen zu staerken, ihre beobachtungsfaehigkeit zu steigern und auf die wirklichkeit zu lenken. mit aehnlichen zielen wird auch im rahmen von meditationsuebungen fotografiert; dabei gehts meist ums ankommen im hier und jetzt und um das sein im jeweiligen augenblick.
    *2 zur erlaeuterung:
    sie ist ebenso ueberraschend fuer mich wie die aufnahme selbst; tiefgruendig, selbstbewusst und unangepasst. wenn ich sie richtig verstehe, macht der fotograf seine aufnahmen immer dann, wenn der hund bei ihren gemeinsamen spaziergaengen wieder einmal naeher auf ihn zukommt und ihn aus seinen eigenen gedanken reisst, die ihn das jeweilige umfeld nicht mehr aufmerksam sehen lassen. er macht sie dann sehr schnell und in etwa auch mit hund am rand als schnappschuss, um sich selbst durch das anschauen wieder ins hier und jetzt zurueckzuholen.
    *3 zur aufnahme mit erlaeuterung:
    insgesamt ein stimmiges verfahren des fotografen, bei dem die kamera eine dienende aufgabe zur bewusstseinssteigerung und zum sein im augenblick uebernimmt. ob dabei schoene bilder entstehen, ist vermutlich bei diesem vorgehen zunaechst unwichtig.
    hinsichtlich dieser aufnahme finde ich aber tatsaechlich wie der fotograf selbst schreibt im laufe der zeit beim naeheren hinsehen immer mehr schoene / interessante stellen im bild. z.b. das gatter mit dem schraegen balken, der schraegen latte davor; dann die schraegen jungbaeume recht und links des gatters und die angeschraegten bretter rechts des gatters hinter dem hundehintern usw. bis zur schraeg angeschnittenen hundeschnauze usw. ehrlicherweise ist das aber bei jedem noch so verdorbenen foto der fall.
    was zur frage fuehrt, was eigentlich – mit ruhe betrachtet und von den in der fc und allgemein als verbindlich geltenden gestaltungsregeln abgesehen - so sehr anders an dieser aufnahme ist als bei anderen: letztlich wohl bis auf das vorgehen des fotografen nicht sehr vieles. das laesst mich ueber mein erstaunen auf den ersten blick   nachtraeglich selbst erstaunen.
    wenn ich ausserdem noch beruecksichtige, dass auch in der fc und allgemein besonders „kuenstlern“ ein freier umgang mit gaengigen regeln gern zugestanden wird, koennte es sich hier durchaus um einen schnappschuss eines solchen handeln.   lg horst
  • bildlich 1. Juni 2021, 22:00

    Ich denke an die Fotos meiner Schwiegermutter, die so wild und anspruchslos  herumgeknipst hat und uns später noch damit belästigte.
    Andererseits könnte es die Aufnahme einer Wildkamera sein, die da einfach auslöst, wenn sich was bewegt- kein Ding, wenn dann die Schnautze fehlt oder man das Tier in ander, mehr oder weniger nichtssagender Position erwischt. Mehr fällt mir dazu  nicht mehr ein und alles andere müsste ich mir dann aus den Fingern saugen.
    • Gerhard Körsgen 2. Juni 2021, 11:15

      Den Gedanken mit der Wildkamera die durch Bewegungsmelder gesteuert auslöst kann ich optisch nachvollziehen, hier passt das tatsächlich ;-) Wenn man/frau aber auch die anderen Bilder des Fotografen betrachtet relativiert sich das.
    • bildlich 2. Juni 2021, 11:43

      Keine Ahnung, wer das fotografiert und wie die anderen Fotos der Person sind. Vielleicht kannst du mir sagen, wo ich mehr dazu finde. Kommentiere hier zum ersten Mal bei Agora.
    • Eva B. 2. Juni 2021, 11:50

      Man weiß hier auch theoretisch nicht, wer der Fotograf ist. Evtl. erfährt man es Sonntags. 
      Die Bilder dieses Fotografen haben jedoch einen hohen Wiedererkennungswert, sodass diejenigen, die seine Bilder kennen, wissen, von wem sie sind.
    • Agora Bilddiskussion intensiv 2. Juni 2021, 12:22

      Was Agora ist und wie Du selbst (anonym) mit einem Bild teilnehmen kannst, erfährst Du hier: 
      https://fotoschule.fotocommunity.de/agora/
  • Licht und Linien 1. Juni 2021, 20:47

    Also ich sage es ohne große Umschweife: Ich verstehe es nicht.