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Lothar Kuehnel


Free Mitglied, Giessen

Hexenküche

in Nachgang zu Halloween.....

die kleine Hexenküche aus der Esquinas Rainforest Lodge in C.R District Golfito im Süden des Landes.

Die marinierten Schlangen dienen als Anschauungsobjekte, um einige übermütige Touristen bei ihren Streifzügen durch die ungezähmte Natur, zur Vorsicht zu mahnen.
Allesamt sind sie stark giftig, in den ersten Gläsern sind zwei große Lanzenottern eingelegt, die vor Ort gefangen wurden, die beiden Gläser haben ca 6-7 Liter Inhalt.

Die Esquina Rainforest Lodge stellt ein naturnahes Urlaubsprojekt östereichischer Naturschützer dar, hier wird beispielhaft praktiziert wie sich Naturschutz und Tourismus unter Einbindung der örtlichen Bevölkerung unter einen Nenner bringt.

Die Uni Wien ist dort permanent mit Studenten und Lehrkräften vertreten. Zusammen mit der naheliegenden Ortschaft La Gamba arbeitet man an der Verbesserung der örtlichen Infrastuktur, unter Voraussetzung größtmöglichen Naturschutz der restlichen Urwälder. Den Indios, die in der Region leben, soll ein Auskommen mit Landwirtschaft und Tourimus gesichert werden--Alternative wären nur Monokulturen in Plantagen und die Arbeit in diesen.







Kommentare 13

  • Just my pix 2. November 2006, 11:28

    Ich hab´s ja nur hingestellt --- nicht geöffnet *g*
  • Just my pix 2. November 2006, 10:14

    Mist - jetzt hatte ich gerade Bier & Chips hingestellt *fg*
  • Lothar Kuehnel 2. November 2006, 10:10

    klasse Konfliktlösung :-) :-) :-)

    cu
  • Tina O 2. November 2006, 9:55

    Gerd, ist in Ordnung, kein Problem :-))
  • Tina O 2. November 2006, 9:38

    hast recht, Lothar :-))
  • Lothar Kuehnel 2. November 2006, 9:19

    Hallo Leute,

    die Beiträge gehen m.E. nunmehr in die falsche Richtung, Fakt ist, jeder von uns liebt die Natur möglichst ursprünglich, besonders in der Freizeit und im Urlaub, auf unseren Wohlstand wollen wir ebenfalls nicht verzichten.
    Deshalb können wir diesen Anspruch auch der Bevölkerung in den Schwellenländern nicht verwehren, mit --allen--Folgen die daraus resultierten. Das diese "heile Welt" erhalten bleibt, darf nicht dazu führen die Bewohner vor Ort in der "Steinzeit" leben bleiben, damit unseren Harmoniedenken (hinsichtlich Natur) befriedigt wird. Es ist und bleibt eine Gratwanderung, auch wenn wir alle nur das Beste wollen....

    letztendlich : die Esquinas Rainforest Lodge ist ein wunderschöner Ort in herrlicher Umgebung, da lohnt es sich Urlaub zu machen, mit weniger Schaden wie in Betonburgen...schaut es euch einfach mal an.....

    LG an TinaO.& Gerd
  • Tina O 2. November 2006, 8:37

    @Lothar: die Sache mit den Schlangen... Landarbeiter roden, damit zerstören sie auch hin und wieder das Versteck einer Schlange. Dadurch fühlen diese sich angegriffen und können auch mal zubeissen. Normalerweise ist es aber so, dass man sie mit einem Stock o.ä. wirklich sehr reizen muss, bis etwas passiert. Und wer das tut, ist selbst schuld ;-)
    Ausnahmen sind zB besondere Klimalagen. Vor 3 Jahren war es viel zu trocken. Die Schlangen kamen deshalb gehäuft bis ans Meer und damit in Hotels und Häuser und waren auch aggressiver als sonst.

    Und jepp, gerade da unten ist es nicht einfach, sein Geld zu verdienen. Der neue Airport wird aber ziemlich sicher kommen - und mit ihm die Touris. Bleibt zu hoffen, dass dort vernünftig geplant wird...
    Den Moralapostel spiel ich sicher nicht, dazu habe ich zu lange und gute Einblicke da unten. Nur war in dem Fall, von dem ich erzählt habe, abzusehen, dass so etwas passiert. Und das Problem daran ist eben, dass die Indios gelernt haben, was ihnen die Touris alles bringen können. Wenn es ihnen dann wieder weggenommen wird, ist das wesentlich schlimmer als der Zustand vorher.

    @Gerd: ich find es immer wieder klasse, wenn man ein "Wohnzimmerdenken" unterstellt bekommt, ohne dass man fragt, welche Einblicke derjenige dort wirklich hat, danke :-)
    ich persönlich hab in Costa Rica Familie, mit der ich in ständigem Kontakt bin. Ausser, dass sie in ganz verschiedenen Regionen leben und dort sehr unterschiedliche Dinge tun, arbeitet meine Tante bei Brot für die Welt in San José. Reicht das, dass ich mitreden darf?
  • Lothar Kuehnel 2. November 2006, 1:06

    @Gerd,
    hier kann ich Tina O. doch teilweise beipflichten, auch sie kennt, vermutlich besser wie ich, die Gegebenheiten in C.R. durch mehrfache Besuche in den vergangenen Jahren. Ich hatte das Vergnügen, sie mit Ihrer Familie in Ihrem CR - Urlaub kennenzulernen. Die Kritik an vorschnellen Initiativen des sanften Tourismus, bleibt bedingt durch Korruption und Vetternwirtschaft teilweise berechtigt, ist aber nicht der Regelfall.
    LG Lothar
  • Lothar Kuehnel 2. November 2006, 0:03

    @Tina O.

    Zum Thema der Schlangen, hmm kann man sehen wie will, lt. den Leuten vor Ort in La Gamba erwischt es jedes Jahr im Umfeld der 400 Seelengemeinde 2-3 Leute, meist Landarbeiter, die teilweise für Wochen oder Monate im Krankenhaus liegen. Und die sind nicht so dappig wie wir Touris.
    Was die Indios und Dorfbewohner anbelangt, gibt es nicht viel andere Möglichkeiten, um in der Region um Golfito seinen Lebensunterhalt zu erwirtschaften. Vor einigen Jahren hatte Del Monte dort "Unten" nahezu alle Bewohner auf ihren Plantagen rekrutiert, beschloß dann von einen auf den anderen Tag, von der Pazifikküste an die Karibikseite zu wechseln. Die Folgen kann sich jeder ausmalen. Um die Region vor der Entvölkerung zubewahren wurden Freihandelszone für Golfito geschaffen. An bestimmten Tagen kann dort jeder steuerfrei einkaufen, es wird ein Heidengeld in die Südregion gepumpt, damit nicht der Rest der Ticos abwandert.
    Neues Unheil droht angeblich durch einen großen geplanten Int. Airport zwischen Palmar Sur und dem kleinen Ort Sierpe, zigtausend Pauschal-Touristen
    sollen dann künftig die Geldsorgen beheben................

    ist halt immer eine Gratwanderung zwischen Ökologie und Ökonomie, und unsereins spielt vorschnell den Moralapostel (da nehm ich mich nicht aus), aber den Ticos dort kann man es nicht verdenken.

    LG
  • Tina O 1. November 2006, 22:08

    na ja, da gibt es aber wesentlich schlimmeres, vor dem man angst haben sollte als schlangen ;-)
    und lebendig mag ich sie lieber!
    jepp, solche projekte gab es schon mehrfach... mit mehr als zweifelhaftem ergebnis. eins dieser art war in der nähe von puerto viejo de talamanca. man brachte touristen zu den indios, die dort einen tag gemeinsam mit diesen nach indioart kochten, aßen und alles mögliche erklärt bekamen. es lief ein paar wochen ganz nett - dann setzte sich der häuptling mit den einnahmen ab, das wars ;-)
  • Just my pix 1. November 2006, 22:03

    Passend zur Hexenküche dann ein Roman von Jennifer Roberson *g*
  • Christine Dorka 1. November 2006, 21:44

    Uhhh, da stellen sich meine Nackenhaare aufrecht...
    Aber gefällt mir! Besonders mit dem von dir beschriebenen Hintergrund!
    Gruß Christine
  • Andreas Fischer 1. November 2006, 21:41

    find ich klasse !
    ich habe neulich einen Bericht im Fernsehen gesehen - ich glaube in Costa Rica tut sich Einiges in Sachen Umweltschutz !
    gefällt mir, das Foto !
    Grüssle Andi