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Heringsgalaxie NGC4945

Heringsgalaxie NGC4945

1.092 18

Heringsgalaxie NGC4945

Hallo,
hier habe ich ein kleines Juwel aus meiner Schatzkiste ausgegraben und neu bearbeitet.
Diese Galaxie sieht aus mit etwas Fantasie wie ein Hering. Sie ist aber schwach und eigentlich nur fotografisch interessant.
Equipment Celestron C8, f/6.2, Super Polaris DX, ST4 Celestron Radial Guider,
Film / Kamera Olympus Om1,Kodak E 200
Belichtungszeit 85 min,Anmerkungen gepuscht auf 400 ASA
Filter, sonstiges Zubehör mit Celestron Tele-Kompressor
Ort / Datum Farm Hakos - Namibia, Juni 2000
Hoffe, sie gefällt etwas.Für Kommentare oder Kritiken bin ich wie immer dankbar!

Hp:http://members.kabelweb.at/deepsky-Impressionen/index.html

Kommentare 18

  • casullpit 25. April 2010, 22:31

    Servus Heinrich,
    lieben Dank nochmal für Deine nette und ausführliche Erkkärung!
    Ja, den Himmel über Namibia möcht ich mir auch irgendwann mal anschaun!
    Aber das kann noch dauern..... :(
    vg,
    Peter
  • Heinrich Weiß 25. April 2010, 19:10

    hallo Peter,
    bei dem Himmel in Namibia hätte ich zwei oder sogar dreimal solange belichten können! Der Himmel wäre wohl auf dem Dia immer noch schwarz gewesen!
    Die 10 Stunden Bel. Zeit sind ja mit einem C14" bei ca 4000mm aufgenommen worden. Da hat man einen enorm dunklen Himmel, ausserdem waren das mehrere Aufnahmen mit verschiedenen Filmen.
    Meine ersten Aufnahmen sahen auch sehr bescheiden aus, man probiert halt immer rum, um zu einem relativ guten Ergebnis zu kommen, (Bücher mit dem Thema Astrofotografie gab es damals sogut wie nicht, und wenn, dann nur englisch...)
    Ja, man muss die Dunkelheit des Himmels mit verschiedenen Bel. Zeiten testen, und die beste Zeit nimmt man dann als Versuch.Diafilm ist da sehr exakt zu belichten, Negativfilme sind da nicht so kritisch.,andereseits beim Diafilm habe ich sofort ein erkennbares Ergebnis.
    Meine ersten Astroaufnahmen-das war so 1991 mit dem C8, ich habe ca drei Jahre(!) gebraucht, bis ich repruduzierbare Ergebnisse hatte! Das ganze Problem war die Schärfe. Einmal waren die Bilder scharf,meistens aber nicht! Als ich dann die Messerschneide zum Scharfstellen "entdeckte", war der Groschen gefallen!
    Ich hatte prakisch immer und sofort scharfe Aufnahmen!
    Es war ein langer und steiniger Weg, mein Weg zur Astrofotografie, aber,ich war hartnäckig und gab so schnell nicht auf! Das war mein Schlüssel zum Erfolg!
    Liebe Grüße, Heinz
  • casullpit 25. April 2010, 0:21

    Servus Heinrich,
    vielen Dank für Deine nette Erklärung!
    Hätte nicht gedacht, das nach 85 Minuten BZ am Stück, noch ein schwarzer Hintergrund vorhanden ist!
    Geschweige denn nach 11 Stunden :)
    Ich wollte vor einigen Jahren mal mit meiner alten Revue und einem wie von Dir verwendeten Kodak E200, Strichspuraufnahmen machen.
    Meine ersten Astrobilder :)))
    Hab den kompletten Film mit verschiedenen Einstellungen verbraten und hab das ganze dann zum entwickeln gegeben!
    Die längste BZ war glaub ich etwas um die 40 Minuten.
    Ich hatte tatsächlich schöne Strichspuren auf dem Bild, aber bei strahlend blauem Himmel .... :))))
    @Ralf: Auch Dir besten Dank für Deine Erklärung.
    vg,
    Peter
  • Heinrich Weiß 24. April 2010, 12:26

    hallo Peter Knappert,
    vielen Dank für dein grosses Lob!
    Das SW Foto des Nordamerikanebels mit deinem Selbstbaunewten würde ich gerne mal in gross sehen! Eigentlich schade,dass es hier so klein ist-ich glaube, das Foto kann sich sehen lassen, auch wenn es "nur" SW ist!
    Liebe Grüße, Heinz
  • Heinrich Weiß 24. April 2010, 12:21

    hallo Ralf,
    danke für deine Kommentar,
    die längste Bel. Zeit,die ich an einem Objekt gemacht habe, war bei M51 mit dem C14, ca 10(!) Stunden, aufgeteilt über mehrere Nächte....
    Liebe Grüße, Heinz
    Bild http://members.kabelweb.at/deepsky-Impressionen/html/galaxien_5.html
  • Heinrich Weiß 24. April 2010, 12:15

    hallo Peter@casullpit,
    Danke für deine nette Anmerkung zum Bild!
    Nun,es ist keine dumme Bemerkung wegen der 85 Minuten Belichtung,erstmal muss man die Montierung exakt einscheinern (einnorden-in dem Fall einsüden),dann hatte ich ja meinen Nachführsklaven mit, den St4, mit den Radial Guider einen Leitstern suchen, einstellen, kalibrieren, und los gehts, die restlichen 85 Min. konnte ich dann spazieren gehen, oder mich aufs nächste Foto konzentrieren (was fotografiere ich jetzt?) oder mich stärken( Naschereien standen immer im Farmhaus und Kaffee oder Tee auf den Tisch!
    Es war damals in der Tat so, das die drei Wochen Astrourlaub auf Hakos ein Fotomarathon war, und ich progressive Astrofotografie betrieben habe! D.h. wenig Schlaf, am Tag,(so zwei-drei Stunden),entweder vorbereiten für die Nacht, dann waren Ausflüge vorgesehen.Spaziergänge mit Herbert, und das jeden Tag!
    Das war schon sehr anstrengend, aber,komischerweise war ich nie müde! Das ist wohl die gute Luft gewesen in 1800 Metern Höhe,und die Begeisterung der Astrofotografie !
    Als ich dann wieder Zuhause war, habe ich dann die nächsten drei Wochen sehr viel geschlafen...und bin erst nach drei Monaten nach mühsehligen überreden der Freunde wieder auf den Berg gefahren, um mir überhaupt wieder einmal unseren Sternenhimmel anzuschauen...
    Liebe Grüße, Heinz
  • Peter Knappert 24. April 2010, 8:58

    Hallo Heinrich,
    Die Aufnahme ist zwar schon etwas älter, aber dennoch ist es eine fantastische Aufnahme aus dem analogen Astrozeitalter. Ich kenne das auch mit den langen Belichtungszeiten zumal ich ja auch über 20 Jahre lang die analoge Astrofotografie mit einem C8 betrieben habe :-)
    @Peter,
    selbst im digitalen Astrofotozeitalter gibt es Belichtungszeiten von bis zu 20 Minuten pro Bild, vorausgesetzt man hat einen dunklen Himmel zur Verfügung. Das ist ja auch die Schwierigkeit beim Thema DeepSky-Fotografie und nur die langen,tiefen Belichtungen bringen dann das Topergebnis :-)
    Den einzigen Vorteil den man in der analogen Astrofotografie hat ist die Tatsache, dass sich Guidingfehler nicht so extrem auswirken wie bei der digitalen Astrofotografie wegen der geringeren Empfindlichkeit. Aber trotzdem ist für alle die die analoge Astrofotografie beherrschen der Sprung auf die digitale ein Leichtes :-)
    @Ralf,
    Ainslee Common der als erster den Orionnebel fotografiert hat benötigte 1882 ganze 9 Stunden um nur mal die hellen Teile des Nebels detektieren zu können.
    So viel wie mir bekannt ist hat er 3 Näche belichtet
    * Astro-Nostalgie *
    * Astro-Nostalgie *
    Peter Knappert


    LG Peter
  • Ralf Thiele 24. April 2010, 2:47

    Hallo Peter,

    bin zwar nicht Heinz aber: natürlich konnte und vor allen Dingen kann man das. Es gibt ja auch heute noch Fotografen, die chemisch unterwegs sind, auch astrofotografisch. Heinz gehört dazu (ich selber auch noch bis letztes Jahr). 85 Minuten pro Aufnahme sind übrigens noch wenig, wirklich "früher" also Anfang des letzten Jahrhunderts hat man z.B. ganze 11 Stunden (ich glaube auf 2 Nächte aufgeteilt) auf M13 gehalten...da waren die Filme noch nicht so empfindlich und gut wie heutzutage.

    LG, Ralf
  • casullpit 24. April 2010, 2:24

    Servus Heinrich,
    super Aufnahme, so ganz ohne digitale Hilfe :))
    Fotografie, wie sie ihrem Namen im vollen Umfang gerecht wird!
    Und dann auch noch mit einem C8, was ja wirklich nicht gerade die DeepSky-Kanone schlechthin ist :))

    Eine Frage aber (wahrscheinlich ne dumme:) ) zu der Belichtungszeit von 85 min:
    Wie hat man denn das eigentlich gemacht?
    Du konntest ja wohl kaum 1,5 Stunden lang den Verschluß offen lassen oder unentwegt so exakt nachführen....!??
    vg,
    Peter





  • Heinrich Weiß 24. April 2010, 0:45

    hallo Christian,
    vielen Dank für dein grosses Lob!
    Liebe Grüße, Heinz
  • Christian Rigel 23. April 2010, 22:42

    Hallo Heinrich
    ein wirklich hervorragendes Ergebnis ! Besonders wenn man die Analogtechnik bedenkt !
    LG Christian
  • Heinrich Weiß 23. April 2010, 11:08

    hallo Ralf,
    vielen Dank für dein grosses Lob!
    Es stimmt, da ist mir ein schöner Fisch ins Netz gegangen!
    Liebe Grüße, Heinz
  • Ralf Thiele 23. April 2010, 10:55

    Hallo Heinz,

    da wird so mancher "Digitalist" angesichts deiner tollen Aufnahme etwas neidisch werden, könnte ich mir vorstellen... ;o)

    Glückwunsch sozusagen im Nachhinein zu diesem "Fang".

    LG, Ralf
  • Heinrich Weiß 22. April 2010, 23:53

    hallo Wolfgang,
    vielen Dank für dein grosses Lob!
    ja, sie ist machbar, aber,der Himmel,der ungeheure Kontrast des extrem dunklen Himmels in Namibia sind ausschlaggenend fürs Ergebnis.Ich habe einmal gelesen :"bei dem Himmel in Namibia fotografieren sich die Objekte von selber"!
    Viele Grüße, Heinz
  • Heinrich Weiß 22. April 2010, 23:00

    hallo Klaus,
    vielen Dank für deinen netten Kommentar!
    Ja, der namibische Himmel ist grandios!
    Viele Grüße, Heinz