Herbststimmung in der Muldeaue - Bild 7

Herbststimmung in der Muldeaue - Bild 7

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Hansjörg Naturfotografie


kostenloses Benutzerkonto, Kreis Unna (NRW)

Herbststimmung in der Muldeaue - Bild 7

Diese Herbstaufnahme ist in der Muldeaue in Dessau (bzw. Dessau-Roßlau) am 4. November 2020 um 15:32 Uhr entstanden.

Dessau ist die drittgrößte Stadt des Bundeslandes Sachsen-Anhalt und hat etwa 80.000 Einwohner (mit sinkender Tendenz). Die Stadt Dessau liegt westlich der Mulde und südlich der Elbe. Die Mulde fließt nördlich von Dessau in die Elbe. Diese Serie ist in der Muldeaue östlich von Dessau-Törten aufgenommen. (8762)

Die komplette Serie aus dem Herbst 2020 in der Muldeaue:

Herbststimmung in der Muldeaue - Bild 1
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Herbststimmung in der Muldeaue - Bild 2
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Herbststimmung in der Muldeaue - Bild 3
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Herbststimmung in der Muldeaue - Bild 4
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Herbststimmung in der Muldeaue - Bild 5
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Herbststimmung in der Muldeaue - Bild 6
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Herbststimmung in der Muldeaue - Bild 8
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Herbststimmung in der Muldeaue - Bild 9
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Kommentare 20

  • re-ma 24. Januar 2022, 11:42

    In Dessau findet man zu jeder Jahreszeit unendlich viele Motive. In einer schönen Serie zeigst Du uns die Herbststimmung.
    VG Regina
    • Hansjörg Naturfotografie 24. Januar 2022, 13:57

      Liebe Regina aus Köthen,
      vielen Dank für Deine Anmerkung unter meinem Bild der Dessauer Muldeaue. Du kennst Dessau mit seinem Gartenreich sicherlich auch sehr gut, denn es ist für Euch gemeinsam mit dem Harz ja ein schnell erreichbares Ziel. Im Harz war ich übrigens schon sehr lange nicht mehr. In den letzten Tagen war ja zumindest in den Höhenlagen noch Schnee. Ich schaue regelmäßig beim MDR und ab und an bei der Mitteldeutschen Zeitung (mz.de) im Internet vorbei.

      Mein letzter Besuch in Deiner Heimatstadt Köthen war übrigens am 3. Januar als ich in Köthen aus dem Abellio-Regionalzug Dessau-Aschersleben in den DB-Intercity-Zug nach Dortmund umgestiegen bin. Gesehen habe ich von der Stadt nichts, denn die Regionalbahn hatte bereits etwas Verspätung und ich mußte mich sehr beeilen. Immerhin wird Abellio in Sachsen-Anhalt weiterfahren, hier in NRW hören sie zum Monatsende auf. Abellio ist Tochter der niederländischen Staatsbahn und in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. Während die meisten Bundesländer neue Preise akzeptiert haben, haben die Verkehsverbünde in NRW unter Federführung des VRR nicht nachgegeben und hier wird es jetzt eng. Der Insolvenzverwalter hat die Verträge zum Monatsende gekündigt und jetzt müssen andere Unternehmen spontan - zu weit höheren Vergabepreisen - einspringen und es wird problematisch für viele Pendler in NRW. So gesehen bin ich froh, daß das Land Sachsen-Anhalt da kompromissbereit war. Ich bin schon so schwer am Kämpfen wenn ich innerhalb des Kreises mit dem Bus/Zug unterwegs bin und den Umstieg ständig verpaße. Übermorgen unternehme ich ebenfalls eine kleine "Weltreise" innerhalb des Kreises. Aber diesmal fahre ich nicht den kürzeren und direkten Weg über Dortmund sondern mit einer umständlicheren aber weit billigeren Verbindung innerhalb des Kreises Unna. Kostet mit dem Tagesticket fast nur die Hälfte. Man ist da in Dessau andere Preise gewöhnt als hier in NRW. Mich kosten die fünf Stationen von meiner Wohnung zum Hauptbahnhof drei Euro während in Dessau das eine Stunde gültige Ticket 1,80 Euro kostet (Hin- und Rückfahrt). Den Preis bei Euch in Köthen kenne ich nicht, da fahre ich nicht Bus sondern steige nur um.

      Meine letzten Fototouren in Dessau galten Schloss und Park Mosigkau bei bestem sonnigem Wetter im Sommer und Schloss und Park Oranienbaum am Folgetag. Da hat nach einer Reihe von Fotos an der Orangerie aber das Wetter umgeschlagen und es war wolkig. Die sind aber noch nicht bearbeitet und schlummern - wie viele Bilder des letzten Jahres - unbearbeitet auf der Speicherkarte still vor sich hin.

      In Wörlitz war ich hingegen schon Jahre nicht mehr. Aber wenn ich im Sommer mal wieder nach Dessau kommen sollte, werde ich Wörlitz auf jeden Fall besuchen. Und nach Schloss Oranienbaum fahre ich ebenfalls wieder. Da nehme ich dann auch das Tamron 90mm Makroobjektiv mit und nicht nur das "Reisezoom", denn der Park in Oranienbaum bietet sehr viele Motive. Ihr macht ja auch viele Natur- und Makrofotos.

      Viele Grüße
  • W.H. Baumann 20. Januar 2022, 16:59

    Pfaffenhütchen scharf zu beommen ist eine hohe Kunst ;-). Am besten gelingt´s im Detail.
    VG Werner
    • Hansjörg Naturfotografie 20. Januar 2022, 17:51

      Lieber Werner,
      vielen Dank für Deine Anmerkung. Die Pfaffenhütchen sind wirklich ein interessantes Motiv und ich habe es - wie von Dir vorgeschlagen - auch im Detail versucht:
      Herbststimmung - Pfaffenhütchen
      Herbststimmung - Pfaffenhütchen
      Hansjörg Naturfotografie


      Bei dem Bild habe ich dann Blende 5.6 genutzt um einen knappen Schärfeverlauf zu haben. Dem einen gefällt es, dem anderen nicht. Kommt unterschiedliches Feedback zu dem Thema. Diese Aufnahme des ganzen Baumes habe ich mit Blende 3.2 etwas anders angelegt.

      Ob das verlinkte Bild schon Detail genug ist, ist eine interessante Frage. Ich habe ein Tamron 90mm f/2.8 Makroobjektiv mit dem ich noch weiter rangehen kann. Das hatte ich an dem Abend der Fotoserie aus dem November aber leider nicht mit. Das habe ich etwas bereut, denn dann hätte man noch deutlich stärker ins Detail gehen können und auch nur einen Pfaffenhütchen-Fruchtstand einzeln aufnehmen. Aber ich war an diesem Novembernachmittag eher auf einen Spaziergang in der Muldeaue aus und hatte nicht mit Detailaufnahmen gerechnet. Außerdem bin ich mit dem Stativ auch zum Sonnenuntergang gelaufen und hatte deshalb gar nicht so viel Zeit. Ich hätte mich sowieso rein zeitlich zwischen Details des Pfaffenhütchens oder Sonnenuntergang entscheiden müssen. 

      Mit dem Winter verlieren die Pfaffenhütchen irgendwann ihre schöne Farbe und später war da keine Gelegenheit mehr für eine Detailaufnahme. Nächsten Herbst :-)

      Vielleicht zeige ich nächste Woche noch einmal eine andere Detailaufnahme des Pfaffenhütchens. Derzeit ist es ja bei uns nicht besonders günstig für Aufnahme von Naturfotos. Ich war gerade zum Sonnenuntergang, da es kurzzeitig nur leicht bewölkt war. Aber während des Wartens kamen schon neue Wolken und ich habe nach einer halben Stunde abgebaut und bin nach Hause. Es ist auch sehr windig und unangenehm draußen. Da habt ihr im Fichtelgebirge weit mehr Chancen auf Schnee und Winter.

      Viele Grüße
  • Alfredos click 20. Januar 2022, 0:10

    Eine schöne Herbststimmung zeigst uns mit diesen schönen Fotos.
    LG von Alfred.
    • Hansjörg Naturfotografie 20. Januar 2022, 1:17

      Lieber Alfred,
      vielen Dank für Deine Anmerkung zu meinem Herbstfoto. Leider habe ich nicht so einen schönen Aufenthalt in den Bergen gehabt - da hätte ich auch viele Motive mitnehmen können. Aber ich mußte die Erfahrung machen, daß ich schnell anfange nur noch zu fotografieren. Das ist kein Problem wenn man alleine durch die Natur zieht und gezielt fotografieren will - wie auf der obigen Serie der Herbststimmung in der Muldeaue. Aber im Urlaub bin ich nicht alleine und genieße es auch gemeinsam unterwegs zu sein. Da muß man sehr aufpassen die Begleitung nicht zu nerven.

      Ich werde wohl im Sommer wieder an die Müritz in Mecklenburg-Vorpommern fahren. Dort waren wir in 2017/2018 und 2019 sowie in 2021 schon und es ist immer schön. Wir machen dort Fahrradausflüge. Die Infrastruktur für Fahrradtouren ist sehr gut, denn einige Busse haben spezielle Fahrradanhänger zur Mitnahme. So kann man auch größere Touren unternehmen und wenigstens eine Strecke per Bus zurücklegen. Und letztes Jahr (Sommer 2021) habe wir nicht alle Ziele geschafft, die wir hatten. Ich war trotz aller Besuche dort noch nie in Plau am See. Das soll sehr schön sein. Und in Malchow war ich in 2021 ebenfalls nicht. So wird es auch bei mehrmaligem Besuch nicht langweilig und man kommt gut hin. Berge - wie bei Dir die Alpen - locken mich zwar ebenfalls. Aber ich bin auch nicht mehr so jung wie ich gerne wäre ;-) und steile Berge hochklettern ist mir inzwischen nichts mehr. Du bist ja ebenfalls mit der Seilbahn gefahren. 

      Ich denke, Du wirst uns noch einige schöne Bilder von dort oben zeigen können.

      Viele Grüße
  • Jost Herbert 19. Januar 2022, 22:58

    Schönes Bild von den Pfaffenhütchen sowie eine wunderbar von dir gezeigten Serie!
    LG, Herbert
    • Hansjörg Naturfotografie 20. Januar 2022, 1:36

      Lieber Herbert,
      vielen Dank für Deine Anmerkung unter meinem Pfaffenhütchen. Du lobst diese Serie aus dem Herbst. Ich habe eigentlich noch mehr Bilder von der Muldeaue von Anfang September, aber da habe ich mich leider etwas vermacht. Ich bin mit meiner Begleitung mit dem Fahrrad gefahren und es ging primär ums Radfahren. Deshalb habe ich die Spiegelreflexkamera nicht mitgenommen sondern nur die kleine Kompaktkamera G9X Mark II. Die hat einen größeren 1-Zoll-Sensor und damit auch bessere Bildqualität als die früheren billigeren IXUS-Kameras mit den winzigen Sensoren. Deren Qualität war am Anfang der Digitalkameraphase eigentlich auch gut, aber da hatten sie lediglich 7 Megapixel. Ich habe meine alte IXUS 70 an meine Mutter verschenkt und die funktioniert nach 14 Jahren immer noch! Aber die Auflösung der IXUS-Modelle (und anderer Sony/Nikon-Knipsen) ging immer mehr nach oben und für 16 Megapixel oder mehr ist der kleine Sensor nicht gut genug. Aber mit einer Spiegelreflexkamera kann man die Qualität einer Kompaktkamera selbst mit etwas besserem Objektiv und 1-Zoll-Sensor nicht vergleichen.

      Die Atmosphäre in der Muldeaue war bei dem eben beschriebenen Fahrradausflug sehr schön und ich habe am Ende doch viele Bilder gemacht. Nur bin ich mit der Qualität eben am Ende nicht so zufrieden. Ich hätte die Tour am nächsten Tag alleine mit der Spiegelreflexkamera wiederholt, aber da hat das Wetter nicht mitgespielt. Und so schlummern die Bilder still auf der Speicherkarte. Es kommen auch derzeit regelmäßig neue Bilder dazu, die weit besser sind und deshalb sind die unbearbeiteten Fotos vom Herbst in der Muldeaue schon in Vergessenheit geraten. Fotografen - welche die Qualität einer D500 oder D800 gewöhnt sind - kann ich mit den Bildern der kleinen Kompaktkamera nicht begeistern. Aber in stillen Stunden werde ich mal sortieren und schauen, was ausreichend gut ist. 

      Immerhin war ich zu Weihnachten wieder dort in der Muldeaue und habe noch einmal drei schöne Sonnenuntergänge aufnehmen können. Aber da war es tagsüber recht bewölkt - die Wolken wurde aber schön farbig angestrahlt. Durch die Bewölkung hatte man tagsüber leider nicht so schönen blauen Himmel wie auf dem Foto oben.

      Viele Grüße nach Österreich
  • Rebekka D. 18. Januar 2022, 15:06

    sind ganz zauberhaft die Pfaffenhütchen .. ;o) Rebekka
    • Hansjörg Naturfotografie 19. Januar 2022, 0:07

      Liebe Rebekka,
      vielen Dank für Deine Anmerkung unter den Pfaffenhütchen. Die Pfaffenhütchen sind wirklich eine schöne Pflanze. Ich habe sie in Dessau in der Muldeaue aufgenommen. Hier im Ruhrgebiet wohne ich auch in der Nähe einer Flußaue, aber da wachsen leider keine Pfaffenhütchen. Der Fluß hier heißt übrigens die "Lippe".

      In der "Lippeaue" habe ich letzte Woche immerhin drei schöne Sonnenuntergänge erleben können. Vier Tage waren dann aber auch trau und grau. Am Montag und Donnerstag letzte Woche war es sogar wolkenlos. So habe ich das neue Sigma 150-600mm Teleobjektiv ausprobiert und mich ganz auf die Sonne konzentriert. Ich hatte mir einen Fotostandort gesucht, wo die Sonne direkt neben oder hinter einem weit entfernten Kirchturm untergeht. Sehr stark herangezoomt sieht das interessant aus. Man kann auf dem Kirchturm sogar das große Kreuz sehen. Ich mußte aber feststellen, daß die vollen 600mm Brennweite interessant sind, aber 400mm schon reichen und einfacher zu handhaben sind. Die Sonne wandert ja schnell und wenn man eine Belichtungsreihe macht und manuell die Belichtung umstellt, dann reichen schon 20 Sekunden Pause für eine deutlich sichtbar weitergewanderte Sonne. Die Canon-Kamera macht leider nur 3er Belichtungsreihen automatisch. Will man mehr, muß man manuell umstellen.

      Schnell steht die Sonne etwas weiter und dann kommen bei vollen 600mm Brennweite nicht mehr Kirchturm und daneben stehende Sonne gemeinsam aufs Bild. Im Gelände das Stativ neu positionieren hilft etwas, aber eh man die Kamera neu ausgerichtet hat, ist die Sonne schon weitergewandert. Ich werde das die nächsten interessanten Sonnenuntergänge auf jeden Fall erneut versuchen. Durch die jahreszeitenbedingte Wanderung der Sonne verschiebt sich der genaue Punkt des Sonnenunterganges ja. Deshalb muß ich die Aufnahmestelle anpassen, damit die Sonne neben dem Kirchturm steht. Das geht aber aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nicht mehr lange. Ich weiß deshalb gar nicht, ob ich nochmal diese Gelegenheit bekommen. Aber in nächsten November klappt es erneut.

      Viele Grüße in die Schweiz.
  • claudia scheuber 16. Januar 2022, 8:05

    schöne herbstliche farben. lg.claudia
    • Hansjörg Naturfotografie 16. Januar 2022, 14:58

      Liebe Claudia,
      vielen Dank für Deine Antwort unter dem Herbstbild. Der Herbst ist natürlich längst vorbei, aber derzeit sieht es eher grau und trübe bei uns aus. Ich habe in der lokalen Zeitung "Ruhrnachrichten" gelesen, daß dieses und nächstes Wochenende ein kleines Hafenfest namens "Winterglühen" stattfindet. Das hätte mich als Fotomotiv interessiert. Dort steht auch ein alter Kran - oft "Mohrkran" genannt. Der war nach der Umgestaltung des Hafenbeckens/umfeldes auch einmal beleuchtet gewesen. Aber das ist viele Jahre her. Dem Zeitungsartikel zufolge ist er während des Hafenfestes erneut beleuchtet. Aber das Wetter war gestern sehr schlecht. Es hat zwar nicht geregnet, aber den Tag über war es grau und trübe und mit Einbruch der Dunkelheit kam Nebel dazu. So habe ich auf die Fahrradfahrt dorthin verzichtet. Heute sieht es leider nicht besser aus. Aber nächstes Wochenende habe ich eine erneute Chance. Da nur maximal 200 Besucher zugelassen sind, wird es auch sicherlich nicht zu voll. So kann man auch einfacher fotografieren.

      Viele Grüße

      https://www.ruhrnachrichten.de/luenen-stadtteile/im-luener-preussenhafen-startet-an-zwei-wochenenden-das-wintergluehen-w1713691-2000420470/
  • Caroluspiel 15. Januar 2022, 11:30

    reiche Beerenernte.
    ciao Philipp
    • Hansjörg Naturfotografie 16. Januar 2022, 15:11

      Lieber Philipp,
      vielen Dank für Deine Anmerkung. Ich stimme Dir vollkommen zu: Die "Beerenernte" war wirklich reichlich und für mich als Mensch war der Besuch der Muldeaue mit dem Pfaffenhütchen eine reiche "Ernte" an Fotos :-)

      Die Bilder sind in Dessau aufgenommen, wo ich schon einige Zeit nicht mehr war. Hier in meiner Heimat Ruhrgebiet habe ich auch eine Flußaue direkt vor meiner Nase. Aber dort stehen leider keine Pfaffenhütchen. Dafür habe ich hier eine ganze Reihe an anderen Motiven. Im benachbarten Dortmund ist der Westfalenpark. Das ist ein aus einer früheren Bundesgartenschau hervorgegangener großer Park, der in Frühjahr und Sommer viele Blumen zu bieten hat. Im Winter veranstaltet man das "Winterleuchten". Dazu werden Lichtinstallationen aufgebaut, die dann am späten Nachmittag angeschalten werden. Leider war im Dezember das Wetter sehr uninteressant für einen längeren Fotoausflug dorthin. Die Installation sollte am letzten Sonntag enden, wurde aber kurzfristig verlängert. Leider habe ich das erst am Donnerstag gelesen. Deshalb wollte ich gestern (am Samstag) dorthin fahren. Es war gutes Wetter vorhergesagt. Aber das gute Wetter war ein leeres Versprechen und so habe ich es gelassen. Es war am Abend starker Nebel und man hätte wenig Freude gehabt. Alternativ hatte ich mir überlegt wenigstens mal mit der Kamera zum benachbarten "Preußenhafen" zu fahren, da dort mit dem "Winterglühen" ein kleines Hafenfest stattfindet. Aber auch das habe ich aufgrund des trüben und nebeligen Wetter gelassen. Nächste Woche wird es ebenfalls nicht mehr sonnig.

      Viele Grüße

      https://www.ruhrnachrichten.de/dortmund/winterleuchten-im-dortmunder-westfalenpark-wird-verlaengert-w1710567-2000412495/
      https://www.ruhrnachrichten.de/luenen-stadtteile/im-luener-preussenhafen-startet-an-zwei-wochenenden-das-wintergluehen-w1713691-2000420470/
  • lorchen.k 13. Januar 2022, 19:20

    Rot vor Himmelblau macht sich sehr gut.
    LG Ingelore
    • Hansjörg Naturfotografie 13. Januar 2022, 20:41

      Liebe Ingelore,
      vielen Dank für Deine Anmerkung unter meiner Herbststimmung. Die Bilder sind aus der Flußaue der Mulde. Heute war ich aber ebenfalls in einer Flußaue unterwegs - diesmal die Lippe. Leider wachsen in der Lippeaue keine Pfaffenhütchen. Ich kenne hier keine geeignete Stelle für solche Aufnahmen. So muß ich wohl wieder bis nächsten Herbst auf dieses Motiv warten.

      Als ich über Weihnachten noch einmal durch die Muldeaue gelaufen bin, sah ich, daß man sogar noch ein paar Bilder der Pfaffenhütchen hätte machen können. Aber es war über die Weihnachtszeit nur an zwei Tagen sonnig und interessant. Am 25. und 26. Dezember war es sonnig und wolkenfrei. Dafür aber sehr kalt. Allerdings habe ich am zweiten Weihnachtsfeiertag ein anderes Ziel gehabt. Als ich vormittags feststellen konnte, daß zwar die Sonne rauskommt aber der Rauhreif nicht sofort schmilzt, habe ich im Garten viele Fotos vom Rauhreif erstellt. Es war eine wunderbare Gelegenheit, die man in unseren Breiten nicht oft erlebt. Du hast ja auch geschrieben, daß bei Deiner Collage von Rosen nur ein Fotos aus diesem Winter war. Ich habe mit dem Rauhreif auf dem Kirschlorbeer angefangen. Dann kam ein Blatt der Zierjohannisbeere dran. Da mußte ich lange experimentieren, bis ich die Kamera so positioniert hatte, daß der Hintergrund dunkel war. Dann bin ich zur verblühten Rispenhortensie gegangen. Leider hat dort ein Baum abgeschattet, so daß man etwas warten mußte. Aber Rispenhortensie mit Rauhreif ist ein klasse Motiv. Und dann war leider der Kamera-Akku alle. Ich habe zwar einen Ersatzakku, aber der hatte sich am Vortag nicht aufladen lassen und muß wohl ersetzt werden. Interessanterweise scheint der Akku nicht mehr geläufig zu sein, denn weder Saturn noch Mediamarkt haben ihn. Dort hatte ich ihn aber vor drei Jahren erworben. Und Amazon hat mehrere Wochen Lieferzeit. Aber er paßt neben älteren Modellen sowohl für die aktuelle EOS 850D und die aktuelle EOS RP.

      Nachdem ich den Rauhreif am zweiten Weihnachtsfeiertag fotografiert hatte und der Akku alle war, mußte ich neu laden und warten und so habe ich es am 26. Dezember nicht nochmal in die sonnenbeschienene Muldeaue geschafft und die Reste der Pfaffenhütchen im Dezember 2021 aufgenommen. So wird erst der nächste Herbst eine neue Gelegenheit bieten. Ich bin vor Ostern wohl nicht mehr in der Gegend Dessau.

      Viele Grüße
  • Jü Bader 13. Januar 2022, 8:10

    Schön, wie sich die roten Früchte gegen den blauen Himmel abheben!
    lg jürgen
    Mittwochsblümchen
    Mittwochsblümchen
    Jü Bader
    • Hansjörg Naturfotografie 13. Januar 2022, 21:18

      Lieber Jürgen, 
      vielen Dank für Deine Anmerkung und Dein verlinktes Bild der Orchidee. Ich habe persönlich keine Orchideen in der Wohnung obwohl ich sie interessant finde. Aber sie sind eben etwas anfälliger bei der Pflege und da bin ich nicht so geeignet. Ich bin im Sommer teilweise etwas länger weg und dann gießt keiner. Früher hatte mein Nachbar im Haus den Schlüssel, aber der ist leider verstorben. Meine Sukkulenten überstehen Trockenperioden besser.

      Die Pfaffenhütchen sind vor dem blauen Himmel wirklich sehr interessant. Der Herbst hat bei gutem Wetter viele interessante Motive zu bieten.

      Heute war bei uns das Wetter ebenfalls so sonnig. Allerdings habe ich hier in der Lippeaue nicht so schöne Motive. Du hast ja aus Deiner Region Sauerland schon schöne Naturbilder präsentiert. Dafür habt ihr jetzt ein Verkehrschaos.

      Ich habe heute den Sonnenuntergang aufgenommen - auch ein sehr schönes Thema. Morgen komme ich aber nicht dazu. Die nächsten Tage will ich mal zum "Winterleuchten" in Dortmund fahren. Das hat mich schon immer gelockt. Letztes Jahr ist es ja ausgefallen. Dieses Jahr war das Wetter im Dezember aber nicht schön. Ich habe einige Male versucht den lokalen Weihnachtsmarkt aufzunehmen. Die Luftfeuchtigkeit war aber jedes Mal so hoch, daß die Bilder nicht richtig gelungen waren und auch die Linse und das Objektiv schnell beschlagen sind. Da habe ich immer schleunigst abgebaut und bin gegangen. 

      Das Winterleuchten sollte am letzten Sonntag enden. Ich habe überlegt am letzten Tag endlich hinzugehen. Aber das Wetter war nicht interessant und am Abend hat es sogar geregnet. Ich war froh zuhause geblieben zu sein. Aber heute habe ich gelesen, daß das Winterleuchten bis zum 16. Januar verlängert ist. Da schaue ich mal wann ich hinkomme.

      Viele Grüße

      https://www.ruhrnachrichten.de/dortmund/winterleuchten-im-dortmunder-westfalenpark-wird-verlaengert-w1710567-2000412495/
    • Hansjörg Naturfotografie 13. Januar 2022, 21:03

      Lieber Nils,
      vielen Dank für Deine Anmerkung und Dein verlinktes Bild vom Sonnenuntergang. Ich habe heute Abend auch einen Sonnenuntergang aufgenommen und ein wenig erinnert es an Dein Bild.

      Ich gehe für solche Fotos immer in die Lippeaue und habe mir eine Stelle gesucht, wo die Sonne gerade hinter bzw. neben dem Kirchturm einer weit entfernten Kirche untergeht. Deshalb benötigt man genug Brennweite. So ein schönes RF-Makroobjektiv habe ich natürlich nicht, aber mit einem Sigma 150-600mm Objektiv ein anderes neues "Werkzeug"/"Spielzeug" ;-) Mir persönlich wäre das Tamron 150-600mm trotz des etwa 100 Euro höheren Preises zwar lieber gewesen, aber das hat Lieferverzögerungen.

      Ich habe die Stelle am Montag zum ersten Mal ausprobiert und die vollen 600mm Brennweite eingesetzt. Aber das ist vielleicht zu viel. Man holt dann die Kirche mit ihrem Kreuz auf dem Dach schön groß heran, aber die Sonne wandert so schnell, daß sie sehr schnell aus dem Blick verschwindet. Ich habe diesmal etwa 400mm Brennweite genutzt und fand das etwas besser. Wichtig ist nämlich, daß ich normalerweise immer manuell mit Anzeige auf dem Kameradisplay fokussiere. Und bei vollen 600mm Brennweite wackelt die Anzeige beim Drehen am Fokuswählrad so stark, daß man die Schärfe nicht richtig kontrollieren kann. Bei den 400mm Brennweite war das besser - ich denke da ist das Objektiv auf dem Stativ besser im Gleichgewichtspunkt (die Stativbefestigung ist unter dem Stativ und nicht an der Kamera). Ich habe nach einer Weile aber dann dem Autofokus den Vortritt gegeben, als ich wegen der wandernden Sonne im Gelände den Aufnahmestandort etwas verschieben mußte.

      Man muß beim Fokussieren sowieso aufpassen, denn man hat sowohl ein paar Äste - etwa 500 Meter entfernt - als auch die Kirche mit dem Kreuz auf dem Turm in ca.1,5 Kilometern Entfernung. Und die Sonne befindet sich im Unendlichen. Alles drei bekommt man leider nicht gleichzeitig scharf und deshalb mußte ich mich entscheiden. Ich habe es wie auf Deinem verlinkten Foto oben gemacht und mich entweder für das Kreuz auf dem Kirchturm oder die Äste der Bäume entschieden. Die Sonne ist nicht scharf. Aber ich werde an der Stelle weiter experimentieren und andere Einstellungen probieren. Da die Sonne jahreszeitenbedingt schnell wandert, klappt das sowieso nur noch ein paar Tage. Ich kann im Gelände leider nicht immer weiter wandern.

      Viele Grüße

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Exif

Kamera Canon EOS 77D
Objektiv EF-S17-55mm f/2.8 IS USM
Blende 3.2
Belichtungszeit 1/320
Brennweite 55.0 mm
ISO 100

Gelobt von