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Herbstblatt auf Sandweg

Herbstblatt auf Sandweg

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Herbstblatt auf Sandweg

http://www.fotocommunity.de/blog/agora-bilddiskussion-intensiv

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Hier werden destruktive und/oder verletzende Anmerkungen gelöscht. Wir bitten darum, die Diskussion aufs Bild zu fokussieren und persönliche Streitigkeiten genauso wie irgendwelche Vermutungen über den Bildautor, aus der Diskussion herauszulassen.

1. Das Foto darf noch nicht in der fotocommunity veröffentlicht worden sein
2. Der Fotograf bleibt bis zum Schluss anonym und darf sich erst in einem Schlusskommentar äußern, den er an uns (Bilddiskussion_Intensiv@fotocommunity.net) vorher sendet.
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Kommentare 16

Die Diskussion für dieses Foto ist deaktiviert.

  • Agora Bilddiskussion intensiv 24. November 2017, 18:23

    Der Fotograf H.P.Wichert schreibt:

    "Vielen Dank für die Besprechung und Auseinandersetzung mit diesem Bild. Anmerken möchte ich noch, dass an diesem Tag die Sonne schien. Die Anregungen zur Bildgestaltung sowie der Farb-bzw. Kontrastgebung durch Nachbearbeitung nehme ich gerne zur Kenntnis. Sicherlich gibt es für mich noch einiges zu lernen, u.a. auch welche Bilder ich zukünftig zur Diskussion einstelle. Das Bild entstand übrigens ohne den Hintergedanken es im Anschluss bewerten zu lassen. Einige Kommentare waren etwas irritierend, andere wiederum sehr sinnvoll.
    In diesem Sinne nochmals ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer für diese hilfreiche sowie konstruktive Kritik.
    EXIF-Daten: Kamera Panasonic HC-V500, Belichtungszeit: 1/125, Blende 2.8, Brennweite: 2.35 mm, ISO 100

    LG Harald
    Ps.: Ein Bild vom Jimmy auf diesem Sandweg stelle ich in Kürze auf meinem Profil ein."
  • Karpfen 21. November 2017, 19:56

    Zumindest die komischen kleinen Haufen oberhalb ( einer brachte ja schon einen Hund ins Spiel) stören.
    Denn so ein Blatt kann man ja auf jeden Untergrund legen.
  • Calby-Foto 19. November 2017, 12:28

    Um über die belanglose Darstellung eines Blattes mit Schlagschatten und Spitzlichtern hinaus zu kommen, fehlt es an Kontext oder zumindest einem Zeichen gewollter Bildgestaltung.
  • Michael Waitz 18. November 2017, 2:01

    ...das ist bestenfalls ein Videostill, aber kein Foto.
    Ich bin ja gar kein Materialfetischist, aber wenn es um Fotografie geht dann ist es vielleicht hilfreich, sich diesem Motiv, wenn man es als Bild haben will, mit einem 35 oder 50 oder 80mm mit f 1.2 bis f.1.8 zu nähern und rumzuspielen, mit einer Kamera, die auch Fotos machen kann.
  • Matthias von Schramm 14. November 2017, 9:30

    Blätter verbinde ich immer mit Poesie, Literatur etc. Wer kennt das nicht: das Blatt eingerahmt im Jugendzimmer und daneben oder dadrunter ein Gedicht. Ich denke an das Märchen "Tischlein deck dich" oder aber auch an das Lindenblatt, welches Siegfried in der Nibelungensage verwundbar machte. Letztlich aber ist das Blatt ein Symbol der Vergänglichkeit. Es verändert in vergehender Schönheit die Farben, verrottet und wird zu dem, aus das wieder etwas neues entsteht.

    Dies alles sieht man hier nicht. Es ist ein Blatt, welches so fotografisch verändert, in einem Kontext liegend, der recht lieblos wirkt, nicht das Symbol von Leben und Tod darstellen kann. Es wirkt beinahe unecht. Die einzige vermutlich unfreiwillige Raffinesse will ich in seinem schön welligen Schattenwurf erkennen. Konzentriert darauf hätte man im Anschnitt durchaus etwas daraus machen können.
  • Jürgen W2 12. November 2017, 21:07

    Mir ist das Gelb in der Mitte zu unnatürlich, und die hellen Stellen im Schatten sind zu kontrastreich, da bin ich d'accord mit @Rudolf71, der das weit unten schon schrieb.
    Kompositorisch ist mir das Bild nicht glatt und abstrahiert genug für eine Art "Galeriefoto", aber auch nicht schräg, oder anders. Sondern sehr durchschnittlich und somit etwas langweilig in Komposition und Aussage.
    "Vergänglichkeit", "Vergehen", "Rhythmus der Natur", "Tod" kann ich da nicht erkennen. Dazu ist es zu bunt und zu beliebig. Wenn das das Thema sein sollte, muss der Autor sich ein wenig mehr quälen und fotografisch intensiver mit dem Thema auseinandersetzen, finde ich.
  • hajotha 12. November 2017, 19:46

    @ blind.spot:
    Du bist schon nüchtern, oder?
    Ansonsten kann ich mir den Blödsinn was Du hier von Dir gibst, nicht erklären.
    Im Übrigen: Bilder von blind.spot sind bitte wo zu finden ???
    • Sag mal Micha 12. November 2017, 20:19

      Da wo es besser ist, herrje ! Ich bin übrigens nüchtern und Blödsinn ist das noch lange nicht.
    • Jürgen W2 12. November 2017, 21:02

      Wieso @blind.spot keine Fotos zeigt, kann man durchaus mal fragen.
      Aber dann kann man auch mal fragen, wieso du, @hajotha, hier nicht das Agora-Bild analysierst oder kritisierst, sondern den Bewußtseinszustand oder Alkoholpegel der kommentierenden User. Das hat ja nun mal GAR NICHTS mit dem Thema zu tun.
  • elstp 12. November 2017, 13:17

    Ein Herbstblatt, so solitär, das ist etwas besonderes. - Dort, wo der Autor es gefunden hat, hätte er gewiss noch eine Menge mehr davon mit aufs Bild bringen können. So allein soll es daher genauer betrachtet werden.

    Es ist bereits Vergangenheit, zumindest für den Baum, denn der hat das grüne Chlorophyll bereits herausgezogen, so dass dieses Blatt tot ist. Der Verrottungsprozess ist in vollem Gange, am Stiel ist es bereits braun und trocken, dort wird es auch als erstes zerfallen. Das Gold, das die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich zieht, strahlt und erinnert an den Indian Summer, ein farbenprächtiges Fest, das aber - aus meiner Sicht - ein Abschiedsfest ist.

    Werden und Vergehen, das ist ein Begriffspaar, bei dem der Anfang in aller Regel willkommen ist, der Schluss aber, der Tod also, vom Sterben begleitet wird, und das bedeutet Schmerz. Der ist als Warnsignal nützlich; wenn er aber auftritt, obwohl das Sterben einem oder etwas anderem geschieht, dann fühlt der Mensch, der vom Tod ja weiß, empatisch mit. Manchmal auch beim Anblick vergehender Blätter.

    (Hier kann man übrigens den Denkfehler begründen, der der Schlange im Paradies Falschheit bescheinigt, obwohl gerade sie am wenigsten vom Tod kennen kann: Die Schlange ist wechselwarm, und wenn es ihr nicht warm genug ist, verfällt sie in eine Starre, aus der sie sich wieder löst, wenn ihre Körpertemperatur es zulässt. Sie hat also nur Erfahrung mit der Wiederbelebung, einen toten Artgenossen nimmt sie gar nicht wahr. - Die Schlange berät Eva also aus einer andern Sicht der Dinge!)

    Der Anblick eines herbstlich verfärbten Blattes symbolisiert für den einen den Rhythmus der Natur einschließlich der Vergänglichkeit, für den anderen aber kommt eine gewisse Trauer dazu, die Erinnerung an den Schmerz, den man fühlt, wenn etwas schönes für immer endet.
  • Pulu 12. November 2017, 8:20

    Ich frage mich nach den Bezugspunkten für "Sättigung anheben" bzw. "Vergoldung", denn das geht weder aus dem Kommentar des Fotografen noch den Schlagworten hervor. Ich kann hier keinen Ansatzpunkt dazu finden und gehe davon aus, dass die "satten Farben" der tief stehenden (warmen) Herbstsonne geschuldet sind.
    Auf den ersten Blick ein rech profanes Motiv, welches aber seinen eigenen Reiz hat. Dieses einzelne Blatt auf dem ebenen Untergrund ist ein schöner - und vor allem natürlicher - Kontrast, welcher auch gut die Vergänglichkeit verdeutlicht.
    Über den Bildaufbau kann man sich streiten. ich kenne zwar die Gegebenheiten vor Ort nicht, hätte aber hier (ggf.) einen diagonalen bzw. schrägen Bildaufbau bevorzugt.
    Etwas schade finde ich das Fehlen der EXIF-Daten, da man von diesen doch einige Sachverhalte ableiten kann.
    Auf die Schlussdiskussion bzw. die Äußerungen des Bildautors bin ich gespannt. BG Pulu
  • Rudolf71 11. November 2017, 19:29

    Meine seltenen Kommentare beziehen sich in der Regel nicht auf Gestaltungsfragen, weil diese m.E. zu sehr dem persönlichen Geschmack unterworfen sind. Warum soll man die typische Farbe eines herbstlichen Naturdetails nicht etwas forcieren? Mir persönlich ist es allerdings lieber, ich erkenne auf einem solchen Foto "unverfälscht" wieder, was ich vor Ort gesehen habe. Meine Sorge ist stets, mich mit Bearbeitungen von Naturmotiven allzu sehr der Grenze zum Kitsch zu nähern. Daher bin ich schon sehr angetan davon, dass dieses goldene Blatt nicht auf grünem Gras oder Moos liegt, oder gar, wegen des Komplementärkontrastes, auf einer blauen Parkbank. So kann man ungestört die Skala der unterschiedlichen Gelb-Ocker-Braun-Töne auf sich wirken lassen - die Farben des Herbstes eben. Ungestört? Nun ja, bei nochmaliger Betrachtung stört mich der harte Schattenkontrast schon etwas.
  • Helge Jörn 11. November 2017, 13:02

    Auch mir scheint hier des Guten ein wenig zu viel. Die Sättigung anheben mag ja legitim sein, nur sollte man es nicht übertreiben - wie im vorliegenden Fall. Der Kontrast zwischen Blatt und sandigem Weg, den der Autor doch hervorheben will, wird reduziert.
    Eine unglückliche Bearbeitung eines eigentlich ganz netten Herbstmotivs.
  • Wolf Schroedax 11. November 2017, 8:50

    ..und warum die Vergoldung durch Sättigungsanhebung ?
  • Agora Bilddiskussion intensiv 10. November 2017, 19:21

    Der Fotograf schreibt:

    "Dieses Herbstblatt ist mir bei meinem täglichen Spaziergang mit meinem Hund auf einem sandigen Weg zwischen Waldesrand und Autobahn ins Auge gestochen. Besonders gefiel mir der Farbliche Kontrast zu dem sandigen Boden sowie der Schattenwurf.

    Die Panasonic HC-V500 ist zwar eigentlich mehr für Videos angedacht, jedoch das einzige Mittel mit dem ich z.Zt. Aufnahmen machen kann. Mich würde hierzu die Meinung zu Bildgestaltung, Farbgebung und dgl. mehr sehr interessieren."