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Heidelerche

Auf der Trupbacher Heide gibt es einen kleinen Bestand an Heidelerchen in einem ehemaligen Truppenübungsgelände. Mit diesem Foto gelang mir der erste Brutnachweis für 2020.

Die Heidelerche hat eine Körperlänge von 13,5 bis 15 cm und ist damit deutlich kleiner als die bekanntere Feldlerche, der Schwanz ist auffallend kurz.

Die Nahrung besteht sowohl aus tierischen als auch aus pflanzlichen Bestandteilen. Im Sommer werden vor allem Wirbellose aller Art sowie Samen gefressen, im Frühjahr vor allem frisch austreibende Gräser, kleine Blätter und Knospen.

Das Nest wird am Boden in der Vegetation versteckt angelegt. Es besteht aus nach innen immer feiner werdendem pflanzlichem Material, die Mulde ist mit feinen Wurzeln ausgekleidet. Die Eiablage erfolgt in Mitteleuropa frühestens um den 20. März, meist Ende März bis Anfang April. Zweitbruten sind in Mitteleuropa selten, kommen in Südeuropa aber wohl regelmäßig vor.

Seit den 1960er Jahren hat der Bestand teils drastisch abgenommen, die Bestände sind teils auf einen Bruchteil der früheren Zahlen zurückgegangen. Zu lokalen Bestandszunahmen kam es dagegen auf Kahlschlägen, Windwurf- und Waldbrandflächen, auf nährstoffarmen Ackerbrachen und auf entbuschten und wiederbeweideten Schafweidenflächen sowie Truppenübungsflächen in trockenen, sandigen Gebieten.
Quelle und mehr Info: https://de.wikipedia.org/wiki/Heidelerche







Dies unten befindliche Foto wurde von Daniel Streit fürs Voting vorgeschlagen. Danke Daniel für den Vorschlag.

Anflug
Anflug
Karl Böttger (kgb51)


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Informationen

Sektion
Ordner Vögel
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Exif

Kamera E-M1MarkIII
Objektiv M.300mm F4.0 + MC-20
Blende 8
Belichtungszeit 1/250
Brennweite 600.0 mm
ISO 400

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