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Haute Couture - Burberry London

Haute Couture - Burberry London

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Kommentare 13

  • Hanne L. 28. Mai 2013, 21:40

    Früher war ich sehr stolz, einen 'Burberry' zu besitzen. Er war für mich Zeichen von besonderer Lässigkeit :-))
    Dein Foto läßt mich schmunzeln und an vergangene Zeiten denken ....
    Liebe Grüße, Hanne
  • werner weis 9. November 2009, 20:31


    hier spielen Farben und Formen miteinander
    wie nach einer ausgeklügelten Choreografie
    hier hat Ort und Zeit und jedes Detail
    Bedeutung und Richtung und auch
    Sinn, Verstand und Schönheit
  • Viktor Hazilov 14. September 2008, 18:26

    super gut
  • Eckhard Meineke 18. Januar 2008, 10:24

    Das ist richtig. Wenn der Roman erst einmal ausgelesen ist, werde ich unter anderem zwei Beispiele für sprachliche Exzellenz (vulgo Geschwafel) einstellen. Eckhard
  • Kerstin Stolzenburg 18. Januar 2008, 9:36

    ... wobei mir nichtssagend vielsagende Strukturen in jedem Fall besser gefallen als vielsagend nichtssagende.
    Kerstin
  • Eckhard Meineke 18. Januar 2008, 8:13

    Ja, der erste Satz könnte gut gelungen sein, gerade weil er nicht zu Ende ausgeführt ist. Wir Sprachwissenschaftler schätzen solche nichtssagend vielsagenden Strukturen sehr.

    Offen
    Offen
    Kerstin Stolzenburg


    Was die Bearbeitung betrifft, ist der Kontrast vielleicht ein wenig hart geraten. Aber die diesbezüglichen Fertigkeiten entwickelt man doch stetig weiter. Eckhard
  • Kerstin Stolzenburg 18. Januar 2008, 8:06

    Da ich in der vergangenen Woche aus dienstlichen Gründen das Vergnügen einer fast 12stündigen (hin und zurück) Traumreise ins Bayerische hatte, ist mir das Bahnmagazin, was ich vor einiger Zeit noch unmöglich fand, mit dem Artikel natürlich auch fast zwangsläufig in die Hände geraten.
    Ich meinte mich jedoch an das Kölner Unternehmen erinnern zu können, da ich vor einigen Jahren eine interessante Fernsehdokumentation über die Arbeit eines dort beschäftigten Kunstdetektives bezüglich des Falles Kasimir Malewitsch gesehen hatte.
    Hier ging es allerdings weniger um Diebstahl, als mehr um lange verschollene Beutekunst, die über seltsame Wege in das "Museum of Modern Art" in den USA gelangt waren und um das Aufspüren der Erben in Russland. Das ist wohl damals gelungen.

    Dein erster Satz ist wieder wunderbar (wirklich!) typisch für dich :-)) Man könnte alles und nichts herauslesen ...
    Übrigens war das "Passen" als Kritik an meinem Bild gedacht, das in der Bearbeitung durchaus sensibler sein könnte ;-)

    Kerstin
  • Eckhard Meineke 17. Januar 2008, 17:45

    Wenn schon Bilder zusammenpassen, was ist dann erst ... Was ich sagen wollte: Auch Traumreisen bilden. Bei meiner letzten Zugfahrt entnahm ich dem Bahnmagazin "mobil", das mir durchaus etwas besser zu werden scheint als es bereits einmal war, was gewiss nicht mit einem wütenden Brief von Herrn M. an die Redaktion zusammenhängt, dass es ein Art-Loss-Register gibt, ein privatwirtschaftlich geführtes Unternehmen mit Stützpunkten unter anderem in Köln, das die gestohlenen Kunstwerke in einer Datei erfasst und dessen Detektive versuchen, sie wieder aufzuspüren. In dieser Datei sind zur Zeit 180.000 Werke verzeichnet. Etwa 1000 Werke werden pro Monat gestohlen. So ist der "Arme Poet" von Carl Spitzweg, geraubt im Herbst 1989 aus dem Schloss Charlottenburg, immer noch verschwunden. Demgegenüber tauchte Leonardos "Madonna mit der Spindel", geraubt bzw. von der Wand gerissen 2003 im schottischen Drumlanring Castle, kürzlich wieder an der Wand eines Anwaltsbüros in Glasgow auf. Mehr als 600 Bilder von Picasso sind heute als gestohlen gemeldet. Allein in Deutschland gehen bis zu sieben Werke täglich verloren. Jedenfalls sorgen die Detektive der Firma dafür, dass kein geraubtes Werk vergessen wird, während die Diebe oft glauben, dass nach zwei bis drei Jahren Gras über die Sache gewachsen sei. Dann werden die Preziosen zum Teil sogar offen auf Auktionen angeboten. Bei Hehlergeschäften spielen die Detektive der Firma zuweilen sogar den Lockvogel. Die Gier der Ganoven ist also mit Duplikaten oder Fälschungen nicht zu sättigen; sie wollen gleich das Original. Eckhard
  • Kerstin Stolzenburg 16. Januar 2008, 11:26

    Die Qualität von Fälschungen ist, ausgehend von den Anforderungen, die an sie gestellt werden oder von den Ansprüchen des Künstlers, der sie geschaffen hat, sehr unterschiedlich und manchmal selbst von ausgewiesenen Sachverständigen nicht sicher nachzuweisen.

    Vielleicht war ursprünglich gar nicht so sehr vom Aspekt des "haben wollens" auszugehen. Manchem Künstler, vor allem in den vergangenen Jahrhunderten, ging es wohl mehr um das Können, darum, ob er mit seiner eigenen Leistung an die des "großen" Künstlers herankommt, vielleicht besser sein kann, also um die persönliche Bestätigung, selbst wenn ein Werk nicht unter eigenem Namen veröffentlicht wurde. Darüber hinaus hatten die großen Meister oft auch Schüler um sich, die ihren Malstil perfekt beherrschten und umsetzten, so dass auch in der heutigen Zeit bekanntlich noch in manchen Fällen über die Zuordnung diskutiert wird.

    Was die Reproduktionen für den Massenmarkt betrifft, stehe ich dem Gedanken sehr kritisch gegenüber. Das Poster im Büro als erkennbare Vervielfältigung eines Werkes von einem Künstler, den man schätzt, ist in meinen Augen völlig in Ordnung. Aber es sind ja nicht nur die bekannten Uhrenmarken, die da billig nachgebaut werden und mit denen einige Menschen protzen müssen, auch Möbel und andere Wohn-Accessoires für den täglichen Bedarf, ich denke da nur an die Entwürfe und Arbeiten der Bauhauskünstler, werden heute gern kopiert und mit kleinen Designänderungen in großen Möbelhausketten verkauft. Wichtig ist dabei wohl nur, dass sich diese Dinge gewinnbringend vermarkten lassen. Hier erstaunt mich der (oft geringe) Anspruch der Menschen an eine eigene Identität. Mainstream und Gleichgerichtetsein bestimmen den Alltag.

    Auch die Textilien und Accessoires der Marke Burberry, deren Qualität ich persönlich sehr schätze, sind diesbezüglich wohl sehr stark betroffen. Das Foto als solches sollte natürlich nichts "kopieren", es war einfach nur eine Assoziation ;-)

    Die Sicht des "haben wollens" spiegelt damit wohl auch ein wenig den Geist in unserer heutigen Gesellschaft wider: Mehr Schein als Sein.

    PS: Bei diesem Bild würde übrigens, was die Bearbeitung betrifft (aus meiner heutigen Sicht), wunderbar Dein Bild "Sensibel" passen ;-)

    Kerstin
  • Eckhard Meineke 15. Januar 2008, 19:13

    Vor lauter Romanschreiberei komme ich zur Einstellung vieler angekündigter anderer Sachen nicht, aber ich stelle mir vor, dass ich dazu ja noch Zeit haben werde und auch dann später noch jemand da sein wird, der es sieht und etwas davon hat. Das Burberry-Bild veranlasst mich im Augenblick zu einer kleinen Spekulation über das Originale und das Gefälschte, wodurch ich auch durch die gerade in Münster laufende - falls sie noch läuft - Ausstellung über Original und Fälschung in der Kunst angeregt worden bin.

    Es heißt ja vielleicht mit Recht, dass die Fälschung die höchste Form der Hommage an die originale Kunst darstellt, weil diese eben so hervorragend ist, dass sie nicht nur einer haben will, sondern viele.

    In manchen Bereichen ist es doch nun aber eine merkwürdige Sache, dass jemand eine Fälschung erwirbt, wenn doch bekannt ist, dass es das Original gibt und wie es wirklich beschaffen ist. Da denke ich etwa an Menschen, die im Türkeiurlaub gefälschte Rolex- oder Jaeger-Le Coultre-Uhren erwerben und sie dann auch noch tragen, obwohl die Gehäuse weder massiv aus Gold sind noch in ihnen das Originalwerk tickt, sondern ein billiges Quarzwerk.

    Ein anderer Fall ist der, dass jemand ein gefälschtes Kunstwerk im Stil des betreffenden Malers fälscht und es als Original dieses Malers ausgibt. Dann ist es ja auch etwas Einmaliges und der Käufer kann sich in der Illusion wiegen, er habe wirklich ein Original. Diese Geisteshaltung kann ich im Prinzip verstehen.

    Verstehen kann ich auch die, die eine offen als Reproduktion eines Werkes deklarierte Arbeit erwerben, weil diese sich klar darüber sind, dass es eine Reproduktion ist. Denn die werden etwas, was sozusagen nicht Rolex ist, nicht vor anderen als Rolex ausgeben. Sie wollen sich nur auch an einer Arbeit erfreuen, die sie als Original nicht besitzen können.

    Ich weiß allerdings nicht, inwieweit ich mich mit einer Reproduktion anfreunden könnte, die die materiale Identität mit dem reproduzierten Bild vorspiegelt; solche nachgemalten Bilder gibt es ja. Vielleicht würde ich mich mit einer Reproduktion als Fotografie anfreunden können.

    Das als Original gemeinte Bild sollte auch Unikat bleiben; der bildliche Eindruck aber könnte allen gehören. Eckhard
  • Eckhard Meineke 25. Oktober 2007, 15:02

    Auf jeden Fall sind die Burberry-Sachen wirklich so gut, dass man bei passender Gelegenheit merito diese Assoziation haben darf. Apropos das Gute im Leben: Eine entsprechende kleine Serie meinerseits ist in Arbeit. Eckhard
  • Ruedi Senn 22. Juli 2007, 22:45

    ;-))
    lg Ruedi
  • paules 6. Juli 2007, 21:35

    ...könnte passen. Verwegener Titel....Gruss Paul